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Kommentare zu:
"Nirgends so vielen Homosexuellen begegnet wie im Klerus"


#1 Homonklin44Profil
  • 02.04.2019, 04:50hTauroa Point
  • ""Die Gefahr von Missbrauch ist dann besonders hoch, wenn unausgereifte Persönlichkeiten ihre Sexualität zu unterdrücken versuchen. Das heißt: Die Kirche hat das Problem in einem hohen Maße über lange Zeit hinweg selbst produziert. Die kirchliche Dämonisierung und Tabuisierung der Homosexualität, die eine Ursache des Problems ist, nun als Lösung anzubieten, macht im Gegenteil alles nur noch schlimmer.""

    Vor allem auch, wenn man diese unreifen Personen nicht als das benennt, was die sind, nämlich Pädophile, und auch da muss man unterscheiden, gleichwohl es auch da um meisten unreife, realitätsverweigernde oder psychisch kranke Leute geht.

    Der Missbrauch am Missbrauch ist dann, dass man ihn wieder neu ignoriert und abwälzt, also kein Schuldeingeständnis und keine ernsthafte Aufarbeitung erfolgt, sondern die erneute Ableugnung damit die Schuld von sich zu schieben auf Jene, die sie nicht betrifft. Doch das sind seit jeher die Methoden einer von simpel feigen und falschen Knilchen getragenen Organisation, des Glaubens-Konzerns RKK. So feige, dass sie nicht in ihre Spiegel zu sehen wagen, aus Angst, die Hörner und Ziegenfüße zu erblicken, die das wahre Spiegelbild bietet.
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#2 stephan
  • 02.04.2019, 07:48h
  • Die von Stefan Klöckner gemachten Aussagen kann ich nur Punkt für Punkt unterstreichen und bestätigen. Ende der Achtziger war ich als junger Mann fast vier Jahr Benediktiner-Mönch und muss sagen, dass auch ich "nirgends so vielen Homosexuellen begegnet" bin wie unter meinen ehemaligen Mitbrüdern. Leider steht auch meine ehemalige Abtei heute immer noch nich offensiv dazu. Man ging und geht dort zwar weniger als im allgemeinen Klerus verklemmt mit dem Thema um, aber leider wird auch dort das Thema nicht so angesprochen wie es gut und erwachsen wäre! ... Und richtig: Unreife Menschen mit verdrängter Sexualität sind eher in der Gefahr zu pädophilen Straftätern zu werden ... und dieses Thema hat absolut nichts mit Homosexualität zu tun, absolut nichts mit der Liebe zweier selbstbewusster Menschen zueinander!
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#3 Sven100Anonym
  • 02.04.2019, 09:18h
  • "Klöckner griff namentlich den Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Woelki, an."

    Gut, dass Klöckner den Kardinal Woelki direkt angegriffen hat.
    Über Woelki werden wir in den nächsten Jahren noch viel Negatives hören. Jetzt wirkt es sich aus, dass Woelki bei seinem Ziehvater Kardinal Meissner in die Lehre gegangen ist und diesen jetzt rechts überholt hat.
    Die Zeit Woelkis in Berlin war nur Augenwischerei, um Kardinal von Köln werden zu können. Dass er nach ca 2 1/2 Jahren gleich von Berlin wieder wegging, um in Köln Karriere zu machen, hat viele gute Katholiken geschockt.
    Auch von den Berliner Schwulen und Lesben bekam er Vorschußlorbeeren, die er nicht wirklich verdient hatte.
    Die katholische Kirche ist eine Organisation, in der Leute wie Woelki groß heraus kommen können.
    Schwule und Lesben sollten Woelki in Zukunft gut beobachten.
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#4 Ralph
  • 02.04.2019, 10:11h
  • Eine Info in diesem Artikel kann nicht stimmen. Eine Entpflichtung kann im Jahre 2015 nicht mit dem Ziel betrieben worden sein, heiraten zu können. Heiraten können Schwule in Deutschland erst seit Oktober 2017.
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#5 LotiAnonym
  • 02.04.2019, 14:05h
  • Antwort auf #2 von stephan
  • Als ich mit 16 im Erziehungsheim bei den Salvatorianern einsaß, wegen meiner Homosexualität, wollte ich unbedingt in ein Kloster. Den Grund hierfür lieferten mir das Erziehungsheim. Einige Brüder und der Pater Direktor waren schwul. Wie ich später herausfand, stand dieser Pater mir immer bei. Dieser sorgte sogar dafür, dass ich frühzeitig aus dem Heim entlassen wurde, mit der Begründung, ich sei unerziehbar. Meine Anfrage um Aufnahme bei den Barmherzigen Brüdern wurde mit der Begründung abgelehnt, ich müsse mindestens 18 Jahre alt sein und eine Lehrausbildung abgeschlossen haben. Zudem sei es nur eine Weltflucht. Heute bin ich froh, dass Sie mir diese Entscheidung verweigert haben.
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#6 maaaartinAnonym
  • 02.04.2019, 14:10h
  • "nirgends so viele homosexuelle wie im klerus" das heißt, dass beim aktuellen priestermangel in deutschland die schwulen pfarrer eigentlich am längeren hebel sitzen würden, aber lieber jeder für sich seine katholische primärtugend - die leidensfähigkeit - pflegt.
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#7 hmmmAnonym
#8 Sven100Anonym
#9 TechnikerAnonym
  • 02.04.2019, 17:21h
  • Alles richtig, was der Herr Klöckner sagt - nur: Was ist daran neu? Das die Katholische Kirche ein moralische verkommener Haufen ist, daß ihr bekloppter und menschenfeindlicher Umgang mit Homosexuellen und Homosexualität genauso gaga ist wie der Rest ihrer Sexual"moral", kann man nicht erst seit gestern wissen.

    Ebenso, daß dieser Laden strukturell reformunfähig ist - es hat also gar keinen Sinn, sich dort zu verkämpfen.

    Als Schwuler macht man entweder bei diesen Zipfelklatschern mit und hält den Mund - oder man packt beizeiten die Koffer! Ihrem seltsamen Namen zum Trotz sind etwa die Altkatholiken wesentlich liberaler...
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#10 BrightonbabyAnonym
  • 02.04.2019, 18:36h
  • Für mich ist Homosexualität ein Lobpreis der Schöpfung bzw.der Evolution, die es ermöglicht, auf soviel verschiedene Weise Mensch zu sein.
    Die Liebe zu einer anderen Person ist niemals von der Geschlechtskonstellation abhängig. Alle anderen Meinungen sind indoktrinierter tradierter Gehirnmüll, der von Generation zu Generation weitergegeben wird. Leider sind gerade die großen Religionen, von denen man Menschenfeindlichkeit nicht erwarten sollte, diesen Menschen gegenüber gnadenlos in ihrer verquasten Sexualmoral und ihrem noch immer am Mittelalter orientierten Menschenbild.
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#11 hmmmAnonym
#12 Sven100Anonym
  • 02.04.2019, 21:34h
  • Antwort auf #9 von Techniker
  • "sind etwa die Altkatholiken wesentlich liberaler"

    Ja, das sind sie wohl, zumindest in der Theorie.
    Die alt-katholische Kirche (AKK) besteht aber ganz überwiegend aus heterosexuellen Familien und wenigen schwulen Männer.
    Da die ak Gemeinden sehr klein sind, ist man als Schwuler dort den Heteros ausgesetzt und muss sich immer wieder Geschichten aus den Familien und von Enkelkinder anhören.

    de.wikipedia.org/wiki/Alt-Katholische_Kirche_in_Deutschland

    In der römisch-katholischen Kirche (RKK) ist ein sehr großer Teil der Kleriker, nun sagen wir mal "homophil".

    Schwule Rom-Katholiken, die nicht nur auf die Theorie, sondern vor allem auf die kirchliche Praxis achten ("der nette Kaplan"), können durch den hohen Anteil dieser homophilen Männer in der RKK oft zufriedener leben als in einer winzigen Kirche wie der AKK.
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#13 TheDadProfil
  • 02.04.2019, 23:24hHannover
  • Antwort auf #8 von Sven100
  • ""In welchem Land außerhalb Deutschlands können bzw konnten seinerzeit zwei Schwule, die beide "nur" die deutsche Nationalität haben/hatten, heiraten?""..

    Dänemark und Niederlande z.B...
    Das Menschen aus anderen Ländern in Staaten heiraten in denen sie nicht einmal wohnen ist nun wirklich nichts außergewöhnliches..
    Auch wird im Artikel nichts davon erwähnt das der Freund "nur" die deutsche Staatsangehörigkeit hätte, geschweigedenn überhaupt ein deutscher Staatsbürger zu sein..
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#14 TheDadProfil
#15 MumbiAnonym
#16 TheDadProfil
  • 03.04.2019, 09:50hHannover
  • Antwort auf #12 von Sven100
  • ""Schwule Rom-Katholiken, die nicht nur auf die Theorie, sondern vor allem auf die kirchliche Praxis achten ("der nette Kaplan"), können durch den hohen Anteil dieser homophilen Männer in der RKK oft zufriedener leben als in einer winzigen Kirche wie der AKK.""..

    Unterirdisch..
    Ein bisschen weniger Diskriminierung durch einen angeblichen "Schwulen Klerus"..

    Zu was dieser Schwule Klerus alles beigetragen hat, nicht zuletzt auch die Hetze die hier von einem Ex-Kirchenmusiker zu Recht kritisiert wird, wird dann offensichtlich einfach mal so verdrängt..

    Was die Alt-Katholiken betrifft..
    Wie kommt man auf die Idee, man sei in "Gemeinden" der RKK weniger den Heteros "ausgesetzt", und müßte sich dort seltener "Geschichten über Kinder und Enkel" anhören ?

    Hier wird dann gleich noch die Heteronormativität vollständig beiseite geschoben..
    Baoh ey..
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#17 plumuAnonym
  • 03.04.2019, 11:37h
  • Antwort auf #1 von HomonklinNZ
  • "....meisten unreife, realitätsverweigernde oder psychisch kranke Leute..."

    Bitte nicht vergessen, dass jeder mit seinem Triebschicksal klarkommen muss (eben weil wir ja keine "Umerziehungs"katastrophen produzieren wollen). Und auch nicht die Vielen, die Angebote wie
    www.kein-taeter-werden.de/
    wahr- und ernstnehmen und für diese Programme sicher dankbar sind.
    UNS wird nicht erspart, uns um eine VERSTEHEN zu bemühen (ich weiss, man hat auch noch für das Finanzamt zu arbeiten...) .

    Hier sehe ich etwa die Arbeiten des Frankfurters Herbert GSCHWIND, wie Zur pädosexuellen Objektwahl (Zeitschrift für Sexualforschung/ZFS, 18(2005), 1, Seite 62-66
    oder Pädosexuelle Männer : Eine psychoanalytische Untersuchung ((ZFS, Bd. 23, 2010, Nr. 04: 299-327) eher als hilfreich an.
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