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Kommentare zu:
Antidiskriminierungsstelle fordert dritte Geschlechtsoption für alle


#1 Simon HAnonym
  • 03.04.2019, 12:17h
  • "Der kommissarische Leiter der Antidiskriminierungsstelle, Bernhard Franke, bedauert den Minimalkonsens der Großen Koalition zur Dritten Option."

    So kann man doch die gesamte Regierungszeit von Union und SPD zusammenfassen:

    Ein dauernder Minimalkonsens.

    Die setzen immer nur gerade das allernötigste um, was z.B. von Gerichten verlangt wird (was sie also umsetzen MÜSSEN) - aber keinen Deut mehr...

    Statt aktiv die Zukunft zu gestalten, lavieren sich Union und SPD irgendwie über die Wochen, Monate und Jahre...
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#2 TimonAnonym
  • 03.04.2019, 13:48h
  • ...... .......
    Außerdem fordert er die Errichtung eines Hilfs­- und Entschädigungsfonds für Intersexuelle, die als Kinder zwangsweise an den Geschlechtsteilen operiert wurden.
    ................

    Vollkommen richtig.

    Und vor allem muss das auch für die Zukunft komplett verboten werden. Geschlechtsangleichende OPs dürfen erst stattfinden, wenn das Kind selbst, ohne Druck der Eltern und völlig frei entscheiden kann, als welches Geschlecht es leben will und ob es sich überhaupt einer OP unterziehen will.

    Die SPD hatte das vor der Wahl versprochen (ebenso wie eine Reform des Transsexuellenrechts) und daran werden die sich auch messen lassen müssen...
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#3 GerritAnonym
#4 Patroklos
#5 ichfassesnichtAnonym
#6 feli491Anonym
#7 ZustimmungAnonym
  • 03.04.2019, 23:54h
  • Die jetzige Situation überlastet viele Betroffene und führt dazu, dass ein größer Teil der Diskriminierungserfahrungen nicht erfasst werden."

    Vollkommen richtig. Durch Mehrfachdiskriminierung sind viele sehr überlastet und haben dann entweder keine Energie mehr, um ein Gerichtsverfahren durchzustehen, manche haben keine Rechtsschutzversicherung, oder manche trauen sich eine Klage nicht, weil sie zum Beispiel beruflich in einem Bereich arbeiten, wo eine Klage schnell in Gesprächen verbreitet wird und wiederum zum Nachteil des Klägers werden kann.

    Was ich momentan problematisch finde ist, dass es vermehrt heißt:
    - "Hier gibt es keine Diskriminierung."
    - "Das unterstellen Sie uns nicht"
    Und beim kleinsten Anflug von Äußerungen, wo jemand etwas klarstellen möchte, wird sofort unterbrochen und diese Person buchstäblich zum Schweigen gebracht.
    Und zusätzlich wird vermehrt mit Kündigung gedroht oder gar umgesetzt.

    Das ist wirklich beängstigend. Denn das verhindert jede Kommunikation, die zu einer positiven Lösung führen kann/könnte. Man kann Homophobie oder Befindlichkeiten nicht durch Schweigen überwinden. Und die hardcore anti-Vielfalt oder anti-toleranz Leute, die meinen, sie müssten mit aller "Gewalt" ihre "Meinung" pflegen, werden immer lauter und aggressiver in ihrer Tonart.

    Zur Verdeutlichung: Einzelpersonen sind mit dieser in Mehrheit vorhandenen Personen (zum Beispiel am Arbeitsplatz), die homophob sind, oft hilflos ausgeliefert, und haben immer wieder keine Chance, diese Situation selbst zu klären oder mit diesen homophoben Menschen einen Umgang zu schaffen.

    Und selbst die verheerenden Auswirkungen werden wieder zum Nachteil der Betroffenen ausgelegt.

    Es ist wirklich erschreckend.
    Da müssen dringend Verbesserungen her.
    Ich hoffe, dass die SPD ihre Ziele durchpaukt und mehr Schutz (im GG) durch konkrete Gesetze erlassen können, wenn das auch viel zähe Überzeugungsarbeit kostet und sie eine Wand durchbrechen müssen (bezüglich der Blockade der CDU).

    Es kann nicht so weitergehen, das AGG gibt es nicht umsonst.
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#8 Simon HAnonym
  • 04.04.2019, 16:34h
  • Antwort auf #4 von Patroklos
  • Der Unterschied ist aber:

    1. Bei uns geht es nicht um Milliarden.

    2. Wenn einer von uns Geld vergeudet, ist das unser eigenes Geld. Aber die Bundesregierung vergeudet das Geld anderer, über das sie nur kommissarisch verfügt und das eigentlich für Schulen, Universitäten, Straßen & andere Verkehrswege, Soziales, etc. etc. etc. gedacht ist.

    Und nicht für Unternehmensberatungen, die die Arbeit der Regierung machen, weil diese es nicht hinbekommen.
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#9 GerritAnonym

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