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Leihmutterschaft
61-Jährige bringt Kind ihres schwulen Sohnes zur Welt
Cecile Eledge aus Nebraska bot sich freiwillig als Leihmutter an, als ihr Sohn Matthew Eledge und dessen Ehemann Elliot Dougherty sich Nachwuchs wünschten.

Die beiden schwulen Väter mit ihrem Bbay (Bild: Screenshot CNN)
- 4. April 2019, 01:41h 2 Min.
Eine 61-jährige Amerikanerin hat als Leihmutter für ihren Sohn und dessen Ehemann ein Kind ausgetragen und nun ihre eigene Enkelin zur Welt gebracht. Das Krankenhaus in Omaha im Bundesstaat Nebraska bestätigte am Mittwoch auf Anfrage entsprechende US-Medienberichte.
Eine Sprecherin des Nebraska Medical Centers sagte, das Baby – ein Mädchen – sei bereits am 25. März geboren worden. Das Krankenhaus teilte mit, Cecile Eledge habe sich freiwillig als Leihmutter angeboten, als ihr schwuler Sohn Matthew Eledge und dessen Mann Elliot Dougherty sich Nachwuchs wünschten.
"Es gab keinen Moment des Zögerns"
Cecile Eledge sagte dem Krankenhaus zufolge: "Es gab keinen Moment des Zögerns. Es war natürlicher Instinkt." Sie habe das erst als Scherz gesagt, dann aber schnell gegenüber ihrem Sohn betont, wie glücklich sie war, als sie mit ihm und zwei Brüdern schwanger war.
Das Krankenhaus teilte mit, Doughertys Schwester habe das Ei gespendet, Matthew Eledge den Samen. Cecile Eledge – die schon in der Menopause war – sei wegen ihres Alters langwierigen wissenschaftlichen Tests unterzogen worden, um zu überprüfen, ob sie als Leihmutter infrage komme. "Sie hat alle Tests bestanden", sagte die Sprecherin. Ärzte hätten Cecile Eledge Hormone verabreicht, um ihren Zyklus wieder zu starten.
Vater Matthew Eledge sagte nach Angaben des Krankenhauses, sowohl das Baby als auch die Großmutter seien "glücklich und gesund". Er dankte dem Krankenhauspersonal und fügte hinzu: "Erstmal werden wir entspannen und diesen Moment genießen." Der Arzt, der das Baby zur Welt brachte, sagte der Mitteilung zufolge, diese Geburt sei "definitiv ein sehr außergewöhnlicher Fall" gewesen.
Nach Angaben des Krankenhauses wog das Baby bei der Geburt etwa 2,3 Kilogramm. (cw/dpa)















Ebenso ein Zeichen dafür, dass Leihmutterschaft nicht zwingend irgendwelchen unlauteren Thesen folgen muss. Da könnten übereifrige Ethiker noch nachdenken.
Herzlichen Glückwunsch zum Töchterchen!