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Leihmutterschaft

61-Jährige bringt Kind ihres schwulen Sohnes zur Welt

Cecile Eledge aus Nebraska bot sich freiwillig als Leihmutter an, als ihr Sohn Matthew Eledge und dessen Ehemann Elliot Dougherty sich Nachwuchs wünschten.


Die beiden schwulen Väter mit ihrem Bbay (Bild: Screenshot CNN)

Eine 61-jährige Amerikanerin hat als Leihmutter für ihren Sohn und dessen Ehemann ein Kind ausgetragen und nun ihre eigene Enkelin zur Welt gebracht. Das Krankenhaus in Omaha im Bundesstaat Nebraska bestätigte am Mittwoch auf Anfrage entsprechende US-Medienberichte.

Eine Sprecherin des Nebraska Medical Centers sagte, das Baby – ein Mädchen – sei bereits am 25. März geboren worden. Das Krankenhaus teilte mit, Cecile Eledge habe sich freiwillig als Leihmutter angeboten, als ihr schwuler Sohn Matthew Eledge und dessen Mann Elliot Dougherty sich Nachwuchs wünschten.

"Es gab keinen Moment des Zögerns"

Cecile Eledge sagte dem Krankenhaus zufolge: "Es gab keinen Moment des Zögerns. Es war natürlicher Instinkt." Das Krankenhaus teilte mit, Doughertys Schwester habe das Ei gespendet, Matthew Eledge den Samen. Cecile Eledge – die schon in der Menopause war – sei wegen ihres Alters langwierigen wissenschaftlichen Tests unterzogen worden, um zu überprüfen, ob sie als Leihmutter infrage komme. "Sie hat alle Tests bestanden", sagte die Sprecherin. Ärzte hätten Cecile Eledge Hormone verabreicht, um ihren Zyklus wieder zu starten.

Vater Matthew Eledge sagte nach Angaben des Krankenhauses, sowohl das Baby als auch die Großmutter seien "glücklich und gesund". Er dankte dem Krankenhauspersonal und fügte hinzu: "Erstmal werden wir entspannen und diesen Moment genießen." Der Arzt, der das Baby zur Welt brachte, sagte der Mitteilung zufolge, diese Geburt sei "definitiv ein sehr außergewöhnlicher Fall" gewesen.

Nach Angaben des Krankenhauses wog das Baby bei der Geburt etwa 2,3 Kilogramm. (cw/dpa)



#1 Homonklin44Profil
  • 04.04.2019, 05:26hTauroa Point
  • Ein großartiges Ereignis, da ein voller Erfolg und vielleicht ein starkes Zeichen an all Jene, die immer meinen, Familie müsse streng konservativ durch vorher zugewiesene Vater-Mutter.Positionen vorgeschrieben sein.
    Ebenso ein Zeichen dafür, dass Leihmutterschaft nicht zwingend irgendwelchen unlauteren Thesen folgen muss. Da könnten übereifrige Ethiker noch nachdenken.

    Herzlichen Glückwunsch zum Töchterchen!
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#2 goddamn liberalAnonym
#3 DominikAnonym
  • 04.04.2019, 08:14h
  • Ich freue mich für alle Beteiligten, v.a. auch darüber, dass trotz des fortgeschrittenen Alters der Leihmutter und der dadurch notwendig gewordenen Hormonbehandlung das Baby gesund zur Welt gekommen ist.

    Neben dem Risiko-Aspekt "Außergewöhnlich hohes Alter der Leihmutter" irritiert mich dennoch, dass es ausgerechnet die eigene Mutter sein muss. Wer kann schon von sich behaupten, dass sein Sohn von der eigenen Mama geboren wurde..?!?

    Ich weiß nicht, wie es - rein gefühlsmäßig, ausdrücklich nicht moralisch (!) - euch dabei ergeht; ich jedenfalls würde meine Mama nicht für so etwas... ne ne, wirklich nicht... so ein Gedanke ist mir tatsächlich noch nicht in den Sinn gekommen.

    Aber letztendlich ist es okay. Solange die eigene Mutter nicht auch die genetische Mutter des Säuglings ist. Inzucht und das bewusste Eingehen von Erbkrankheitsrisiken könnte ich natürlich beim besten Willen nicht gutheißen, doch das ist ja hier auch nicht der Fall. Insofern alles gut.
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#4 Vater
  • 04.04.2019, 09:19h
  • Antwort auf #3 von Dominik
  • Das Ganze fühlt sich schon etwas schräg an. Hat ein bisschen was von Inzest, da es natürlich Assoziationen weckt
    Meine Mutter hätte das sicherlich nicht gemacht.

    Ich frage mich allerdings, ob die Hormone der Großmutter nun bewirken, dass sie das Kind mehr oder weniger unterbewusst als eigene Tochter wahrnimmt.

    Da aber Kind und Großmutter gesund sind, gratuliere ich allen herzlich und wünsche allen alles erdenklich Gute.

    Auf jeden Fall ein schönes Zeichen, dass es auch mal anders laufen kann...
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#5 ChristineAnonym
  • 04.04.2019, 10:29h
  • Alles Liebe und Gute für diese Familie!
    Die Geschichte hat mich sehr berührt.
    Hätte ich auch getan für alle meine Kinder.
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#6 cuteAnonym
#7 Simon HAnonym
  • 04.04.2019, 16:38h
  • Ich wünsche der kleinen Familie ein wunderschönes, tolles, gemeinsames Leben.

    Wenn man sich mal ansieht, was die alles getan haben, um ein Kind zu bekommen, kann man sich sicher sein, dass es ein echtes Wunschkind ist...
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#8 MelVixenAnonym
  • 05.04.2019, 00:27h
  • Antwort auf #3 von Dominik
  • Laut den englishen Berichten die ich gesehen habe haben Mutter und Schwester konspieriert und es vorgeschlagen.

    Das baby hat jetzt von allen etwas in gewisser weise und ich denke das schweißt die familie nir weiter zusammen.
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#9 PiriPiriAnonym
  • 05.04.2019, 08:16h
  • Ich finde es besser, als die sonstige Leihmutterschaft.
    Das Kind hat alle, von denen e abstammt in seinem Leben und wurde nicht von einer Eizelle einer Studentin aus Amerika einer Inderin in Mumbai eingepflanzt, die das Kind niemals kennen lernen wid.
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#10 Yuna675Anonym