Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=33328
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Hessen fordert Verbot von Homo-"Heilung"


#1 Patrick SAnonym
  • 04.04.2019, 11:54h
  • AFD: "Selbstverständlich ist Homosexualität keine Krankheit und kann deshalb auch nicht therapiert werden."
    Aber Konversionstherapien, die Homosexualität heilen wollen, wollen wir nicht verbieten...

    Dass nenn ich mal Realsatire.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Ralph
  • 04.04.2019, 15:03h
  • Erinnern wir uns an all die von verschiedenen Landesparlamenten beschlossenen und dann von ihren Regierungen über den Bundesrat ins Gesetzgebungsverfahren beförderten Initiativen zur Eheöffnung, die dann im Bundestag verstaubten und einfach endlos vertagt wurden. Ich bin gespannt, welches Schicksal diesen jetzigen Initiativen aus den Ländern beschieden sein wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Simon HAnonym
  • 04.04.2019, 16:27h
  • "Insbesondere Minderjährige"

    Aber diese Gehirnwäsche muss natürlich generell verboten werden und nicht nur für Minderjährige. Denn die negativen Auswirkungen auf die Psyche, die bis zum Tod führen können, sind für alle Altersklassen wissenschaftlich belegt.

    Deshalb muss diese Körperverletzung generell verboten werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Simon HAnonym
  • 04.04.2019, 16:49h
  • Antwort auf #2 von Ralph
  • Naja, der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat ja schon vorher angekündigt, das bis spätestens zur Sommerpause verbieten zu wollen.

    Und auch die SPD sagt ja immer, dass sie das verbieten will.

    Jetzt können Jens Spahn und die SPD also mal beweisen, wie ernst es ihnen ist... Wenn auch noch Druck aus dem Bundesrat kommt, ist das umso besser...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#5 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 05.04.2019, 05:23h
  • Wer meint, Homosexualität oder Transsexualität durch solche "Therapien" heilen zu können, ignoriert die Fakten. Für ihn sind Fakten Fake News, weil nur seine Sicht der Dinge (Alternative Fakten) zählen.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 S ZachariasAnonym
  • 05.04.2019, 06:33h
  • Alle wollen Konversionstherapien verbieten, aber wie soll das gesetzestechnisch funktionieren?
    Fast jede Heilbehandlung ist eine Körperverletzung, die aber durch die Einwilligung des Patienten straffrei wird. Und auch bei den Konversionstherapien gibt es ja in der Regel eine Einwilligung.
    Mit einer Regelung in den Berufsordnungen für Ärzte und andere anerkannte Heilberufe kann man solche Quacksalberei verbieten. Aber dann bleiben immer noch die spirituellen Heiler, die ohnehin keine anerkannten Heilberufe ausüben. Auch bei Minderjährigen kann man die Einwilligung als nichtig erklären, indem man ihnen fehlende Sachkenntnis unterstellt bzw. den Eltern das Recht nehmen gefährliche Quacksalberei ihren Kindern zuzumuten. Aber wenn Erwachsene bei spirituellen Heilern eine Einwilligung zu einer Konversionstherapie geben, dann scheint es mir sehr schwer, dies zu verhindern. Höchstens könnte man noch die Werbung dafür, ähnlich wie bei Abtreibung, schwerer machen.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Ralph
  • 05.04.2019, 10:50h
  • Antwort auf #6 von S Zacharias
  • Ja, das Problem wird sein, dass solche "Heilungen" einfach unter dem Namen irgendeiner zulässigen Therapie verkauft werden. Trotzdem ist ein Verbot anzustreben, schon allein als die Gesellschaft, die Medizin und die Justiz leitende deklaratorische Rechtsnorm, die ein Unwerturteil über gefährliche Quacksalberei fällt und religiösen Fanatismus verwirft.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#8 Simon HAnonym
  • 05.04.2019, 17:10h
  • Antwort auf #6 von S Zacharias
  • Ganz einfach:
    Das wird wie jede andere Körperverletzung verboten.

    Was in anderen Staaten funktioniert, wird auch hier funktionieren.

    Und es ist auch nicht so, dass jede medizinische Therapie Körperverletzung ist, sondern
    dies dient ja dem Heilen von einem Leid. Aber es gibt eben nichts, was diese Homo-Heiler "heilen" könnten. Erstens kann man die sexuelle Identität gar nicht verändern und zweitens ist das auch nicht nötig.

    Natürlich: man wird niemals in jedes dunkle Hinterstübchen und jede Sakristei gucken können, was da stattfindet. Aber das kann man ja auch jetzt nicht. Gesetzliche Verbote bedeuten ja nicht, dass es diese Straftat nicht mehr gibt (sonst gäbe es keine Körperverletzung, keinen Diebstahl, etc. in der Welt), sondern nur, dass die Opfer sich wehren können und dass die Täter nach Bekanntwerden auch bestraft werden können.

    Und wenn die selbsternannten Homo-"Heiler" genau wissen, dass jedes ihrer Opfer später Anzeige erstatten kann und dass dann Strafen folgen, werden die sich das zweimal überlegen.

    Dafür ist natürlich wichtig, dass es nicht nur Geldstrafen gibt (da sammeln die unter irgendwelchen Fanatikern und haben das schnell zusammen), sondern dass darauf Freiheitsstrafen stehen. Wie auf jede Art gefährlicher Körperverletzung auch. Nur das ist wirklich die Abschreckung, die die zweimal überlegen lässt, ob sie so ein Risiko noch eingehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »

» zurück zum Artikel