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  • 25. August 2005 19 1 Min.

Köln Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) in NRW hat in einem Offenen Brief die Berichterstattung des WDR zum Papstbesuch in Köln kritisiert. In den an den WDR-Intendanten Fritz Pleitgen gerichteten Schreiben wird die "(bewusst?) einseitige Berichterstattung" kritisiert. Der WDR habe "offenbar nur die papstfreundlichen Redner zu Wort und Bild" kommen lassen, den Homoprotest gegen den Papst aber ignoriert. Der Westdeutsche Rundfunk hatte, als Bereitsteller der Live-Bilder für alle Sender weltweit, trotz guter Kameraposition den schwul-lesbischen Protest am letzten Donnerstag nicht gezeigt, sondern in dem Live-Bericht bei Vorbeifahrt des Papstmobils an der entsprechenden Stelle in das Gefährt gezoomt und jubelnde Menschen von einem anderen Platz dazugeschaltet. "Der WDR hat als öffentlich-rechtliche Landesrundfunkanstalt den Auftrag, informativ und investigativ zu berichten. Weiter kann die rundfunkgebührenzahlende Bevölkerung erwarten, dass zumindest das öffentlich-rechtliche Fernsehen ausgewogen und wahrheitsgemäß berichtet, was hier augenscheinlich nicht geschehen ist", so LSVD-NRW-Sprecher Oliver Schulzke, der allerdings den Sachverhalt verfehlt, indem er kritisiert, der WDR habe den Protest nachträglich herausgeschnitten. (nb)

-w-

#1 Stefan K.Anonym
  • 25.08.2005, 12:41h
  • Ich schaue mir nie wieder den WDR an. Der Sender ist für mich gestorben.
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#2 BurghardAnonym
  • 25.08.2005, 13:00h
  • nur mal ruhig. Beim Berliner CSD hatte der RBB plötzlich ausgeblendet, als die PDS kam. Es wird immer wieder passieren, das öffentlich-rechtliche Sender so agieren - oft als vorgezogenen Gehorsam. Boykottieren werde ich den wdr schon wegen ZIMMER FREI nicht können. Alle, die das wirklich nicht gut finden, sollten sich ebenfalls an den Intendanten oder an den Rundfunkrat wenden. Auch die LAndtagsfraktionen wären ein Ansprechpartner. Öffentlicher Druck kann so etwas eventuell verhindern...
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#3 martinAnonym
  • 25.08.2005, 13:23h
  • wie? hätte gedacht ausserhalb meiner heimat, dem unterdrücker- und steinzeit-freistaat bayern ist homomäßig alles top und allen scheint die sonne ausm arsch. oder ist das etwa ein dummes vorurteil wie es so manch einer mit sich mitschleppt?
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