Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=33335
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Mormonen werten Ehe für alle nicht mehr als Abfall vom Glauben


#1 Sven100Anonym
#2 Alexander_FAnonym
#3 LotiAnonym
  • 05.04.2019, 13:34h
  • Antwort auf #1 von Sven100
  • Diese liefen in den 80er Jahren sogar durch Neukölln um zu Missionieren. Ich lud die beiden zu mir nachhause ein und die kamen tatsächlich an einem Hochsommertag bei mir vorbei. Ich war nur sehr leicht bekleidet und machte ständig anzügliche Bemerkungen. Doch die beiden hübschen Männer ließen sich davon nicht beirren. Am Ende der Unterhaltung beteten beide für mich und weg waren sie.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#4 dellbronx51069Anonym
#5 LotiAnonym
  • 05.04.2019, 20:33h
  • Antwort auf #4 von dellbronx51069
  • Wenn Du damit meinst, ich wäre hier nur ein Spaßvogel und ziehe hier Vorteile aus dem Artikel, dann irrst Du gewaltig. Es ist genauso passiert, wie ich beschrieben habe. Diese beiden jungen Missionare waren so sehr indoktriniert in ihrem Glauben, das Sie sehr bald in mir den Teufel sahen und daher auch in meiner Gegenwart anfingen zu beten. Ich ließ sie gewähren, denn sie wirkten auf mich wie die Unschuld vom Lande;-))
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#6 Sven100Anonym
  • 05.04.2019, 20:53h
  • Ich wollte mir vor vielen Jahren eine CD mit dem Mormon Tabernacle Choir zusenden lassen.
    Es kamen dann 4 junge amerikanische Mormonen und ein etwas verhärmter Deutscher.
    Sie fragten ständig, warum ich die CD haben wollte.
    Ich sagte ihnen, dass ich diese Musik gerne höre.
    Als der Abend den Höhepunkt erreicht hatte, knieten alle 5 Mormonen in meinem Wohnzimmer auf dem Teppich und beteten für mich. Nach etwa 2 Stunden gingen sie.
    Die CD habe ich allerdings bis heute nicht...
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 06.04.2019, 08:24h
  • Ich war früher bei den Mormonen, weiß also, wie sie ticken. Ich würde kein Wort von denen mehr glauben, weil ich weiß, dass bei ihnen das Reden eine Sache, wie die handeln jedoch etwas ganz anderes ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 06.04.2019, 08:27h
  • Antwort auf #1 von Sven100
  • Mormonische Jungs werden von klein auf an darauf gedrillt, auf Mission zu gehen. Sie sparen von klein auf dafür, weil die Kirche als Nutznießer, sie keineswegs unterstützt. Sie tun es oft, weil sie erwarten, danach in der Kirchenhierarchie aufzusteigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#9 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#10 LotiAnonym
  • 06.04.2019, 08:49h
  • Hat ein wenig gedauert. Doch nun sind wir durch unsere Sachverständige wieder um einiges schlauer. Religioten eben.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 Taemin
#12 questionAnonym
#13 LotiAnonym
  • 06.04.2019, 15:52h
  • Antwort auf #11 von Taemin
  • Kannste bitte auch Klartext schreiben? Solch abgehobene Sätze verwirren mich nur.
    Unsere wehrte Sachverständige hier muß in ständiger Reihenfolge wiederholen, dass Sie eine ehem. Mormonin ist. Und das Wort Religioten gehöhrt auch zu ihren Sprachschatz. Im vielen stimme ich sogar mit ihr überein. Vor allem, was die Scheinheiligen Kirchenoberen der kath. Kirche anbelangt. Zum Thema Respekt und Menschenwürde hätte ich da so manch Geschichten als ehem. Heimkind über wahre Nächstenliebe unter katholischen Christen zu berichten. Über wahre Mitmenschlichkeit. Nicht alle dieser und andere Religionsgemeinschaften sind in meinen Augen so wie oft hier dargestellt. Es sind oftmals gerade die Armen einfachen Leute, denen ich im Leben immernoch sehr viel abgewinnen kann. Wenn ich dann hier über eine Begegnung mit zwei jungen Mormonen Jünglinge schreibe, womit ich mich im übrigen sehr angeregt auch unterhalten hatte, dann deshalb, weil ich als Schwuler Mensch auch einen Hintergedanken hatte. Nachvollziehbar oder?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#14 SuchsuchAnonym
  • 06.04.2019, 16:49h
  • "Unmoralisches Verhalten in hetero- und homosexuellen Beziehungen solle künftig aber auf die gleiche Weise behandelt werden"

    Finde den Fehler.
  • Antworten » | Direktlink »
#15 Alexander_FAnonym
  • 06.04.2019, 22:26h
  • Antwort auf #9 von Gerlinde24
  • Mal im Ernst, mir tun diese Jungspunde, die auf Mission in alle Welt hinausgeschickt werden, schon etwas leid. Nach allem, was man so hört, ist es kein Zuckerschlecken, zu diesem Verein zu gehören, erst recht, wenn man zu unsereinem gehört. Wahrscheinlich werden sie wie die Angehörigen von Drücker- und Bettlerkolonnen immer gescholten, wenn sie nicht eine bestimmte Quote erreichen, und dabei letztlich andere von einem Kram überzeugen müssen, an dem sie selbst wohl ihre Zweifel haben müssen. Wer sich die Lebensgeschichte vieler atheistischer Blogger und Youtuber aus den USA ansieht, kann sich selbst davon überzeugen, dass nicht zuletzt viele in mormonischen Familien Geborene darunter sind, und deren Anekdoten sprechen für sich.

    Das dürfte wohl auch ein Grund sein, weshalb langsam auch die Heiligen der letzten Tage ihre Standards etwas lockern müssen. Sie merken, dass ihnen der Nachwuchs wegläuft.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#16 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#17 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 07.04.2019, 04:50h
  • Antwort auf #15 von Alexander_F
  • Zu der Zeit, als ich in Norddeutschland (damals gehörte (Westberlin noch dazu) und Österreich (wurde strafversetzt) in den Jahren 1979 bis 1980 ging, wurden wir auf Missionskonferenzen (Zonenkonferenz oder Distriktskonferenz nennen das Mormonen) regelmäßig darauf gedrillt, mehr und mehr Bücher Mormon abzugeben, Diskussionen abzuhalten, und/oder Taufen zu haben. Diejenigen, die am meisten Taufen hatten, oder am meisten Diskussionen, hatten eher eine Chance, innerhalb der Missionshirarchie aufzusteigen, und Distriktsleiter, Zonenleiter oder Assistenten des Missionspräsidenten zu werden, um so in den Genuss eines Autos zu kommen.
    Das Schlimmste aber waren die wöchentlichen Berichte an den Missionspräsidenten, wo wir angehalten wurden, unsere Kollegen anzuschwärzen, wenn Fehlverhalten laut Missionsregeln vorkamen.
    So hatte ich einmal psychische Probleme wegen der Transsexualität (was ich verschwieg), und deshalb für mich alleine sein wollte im Gemeindehaus. Mein Companion verpfiff mich beim Präsidenten, und mir wurde gedroht, die Mission unehrenhaft zu verlassen, wenn ich weiter so denken würde.
    Manche Missionare sagen, wenn sie zurückkommen, dass die Missionszeit die besten zwei Jahre ihres Lebens waren. Viele lügen dabei, denn es waren oft die schlimmsten zwei Jahre ihres Lebens!
    In dem Film "Later Days" gibt es eine wundervolle Szene, die beschreibt, warum viele Mormonen auf Mission gehen. Ich zitiere:

    Look, I put my time in here so that I can go home,
    so I could marry Jennifer, so that I can finally nail her.
    Quelle:
    www.script-o-rama.com/movie_scripts/l/latter-days-script-tra
    nscript-mormon.html
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#18 LotiAnonym
#19 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#20 Sven100Anonym
#21 LotiAnonym
#22 qwertzuiopüAnonym
#23 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 07.04.2019, 18:51h
  • Antwort auf #21 von Loti
  • In dem Film gibt es eine weitere tolle Szene, wo einerseits Christian (der schwule Kellner) Party macht, und andererseits Aaron (Mormonenmissionar) von seinem Vater dem Bischof exkommuniziert wird. Hier der Dialog im Original:

    Aaron Davis: Wait a minute, our ancestors? Dad, your grandfather had half a dozen wives. Same goes for every single person in this room. I'd say we were original definition of "alternative lifestyle."

    Aaron Davis: Wait a minute, our ancestors? Dad, your grandfather had half a dozen wives. Same goes for every single person in this room. I'd say we were original definition of 'alternative lifestyle.'

    Farron Davis: Are you calling us hypocrites?

    Aaron Davis: No, we've gone way beyond hypocrisy, dad, now we're just being mean.

    Quelle:
    www.rottentomatoes.com/m/latter_days/quotes/

    Und hier noch eine andere Lieblingsszene (selber Link):

    Aaron Davis: What if it's not something I've done? What if it's who I am!?
    Gladys Davis: [Slaps Aaron] Don't say that! Don't you ever even think that! [Aaron cries and she starts to cry, but composes herself.] You can be forgiven. Maybe heavenly father can forgive you for what you've done, but who you are? You can never forgive something like that.

    Kurz danach begeht Aaron einen Selbstmordversuch.
    Diese Szene, wie die vorherige, zeigen die Heuchelei und Doppelmoral im Mormonismus.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#24 MormoneAnonym
  • 07.04.2019, 22:02h
  • Hier die Stellung von der Kirche zu Gleichgeschlechtlichen Neigungen:

    "Gleichgeschlechtliche Neigungen sind zwar keine Sünde, können aber sehr wohl eine Herausforderung sein. Der Betreffende hat sich diese Gefühle ja nicht ausgesucht, doch er kann sich dazu entschließen, Gottes Gebote zu halten. Die Eltern eines Kindes, das sich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt oder sich als homosexuell betrachtet, sollen sich bewusst dafür entscheiden, diesem Kind Liebe und Zuwendung zu schenken. Die Mitglieder der Kirche sollten jeden in ihrem Kreis willkommen heißen."

    Wie wir euch nicht verurteilen, so verurteilt auch nicht uns.

    Wir haben uns entschieden auf unsere Weise zu leben und ihr auf eure. Nichts destotrotz sollten wir füreinander Respekt und Verständnis haben. Bleibt gesund und glücklich.

    Liebe Brüder und Schwestern, bitte vergesst nicht:

    JEDER IST BEI UNS WILLKOMMEN.
  • Antworten » | Direktlink »
#25 RealistinAnonym
#26 LotiAnonym
  • 08.04.2019, 08:02h
  • Antwort auf #23 von Gerlinde24
  • Und wieder bin ich sehr angetan von der Geschichte im Film. Ja, er hat mich auch wieder zu Tränen gerührt. So bin ich eben. Erinnert der Film mich doch an meine allererste große Liebe und mein Coming Out in San Francisco. Besonders die Szene mit der Mutter in Küche fand ich besonders hart. Naja und der Vater. Ich finde den Film nach wie vor sehr gelungen und überzeugend gespielt. Besonders Juli ( Rebekah Jordan) hat mir gefallen. Von Jacqueline Bisset ganz zu schweigen. Ich muß wohl nicht extra erwähnen, welch Wirkung wiedereinmal der Hauptdarsteller auf mich ausgelöst hat. Danke für den Hinweis zum Film.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#27 TheDadProfil
  • 08.04.2019, 10:01hHannover
  • Antwort auf #24 von Mormone
  • ""Der Betreffende hat sich diese Gefühle ja nicht ausgesucht, doch er kann sich dazu entschließen, Gottes Gebote zu halten.""..

    Unfug wird auch nicht davon besser wenn man ihn verschwurbelt formuliert..

    Denn wenn sich "der Betreffende"
    (interessanterweise beschäftigen sich diese Leute offenbar nur mit "männlicher Homosexualität")
    diese "Gefühle" nicht selbst ausgesucht hat, dann sind sie wohl "Gott-gegeben", und damit folgt "der Betreffende" längst dessen "Geboten"..

    Es ist immer wieder interessant wie sich hier die Leut anmaßen vermeintlich zu wissen was denn ihr "Gott" so alles gewollt hat, und munter daher spekulieren wie sich denn wohl dessen "Gebote" auf ihr Zusammenleben auswirken würde..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#28 MormoneAnonym
#29 Homonklin44Profil
  • 08.04.2019, 20:39hTauroa Point
  • Antwort auf #24 von Mormone
  • Irgendwie kann ich Dir das "Jeder" nicht abnehmen. Wenn ihr schon mit Ungläubigen und Männern, die sich täglich in den Arsch ficken, Probleme habt, wie mag es erst sein, wenn man hin und wieder Schwänze lutscht? Oder einander kuschelig liebt, oder voll in Leder knutscht...
    Die ganzen komischen Lebensvorschriften braucht ein wahrhaftig freier Mensch nicht, der die Natur seiner Mitmenschen respektiert. Der muss es auch nicht als "Vergehen" betrachten, wenn der andere nach seiner urinnersten Natur empfindet und so lebt, wie es diese ermöglicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#30 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 09.04.2019, 04:31h
  • Antwort auf #28 von Mormone
  • Mormone, ich war viele Jahre in Deinem Verein. Ich glaubte den Kram, den sie lehrten, fühlte mich wegen meiner transsexuellen Gefühle schuldig, bekam deswegen Depressionen, fühlte mich deswegen noch mehr schuldig, trank Alkohol, was gegen das Wort der Weisheit (das "Gesundheitsgesetz") der Mormonen ist, fühlte mich deswegen noch schuldiger, und beging zwei Selbstmordversuche.
    Nachdem ich "JA" zu mir selbst gesagt hatte, sagte ich es einiger Zeit später meiner Frau (gezwungenermaßen, denn sie hatte meine Kleider entdeckt), und dem Bischof, der mich sofort ausschloss, und mir später Hausverbot erteilte, weil ich als Frau gekleidet (Bedingung des "Alltagstests") das Gemeindehaus betreten wollte, was mit mir los war.
    Seit vielen Jahren ist bekannt, dass Homosexualität keine freie Wahl ist, sondern eine sexuelle Orientierung, und, dass man krank wird, wenn man seine Orientierung oder Identität nicht leben darf.
    Homosexuelle und Transsexuelle tun niemanden weh, weil sie so sind, wie sie sind! Nur, weil die engstirnige und bigotte Führung der Mormonen Homosexualität ablehnt (was in der frühen LDS-Kirchengeschichte nicht so war), Kinderschänder in ihren Reihen aber seit jeher schützt, wie unzählige Berichte im Internet zeigen (jüngster Fall sind mehrere Navajos, die als Kind in Pflegefamilien missbraucht wurden, und die Mormonenkirche verklagen, weil sie davon wusste, und nichts getan hat).
    Du kannst glauben, was Deine Glaubensbrüder Dir vorkauen, aber wahrer wird es dadurch nicht! Du kannst Dich selbst verarschen, wenn Du willst, aber wir alle hier sind zu klug, um Deine Spielchen zu durchschauen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#31 MormoneAnonym
  • 09.04.2019, 09:03h
  • Antwort auf #30 von Gerlinde24
  • Denkst ich wäre hier wenn ich nicht beide Seiten kennen würde? Jeder ist willkommen und ich bin ein Beispiel dafür.

    Ich bin nicht in der Kirche aufgewachsen und wurde auch nicht missioniert. Es war meine persönliche Entscheidung Christus zu folgen und mit meinen alten Leben abzuschliessen.

    Ihr könnt und sollt euer Leben leben wie ihr wollt, aber denkt nicht ihr seit gehasst.

    Und ja in der Kirche gibt es auch kaputte Leute die schlimme Dinge tun wie mit den Navajos. Diese gehören bestraft.

    Wären wir fehlerfrei so bräuchte es die Kirche nicht. Wir sind alles Patienten in unserem göttlichem Krankenhaus.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#32 AFD-WatchAnonym
  • 09.04.2019, 09:12h
  • Antwort auf #28 von Mormone
  • Da kann man sich geteilter Meinung sein. Vielleicht mag ja Einsicht gekommen sein... aber steckt wohl nicht eher die Idee dahinter, dass man die Kinder als potentielle (meist heterosexuelle) Mitglieder erhalten will, die man vor allem noch UNGEFRAGT religiös beeinflussen kann? Denen wird ja noch immer eingetrichtert, dass die Sexualität der Eltern sündig sei. Das geht natürlich nicht, wenn man sie erst missionieren will, die dafür aber nach der alten Logik am schlimmsten noch ihren Eltern entrissen werden müssten, die sich dann zurecht abwenden würden.
    Im Übrigen kann man Menschen, denen von ihrem religiösen Umfeld sehr viel Leid zugefügt wurde, wohl kaum vorwerfen, sie sähen das pessimistisch!
    Diese seelischen Verbrechen und die Hölle, die ihnen bereitet wurde, sind nicht zu entschuldigen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#33 AFD-WatchAnonym
  • 09.04.2019, 09:39h
  • Antwort auf #31 von Mormone
  • "Ich bin nicht in der Kirche aufgewachsen und wurde auch nicht missioniert."

    Andere aber schon. Und das ungefragt. Weißt du, wie sie darunter gelitten haben?

    "Es war meine persönliche Entscheidung Christus zu folgen und mit meinen alten Leben abzuschliessen."

    Dagegen spricht doch gar nichts. Jedem das seine.
    Und nun? Bist du schwul? Ex-gay? Kannst du eigentlich beurteilen, wie es den Leuten geht?

    "Ihr könnt und sollt euer Leben leben wie ihr wollt, aber denkt nicht ihr seit gehasst."

    Leider kommt das aber von vielen Religion genau anders rüber. Das Ganze auch noch in schöne Worte geschmückt wie "liebe den Sünder, aber hasse die Sünde".
    Das ist auch nicht gerade hilfreich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#34 TheDadProfil
#35 MormoneAnonym
#36 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 09.04.2019, 18:49h
  • Antwort auf #31 von Mormone
  • Mormone, Du folgst in diesem Kult nicht Christus, Du folgst dem Gründer Smith, einem notorischen Fremdgeher und Scharlatan, sowie deren Nachfolgern im Amt, die für Macht fast alles tun!
    Ich vermute, Du bist ein LDS Troll. Vielleicht kennen wir uns, wenn Du aus Hamburg kommst? Schwul oder bi scheinst Du jedenfalls nicht zu sein, wie ich vermute.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#37 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#38 MormoneAnonym
#39 TheDadProfil
  • 09.04.2019, 20:31hHannover
  • Antwort auf #35 von Mormone
  • ""Absoluter Blödsinn. Wer es nicht schon in sich hat kommt nicht zu uns.""..

    Eben..
    Absoluter Blödsinn..
    Ein
    ""Wer es nicht schon in sich hat""
    widerspricht einem
    ""Ich bin nicht in der Kirche aufgewachsen und wurde auch nicht missioniert.""..

    So etwas wie eine "spontane Hinwendung" zu einer "Religion" von der man angeblich nichts weiß, gibt es nicht..

    ""So was kann man nicht indoktrinieren.""..

    "Glaube" ist ausschließlich indoktriniert !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#40 MormoneAnonym
#41 TheDadProfil
#42 MormoneAnonym
  • 09.04.2019, 23:52h
  • Antwort auf #41 von TheDad
  • Also bitte schön, hätte ich Schwierigkeiten mit anderen derer ihrer Meinung, würde ich mich wohl kaum hier mitdiskutieren ;)

    Ich finde es gut zu hören was ihr von der Sache hält, für das ist ja die Kommentar Funktion da. Oder dient sie nur zum Bashing Andersdenkender, ich glaube nicht....
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#43 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#44 TheDadProfil
  • 10.04.2019, 07:45hHannover
  • Antwort auf #42 von Mormone
  • ""Ich finde es gut zu hören was ihr von der Sache hält, für das ist ja die Kommentar Funktion da.""..

    Um zu lernen wie falsch man mit seinen Auffassungen liegen kann taugt diese Kommentar-Funktion nur wenig..
    Dazu muß man sich schon mit seiner "Religion" direkt auseinandersetzen, und die Inhalte konkret hinterfragen..

    Was dann die Auseinandersetzung betrifft..
    Es gibt kein solches "wir" und "ihr" als Gegensatz, denn diesen Gegensatz bauen nur Ideologen und Kleriker auf, um etwas vorzuweisen was "Gläubige" zu "besseren Menschen" erklärt..
    Dazu besteht weder ein Anlass, noch eine Rechtfertigung..

    Die von den "Gläubigen" und vor allem von den Klerikern Gescholtenen "Sünder", und hier vor allem diejenigen, die sich gar nicht als "Gläubige" in diesen "Religionen" befinden, sind dann auch gar nicht dazu gezwungen sich nach diesen "Regeln" zu verhalten, wenn man hier mal "Sünde" als solches "abweichendes Verhalten" beschreiben will..

    Denn diese "Regeln" gelten im Gegensatz zu den Menschenrechten gegen die sie verstoßen, gar nicht "universell"..

    Das eine Sexuelle Identität gar nichts mit einem solchem "Verhalten" zu tun hat, und allein schon deshalb gar nicht "abweichend" sein kann, ist es, was es als Erkenntnis zu lernen gilt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#45 AFD-WatchAnonym
  • 10.04.2019, 09:04h
  • Antwort auf #40 von Mormone
  • Wer weicht denn hier aus?
    Auf die Tatsache, dass Religion kleinen Kindern ungefragt auferlegt wird, kommt kein Kommentar. Ebenfalls nicht, dass man vielleicht daher "gnädiger" mit ihnen umgeht, wenn sie homosexuelle Eltern haben, weil man sie ja nicht als potentielle Mitglieder verlieren möchte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#46 MormoneAnonym
  • 10.04.2019, 11:09h
  • Um das klarzustellen:

    Es gibt keine Kindertaufen sondern Gläubigertaufen;
    Den Kindern steht es somit frei ob sie möchten dabei sein oder nicht.

    Meine Frage war kann man einen Hetero zu einem Homosexuellem bekehren?

    Nein kann man nicht.

    Kinder welche bei Gleichgeschlechtlichen Eltern aufwachsen werden auch nicht automatisch so orientiert sein. Also wieso sollten dann Kinder welche in einer religiösen Familie aufwachsen automatisch auch gleich Gläubige sein.

    Für beides gilt die Entscheidungsfreiheit. NIEMAND wird zu was gezwungen.

    Keiner von uns sagt dass Menschen die anderer Meinung sind, ungläubig, Angehörige anderer Religionen oder andere sexuelle Orientierung haben, Menschen zweiter Klasse, minderwertig oder Sünder sind.

    Dieses Recht besitzen wir nicht um das beurteilen zu können.

    Ob ich einen Denkfehler mit meinem Glauben habe, werde ich dann spätestens feststellen wenn ich die Augen für immer schliesse.

    Ich bin überzeugt das die Kirche Stand jetzt, die Türen für alle offen hält und niemanden bestrafen will.

    Was wären wir für Christen wenn wir keine Nächstenliebe hätten und nur solche annehmen die uns in unser Bild passen.
  • Antworten » | Direktlink »
#47 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 10.04.2019, 12:20h
  • Antwort auf #46 von Mormone
  • Kinder werden bei Mormonen mit dem 8. Lebensjahr getauft, außer, sie wollen es nicht. Aber welches Kind mit acht Jahren würde die Taufe ablehnen, wenn es in die Kirche hineingeboren und indoktriniert wurde? Welches Kind würde sich dem Druck von Familie und Kirche entziehen wollen? Und welches Kind mit 8 Jahren versteht die Tragweite der mormonischen Taufe?
    Den Zwang zur Missionsarbeit. Den Zwang zur Ahnenforschung und Tempelarbeit. Den Zwang zur Ausgrenzung von Kritikern, Homosexuellen und Transsexuellen, selbst in der eigenen Familie!
    Denk mal darüber nach, Mormone.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#48 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#49 MormoneAnonym
  • 10.04.2019, 12:51h
  • Antwort auf #47 von Gerlinde24
  • Es stimmt so nicht, oder nicht mehr. Am besten machst du dir nochmals ein Bild vor Ort bei einer Abendmahlsversammlung. Zwischen uns beiden liegen 30 Jahre Differenz und ich Berichte vom Stand jetzt. Wie es damals war weiss ich nicht, jetzt ist es definitiv anders. Allein schon in der Familie meiner jetzigen Freundin sind zwei Geschwister von sieben inaktiv. Die jüngste Schwester ist lesbisch und deren ihre Partnerin ist an allen Feiern und Anlässen willkommen, wie auch die beiden inaktiven. Wir leben zwar streng nach unseren Geboten und Weisheiten, verlangen aber dies nicht von andern. In einer homophoben und rassistischen Kirche wäre ich sicher nicht dabei. Das kannst du dir sicher sein.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#50 TheDadProfil
  • 10.04.2019, 22:23hHannover
  • Antwort auf #46 von Mormone
  • ""Es gibt keine Kindertaufen sondern Gläubigertaufen;
    Den Kindern steht es somit frei ob sie möchten dabei sein oder nicht.""..

    Indoktrination und "Taufe" sind Zwei Paar Schuh..
    Indoktrination findet also bei "GläubigeNtaufen" schon lange vorher statt..

    ""Meine Frage war kann man einen Hetero zu einem Homosexuellem bekehren?""..

    "bekehren" ?
    Wo fand dieser Begriff Verwendung ?
    Der Satz lautete doch :
    ""Oder können Sie einen Hetero zum Homo wandeln oder umgekehrt?""..

    Dessen Beantwortung ist nicht so einfach wie du es Dir hier machen willst, denn Menschen zu helfen zu erkennen wer sie wirklich sind ist kein "wandeln"..
    Wer also fälschlicherweise denkt er sei Hetero, weil ihm das eingeredet wurde, er solle das unbedingt sein, denn alles andere sei "Sünde", der kann sehr wohl erkennen "Homo" zu sein..

    ""JEDER IST BEI UNS WILLKOMMEN.""..

    Du missionierst selbst !
    Wozu ?

    ""Also bitte schön, hätte ich Schwierigkeiten mit anderen derer ihrer Meinung, würde ich mich wohl kaum hier mitdiskutieren ;)""..
    ""andere sexuelle Orientierung haben""..

    Ich zumindest vertrete hier keine
    ""andere Meinung"",
    und besitze auch keine
    ""andere sexuelle Orientierung""..

    Es gibt weder solche ""sexuellen Orientierungen"" noch irgendwelche "anderen sexuellen Neigungen"..

    Deine Sprache offenbart Dein Nicht-Wissen über das wichtigste Thema des Lebens..

    ""Nächstenliebe""..

    Jetzt kommt eine "Meinung"..
    "Nächstenliebe" ist für "Christen" ein Buch mit Sieben Segeln..
    Deshalb füllen sie diesen Begriff mit "Übersetzungen" aus, und halten solchen Unfug wie "Barmherzigkeit" oder auch "Mitleid" für die Erfüllung dieses Begriffes..

    Was Nächstenliebe tatsächlich bedeutet haben "Christen" dagegen niemals begriffen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#51 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 11.04.2019, 02:01h
  • Antwort auf #49 von Mormone
  • Mormone, ich habe in ganz Berlin Hausverbot, darf keine Versammlung berufen. Warum nicht? Dafür gibt es im Wesentlichem zwei Gründe:

    1. Transsexuelle Menschen sind in Gemeindehäusern nicht willkommen.
    2. Ich habe es in der Kirche gewagt, in privaten Gesprächen die Kirche zu kritisieren, wurde deswegen rausgeworfen. Man wollte nicht, das andere die negativen Seiten der Kirche erfahren.

    Zum Thema Kindertaufe:

    Es passiert genau so, wie ich es beschrieben habe! Auch heute noch! Ich kenne einen Fall aus Berlin, etwa vier Jahre alt, wo ein Junge sich weigerte, getauft zu werden. Er wurde so lange von Familie, Freunden und Bischof (der bei Mormonen als "Richter in Israel" eine Respektsperson ist) bearbeitet, bis er ein halbes Jahr später getauft wurde. Freiwilligkeit sieht anders aus! Übrigens, die Eltern sind heterosexuell gewesen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#52 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 13.04.2019, 11:57h
  • Noch ne kleine Info zum Thema Homosexualität und Mormonen:

    "THE SISTERHOOD OF THE LOVING": MORMON POLYGAMY, SORORITY & LESBIAN DESIRE

    In feminist Adrienne Rich's ground-breaking 1980 essay "Compulsory Heterosexuality and Lesbian Existence" she describes her theory of a "lesbian continuum" on which she believes all women exist, whether they identify themselves as Lesbian or not. This continuum is "a range - through each woman's life and throughout history - of woman-identified experience, not simply the fact that a woman has had or consciously desired genital sexual experience with another woman". For Rich, this Lesbianism easily encompasses many more forms of emotional "intensity between and among women, including the sharing of a rich inner life, the bonding against male tyranny, the giving and receiving of practical and political support."[4] This intense female bonding (or homosociality) was present in the parameters of Mormon polygamy. While some critics see polygamy as a form of male tyranny over women, I find that many Mormon women subversively reconstructed polygamy as a means of escaping male domination on many other levels, in what I call heroic acts of Lesbian resistance.
    The potential for female homosocial relationships is found among the polygamous "sister- wives" of Milford Shipp.[5] His first wife, Ellis Reynolds Shipp, earned a medical degree at the Woman's Medical College of Pennsylvania in 1878. This was possible only because her sister-wives cared for her three children in Utah while she was studying back east, pooling their resources to pay her tuition. Her sister-wives also wrote her encouraging letters, while she described those of her husband as "harsh", "bitter and sharp". When Dr. Shipp returned to Salt Lake City, she set up a thriving medical practice and made enough money to send her other sister-wives through medical college or midwifery training. Indeed, her biographer claims that her sister-wives' "role in ensuring Ellis's professional advancement stands as a moving testimony to the close relationships possible among Mormon plural wives."[6]

    Milford Shipp was almost entirely uninvolved in the lives of his wives. He gave them important marital status and fathered their children. Otherwise, "in polygamy the wives and children learned to fend for themselves".[7] Dr. Shipp recorded in her private journal, "How beautiful to contemplate the picture of a family where each one works for the interest, advancement, and well-being of all. Unity is strength."[8] Given that her husband only nominally participated in the lives of these women, I believe this quote must be interpreted in the context of Rich's Lesbian continuum. Even more to the point is Ellis' statement, also from her journal, about "how pure and heavenly is the relationship of sisters in the holy order of polygamy." That these women not only shared a husband, but also surnames, lives, hopes, education, political views, economic status, child-rearing, etc., indicates a depth of homosocial and homophilic intercourse typifying the "Lesbian" relationships (in Adrienne Rich's definition) of Victorian Mormonism.
    Despite the fact that Joseph Smith deified, eternalized, and pluralized heterosexuality through polygamy and temple ritual, early Mormon women found that their bodies, sensuality, and desires were neither tamed nor contained by obedience to the institution of polygamy. I believe that many women found creative, unique, and intensely meaningful ways to confess and express their desire for other women.
    Feminist historian, Dr. Carol Lasser, has documented that Victorian women in America, in order to formalize "Romantic Friendships" with other women, sometimes married brothers, becoming sisters-in-law and sharing a surname. She theorizes that marrying brothers "deepened their intimacy, extending it in new directions, further complicating the intricate balance of emotional and material ties, and perhaps offering a symbolic consummation of their passion" for each other.[9] Interestingly, Mormon women had the unique ability to take this even one step further - by marrying the same man, and thus becoming sister-wives. The unique arrangements of Mormon polygamous households provided a potential medium for Lesbian expression among women who could easily (albeit covertly) eroticize each other's bodies through the gaze of their shared husband.

    Quelle:
    www.connellodonovan.com/abom.html

    Das ist DIE Quelle zur homosexuellen mormonischen Geschichte!
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel