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Kommentare zu:
Mormonen werten Ehe für alle nicht mehr als Abfall vom Glauben


#21 LotiAnonym
#22 qwertzuiopüAnonym
#23 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 07.04.2019, 18:51h
  • Antwort auf #21 von Loti
  • In dem Film gibt es eine weitere tolle Szene, wo einerseits Christian (der schwule Kellner) Party macht, und andererseits Aaron (Mormonenmissionar) von seinem Vater dem Bischof exkommuniziert wird. Hier der Dialog im Original:

    Aaron Davis: Wait a minute, our ancestors? Dad, your grandfather had half a dozen wives. Same goes for every single person in this room. I'd say we were original definition of "alternative lifestyle."

    Aaron Davis: Wait a minute, our ancestors? Dad, your grandfather had half a dozen wives. Same goes for every single person in this room. I'd say we were original definition of 'alternative lifestyle.'

    Farron Davis: Are you calling us hypocrites?

    Aaron Davis: No, we've gone way beyond hypocrisy, dad, now we're just being mean.

    Quelle:
    www.rottentomatoes.com/m/latter_days/quotes/

    Und hier noch eine andere Lieblingsszene (selber Link):

    Aaron Davis: What if it's not something I've done? What if it's who I am!?
    Gladys Davis: [Slaps Aaron] Don't say that! Don't you ever even think that! [Aaron cries and she starts to cry, but composes herself.] You can be forgiven. Maybe heavenly father can forgive you for what you've done, but who you are? You can never forgive something like that.

    Kurz danach begeht Aaron einen Selbstmordversuch.
    Diese Szene, wie die vorherige, zeigen die Heuchelei und Doppelmoral im Mormonismus.
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#24 MormoneAnonym
  • 07.04.2019, 22:02h
  • Hier die Stellung von der Kirche zu Gleichgeschlechtlichen Neigungen:

    "Gleichgeschlechtliche Neigungen sind zwar keine Sünde, können aber sehr wohl eine Herausforderung sein. Der Betreffende hat sich diese Gefühle ja nicht ausgesucht, doch er kann sich dazu entschließen, Gottes Gebote zu halten. Die Eltern eines Kindes, das sich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt oder sich als homosexuell betrachtet, sollen sich bewusst dafür entscheiden, diesem Kind Liebe und Zuwendung zu schenken. Die Mitglieder der Kirche sollten jeden in ihrem Kreis willkommen heißen."

    Wie wir euch nicht verurteilen, so verurteilt auch nicht uns.

    Wir haben uns entschieden auf unsere Weise zu leben und ihr auf eure. Nichts destotrotz sollten wir füreinander Respekt und Verständnis haben. Bleibt gesund und glücklich.

    Liebe Brüder und Schwestern, bitte vergesst nicht:

    JEDER IST BEI UNS WILLKOMMEN.
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#25 RealistinAnonym
#26 LotiAnonym
  • 08.04.2019, 08:02h
  • Antwort auf #23 von Gerlinde24
  • Und wieder bin ich sehr angetan von der Geschichte im Film. Ja, er hat mich auch wieder zu Tränen gerührt. So bin ich eben. Erinnert der Film mich doch an meine allererste große Liebe und mein Coming Out in San Francisco. Besonders die Szene mit der Mutter in Küche fand ich besonders hart. Naja und der Vater. Ich finde den Film nach wie vor sehr gelungen und überzeugend gespielt. Besonders Juli ( Rebekah Jordan) hat mir gefallen. Von Jacqueline Bisset ganz zu schweigen. Ich muß wohl nicht extra erwähnen, welch Wirkung wiedereinmal der Hauptdarsteller auf mich ausgelöst hat. Danke für den Hinweis zum Film.
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#27 TheDadProfil
  • 08.04.2019, 10:01hHannover
  • Antwort auf #24 von Mormone
  • ""Der Betreffende hat sich diese Gefühle ja nicht ausgesucht, doch er kann sich dazu entschließen, Gottes Gebote zu halten.""..

    Unfug wird auch nicht davon besser wenn man ihn verschwurbelt formuliert..

    Denn wenn sich "der Betreffende"
    (interessanterweise beschäftigen sich diese Leute offenbar nur mit "männlicher Homosexualität")
    diese "Gefühle" nicht selbst ausgesucht hat, dann sind sie wohl "Gott-gegeben", und damit folgt "der Betreffende" längst dessen "Geboten"..

    Es ist immer wieder interessant wie sich hier die Leut anmaßen vermeintlich zu wissen was denn ihr "Gott" so alles gewollt hat, und munter daher spekulieren wie sich denn wohl dessen "Gebote" auf ihr Zusammenleben auswirken würde..
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#28 MormoneAnonym
#29 Homonklin44Profil
  • 08.04.2019, 20:39hTauroa Point
  • Antwort auf #24 von Mormone
  • Irgendwie kann ich Dir das "Jeder" nicht abnehmen. Wenn ihr schon mit Ungläubigen und Männern, die sich täglich in den Arsch ficken, Probleme habt, wie mag es erst sein, wenn man hin und wieder Schwänze lutscht? Oder einander kuschelig liebt, oder voll in Leder knutscht...
    Die ganzen komischen Lebensvorschriften braucht ein wahrhaftig freier Mensch nicht, der die Natur seiner Mitmenschen respektiert. Der muss es auch nicht als "Vergehen" betrachten, wenn der andere nach seiner urinnersten Natur empfindet und so lebt, wie es diese ermöglicht.
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#30 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 09.04.2019, 04:31h
  • Antwort auf #28 von Mormone
  • Mormone, ich war viele Jahre in Deinem Verein. Ich glaubte den Kram, den sie lehrten, fühlte mich wegen meiner transsexuellen Gefühle schuldig, bekam deswegen Depressionen, fühlte mich deswegen noch mehr schuldig, trank Alkohol, was gegen das Wort der Weisheit (das "Gesundheitsgesetz") der Mormonen ist, fühlte mich deswegen noch schuldiger, und beging zwei Selbstmordversuche.
    Nachdem ich "JA" zu mir selbst gesagt hatte, sagte ich es einiger Zeit später meiner Frau (gezwungenermaßen, denn sie hatte meine Kleider entdeckt), und dem Bischof, der mich sofort ausschloss, und mir später Hausverbot erteilte, weil ich als Frau gekleidet (Bedingung des "Alltagstests") das Gemeindehaus betreten wollte, was mit mir los war.
    Seit vielen Jahren ist bekannt, dass Homosexualität keine freie Wahl ist, sondern eine sexuelle Orientierung, und, dass man krank wird, wenn man seine Orientierung oder Identität nicht leben darf.
    Homosexuelle und Transsexuelle tun niemanden weh, weil sie so sind, wie sie sind! Nur, weil die engstirnige und bigotte Führung der Mormonen Homosexualität ablehnt (was in der frühen LDS-Kirchengeschichte nicht so war), Kinderschänder in ihren Reihen aber seit jeher schützt, wie unzählige Berichte im Internet zeigen (jüngster Fall sind mehrere Navajos, die als Kind in Pflegefamilien missbraucht wurden, und die Mormonenkirche verklagen, weil sie davon wusste, und nichts getan hat).
    Du kannst glauben, was Deine Glaubensbrüder Dir vorkauen, aber wahrer wird es dadurch nicht! Du kannst Dich selbst verarschen, wenn Du willst, aber wir alle hier sind zu klug, um Deine Spielchen zu durchschauen!
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