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Neu im Claudius Verlag

Vom Hadern mit dem "gottgegebenen Körper"

In seiner mutmachenden Autobiografie "Endlich ich" beschreibt Sebastian Wolfrum seinen Weg als transsexueller Pfarrer zu sich selbst.


"Endlich ich: Ein transsexueller Pfarrer auf dem Weg zu sich selbst" ist im Claudius Verlag erschienen

Als Sebastian Wolfrum an einem Sonntag im Oktober 2017 im Alter von 46 Jahren vor der versammelten Gemeinde erklärt, dass er sich seit Kindertagen im falschen Körper fühlt und fortan als Mann leben wird, sorgt die Nachricht deutschlandweit für Schlagzeilen.

An diesem Sonntag wird der kleinen fränkischen Gemeinde bewusst, dass ihr keine Pfarrerin, sondern ein Pfarrer vorsteht. Doch was Gemeinde und Presse überrascht, ist für Sebastian Wolfrum nur der konsequente letzte Schritt einer lebenslangen Auseinandersetzung mit sich selbst, dem eigenen Körper und Gott.

In seinem Buch schreibt Wolfrum einfühlsam und mitreißend über die bewegende und berührende Geschichte seiner "Häutung", wie er seine bewusste Entscheidung nennt. Von seinem Leben als Mann in einem Frauenkörper und darüber, was es bedeutet, als Teil der protestantischen Kirche mit dem "gottgegebenen Körper" zu hadern.

Eindringlich sind hier auch die Passagen, die sich mit der theologischen Dimension dieser persönlichen Entscheidung befassen: Darf ich das mir von Gott gegebene Geschlecht verändern? "Endlich ich: Ein transsexueller Pfarrer auf dem Weg zu sich selbst" ist nun im Münchner Claudius Verlag erschienen. (cw/pm)

Infos zum Buch

Sebastian Wolfrum: Endlich ich: Ein transsexueller Pfarrer auf dem Weg zu sich selbst. Autobiografie. 116 Seiten. Klappenbroschur. Format: 12,5 x 18,7 cm. Claudius Verlag. München 2019. 18,90 €. ISBN: 978-3-532-62833-1. Auch als E-book erhältlich (15,99 €).


#1 allesGuteAnonym
#2 Gerlinde24Profil
  • 13.04.2019, 07:06hBerlin
  • Bei den Evangelen ist der Wechsel meist leichter als bei Evangelikalen oder in Sekten.
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