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Kommentare zu:
LGBTI-Aktivisten treffen den zweiten Mann im Vatikan


#1 Taemin
  • 06.04.2019, 11:02h
  • Eine lächerliche Veranstaltung. "Mitgefühl und Verständnis" an Stelle von Akzeptanz. Geht es noch billiger? Respekt für die Menschenwürde - von der kath.Kirche? Eher besiedelt die Menschheit den Mars, als dass die kath. Kirche auch nur begreift, was Menschenwürde ist. Nicht umsonst lehne ich Besuche bei unseren Todfeinden ab. Das Ergebnis ist immer das selbe: Ein paar schwule Funktionäre sind vor einem Bischof oder Kardinal um Gnade winselnd herumgekrochen, und der verkündet dann, dass die Kirche bei ihrer ewigen Wahrheit bleiben muss, aber nur die Sünde hasst, jedoch die Sünder liebt.
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#2 Vatikan-WatchAnonym
#3 panzernashorn
  • 06.04.2019, 11:54h
  • Mir kommt das immer so vor, als ob passionierte Vegetarier im Löwenrudel für vegane Lebensweise werben wollten............

    Was für ein Schwachsinn!!
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#4 GayofcultureAnonym
  • 06.04.2019, 12:12h
  • Antwort auf #1 von Taemin
  • Todfeinde? Das sind Rechtsextreme oder Islamisten, mit Nichten die Katholische Kirche. Als schwuler Katholik kann ich Dir sagen, dass Geduld und Demut von beiden Seiten kommen müssen. Die Kirche geht mit riesigen Schritten auf uns zu, aber es dauert eben, einen alten Dampfer schnell den Kurs wechseln zu lassen. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis auch die Handlungen nicht mehr verurteilt werden. Aber die Weichen sind gestellt und es gibt kein zurück mehr. Vor zehn Jahren-unter Benedikt- wäre so ein Treffen nicht möglich gewesen. Im Übrigen läuft das auf diozösaner Ebene schon viel lockerer ab und dort sind ja die Christen vor Ort. Das schwule Kulturhaus meiner Stadt bietet z.B . regelmäßig Lesungen, Diskussion, Tagungen, Austellungen etc. von, für, mit und über queere Personen und Themen an, die als katholische, vom Bischof getragene Organisation auch Kritik an dem Umgang mir queeren Menschen üben. Ein Magazin der Franziskaner Deutschlands schreibt sehr offen über schwule Beziehungen und verteidigt deren Kampf um unsere Rechte. Also, das gibt es auch und die Realität sieht oft anders aus. Auch gibt es in meiner Stadt extra Gottesdienste für schwule Katholiken. Mehr Sachlichkeit und Information täte ALLEN Seiten gut.
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#5 TimonAnonym
  • 06.04.2019, 12:33h
  • Selbst im Jahr 2019 und nach unzähligen Skandalen und Verbrechen, bleibt die Kirche ihrer homophoben Linie treu.

    Die haben immer noch nicht den Knall gehört.
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#6 Roman BolligerAnonym
#7 Patrick SAnonym
  • 06.04.2019, 13:17h
  • Antwort auf #4 von Gayofculture
  • Wer sich zu einer Kirche bekennt, die aktiv Hass schürt, Staaten dazu aufruft Homosexualität unter Strafe zu stellen, queere Kids für krank erklärt und Eltern zum Psychiater rät, sich als moralische Instanz für einen Großteil der Weltbevölkerung aufspielt und auf anderer Seite aktiv tausendfache Misshandlung und Vergewaltigung minderjähriger Schutzbefohlener verschleiert, Bankgeschäfte mit der Mafia unterhält und vergewaltigten Frauen die Abtreibung verweigert, macht sich mitschuldig!!!
    Wer braucht Anerkennung von solcher einer Institution? Einfach nur lächerlich.
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#8 GeorgB
  • 06.04.2019, 13:18h
  • Antwort auf #4 von Gayofculture
  • "Als schwuler Katholik kann ich Dir sagen, dass Geduld und Demut von beiden Seiten kommen müssen."
    Schwule sollen gegenüber der katholischen Kirche demütig sein??? Für all das, was die katholische Kirche Schwulen seit Jahrhunderten antut? Welch unglaubliche Arroganz und Verblendung, heute von Schwulen Demut gegenüber der katholischen Kirche einzufordern.
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#9 panzernashorn
  • 06.04.2019, 13:52h
  • Antwort auf #4 von Gayofculture
  • Angesichts der Anhäufung solcherlei Schwachsinns und Verblendung fehlen in der Tat manchmal die Worte.
    Wie kann man in der heutigen Zeit noch dermaßen naiv und dümmlich sein?
    Kein Stockholm-Syndrom kann doch so groß sein, dass man dermaßen bestrebt nach Demütigungen ist.
    Manches kann man leider nicht mehr verstehen.
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#10 daVinci6667
  • 06.04.2019, 14:20h
  • Antwort auf #4 von Gayofculture
  • Schwuler Katholik? Bin froh dass ich diesen Spagat nicht machen muss!

    Bei einem solchen Spagat endet das zu oft grausam schmerzhaft. Du wirst, so lange du als Katholiban noch welche hast, früher oder später bildlich gesprochen auf den eigenen Eiern landen. Sei gewarnt!

    Dass sich die Kirche ändern wird und wir selbst dort genau wie die Heten in der Kirche offiziell heiraten dürfen, glaube ich sofort. Dieser Fortschritt wird kommen!

    Nur nicht in diesem Leben, vermutlich auch noch nicht im nächsten, vielleicht jedoch in 1000 Jahren, sofern der Kirche bis dann nicht endlich alle weggelaufen sein sollten.

    Die andere Frage ist dein Gewissen. Ich gehe, freundlich wie ich bin, erstmal davon aus dass du eines hast.

    Frage mich aber wie du solch eine Kirche finanziell unterstützen kannst, die sexuellen Missbrauch zu Hauf immer noch duldet, die Tausende von uns durch ihre massive latente Homophobie in den Selbstmord getrieben hat und weiter treibt, und nach wie vor an Homoheilung festhält.

    Von ihrer rumreichen Foltervergangenheit gar nicht erst zu sprechen.

    Gerade aus Liebe, wärst du mein Freund, würde ich sagen: Austreten oder Beziehungsabbruch.

    Deine Eier und dein Rückgrat werden es dir herzlich danken:
    www.kirchenaustritt.de
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#11 KetzerEhemaliges Profil
#12 JadugharProfil
  • 06.04.2019, 15:36hHamburg
  • Antwort auf #4 von Gayofculture
  • Für die katholische Kirche ist es Ketzerei, wenn es von der Hl. Schrift abweicht! In den nicht christlichen AT steht es schwarz auf weiß bei den üblen Massenmörder Moses, daß wenn ein Mann wie eine Frau bei einem anderen Manne (oser auch Knabe) liegt, so ist es ein Greuel Gottes und was mit den Tode zu bestrafen ist. Obwohl wir eine Sexualität haben und gemäß dieser Orientierung auch handeln müssen!
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#13 NewsflashAnonym
  • 06.04.2019, 17:04h
  • Antwort auf #4 von Gayofculture
  • "Das sind Rechtsextreme oder Islamisten, mit Nichten die Katholische Kirche."

    Wer die ganze menschliche Vielfalt in eine einzige vorgegebene Norm pressen will, wer zumindest theoretisch alle Menschen seiner Ideologie unterwerfen will und wer Minderheiten aufgrund einer nicht hinterfragbaren Ideologie existentielle Grundrechte abspricht, der IST für mich rechtsextrem.
    Die katholische Kirche ist der Feind queeren Lebens und (nicht nur) queerer Freiheit. Das ist sie immer gewesen und das ist sie bis heute, von halbherzigen kosmetischen Maßnahmen abgesehen, im Kern immer noch.
    Wer da "Riesenschritte" sieht, hat ein dickes fettes Wahrnehmungsproblem.
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#14 marcocharlottenburgAnonym
  • 06.04.2019, 18:44h
  • Ich persönlich könnte mit der katholischen Kirche und deren Glaubenslehre leben, wenn sie anerkennen würden, dass sie eben weltliches Recht nicht festlegen. Sollen sie Homosexualität aus Glaubensgründen gerne ablehnen, aber sie sollen sich aus der Normsetzung für das weltliche Zusammenleben heraushalten. Eine Einschränkung mache ich allerdings, sobald das Existenzrecht aberkannt wird, aus Glaubens- oder sonstigen Gründen, dann ist Schluss mit Lustig. Dann hat der Staat dem Einhalt zu gebieten!
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#15 Patrick SAnonym
  • 06.04.2019, 19:38h
  • Antwort auf #14 von marcocharlottenburg
  • Genau das macht der Staat aber nicht. Die haben Narrenfreiheit.
    Ich erinnere nur mal daran, dass Bischof Huonder in Fulda 2015 auf einem "Homohasserkongress" verlautbart hat, dass die Bibel die Todesstrafe für Homosexuelle vorsieht.
    Passiert ist da nichts. Steht halt in der Bibel. Und er wollte es nur noch mal vor versammelter Mannschaft aussprechen. Natürlich nicht als Aufruf oder Empfehlung und natürlich haben wir das alle falsch verstanden...
    Oder nimm die die gangen Vergewaltigungen. Unfassbar, dass die nicht vor einem Gericht landen. Für die Kirche gelten deutsche Gesetze nicht.
    Die gehen zur Beichte und gut.
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#16 TheDadProfil
  • 06.04.2019, 23:18hHannover
  • Antwort auf #4 von Gayofculture
  • ""Als schwuler Katholik kann ich Dir sagen, dass Geduld und Demut von beiden Seiten kommen müssen.""..

    "Demut"..
    Das ist exakt der Begriff der das vorauseilende Bücken des Sklaven vor der Kette beschreibt..

    Man "fügt" sich in sein "Schicksal"..

    Doch "Als schwuler Katholik" stützt und unterstützt an nicht nur diesen Faschismus, man ermöglicht ihn überhaupt erst, denn man hat ja die "Geduld" darauf zu warten überhaupt erst einmal als "Mensch" wahrgenommen zu werden..

    "Geduld" ist dann auch,
    "zu warten bis man eines Tages groß" ist,
    um dann zu erkennen zu sollen, wie sehr doch diese "Kirche" versucht hat dich nur zu schützen vor den Versuchungen des Teufels..

    Komm endlich von der Sprache Deiner Unterdrücker runter, denn vorher wird es Dir nicht gelingen zu erkennen was die mit Dir machen..

    Was genau hast Du an
    Gleiche Rechte für ALLE
    immer noch nicht verstanden ?

    Woher nimmst Du diese fucking Gelassenheit diesem Scheiß Kardinal "mehr Rechte" einzuräumen, als Dir selbst, und ihm zu erlauben sich über Dich zu erheben indem er Dich entrechtet und in Knechtschaft hält ?
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#17 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 07.04.2019, 04:26h
  • Im "um den heißen Brei reden" waren die Katholen schon immer gut. Wozu auch Klartext reden, wo die Denkweise der Katholiban doch offensichtlich ist: Homosexuelle kriminalisieren, und Kindesmissbrauch des Klerus vertuschen. Solchen Heuchlern kann niemand mehr glauben!
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#18 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 07.04.2019, 04:29h
  • Antwort auf #1 von Taemin
  • Ich stelle mir gerade die Frage, ob die Katholiban genauso denken würden, wenn es unwiderlegbare Beweise geben würde, dass Jesus, Paulus und/oder Petrus (laut katholischer Lesart, der erste Papst) schwul wären? Würden die dann genauso hetzen? Ich befürchte, ja!
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#19 Taemin
  • 07.04.2019, 10:28h
  • Antwort auf #4 von Gayofculture
  • Bitte nimm's mir nicht übel. Aber "Riesenschritte auf uns zu" unternimmt die kath. Kirche nun wahrlich nicht. MIt schöner Regelmäßigkeit dokumentiert queer.de hier neue Hetztiraden von Bischöfen. Und von Schwulen gegenüber der kath. Kirche "Demut" erwarten - das ist ein schlechter Witz. Sollen etwa Schwarze gegenüber Rassisten oder Juden gegenüber Antisemiten "Demut" an den Tag legen?
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#20 PocahontasAnonym
  • 07.04.2019, 10:43h
  • Eine Dialog mit der Kirche zu suchen ändert nichts an deren Einstellung zu unseresgleichen. Ekzeptanz nur wenn wir keusch leben. Oh man, der Hammer an sich. Sollten sie doch einmal bei sich selbst und ihren taten anfangen. Dazu finde ich es Recht mutig, dass ein Autorin, in einer Geschichte sich diesem Thema annimmt. Mary und die Geschichte vom Anderssein, von der Lesbischen Autorin H.H Yoomee. Wäre interessant sich Mal ganz durchzulesen.
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#21 RobinAnonym
  • 07.04.2019, 18:01h
  • Antwort auf #4 von Gayofculture
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    Als schwuler Katholik kann ich Dir sagen, dass Geduld und Demut von beiden Seiten kommen müssen.
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    Wie lange denn noch Geduld? Und Demut wovor?

    Wer andere Menschen diskriminiert, gegen sie hetzt, o.ä. ist im Unrecht. Punkt. Dann muss er sich ändern und nicht die Diskriminierten. Und die Diskriminierten brauchen auch keine Geduld zu zeigen für etwas, was ihnen sofort zusteht und viel zu lange verwehrt wurde.

    Du bist eher ein Beleg dafür, wie gut die Gehirnwäsche der Kirche selbst bei manchen Schwulen funktioniert, die tausend Ausflüchte suchen und sich laufend selbst weismachen, es würde schon alles besser.

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    Die Kirche geht mit riesigen Schritten auf uns zu
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    Aber auch nur dort, wo die bisherige Taktik immer mehr Mitglieder (und damit Macht und Geld) kostet. Und auch nur immer gerade das Nötigste und gerade so viel, um das Schlimmste abzuwenden.

    Aber dort, wo es auch ohne Taktikänderung gut funktioniert, machen die weiter wie bisher.

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    Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis auch die Handlungen nicht mehr verurteilt werden.
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    Dann Dir viel Spaß beim Warten. Andere lassen sich nicht für dumm verkaufen und können gerne auf deren Zustimmung verzichten, weil die absolut irrelevant ist.

    Wir genießen derweil unser Leben die nächsten Jahrzehnte, während Du Dich brav denen unterordnest, in der Hoffnung, dass sich irgendwann mal bei denen was tun wird. Vielleicht erlebst Du das ja noch so gerade als alter greiser Mann. Vielleicht aber auch nicht.

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    Aber die Weichen sind gestellt und es gibt kein zurück mehr. Vor zehn Jahren-unter Benedikt- wäre so ein Treffen nicht möglich gewesen.
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    Und wer garantiert Dir, das der nächste Papst nicht wieder wie "Benedikt" ist?

    Zumal der jetzige ja auch nicht gerade ein Ausmaß an Modernität und Liberalität ist, wie man immer wieder sieht.

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    Auch gibt es in meiner Stadt extra Gottesdienste für schwule Katholiken.
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    Damit die braven Heteros nicht mit deren Anblick konfrontiert werden? Oder wieso sonst braucht man ghetto-isierte Gottesdienste?

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    Mehr Sachlichkeit und Information täte ALLEN Seiten gut.
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    Im Zusammenhang mit Religion von Sachlichkeit und Information zu reden, ist an Realsatire schon nicht mehr zu überbieten...
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#22 Taemin

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