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Australien
Rugby-Star nach homophober Hasstirade vor Karriere-Aus
Auf Lesben und Schwule warte die Hölle, schrieb Israel Folau auf Instagram. Der Verband Rugby Australia will nun den Millionenvertrag mit dem 30-Jährigen beenden.

Der 73-fache australische Nationalspieler Israel Folau war bislang für die New South Wales Waratahs in der Liga Super Rugby aktiv (Bild: Eva Rinaldi / flickr)
- 11. April 2019, 10:00h 2 Min.
Der australische Rugby-Star Israel Folau steht nach einer Hasstirade gegen Lesben und Schwule vor dem Ende seiner Karriere. Der Verband Rugby Australia kündigte am Donnerstag an, den Millionenvertrag mit dem 30-Jährigen beenden zu wollen. Grund dafür sind verschiedene Botschaften Folaus in sozialen Netzwerken. Darin verkündete der streng gläubige Christ unter anderem, dass auf Homosexuelle die Hölle warte. Der 73-fache Nationalspieler ist für die New South Wales Waratahs in der Liga Super Rugby aktiv.
"Izzy" Folau hatte am Mittwoch auf seinem Instagram-Konto eine Botschaft veröffentlicht, in der es an die Adresse von "Trinkern, Homosexuellen, Ehebrechern" heißt: "Die Hölle wartet auf Euch." Unter seinem Namen steht "Leben für Christus. #TeamJesus." Auf Instagram folgen ihm mehr als 300.000 Leute. Auf Twitter empörte er sich darüber, dass bei Eintragungen ins Geburtenregister im Bundesstaat Tasmanien künftig das Geschlecht nicht mehr festgelegt werden muss.
Instagram / izzyfolau | Folaus Post auf Instagram
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Folau bereits im vergangenen Jahr verwarnt
Vergangenes Jahr hatte Folau bereits eine Verwarnung kassiert, weil er Homosexuelle zur Hölle gewunschen hatte (queer.de berichtete). Dem Verband zufolge scheiterten mehrere Versuche, mit Folau in Kontakt zu kommen. Daraufhin erklärte Rugby Australia, die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung sei "unvereinbar" mit den Werten des Sports. Der Verband ist sowohl für den nationalen Spielbetrieb als auch für die Nationalmannschaft zuständig. (cw/dpa)















Aber erfreuliche nebeninformation, dass man in tasmanien kein geschlecht mehr ins Geburtenregister eintragen muss. Da in Australien Bundesstaaten dafür zuständig sind, kann man hoffen, dass andere Bundesstaaten nach ziehen