Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=33374
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Innenministerium: Trans Menschen dürfen dritte Option nicht nutzen


#1 Ana NymAnonym
  • 12.04.2019, 12:02h
  • Echt jetzt?

    "Dem Innenministerium gefällt die neue Praxis nicht. Es habe dem BuzzFeed gesagt, dass für transsexuelle Menschen nach wie vor die Regeln des Transsexuellengesetzes maßgeblich sei. "

    1. Es ist Unsinn die Nutzung eines Gesetzes zu "verbieten" das nachweislich anwendbar ist, weil es iwo noch ein anderes geben soll.

    2. Was spricht dagegen, das TSG so zu verbessern, dass es :
    * dem aktuellen Kenntnisstand über/zu Transgender genügt?
    * von den "entmündigenden" Forderungen absieht

    Man bedenke nur, dass z.B. bei einer Heirat sich auch der Name ändert und die Eigenschaft "verheiratet" bekommt man dann auch, außerdem hat eine Heirat wesentlich weitreichendere Auswirkungen als das simple Ändern des/der Vornamen und des Geschlechtseintrags. Wie sähe es aus, wenn man heute noch Gutachten dazu bräuchte (gab es ja mal! Bei der kirchlichen Heirat ist es immer noch so?).
    Bei Anwendung des TSGs "passiert" nichts, das nicht rückgängig zu machen wäre - im völligen Gegensatz etwa zu einer Hormontherapie oder/und angleichende(r) Operation(en).
    Das TSG in aktueller Lesart, sollte ein Personenstands-Änderungsgesetz sein und dafür sind die Standesämter zuständig: Aus die Maus!!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FinnAnonym
  • 12.04.2019, 12:14h
  • Das zeigt nur wieder mal dreierlei:

    1.
    WIe schlecht das von Union und SPD gemachte Gesetz zum Dritten Geschlecht ist.

    2.
    Wie überfällig eine Reform der rechtlichen Situation Transsexueller ist, die dies notweise nutzen, weil ihnen sonst keine Möglichkeit bleibt, da Union und SPD eine Reform des Transsexuellenrechts ablehnen.

    3.
    Dass die Dritte Option jedem offenstehen sollte. Aber auch das lehnen Union und SPD ja ab.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Still_Ith
  • 12.04.2019, 12:18h
  • Und ich frag mich jetzt, ob ich das Kommentieren zu eurer Diversen-Zählung aus poitischen Gründen besser hätte lassen sollen.
    lol
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Carsten ACAnonym
  • 12.04.2019, 12:28h
  • Wenn das Gesetz diese Nutzung zulässt, ist das halt so.

    Wenn Herr Seehofer meint, diese Nutzung sei nicht rechtens, müssen das halt Gerichte überprüfen. Oder er muss sich (falls diese Nutzung rechtens ist, sie ihm aber nicht passt) für eine Gesetzesänderung einsetzen, die dann demokratisch beschlossen werden muss.

    Aber was nicht geht, ist, dass er jetzt einfach per Rundbrief die zuständigen Stellen anweist, wie sie das Gesetz auszulegen haben oder nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Still_Ith
  • 12.04.2019, 12:32h
  • Ist halt massive Tatsachenumkehr, was da betrieben wird. Gerügt gehört jede*r Politiker*in, der*die einer transfeindlichen Regierungspartei ermöglicht hat, mit diesem nicht verfassungsgemäßen Gesetz durchzukommen.

    Aber jut. Inzwischen sind die Mehrheiten im zuständigen Gericht ja so verschoben, dass eine minderheitenfeindliche Regierung nichts mehr zu befürchten hat.
    Und auch dafür gehören sämtliche Entscheidungsmitträger*innen gerügt.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Katzenmutti LydiaAnonym
  • 12.04.2019, 12:42h
  • Seit Januar können und dürfen transsexuelle Menschen ihren Geschlechtseintrag und Vornamen per Erklärung im Standesamt ändern lassen.(Punkt)

    Alle Personen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung können das neue Gesetz nutzen. Das ist die Rechtslage! Was das BMI jetzt verzapft, ist offener Rechtsbruch.

    Was wäre in Deutschland los gewesen, wenn nach der Öffnung der gleichgeschlechtlichen Ehe das BMI die Standesämter angewiesen hätte, keine Homosexuellen zu verheiraten, weil für die die eingetragene Lebenspartnerschaft maßgeblich wäre?
  • Antworten » | Direktlink »
#7 AnonymAnonym
  • 12.04.2019, 12:44h
  • Diese Personen interessiert weder der Schutz noch ordentliche Gesetze für Intersexuelle oder Trans.

    Trotzdem bekannt war, dass die Anzahl an Intersex Genitalverstümmelungen und auch Kastrationen von Kindern im vierstelligen Bereich liegt, haben Sie die Forderungen beiseite geschoben. Entsprechend Drucksache 19/7511 gab es über 20 Stellungnahmen direkt ans BMI.

    en.wikipedia.org/wiki/Intersex

    "Some people are both intersex and transgender.[112] A 2012 clinical review paper found that between 8.5% and 20% of people with intersex variations experienced gender dysphoria.[28]"

    28 Furtado P. S.; et al. (2012). "Gender dysphoria associated with disorders of sex development". Nat. Rev. Urol. 9 (11): 620627. doi:10.1038/nrurol.2012.182. PMID 23045263.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Patrick SAnonym
  • 12.04.2019, 12:50h
  • Wie in fast allem sind wir meilenweit zurück.

    Beispiele:

    Wir streiten darüber, wer sich die dritte Option eintragen lassen darf. In Australien (Tasmanien) muss man gar nichts mehr eintragen!

    Estland unterrichtet mit Schulrobotern, die die schwächeren Schüler unterstützen. Wir reden über funktionstüchtige Toiletten und arbeiten zumindest in RLP noch teilweise mit Overheadprojektoren.

    Wir diskutieren, welcher Konzern den G5 Netzausbau übernimmt. Dabei hat Deutschland die schlechteste Netzabdeckung der westlichen EU Staaten und Stellen, wo man nicht mal einen Balken Empfang hat.

    Die Erfinder des Autos können keine marktfähigen Elektroautos bauen, Audi schmeißt gerade einen neuen A6 Diesel auf den Markt, während die Asiaten schon angekündigt haben, dass (Datum nicht mehr im Kopf) sie keine Verbrenner mehr produzieren.

    Wir zeigen mit dem Stinkefinger auf Trump und andere Klimaleugner und -sünder, korrigieren aber seit ~ 20 Jahren unsere selbst gesetzten Klimaziele.

    FINDE DEN FEHLER
  • Antworten » | Direktlink »
#9 AnonymAnonym
  • 12.04.2019, 13:02h
  • Wo waren die beiden Experten eigentlich beim Wehrdienst oder Ersatzdienst, während andere Ihren Verpflichtungen nach gekommen sind?
  • Antworten » | Direktlink »
#10 KetzerEhemaliges Profil
  • 12.04.2019, 13:02h
  • Es ist eben die grundsätzliche Frage, was für ein Gesellschaftssystem sich ein Staat geben will.

    Deutschland hat sich dazu entschieden, ein System vorzugeben, in dem der Mensch für den Staat da zu sein hat, und nicht etwa der Staat für den Menschen. In einem neoliberal-kapitalistischen System ist schlicht nicht gewünscht, dass Menschen sind, wie sie sind - gar frei sein dürfen und freie, mündige, erwachsene Entscheidungen selbst treffen dürfen.

    Vielmehr braucht dieses System Menschen, die maximal nutzbar sind - schön leben, wie man es ihnen vorgibt, vor allem nicht auf dumme Gedanken kommen und irgendwie zu eigenständig werden.

    Wo kämen wir schließlich hin, wenn jeder Mensch eigenständig und eigenverantwortlich über sein_ihr Geschlecht entscheiden dürfte? Solche Dinge haben von oben streng reguliert zu sein. Das muss auch gar nicht unbedingt einen sofort konkret messbaren Nutzen haben - es reicht, den Menschen anhand zahlloser staatlicher Regelungen zu zeigen, wer sie sind - nämlich kleine, unwürdige, wehrlose Würmchen statt mündige Bürger_innen. Die gefälligst mit sich machen lassen müssen, was der Staat vorgibt, um maximale Kontrolle zu haben.

    Derweil gaukelt man den Menschen vor, sie lebten in einer freiheitlichen Demokratie.

    Selbst deutsche Stammtisch-Dumpfbacken haben inzwischen verstanden, dass sie von diesem Staat immer wieder an der Nase herumgeführt werden. Denn dieser Staat dient nicht den Menschen, sondern dem Machtsystem und dem Wirtschaftssystem.

    Ab und zu wirft man den Leuten dann unwillig ein Bröckchen hin (der Blogger fink schrieb damals dazu:
    "Und jetzt das. Das deutsche Parlament beschließt die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Es ist ein großer und lange ersehnter Moment. Nur: Er fühlt sich nicht so richtig groß an. Die Gleichstellung im deutschen Eherecht erfolgt nicht als das Öffnen eines breiten Tores in eine gerechtere Welt für alle, sondern als kontrollierte Sprengung eines der Kanzlerin lästigen Wahlkampfthemas. Das Motto, überall nachzulesen, lautet nicht: Dies ist ein historisches Ereignis!, sondern, Hoppla, wie sind wir da denn jetzt so plötzlich reingetorkelt? Eher ein Huch als ein Hurra. Es ist ein bisschen wie ein vorzeitiger und vermurkster Orgasmus. Nicht direkt unangenehm, aber man hatte sich irgendwie doch etwas Schöneres vorgestellt.)

    derzaunfink.wordpress.com/2017/07/03/im-land-des-ewigen-ja-a
    ber/


    - man wirft ihnen also ein Bröckchen hin und entscheidet für sich selbst großspurig, dass man den Hunger nach Freiheit und Gleichheit ja jetzt erstmal wieder für ausreichende Zeit "gesättigt" hat.

    SO tickt unser Staat. SO ticken die Deutschen mehrheitlich selbst mit ihrem irrsinnigen Regulierungswahn, bei dem man bald für jeden Furz eine staatliche Genehmigung einholen muss, weil man sich sonst evtl. versehentlich auf verbotenes und selbstverständlich strafbewehrtes Terrain begibt.

    Wie sang Holly Johnson einst so schön?
    "Americanos - in the land of the free you can be what you wanna be."
    Analog können und müssen wir das auf unser Land anwenden. Eine der besten ironischen Aussagen über den Zustand eines Landes: viel Lärm um angebliche Freiheit und nichts dahinter.

    Wer jetzt noch glaubt, er_sie könne in Deutschland wirklich frei leben, trägt eine dicke rosarote Brille. Sieht vielleicht hübscher aus, die Welt hinter diesen Gläsern - hat nur mit der Realität so gut wie nichts zu tun.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 Svetlana LAnonym
  • 12.04.2019, 13:39h
  • Das ist eine bodenlose Unverschämtheit, was da aus dem BMI kommt. Erst handwerklichen Pfusch abliefern und dann den anderen die Schuld zuschieben wollen. Es war nach dem BVerfG-Urteil ausreichend Zeit, sich mit Verbänden und Organisationen hinzusetzen und ein ordentliches Gesetzesvorhaben auf den Weg zu bringen. Ich wage ja gar nicht davon zu sprechen, dass im Grunde genommen alles schon fix und fertig in den Schubladen vorhanden war (Stichwort Interministerielle Arbeitsgruppe). Das ganze Verfahren und das jetzige Verhalten zeigen ganz deutlich, dass das BMI im Grunde genommen gar keinen Bock hat, sich für eine menschenrechtskonforme Umsetzung für alle einzusetzen.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 Ralph
  • 12.04.2019, 13:57h
  • Maßgebliche Vorschrift ist der neue § 45b PStG. Er wendet sich an "Personen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung". Diese Menschen können des Geschlechtseintrag im Geburtenregister unter Vorlage einer ärztlichen Bestätigung, dass eine "Varante der Geschlechtsentwicklung" vorliegt, ändern lassen. Fragt sich nun, was denn eine "Variante der Geschlechtsentwicklung" ist. Vordergründig liegt die Vermutung nahe, es handele sich dabei ausschließlich um die Situation zwischengeschlechtlicher Menschen, d.h. von Personen, die nicht eindeutig dem männlichen oder dem weiblichen Geschlecht zugeordnet werden können, weil sie physische Merkmale beider Geschlechter besitzen und/oder ihr Chromosomensatz nicht XY oder XX ist. Diese Vermutung lässt sich verstärken durch den Umstand, dass Anlass der Gesetzesänderung das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu dieser Thematik war. Die Gesetzesbegründung widerlegt diese Vermutung aber. Sie führt aus, der Neufassung liege die Erkenntnis zu Grunde, dass ein Neugeborenes weder sicheren Aufschluss über die eigene Geschlechtsidentität besitzt noch eigenes Wissen hierzu artikulieren kann. Solcher Aufschluss und solches Äußerungsvermögen ergebe sich vielmehr erst im Laufe der Persönlichkeitsentwicklung. Daher werde die Möglichkeit geschaffen, den Geschlechtseintrag ändern zu lassen, wenn ein Mensch seine Geschlechtsidentität erkannt habe und zur Entscheidung gelangt sei, eine ihr zuwiderlaufende amtliche Erfassung an seine Lebenswirklichkeit anpassen zu lassen. Einer Diagnose in der ärztlichen Bescheinigung bedarf es nicht, d.h. der Arzt muss nicht ausdrücklich "Intersexualität", "Zwischengeschlechtlichkeit", "Hermaphroditismus" oder welchen Begriff man wählen mag, benennen. Daraus folgere ich, dass "Variante der Geschlechtsentwicklung" sich eben gerade nicht auf uneindeutige physische Geschlechtsmerkmale und/oder die Chromosomen beschränkt, sondern dass dieser Begriff überhaupt die Vielfalt der Geschlechtsidentität erfasst, also auch die Situation transidentischer Menschen, denn auch diese erkennen erst weit nach ihrer Geburt, dass sie einem anderen als dem amtlich erfassten Geschlecht angehören, und auch sie können sich erst mit erheblicher zeitlicher Verzögerung seit der Geburt und meist auch seit dem Erkenntnisgewinn entschließen, ob und ggf. welche rechtlichen Folgerungen sie zu ziehen wünschen. Hätte der Gesetzgeber nur zwischengeschlechtlichen Menschen diese Möglichkeit geben und transidentische davon ausschließen gewollt, dann hätte er im Gesetzestext nicht von "Varianten der Geschlechtsentwicklung" sondern klar von physischen Merkmalen und von Chromosomen gesprochen, und vor allem stünde in der Gesetzesbegründung nicht der Begriff "Geschlechtsidentität", der sprachlich sowohl sowohl zwischengeschlechtliche als auch transidentische Menschen anspricht. Zudem würde dann die konkrete Diagnose Intersexualität gefordert, um andere Möglichkeiten auszuschließen. Wenn der zuständige Minister jetzt eine gegenteilige Auffassung vertritt, zeigt das lediglich, dass er sich bei der Erarbeitung des Gesetzes für die Sache nicht interessiert und die Begründung des von ihm selbst eingereichten Entwurfs damals gar nicht gelesen oder zwar flüchtig gelesen, aber nicht begriffen hat - was angesichts der Person gerade dieses Ministers, der mit dem Wort "inkompetent" noch recht zurückhaltend beschrieben ist, nicht wirklich zu verwundern vermag.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 MdKf3MAnonym
#14 Rechtslinks-WatchAnonym
  • 12.04.2019, 14:39h
  • Antwort auf #10 von Ketzer
  • >>Deutschland hat sich dazu entschieden, ein System vorzugeben, in dem der Mensch für den Staat da zu sein hat, und nicht etwa der Staat für den Menschen. In einem neoliberal-kapitalistischen System

    Das Gegenteil ist der Fall:

    Im bundesdeutschen System muss der Mensch für den Staat da sein, weil es ein durch und durch sozialdemokratisches System ist, das den Staatsapparat zentral sieht und bevorzugt.

    Noch übler war es in der sozialistischen DDR, in der ich groß geworden bin: Da zählte der einzelne Mensch nichts, sondern nur das System.

    In einem liberalen Staat hingegen ist das System für den Menschen da, weil Liberalismus das Individuum als maßgebliche Größe sieht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#15 KetzerEhemaliges Profil
#16 widerstandAnonym
  • 12.04.2019, 15:32h
  • quote #10:
    "Es ist ein bisschen wie ein vorzeitiger und vermurkster Orgasmus." (@fink)

    Deutschland ist eine Abfolge vermurkster Orgasmen-? Interessante Metapher.

    Judges - scores please!

    7...7...7...7 across the board!

    Wie man sieht, sind die Bewertungen nicht gerade euphorisch. ;-)

    Ich halte das für ein understatement. Mein Eindruck ist eher, dass selbst vermurkste Orgasmen keine Chance bekommen, weil in Deutschland nicht mal Sex vorgesehen oder Teil des Plans ist.

    Gelegentlich mal einen vermurksten Orgasmus hinzunehmen bin ich ja noch bereit. Dann ist der zweite halt um so besser. Aber eine unendliche Abfolge von immer wieder vermurksten Orgasmen-? Oder gar überhaupt keinen Sex haben-? Nope.

    Vielleicht nehmt ihr das stattdessen ja endlich mal in die eigenen Hände, zeigt es denen so richtig und schiebt den Sex etwas an. Ist alles nur eine Frage des eigenen Sex Drive. Widerstand ist ja schon mal zu allererst eines: sexy! ;-)

    Sorry - nicht schimpfen bitte. Aber mir fehlt heute einfach der nötige Ernst, mich mit einer solchen rotbezipfelten Michel-Posse zu beschäftigen.
  • Antworten » | Direktlink »
#17 Still_Ith
  • 12.04.2019, 15:55h
  • Antwort auf #13 von MdKf3M
  • Nein, so ist das nicht. Die CDU hat sich schon größtmögliche Mühe gegeben. Versäumt haben sie lediglich die Präzisierung, welche Definition von "Varianten der Geschlechtsentwicklung" angewendet werden soll, bzw dass nur eine bestimmte Verwendung zulässig ist.
    Das Perfide am Ärzteblatt-Artikel u auch an der Aussage des BMI ist, dass eine solche Präzisierung vorgenommen u als Grundlage für mögliche Strafverfolgung angeführt wird, obwohl sie im Gesetz eben nicht steht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#18 KetzerEhemaliges Profil
  • 12.04.2019, 15:58h
  • Antwort auf #16 von widerstand
  • "Aber mir fehlt heute einfach der nötige Ernst, mich mit einer solchen rotbezipfelten Michel-Posse zu beschäftigen."

    Liebe Sarah, warum tust Du es dann doch? Vielleicht um Deine Kunst zu präsentieren, einen langen, guten Blogartikel anhand eines einzelnen Satzes zu verreißen?

    Naja, wir werden von Dir noch oft lesen, aus der Ferne. Und wir werden die immer gleichen Vorwürfe zu lesen bekommen.

    Wie absurd, dass Du immer noch glaubst, jemand würde die Dinge "endlich selbst in die Hand nehmen", ausgerechnet, weil er_sie von DIR dazu aufgefordert wird...
    Ebenso absurd, zu glauben, hier gäbe es niemanden, der_die sich politisch engagiert.

    Aber naja: so bist Du halt. Schöne Grüße nach Übersee!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#19 widerstandAnonym
  • 12.04.2019, 17:06h
  • Antwort auf #18 von Ketzer
  • "verreißen"..."Vorwürfe"...

    Deine Humorlosigkeit ist einfach unverwechselbar. :-)

    "Liebe Sarah.."

    Anglo-Amerikaner sind höfliche Menschen. Ich behalte Deinen "richtigen" Namen für mich. Das muss ja nicht jede*r wissen. :-)

    Ich mag Dich. Das habe ich Dir schon mal gesagt. :-)

    Liebe Grüsse zurück nach Deutschland! :-*
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#20 widerstandAnonym
  • 12.04.2019, 17:22h
  • Antwort auf #19 von widerstand
  • "Aber mir fehlt heute einfach der nötige Ernst, mich mit einer solchen rotbezipfelten Michel-Posse zu beschäftigen."

    Damit habe ich mich übrigens auf den Artikel, also die Posse aus eurem Innenministerium, bezogen.

    @Fink gehört zu den ganz Grossen. Und ich bin mir sicher, er besitzt Humor. ;-)

    nevermind, love you.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#21 DominikAnonym
  • 12.04.2019, 18:12h
  • Aber es ist ja auch so, dass seit Inkrafttreten des Gesetzes erst ca. zwei Dutzend Menschen im gesamten Bundesgebiet einen solchen Antrag gestellt haben:

    www.queer.de/detail.php?article_id=33344

    Wenn darunter jetzt drei Handvoll Transsexuelle sein sollten, so finde ich auch, dass das BMI mal einen Gang zurückschalten und ein wenig Kulanz zeigen könnte.
  • Antworten » | Direktlink »
#22 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 12.04.2019, 18:13h
  • "Transsexuelle haben nämlich ein eindeutiges biologisches Geschlecht, fühlen sich aber nicht dem Geschlecht zugehörig, das bei der Geburt im Geburtenregister eingetragen wurde. Für transsexuelle Menschen sind nach wie vor die Regeln des Transsexuellengesetzes maßgeblich. Daher gibt es für sie auch keine Regelungslücke."

    Prinzipiell hat Seehofer Recht, nur, der gute Minister hat dabei übersehen, dass es auch viele Zwischenstufen gibt. Oder "genderfluid", wie es neudeutsch heißt.
  • Antworten » | Direktlink »
#23 feli491Anonym
  • 12.04.2019, 19:01h
  • Antwort auf #21 von Dominik
  • Ich weiß ganz sicher, dass schon wesentlich mehr trans* Menschen das Gesetz in Anspruch genommen haben. Die Zahlen aus dem Artikel beziehen sich nur darauf, wer die Option "divers" gewählt hat - es gibt aber einige, die mit dem Gesetz ihren Antrag zu "männlich" oder "weiblich" geändert haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#24 SatireAnonym
  • 12.04.2019, 20:01h
  • Satire:

    "So, damit niemand sagen kann, wir würden nichts tun, hier mal schnell was hingekritzelt - das müsste ausreichen."
    Tage später:
    "Hey, was ist das denn? So geht das aber nicht! Ich habe extra ausführlich erwähnt, dass das für Intersexuelle ist - könnt ihr nicht lesen?"
    Ärzte und Trans*:
    "Was? Den Papierfetzen? Diese Schrift? Wir waren beim Graphologen und wissen, was Sie geschrieben haben. Hiermit erhalten Sie Ihren Papierfetzen zurück. Erarbeiten Sie bitte ein Gesetz, dass sowohl den Intersexuellen als auch den Trans* zugute kommt. Bis dahin müssen Sie mit Ihrem eigenen Geschmiere klarkommen und aushalten, dass auch Trans* das tun, was Sie den Intersexuellen erlauben."
  • Antworten » | Direktlink »
#25 TheDadProfil
#26 TheDadProfil
#27 TheDadProfil
  • 12.04.2019, 21:07hHannover
  • Antwort auf #17 von Ith_
  • ""u als Grundlage für mögliche Strafverfolgung angeführt wird, obwohl sie im Gesetz eben nicht steht.""..

    Das StGB steht für sich allein..
    Ein Verweis in anderen Gesetzen auf eine mögliche Strafbarkeit ist daher gar nicht notwendig..

    ""Nein, so ist das nicht. Die CDU hat sich schon größtmögliche Mühe gegeben.""..

    Ich kann mich da auch irren, aber in den Threads zu den Artikeln über die Einführung des Gesetzes las sich das noch vollständig anders..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#28 TheDadProfil
#29 Homonklin44Profil
  • 12.04.2019, 23:00hTauroa Point
  • Ich finde das auch eher leidlich, dass dieses Gesetz nur für Intersexuelle gemacht wurde - gelten Mosaiks überhaupt als Inter?

    Transidenten bleibt wohl kaum eine andere Wahl, als notgedrungen dieses 'Schlupfloch' zu versuchen, sonderbarerweise wird das "TSG" offenbar keine zeitnahe Reform erfahren (?) wie es scheint.
    Wieso lässt man die Menschen im Stich?

    Mag daran liegen, dass Aspekte der Idenität und Persönlichkeit immer noch nicht genügend anerkannt stehen, und die lieben Fachversierten immer noch lieber zur Diagnosebibel greifen, wo es um Transidentität geht. Nimmt man weniger ernst oder so. Gehört von der Psychoberufler-Ecke eingestuft... ja oder von Gutachtern. Lebensbegleitende Pathologisierung und Psychobegutachtung scheint man ohne weiteres zumuten zu können ... wer aber überprüft die Kompetenz der Gutachter?

    Die vielbeschworene Würde ist höchst antastbar, sobald sich Jemand als Trans* erkennt, nicht wahr?
    Eigentlich müssten die Prüfungen für Alle gelten, und die Atteste, die Gutachten! Auch Seehofer sollte sich untersuchen und psychologisch begutachten lassen. Nicht nur, um festzustellen, ob er biologisch tatsächlich ein Cis-Mann ist. Er könnte ja gender-divergent sein, und es bisher nicht geschnallt haben.

    Hoffnung stirbt zuletzt. Die Verfassungsgesetze berichten von freier Entfaltung der Persönlichkeit und dass alle Menschen gleichwertig seien. Warum dann nicht auch Transidente?

    Realität anzuerkennen würde dem Innenministerium nicht schaden.
  • Antworten » | Direktlink »
#30 SelfmademanAnonym
  • 13.04.2019, 10:21h
  • Antwort auf #22 von Gerlinde24
  • Transsexualität hat keine Zwischenstufen! Transsexuelle (NGS) empfinden sich eindeutig als Mann oder Frau entsprechend ihrer neurologischen Entwicklung. Für sie zählt ganz oder gar nicht, TS machen keine halben Sachen. Wenn die Transition durch ist, sind sie nicht mehr TS sondern ganz normale Männer und Frauen mit Vergangenheit.

    Transgenderismus gibt es in Zwischenstufen. Und der Kampfbegriff trans* umfasst auch nur diese. (Lifestyle oder Protest an den Geschlechterrollen). Transsexualität als Neuro-Körperdiskrepanz zählt da eindeutig NICHT zu.

    Ich lehne es ab, wenn originär Transsexuelle weiterhin für die Ziele der Transgender und des Gendermainstreams vereinnahmt, versteckt und lächerlich gemacht werden. Das TSG ist NUR für TS gedacht und nicht für andere Gruppen.

    Transgender sollen selbstbestimmt für ihre eigenen Rechte unter ihrem eigenen Namen kämpfen, ein eigenes Gesetz erkämpfen und sich nicht in Kuckucksmanier ins gemachte "TS-Nest" setzen, die bereits dort sitzenden Bewohner (TS) aus dem Nest werfen und das Nest für ihre Zwecke umbauen. Denn es ist genau DAS, Kuckucksmentalität bei Transgendern und Transidenten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#31 feli491Anonym
  • 13.04.2019, 10:54h
  • Antwort auf #30 von Selfmademan
  • Faszinierend... Alles, was du gesagt hast, ist falsch!

    Es fängt schon mit den Begriffen an: transsexuell wurde von cis-Menschen geprägt, und pathologisiert trans Menschen. Letzten Endes geht es dabei nicht um eine sexuelle Orientierung (vgl. homosexuell, heterosexuell, bisexuell etc.), sondern um das eigene Geschlecht. Wenn man das Wort "gender" nicht aussprechen kann, soll man es meinetwegen "transgeschlechtlich" nennen. In jedem Fall: "sex" wird im englischen Sprachgebrauch auch als körperliches Geschlecht verstanden, aber a) hat es die Bedeutung nicht im deutschen, und b) redet im englischen Sprachraum praktisch niemand mehr von "transsexual" - höchstens im ironischen Sinn oder wenn man vollkommen veraltete Ansichten hat. Aber meinetwegen: wenn sich eine trans Person selbst als "transsexuell" bezeichnen will, habe ich nicht das Recht, es der Person abzusprechen. Im Umkehrschluss soll es mir aber auch niemand absprechen, wenn ich die Bezeichnung für mich ablehne, auch wenn die enge Definition laut mittlerweile drei Gutachten auf mich zutrifft. Ich mag das Wort "transsexuell" nicht, also benutze ich es auch nicht.

    "Wenn die Transition durch ist, sind sie nicht mehr TS sondern ganz normale Männer und Frauen mit Vergangenheit."
    Auch wenn die Angleichung durch ist, lebt man immer noch in einem Geschlecht, in dem man effektiv nicht auf die Welt gekommen ist. Was du hier behauptest, ist praktisch ein "wenn ich durch bin, ist mir alles egal, was kümmern mich zukünftige Generationen, Hauptsache ich habe nichts damit zu tun" und dass das auf alle trans Menschen zutrifft. Du willst also, dass keine trans Person, die ihre Angleichung hinter sich hat, den Menschen nicht mehr zur Seite steht, die ihre Angleichung noch vor sich haben oder mitten drin sind, und auch nicht mehr für bessere Rechte für sie kämpfen. Wenn du das nicht willst, ist das dein Recht, aber wie kommst du darauf, das allen trans Menschen abzusprechen, zu sagen, dass sie das nicht mehr zu tun haben, wenn sie mit ihrer Angleichung "fertig" sind?

    "Und der Kampfbegriff trans* umfasst auch nur diese. (Lifestyle oder Protest an den Geschlechterrollen)."
    Wow... Man könnte... Egal. Der Begriff trans ist zunächst einmal kürzer als transgender oder transsexuell oder transgeschlechtlich etc. Außerdem umfasst der Begriff per Definition ALLE Begrifflichkeiten in der Richtung (
    www.merriam-webster.com/dictionary/trans).
    Mit Geschlechterrollen hat das praktisch gar nichts zu tun, und mit Lifestyle sowieso nicht.

    "und sich nicht in Kuckucksmanier ins gemachte "TS-Nest" setzen, die bereits dort sitzenden Bewohner (TS) aus dem Nest werfen und das Nest für ihre Zwecke umbauen."
    Wer gibt dir die Deutungshoheit? Woher nimmst du dir das Recht, zu entscheiden, für wen Gesetze erlassen wurden? Und seit wann ist das Netz "gemacht"? Da gibt es nun wirklich mehr als genug Menschen, die das bestehende TSG kritisieren, auch die, die ihre Vornamens- und Personenstandsänderung schon durch haben, und dass da unbedingt mindestens Reformen notwendig sind. Von einem "gemachten Nest" zu sprechen, ist da mehr als zynisch oder zumindest ignorant.

    Kurz: Du spaltest hier in unglaublicher Weise, und verkaufst deine Meinung als unumstößliche, universale Tatsache und Definition. Und solche Argumentationsmuster sind einfach vollkommen fehl am Platz!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#32 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 13.04.2019, 11:52h
  • Antwort auf #30 von Selfmademan
  • Transsexuelle Menschen haben sehr wohl Zwischenstufen. Die Wissenschaft unterscheidet z. B. zwischen primärer und sekundärer Transsexualität. Dann gibt es Transsexuelle, die eine geschlechtsangleichende OP für sich brauchen, andere wiederum nicht.
    Ich kenne MzF-TS, die sich die Brüste machen ließen, und FzM-TS, sie sich die Dinger wegmmachen ließen, Gebärmutter und Eierstöcke aber drin ließen, was tödlich enden kann (siehe Robert Eads in "Southern Comfort).
    Es gibt auch bei Transsexualität, wie bei allem im Leben, nicht nur schwarz oder weiß, sondern auch viele Grautöne. Und die sollte man respektieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#33 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#34 Svetlana LAnonym
  • 13.04.2019, 11:55h
  • Wow, da haben wir sie wieder, die - schon seit längerer Zeit nicht mehr gehörte (vielleicht auch ausgeblendete) - leidige Diskussion, wer unter Transsexualität fällt bzw. wer nicht trans* ist. Ich bezeichne mich selbst als trans oder trans-Frau und selbstverständlich gilt das - ebenso leidige - TSG für mich. Und ich verwahre mich ganz entschieden gegen die Behauptung, dass das "bloß" Lifestyle oder Protest gegen Geschlechterrollen wäre. Diesen Angriff empfinde ich als unverschämt, denn es geht hier um nichts weniger als mein Leben.
  • Antworten » | Direktlink »
#35 AnonymaAnonym
  • 13.04.2019, 12:51h
  • Echt jetzt? Im Ernst? Das Innen - äh - Heimatministerium ist gerade dabei, trans Menschen in einem Anfall regressiv-infantiler Schmollerei einen Mega-Arschtritt zu verpassen und hier werden jetzt wegen eines(!) Kommentars eines(!) VTSM-Trolls (mal wieder) Begrifflichkeiten diskutiert und sogar olle Kamellen wie "primäre und sekundäre Transsexualität" ausgebuddelt? Haltet Ihr das für zielführend? Und wenn ja: Was zum Teufel ist eigentlich das Ziel? Emanzipation kann es jedenfalls offensichtlich nicht sein.

    Die Userin widerstand bezeichnete die Aktion des Innenministeriums treffend als "rotbezipfelte Michel-Posse". Ich frage mich ernsthaft, ob man die rote Zipfelmütze wirklich nur im Innenministerium trägt.
  • Antworten » | Direktlink »
#36 feli491Anonym
  • 13.04.2019, 13:59h
  • Antwort auf #35 von Anonyma
  • Ob eine solche Diskussion zielführend ist, kann ich nicht sagen, da ich nicht in die Köpfe von Menschen schauen kann. Da das Forum hier aber oft genug gezeigt hat, dass solche Äußerungen oftmals die Macht über einen Diskurs gewinnen, wollte ich dem direkt einen Riegel vorsetzen. Solche Kommentare sind ähnlich schädlich für die trans Community wie die Äußerungen eines Horst S., weil sie spalten und ein klares "wir vs sie" innerhalb der Community erzeugen. Und das ist genau, weshalb andere Länder mehr und bessere trans* Rechte haben als Deutschland
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#37 AnonymaAnonym
  • 13.04.2019, 14:39h
  • Antwort auf #36 von feli491
  • "Solche Kommentare sind ähnlich schädlich für die trans Community wie die Äußerungen eines Horst S., weil sie spalten und ein klares "wir vs sie" innerhalb der Community erzeugen."

    Richtig. Und bei genau diesen Worten sollte man eine Reaktion auf jemanden wie "Selfmademan" bewenden lassen: "Du redest Unsinn, spaltest und richtest Schaden an. Geh woanders spielen!". Man kann die Leute dieser Neurogenitalsekte (NGS) namens "VTSM" nicht in der Sache überzeugen, sondern nur kurz und schmerzlos abwürgen. Die letzten beiden Sätze Deines Kommentars hätten völlig ausgereicht. Alles andere frisst viel zu viel Energie, kostet viel zu viel Zeit und gibt diesen neurogenitalen Unsinnsverbreitern viel zu viel Macht über den Inhalt der Diskussion und lenkt dadurch wieder und wieder von den eigentlichen Themen ab. Das sind Brummkreiseldiskussionen, in die man sich endlos verstricken, die man aber nicht gewinnen kann. Und DAS ist der wirkliche Grund dafür, warum die trans Community in diesem Land nicht weiter kommt: diese endlose (öffentliche) Selbstverstrickerei in solche absurden Diskussionen, die niemanden interessieren und ohne die kein Hahn nach Vereinen wie dem "VTSM" krähen würde.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#38 Katzenmutti LydiaAnonym
  • 13.04.2019, 15:06h
  • Transsexualität und Transgender/Transidentität sind nicht verschiedene Begriffe für dasselbe, sondern verschiedene Dinge.

    Einfach mal anerkennen bitte.
    LGBTTI+ hat nicht aus Spaß zweit T.
  • Antworten » | Direktlink »
#39 widerstandAnonym
  • 13.04.2019, 15:13h
  • Antwort auf #35 von Anonyma
  • "Echt jetzt? Im Ernst? Das Innen - äh - Heimatministerium ist gerade dabei, trans Menschen in einem Anfall regressiv-infantiler Schmollerei einen Mega-Arschtritt zu verpassen..."

    Einen Mega-Arschtritt mit kapitalen(!) Konsequenzen.
    Eine Konsequenz kann man in diesem Zusammenhang kategorisch ausschließen: Das daraus die Abschaffung des TSG resultieren wird.

    Ich habe keinerlei politische Reaktion der community gefunden, die diesem Frontalangriff des rotbezipfelten deutschen Michels aus dem Heimat-Ministerium auf die Transgender-community gerecht wird. Dieser Angriff ist geradezu lächerlich. Kinderleicht bezüglich einer Reaktion. Geradezu eine willkommene Steilvorlage für eine zielführende politische Reaktion. Wie kann man sich so etwas entgehen lassen? Ich habe überhaupt nichts gefunden. Habe ich etwas übersehen? Ich bin üblicherweise in "Recherche" überaus kompetent?

    Was passiert, wenn das Kind aufgrund von wieder einmal passiv zusehender Tatenlosigkeit in den Brunnen gefallen (plumps!) ist und sich die Standesämter von nun an an die Dienstanweisung aus dem Heimat-Ministerium halten werden? Davon ist entschieden auszugehen, denn auch dort sitzen nur rotbezipfelte Wichtel. Dass die sich gegen einen Übergriff ihres rotbezipfelten Oberwichtels verwehren, ist auszuschließen. Ein solcher Vorgang würde vollendete Tatsachen schaffen und ist NICHT mehr rückgängig zu machen.

    Und dann?

    Fragen über Fragen. Alle sind WIE IMMER Rhetorische. Die Antworten zu diesen Fragen sind bekannt.

    "Haltet Ihr das für zielführend? Und wenn ja: Was zum Teufel ist eigentlich das Ziel? Emanzipation kann es jedenfalls offensichtlich nicht sein."

    Die verstehen nicht einmal, wovon Du redest und worauf Du hinaus willst. Was das in Konsequenz bedeuten würde und muß. "Emanzipation" ist für die nur ein Wort - wie Fahradkettenreparaturwerkstatt.

    Die deutsche community hat große Probleme. Grundsätzliche Probleme. Es würde dieses Forum sprengen, sie alle aufzuzählen.

    Das beginnt schon damit, dass sie keine inspirierenden Trailblazer(!) in ihren Reihen haben...
    ...es geht weiter mit ihrem SELBSTBILD, aus dem sich ein politisches ZIEL ableitet und der Grund für fehlende Trailblazer ist...
    ...es geht weiter damit, dass sie die aussichtslose Dramatik ihrer politischen Realität nicht verstehen und auch gar nicht wahrhaben wollen...
    ...dass sie über keinerlei Plan und politisches Konzept verfügen...
    ...undsoweiterundsofort...
    ...und endet damit, dass sie sich in den Mythen und fremdbestimmten Narrativen seit JAHRZEHNTEN(!) bis zum heutigen Tag wie ihr eigener Mond um sich selber drehen. Die Kreisbewegung, die ihnen fremdbestimmt zugewiesen wurde und wird.

    Und dann komme ich daher und sage wieder einmal die Wahrheit und werde prompt wieder zur "Hexe" erklärt und für den Scheiterhaufen empfohlen:

    "...DIR..."

    "Wie absurd, dass Du immer noch glaubst, jemand würde die Dinge "endlich selbst in die Hand nehmen", ausgerechnet, weil er_sie von DIR dazu aufgefordert wird..."

    www.queer.de/detail.php?article_id=33374&kommeinzel=5386
    09


    Es ist, wie ich in #16 metaphorisch sagte:

    "Mein Eindruck ist eher, dass selbst vermurkste Orgasmen keine Chance bekommen, weil in Deutschland nicht mal Sex vorgesehen oder Teil des Plans ist."

    Ich könnte das fortführen, indem ich sage: Die wissen nicht mal, wie ein richtiger Orgasmus ist - oder wie das geht.

    "Hexe". Haben sie uns nicht schon immer so genannt? All die Jahrhunderte hindurch? Es hat sich bis heute nichts geändert. Erinnerst Du dich an das große, offen aufgeschlagene Buch, das ich erwähnte? Es liegt vor aller Augen lesbar auf dem Tisch. Aber sie weigern sich, auch nur einen Blick hinein zu werfen.

    ...

    DU bist der Grund, warum dieses Buch geschrieben wurde.

    Dieses Märchen über was ist, sein soll und sein darf.

    Warum ist die Hexe in "Hänsel und Gretel" böse?

    Eine Frage.

    Hier die Antwort:

    Vielleicht.

    Vertraue Deinem Herzen. Es ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint.

    kiss younger sis,
    die DREIZEHNTE FEE

    P.S. Ich tauge nicht für den Scheiterhaufen. I am fireproof.
    Who cares!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#40 feli491Anonym
#41 feli491Anonym
#42 SelfmademanAnonym
  • 13.04.2019, 17:41h
  • Antwort auf #31 von feli491
  • Du vermischst Äpfel mit Birnen. Transgender kommt aus den USA (wie so vieles was für Deutschland einen schlechten Einfluß hat) und wurde von Virginia Prince (selbst Transgender) erfunden um sich sowohl von Transvestiten einerseits als auch von Transsexuellen andererseits zu distanzieren, für Menschen die dauerhaft im Gegengeschlecht leben, die keine Genital-OP für sich selbst benötigen und ja, auch ich ziehe genau da die Grenze. Wer trotz guter gesundheitlicher Konstitution keine GA-OP für sich braucht, der ist nicht TS sondern TG.

    TS leben nach Vollendung der Transition im eigenen Geschlecht und nicht im Gegengeschlecht. Mein eigenes (neuronales) Geschlecht ist männlich (was interessieren mich Chromosomen, die merkt man nicht und sieht man nicht), ich lebe nicht im weiblichen Geschlecht wie du selber ja fälschlicherweise behauptest, ich lebe wie jeder andere stinknormale Mann auch und ich falle nicht auf. Weder Wohnumfeld noch Arbeitgeber wissen bescheid und das ist gut so, denn ich BIN ein Mann und lasse mir von niemandem mein Geschlecht absprechen indem man mich als "Transperson" labelt. Ich bin keine Transperson, ich lebe nicht "dazwischen". Ich bin ein Mann und sogar noch stolz darauf.

    Kein Cis hat mit meiner Argumentation Probleme, wenn er von mir bescheidwissen sollte. Probleme machen hier nur Transgender. Sie sind die einzigen die sich angepiekt fühlen.

    Pathologisch, doch, ist es, denn ich habe mich mit dem falschen Genital und der falschen Körperentwicklung falsch und behindert am Leben gefühlt. Ich brauchte Ärzte um den Geburtsfehler bereinigen zu können, dafür braucht es Krankenkassen und dafür eine Diagnose. Ich bin nicht Rockefeller, der sich alles selber bezahlen kann, ich bin/war auf die Kostenübernahme angewiesen.

    Transgender ist keine Pathologie, da gebe ich dir sogar mal Recht, denn sie fühlen sich nicht krank, denen geht es nur um die Rolle, um das "erscheinen als" und nicht um das "sein".

    Du kannst mir noch so viel den Kopf zusülzen, ich werde weiterhin gegen die TG-Vereinnahmung und den Gendermainstream kämpfen. So wie Dr. Drantz aus den USA, eine der wenigen in den USA die es begriffen haben.

    Hört mit der Vermengung und Vermischung auf, wenn wir doch alle so gleich wären wie du behauptest, warum sind wir dann in unseren Meinungen so unterschiedlich?

    Davon ab, Transidentität mag für einige Betroffenheiten stimmen, für Transsexuelle (NGS) stimmt es nicht, denn TS haben nie Probleme mit ihrer personalen (!!!) Identität, die eng verknüpft mit der Geschlechtsidentität ist und zudem auch noch angeboren. Ich habe nie mit meinem SEIN ansich gehadert, ich habe lediglich unter der falschen Körperausprägung gelitten. Meine personale und damit verknüpfte Geschlechtsidentität hat sich nie geändert daher stimmt der Begriff zur Beschreibung von Transsexualität einfach nicht. Hingegen ändert sich das optische Geschlecht und das Genital und dies ist mit "sex" kodiert. Steht auch in jedem Reisepass so drin. Und nur weil in den USA weiterhin versucht wird TS zu verstecken und zu vereinnahmen, muß ich den schädlichen Kram nicht auch noch in Deutschland betreiben.

    Und wie kommt es, daß ausschließlich originäre TS von Phantomgefühlen prä OP berichten während ich dies noch nie von Transgender gehört habe? Weil die neuronale Prägung nicht nur im Gehirn stattfindet sondern sich durch den ganzen Körper zieht. Aber genau das können Transgender und Transidenten nie verstehen. Wie auch wenn sie nicht davon betroffen sind.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#43 feli491Anonym
#44 AufklärungAnonym
  • 13.04.2019, 18:19h
  • Antwort auf #42 von Selfmademan
  • "ich werde weiterhin gegen [...] den Gendermainstream kämpfen."

    Lieber Himmel. Wenn man gegen etwas "kämpfen" will, sollte man sich vielleicht erst mal informieren, was es eigentlich ist.

    "Den Gendermainstream" gibt es nicht. Vermutlich meinst du Gender Mainstreaming, also laut Wikipedia "eine Strategie zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter. Gender-Mainstreaming bedeutet, die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Menschen aller Geschlechter bei allen Entscheidungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu berücksichtigen, um so die Gleichstellung durchzusetzen."

    Dagegen kann eigentlich niemand etwas haben, der eine gerechtere Welt für ein gutes Ziel hält.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#45 AnonymaAnonym
  • 13.04.2019, 19:36h
  • Antwort auf #39 von widerstand
  • "Eine Konsequenz kann man in diesem Zusammenhang kategorisch ausschließen: Das daraus die Abschaffung des TSG resultieren wird."

    Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und behaupten, dass auch die formelle Angleichung des TSG an den §45b PStG durch die aktuellen heimatministeriellen Wichteleien höchst unwahrscheinlich geworden ist. Wozu der ganze Wind vor der Hoftür, wenn man eh vorhätte, die Vorschriften aneinander anzugleichen? Man hat da jetzt intern eine ekelerregende Hierarchie zusammengewichtelt (Mist, mir gehen diese verdammten Zipfelmützen nicht mehr aus dem Kopf!), die für trans Menschen in Deutschland auf eine schwarze Zukunft hindeutet...

    "Erinnerst Du dich an das große, offen aufgeschlagene Buch, das ich erwähnte?"

    I do... Vermutlich ist die Staubschicht, die sich auf den aufgeschlagenen Seiten abgelagert hat, inzwischen so dick, dass niemand mehr die Buchstaben erkennen kann? Ich weiß es nicht... Man muss doch nur hinschauen und sieht sofort, was Sache ist. Das kann doch so schwer nicht sein? Warum tut man es dann nicht??? (Rhetorische Frage)

    "Vertraue Deinem Herzen. Es ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint."

    Um in den von mir gerne verwendeten Zitaten konsistent zu bleiben: Well, I'll do my very best! ;-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#46 AnonymaAnonym
  • 13.04.2019, 19:38h
  • Antwort auf #43 von feli491
  • Ich sage das jetzt wirklich nur sehr, sehr ungerne... *augenklimper* Aber: Siehste, das haste jetzt davon! ;-) Ein ellenlanger, explizit an Dich gerichteter Sermon neurogenitalen Unsinns, der nicht nur rein gar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, sondern auch noch in etwa so interessant ist wie eine Abhandlung über die neuronalen Reaktionsmuster der Taufliege Drosophila bei der Fortpflanzung (von wegen "Phantomgefühle" und so)...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#47 feli491Anonym
#48 SelfmademanAnonym
#49 widerstandAnonym
  • 13.04.2019, 21:37h
  • Antwort auf #45 von Anonyma
  • "Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und behaupten, dass auch die formelle Angleichung des TSG an den §45b PStG durch die aktuellen heimatministeriellen Wichteleien höchst unwahrscheinlich geworden ist. (...) Man hat da jetzt intern eine ekelerregende Hierarchie zusammengewichtelt (Mist, mir gehen diese verdammten Zipfelmützen nicht mehr aus dem Kopf!), die für trans Menschen in Deutschland auf eine schwarze Zukunft hindeutet..."

    Agreed! Sie sind in Deutschland bis auf Weiteres erledigt. Das war spätestens mit dem Gesetz zur 3. Option klar. Damals habe ich bereits gewarnt. Ich habe schon lange davor gewarnt. Ich warne schon seit Jahren! Dafür brauchte ich meine Glaskugel nicht mal. Der Regie-Script der Gegner reicht völlig aus.

    Das meine ich, wenn ich schreibe:
    "...es geht weiter damit, dass sie die aussichtslose Dramatik ihrer politischen Realität nicht verstehen und auch gar nicht wahrhaben wollen..."

    Das, was Du oben schreibst, haben sie noch nicht einmal bemerkt und realisiert. Sie bleiben weiterhin unsichtbar und träumen stattdessen weiter.

    "(Mist, mir gehen diese verdammten Zipfelmützen nicht mehr aus dem Kopf!)"

    Sorry, das war nicht meine Absicht. Hier sind sie nochmal - diesmal die aus der so called community:

    giphy.com/gifs/1930s-silly-symphony-babes-in-the-woods-O0fmM
    2aZ2qPcs


    Die wollen mich auf den Scheiterhaufen zerren? Da wurde ich schon 100 mal hingezerrt. Hat nie funktioniert, ich tanze Flamenco im Feuer.

    tenor.com/view/flamenco-danca-fogueira-fogo-gif-9637461

    Sorry again, auch ich bleibe in diesem thread konsistent. Ich kann diese rotbezipfelte Michel-Posse einfach nicht mehr ernst nehmen. Auf beiden Seiten nicht.

    ICH habe diese Probleme, die hier unentwegt von Trans geschildert werden, nicht. Andere hier auch nicht. Selbst beim Sex nicht. Ich kann mir aussuchen, mit wem (und wem nicht). Und über vermurkste Orgasmen kann ich (auch beim Sex) nicht klagen.

    Die kümmern sich hier nicht einmal um ihre kids. Die überlassen sie einfach diesem Drama. Das ist ihnen völlig egal.

    www.queer.de/detail.php?article_id=33246&kommeinzel=5371
    17


    Zu meiner Familie gehören acht. In den USA und Brasilien. Zwei sogar in Übersee: Frankfurt a.M./Germany und Málaga/Spain. Ich kenne meinen Platz und meine Aufgabe.

    Können die sich hier eigentlich vorstellen, dass wir uns in unseren Leben überwiegend mit Positivem beschäftigen? Als erstes müssen die hier erst mal anglo-amerikanische Höflichkeit lernen. Ich brauche einen Grund - einen guten Grund - um mich mit hausgemachtem und selbst-verschuldetem Mist zu beschäftigen. Die Empfehlung meiner Person für den Scheiterhaufen gehört nicht dazu. In Zukunft reagiere ich nur noch auf an mich gerichtete Sätze, die mit dem Wort "Bitte" beginnen. Point. Blank. Period.

    Again: damn who cares? ME? Phaw!!!

    Take good care sis. Love always!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#50 SatireAnonym
#51 feli491Anonym
#52 widerspruchAnonym
#53 FritzeAnonym
#54 BekkaProfil
  • 13.04.2019, 23:12hFrankfurt
  • Transsexuelle haben nämlich ein -> eindeutiges <- biologisches Geschlecht, fühlen sich aber nicht dem Geschlecht zugehörig, das bei der Geburt im Geburtenregister eingetragen wurde.
    -----

    will man den betroffenen mal wieder eine identitätsstörung andichten?
    ist ja der gleiche mist wie "geboren als" und "lebt jetzt als"
  • Antworten » | Direktlink »
#55 KetzerEhemaliges Profil
#56 AnonymaAnonym
  • 14.04.2019, 12:26h
  • Antwort auf #47 von feli491
  • Stimmt, meine Warnung kam leider zu spät... :-( Aber andererseits hat "Selfmademan" dann ja so herrlich vorhersagbar auf Deinen Kommentar reagiert, dass das "Beispiel aus der Praxis" sozusagen "frei Haus" mitgeliefert wurde. Und das hat ja irgendwie auch was für sich... :-)

    "Da kann man nur hoffen, dass die Community vor solchem truscum-Schwachsinn einigermaßen immun ist..."

    Wäre sie dagegen immun, dann würde sie diesen Unsinn nicht seit so vielen Jahren wieder und wieder reinszenieren. Früher war's mal der "Zentralrat der Transsexuellen" (oder so ähnlich), dann kam irgendwas mit "BSBDS" (bitte nicht fragen, was das heißt, es ist mir zum Glück entfallen) und heute ist es nun dieses Neurogenitaldingensgedöns. Und während man sich da fröhlich im Kreis dreht, serviert uns mal eben nebenbei Deutschlands geballte Politkompetenz in Form von Horst Seehofer (*hust*) eiskalt ab. Das ist so absurd und skurril, dass es keiner Satire mehr bedarf, um darüber in schallendes Gelächter auszubrechen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#57 AnonymaAnonym
  • 14.04.2019, 12:29h
  • Antwort auf #49 von widerstand
  • "Sorry, das war nicht meine Absicht. Hier sind sie nochmal - diesmal die aus der so called community:"

    Danke vielmals, jetzt habe ich tatsächlich auch noch die Nacht von Wichtelmännchen mit roten Zipfelmützen geträumt! *lach* Das Gif passt aber wie die Faust auf's Auge... :-D

    "Ich kann diese rotbezipfelte Michel-Posse einfach nicht mehr ernst nehmen. Auf beiden Seiten nicht."

    Das kann man auch einfach nicht mehr ernst nehmen. Nachdem ich diesen Artikel hier bei queer.de erstmals gelesen hatte, brauchte ich 'nen ganzen Tag, um zu realisieren, dass das kein verspäteter Aprilscherz ist. Ich war einfach nur sprachlos. Ich kann mich nur wiederholen: Das ist so absurd und skurril, dass es keiner Satire mehr bedarf, um darüber in schallendes Gelächter auszubrechen.

    "ICH habe diese Probleme, die hier unentwegt von Trans geschildert werden, nicht."

    Wenn man mal von der Zeit absieht, die ich zwangsläufig in unserem bundesdeutschen "Behandlungssystem" (in dem diese Probleme ja geradezu provoziert werden) verbringen musste, dann habe ich solche Probleme auch nicht. Deshalb werde ich auch nicht müde, auf die destruktive Wirkung dieses Systems hinzuweisen. Will halt bloß niemand hören. Aber wen wundert das? Man hat sich darin eingerichtet, kennt nichts anderes und will wohl offenbar auch nichts anderes.

    "Die kümmern sich hier nicht einmal um ihre kids. Die überlassen sie einfach diesem Drama. Das ist ihnen völlig egal."

    Da postuliert die Bundesvereinigung Trans* ja nun gerade: "Geschlecht ist keine Krankheit! Kompetente Beratung statt "Heilung" trans* Kinder und Jugendliche besonders schützen!". Was man sich da dann unter "kompetenter Beratung" vorstellen muss, kann man sich mit ein bisschen Phantasie denken. Ich will das hier gar nicht weiter ausführen, denn Du weißt sicherlich, was ich meine.

    Pass Du auch gut auf Dich auf!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#58 AnonymaAnonym
  • 14.04.2019, 12:31h
  • Antwort auf #50 von Satire
  • "Ich kann mich des Eindrucks nicht verwehren, dass hier im Monolog gesprochen wird. Natürlich kann jeder mit sich selbst schreiben, dennoch kommt es nicht authentischer rüber."

    Hmm, ok... Lass uns das mal kurz differentialdiagnostisch abklären: Hörst Du denn auch so Stimmen, die Dir Befehle erteilen? Oder fühlst Du Dich vom Mossad oder dem Bundesnachrichtendienst verfolgt oder überwacht? Wenn ja, dann solltest Du das echt mal professionell untersuchen lassen, denn mit sowas ist wirklich nicht zu spaßen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #50 springen »
#59 widerspruchAnonym
  • 14.04.2019, 14:22h
  • Antwort auf #55 von Ketzer
  • Das Letzte, was daraus resultiert, ist Rückzug, Selbstaufgabe und Tatenlosigkeit.

    Es gibt keinen einzigen Grund, warum das für Deutschland nicht auch gilt. Warum stattdessen rotbezipfelte Mützen auf Deutsche die gleiche Faszination ausüben, wie ein Schild mit der Aufschrift "Free Drugs", interessiert mich nicht.

    Ich habe einen GUTEN GRUND, warum ich an Veränderungen in Deutschland interessiert bin.

    ICH kümmere mich um meine kids. Es genügt nicht, ihnen ein Zuhause und Geborgenheit zu geben. Von da an beginnt die Arbeit erst. Es geht um Familie, wie WIR sie verstehen. Es geht darum, sie bejahend willkommen zu heißen, um Bestätigung, unbedingte Loyalität, Sorge, Kämpfe für sie auszutragen, bedingungslose Liebe, - aber vor allem Inspiration(!).

    Trailblazer, die ihnen ein Vorbild sind und pure Inspiration für das, was sie sind.

    Ich habe dafür gesorgt, dass meine Tochter dem "System Trans" in Deutschland nicht nur nicht ausgeliefert war, sondern ich habe aufgrund meiner Kenntnisse dafür gesorgt, dass sie es unterlaufen konnte. Sie musste sich nie mit diesem unmenschlichen Verfahren befassen. Sie ist heute eine stolze, selbstbestimmte Transfrau, die ihr eigenes Ding macht und durchzieht. Dazu gehört aber noch VIEL MEHR.

    Es reicht nicht, einfach nur gegen unmenschliche Strukturen zu kämpfen, wenn man sich nicht auch gleichzeitig um die kümmert, um die es geht. Ihnen hilft zu starken, selbstbestimmten und stolzen Menschen zu werden. Man kämpft nicht für Gesetze - man kämpft für Menschen. Es geht nicht um Abstraktes, sondern im wahrsten Sinne um ihr Leben.

    Die so called community hat meiner Tochter in Deutschland nicht geholfen. Sie war NIE für meine Tochter da. WIR kümmern uns um unsere kids. Nicht nur als community - sondern auch in unseren Familien.

    "We create our own narrative"
    (Janet Mock)

    Zerfleischt euch von mir aus stattdessen weiter. Bekämpft von mir aus reihenweise Trailblazer oder erschöpft ihre Kraft in endlosen unsinnigen "Diskussionen", deren einziger Zweck es ist, die TAT zu ersetzen. Das ist hier in diesem Forum ja sogar die "Diskussionsbasis". Wehe der Person, die diese "Diskussionsbasis" verletzt. Dreht euch von mir aus weiter wie euer eigener Mond um euch selbst. Du kannst Dir nicht vorstellen, wie egal es mir ist. Aber in dem Moment, wo man mich oder meine kids angreift, anstatt seine Feinde, gibt es eine undurchdringliche Wand. Ich wurde schon unzählige male angegriffen - wegen mir oder meiner kids. Überall auf der Welt. Wir stehen alle noch. Und unsere Leben stehen sogar in jeder Hinsicht gut da. Wir befassen uns mit schönen Dingen UND kämpfen.

    Macht, was ihr wollt. Ihr seid frei, wie alle anderen Menschen auch - I don't care anymore.

    You came to the wrong person.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#60 widerspruchAnonym
  • 14.04.2019, 14:47h
  • Antwort auf #57 von Anonyma
  • "Danke vielmals, jetzt habe ich tatsächlich auch noch die Nacht von Wichtelmännchen mit roten Zipfelmützen geträumt! *lach* Das Gif passt aber wie die Faust auf's Auge... :-D"

    Das war meine Absicht. Ich wollte, dass es sich im Schlaf einprägt. :-D

    "Das kann man auch einfach nicht mehr ernst nehmen. (...) Das ist so absurd und skurril, dass es keiner Satire mehr bedarf, um darüber in schallendes Gelächter auszubrechen."

    giphy.com/gifs/sandra-bullock-nicole-kidman-practical-magic-
    F1QUpSRJVzoHu


    "Wenn man mal von der Zeit absieht, die ich zwangsläufig in unserem bundesdeutschen "Behandlungssystem" (in dem diese Probleme ja geradezu provoziert werden) verbringen musste, dann habe ich solche Probleme auch nicht."

    GO.GIRL. :-)

    "Da postuliert die Bundesvereinigung Trans* ja nun gerade: "Geschlecht ist keine Krankheit! Kompetente Beratung statt "Heilung" trans* Kinder und Jugendliche besonders schützen!".

    Toll! Für das Überleben des BVT* ist damit gesorgt. Wie wir aus diesem Artikel wissen, ist der "Beratungsbedarf" ja nun gestiegen. Der BVT* ist Teil des rotbezipfelten Michel-Systems. Er macht die Basisarbeit für die Obermichel. Da wird den kids dann das Wissen darüber tradiert, dass sie ein "Problem" haben. Auch, wenn das, was sie sind, bis dahin keines für sie war. Ich halte das für einen richtig guten Plan.

    Dagegen vorzugehen, zu kämpfen und sich zu wehren war nie eine Option-? Sorry - ich schweife in Traumwelten ab...

    Ich will nicht mehr. Schluss. Sorry. Mir ist das ganze zu doof.

    :-*
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#61 widerspruchAnonym
  • 14.04.2019, 15:34h
  • Antwort auf #60 von widerspruch
  • "Da wird den kids dann das Wissen darüber tradiert, dass sie ein "Problem" haben. Auch, wenn das, was sie sind, bis dahin keines für sie war. Ich halte das für einen richtig guten Plan."

    Aber auf eines kann man sich wenigstens beim BVT* noch verlassen: Das verläßliche Tradieren fremdbestimmter Narrative und Mythen. Yay - the kids are alright!

    "Dagegen vorzugehen, zu kämpfen und sich zu wehren war nie eine Option-? Sorry - ich schweife in Traumwelten ab..."

    Schlimmer: Diese Frage war Ketzerei - oder gar Hexerei!

    done...>
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#62 KetzerEhemaliges Profil
#63 KetzerEhemaliges Profil
  • 14.04.2019, 15:54h
  • Antwort auf #59 von widerspruch
  • Sieht hier jemand Gespenster?
    Was focht Dich an, zu vermuten, dass mein Beitrag irgendwas mit Dir zu tun hat?

    Du kannst ja hier absondern, was Du willst, aber tu' das bitte nicht im Widerspruch zu Dingen, die ich gepostet habe, in der Annahme, sie würden sich auf Dich beziehen.

    Ob Du es glaubst oder nicht - es geht hier nicht immer nur um Dich.

    Also lass' mich bei Deinen Geschichten einfach 'raus und such' Dir einen anderen Ansprechpartner.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #59 springen »
#64 SatireAnonym
  • 14.04.2019, 23:29h
  • Antwort auf #58 von Anonyma
  • "Lass uns das mal...."
    Ne, es gibt kein uns.

    Bei deiner fachfremden und nicht berechtigten wie unzulässigen Ferndiagnose via Internet muss ich dich enttäuschen. Es handelt sich bei dir nicht um Psychose, sondern um eine typische Form von beleidigt sein und einer chronischen Selbstüberschätzung, die nun auch @Ketzer festgestellt hat.

    2:0 steht es jetzt!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#65 SüppchenkocherinAnonym
#66 AnonymaAnonym
  • 15.04.2019, 12:16h
  • Antwort auf #64 von Satire
  • "Bei deiner fachfremden und nicht berechtigten wie unzulässigen Ferndiagnose via Internet muss ich dich enttäuschen."

    Oh, das tut mir leid. Ich hatte anhand Deines Nicknames angenommen, Du hättest Humor. Da Dir selbiger aber offenbar abgeht, formuliere ich es nochmal anders: Die Monologe, die Du hier zu erkennen glaubst, bildest Du Dir ein.

    "2:0 steht es jetzt!"

    Oh toll! Herzlichen Glückwunsch! Dann bekommst Du sicherlich bald den rotbezipfelten Michelorden am Bande für pseudoerfolgreiche Hexenverbrennung! Da kannst Du jetzt wirklich furchtbar stolz auf Dich sein! :-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #64 springen »
#67 KetzerEhemaliges Profil
#68 OllieAnonym
  • 01.06.2019, 13:50h
  • Ich find es ja schon fast witzig, dass Seehofer sich beschwert und Ärzte ermahnt, das sein eine Falschausstellung, nur waren es ja er und all die anderen Menschen, die dieses ""wunderschöne"" Gesetz geschrieben haben, die es offenbar kollektiv verschlafen haben, dass "Variante der Geschlechtsentwicklung" keine Diagnose im ICD-10-GM ist und somit gibt es keine offizielle Definition dieses Begriffs und es kann ausgelegt werden wie man will.
    Und wenn ihm das nicht gefällt, hätte er sich das überlegen müssen, bevor der Gesetzesentwurf verabschiedet wurde.
  • Antworten » | Direktlink »
#69 mmmmAnonym

» zurück zum Artikel