Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?33375

Kinostart

Die animalische Grenzbeamtin und der Mann ohne Penis

Ali Abassis abgründiges queeres Märchen "Border" ist jetzt endlich auch in den deutschen Kinos. Im Mittelpunkt steht eine Zöllnerin, die bei anderen Menschen Angst, Scham und Wut wittern kann.


Die Grenzbeamtin Tina ist die Beste in ihrem Job, denn sie hat eine besondere Fähigkeit: Sie kann bei anderen Menschen Angst, Scham und Wut wittern (Bild: capelight pictures)

Der neue Film von Ali Abbasi heißt "Border" (im dänischen Original: "Gräns") – Grenze. Ein Mann will darin nach Dänemark einreisen, geht mit bestimmtem Schritt auf die Zollschranke zu. Dort trifft er auf eine Frau, die ihn kontrollieren soll und die riecht, dass mit ihm etwas nicht stimmt.

"Schnüfflerin" nennen Tina die Leute. Weil sie am Landeseingang Geheimnissen nachspürt und die Schattenseiten der Menschen ans Licht bringen soll. Und die Beamtin kann in der Tat besonders gut riechen, beinahe übernatürlich gut. Tina spielt die Autorität ihrer Uniform nicht aus. Sie trägt die Beleidigungen mit Anstand, steht für das Gesetz ein und ist eine gute Bürgerin. Erst als sich herausstellt, dass es mit dem komisch riechenden Mann mehr auf sich hat, als sie zunächst dachte, beginnt sie ihre Rolle in der Gesellschaft zu hinterfragen. Für einige Zeit kann sie nicht fassen, welche Abgründe und Wege sich auftun. Und natürlich wird sie am Ende nicht mehr die Gleiche sein.

Zurück zum Geruch: Sein Geruch ist nicht der gleiche wie jener der Verbrecher und Schmuggler. Der Mann ist allein deshalb verdächtig, weil er nicht so zu sein scheint, wie die anderen. Als sie den Reisenden von ihrem Kollegen gründlich filzen lässt, stellt sich heraus, dass er weder etwas schmuggelt noch einen Penis besitzt. "Vore" ist sein Name – oder ihr Name?

Der Fetisch vom Verschlungenwerden


Poster zum Film: "Border" läuft seit 11. April im Kino

Abbasi interessiert sich nicht für definierte Antworten. Der Vorname klingt nicht typisch Dänisch und scheint auch sonst in keine Kultur zu passen. Danach fragt im Film aber niemand, denn die hier gezeigte Welt ist offen und durchlässig. Beim engagierten Suchen findet sich die Vorarephilie als Begleiterscheinung des Begriffs: Der Fetisch vom Verschlungenwerden. Wer "Border" sieht, wird mit dieser Parallele schnell etwas anfangen können. Denn zwischen Vore und Tina entspinnt sich schon bald eine Romanze, bei der es etwas intensiver zugeht.

"Border" ist nicht der erste Film, in dem Ali Abbasi sein Interesse für das Animalische auslotet, für die Übergänge zwischen dem Menschlichen und Nichtmenschlichen, die unscharfe Trennlinie zwischen dem Realistischen und dem Fantastischen. Sein erster Langfilm "Shelley" (2016) – benannt nach der Erfinderin des Frankenstein-Mythos – erzählt von einer unheimlichen Geburt: Eine rumänische Haushälterin soll für ihre dänische Chefin ein Kind zur Welt bringen. Das Resultat ist natürlich nicht wie erwartet, genau genommen geradezu unnatürlich. Das Kind scheint böse und vielleicht nicht von dieser Welt.

Noch früher zeigte Abbasi in "M for Markus" (2011) eine 'ganz normale' Frau namens Tess, die davon träumt, eine Polizistin zu sein. Sie ist fasziniert von einem ungeklärten Mordfall. Der Killer könnte schön sein und jung, so wie Markus, der Sohn einer Freundin. In Fieberträumen erdenkt sie sich Markus als Liebhaber und Henker, als grenzüberschreitenden Erlöser aus ihrer kleinbürgerlichen Existenz. Die Freunde spotten, dass Tess doch so eine gute Kommissarin abgeben würde. Tess erträumt sich wie aus Protest, abgeschlachtet zu werden. Lieber Tod sein als Hausfrau.


Vores Wildheit, die Tina merkwürdig vertraut vorkommt, zieht sie magisch an (Bild: capelight pictures)

Auch "Border" umarmt das Banale, das Naheliegende, das Wahrscheinliche, um sich in eine innige Nachbarschaft zum Unwahrscheinlichen zu bewegen. Der Stoff stammt von John Ajvide Lindqvist, der auch schon "So finster die Nacht" geschrieben hat, einen Roman über schwedische Vorstadtvampire, der 2008 von Tomas Alfredson nach Lindqvists eigenem Drehbuch verfilmt wurde.

Die Korrekten sind die Schlimmsten

Dort, in Schweden, lebte Ali Abbasi übrigens, bevor er nach Dänemark ging. Als Reisender zwischen den Kulturen entwirft der eigentlich iranische Regisseur nun also mithilfe einer schwedischen Geschichte Fantasien über dänische Alltäglichkeiten: Tina und Vore begegnen einem langhaarigen, dünnhäutigen, blassen Züchter, der sich mit Kampfhunden umgibt und bei Tiervorführungen seine schönste Jacke anzieht.

Die Korrekten sind in diesem Film die Schlimmsten: Eine brave Familie dreht in einer unauffälligen Wohnung Kinderpornos mit Säuglingen. Ein adretter Geschäftsmann wird von Tina als einer ihrer Kunden erschnüffelt. Und dann ist da Tinas Vater: Ein dementer Hausmeister, der in seinem Leben immer nur das Richtige tun wollte und bei dem Schlimmsten dennoch über Jahre tatenlos zusah.

Tinas grobes Gesicht täuscht in keinem Moment über ihren Feinsinn hinweg. Während ihrer Zeit mit Vore bemerkt sie schnell: Es gibt vielleicht einen Ausbruch aus der Tristesse, womöglich ein richtiges Leben in einer scheinbar falschen Gesellschaft. Sie beginnt, über den Preis des unwiderruflichen Ausstiegs nachzudenken. Endlich ungezwungen atmen nach dem ganzen Schnüffeln, auch dafür taugt die Nase! Ihr Leben lang wurde ihr erzählt, sie sei deformiert und gehöre nicht dazu, doch vielleicht ist sie wirklich aus einer anderen Welt.


"Border" führt seine Zuschauer*innen über Genre- und Identitätsgrenzen hinweg auf einen Pfad ungeahnter Erkenntnisse (Bild: capelight pictures)

Ihr Körper reagiert auf die neuen Gedanken: "Free your mind and your ass will follow". Abbasi hat mit Eva Melander und Eero Milonoff eine Sexszene wie eine zweite Geburt gedreht, in der Körper sich zeigen, die in keine Kategorien passen. Die Körper erfinden sich ihre eigene Realität, und die Erlösung, wirklich gesehen zu werden, bricht heraus wie ein Schrei – ein übergroßer Schrei des Erkanntwerdens, wie er nur im Kino erklingen kann.

Wo bleibt die Empörung über "Border"?

Abbasis Film wurde letztes Jahr in Cannes mit dem Prix Un Certain Regard ausgezeichnet – im gleichen Jahr, als Viktor Polster für seine Leistung in Lukas Dhonts "Girl" zum besten Schauspieler gekürt wurde. Auch das Kino kennt seine Alltäglichkeiten: Dhonts Coming-of-Age-Drama über ein trans Mädchen provozierte die Reaktionen, ein Fantasyfilm wie "Border" bleibt unbescholten. In "Girl" repräsentiert ein junger cis Mann einen trans Körper, und die Frage der Community lautete, wie das denn bitte möglich sein soll – nur weil ein Film trotz seiner Gemachtheit einen wahrheitsähnlichen Realismus heuchelt.

Wo bleibt die Empörung über Eva Melander und Eero Milonoff, wo die identitätspolitischen Fragen an "Border"? Abbasis Liebe zum Fantastischen eröffnet ein wundersames Spielfeld des Spekulativen, während das gesellschaftliche Streitpotenzial seines Films anscheinend durch dessen verträumte Leichtigkeit gemindert wurde. Über das offensichtlich Erfundene, dessen Freiheiten und Unfreiheiten als Kehrseite konservativer Realitäten, wird zu selten gestritten. Dabei sind Abbasis Zeichen überdeutlich: Ein Mensch unbekannter Herkunft wird von den Autoritäten gefesselt, stürzt sich von einem Schiff ins Meer – vielleicht in den Tod. Und alle diskutieren nur über finnische Monster.

Der Text erschien zuerst auf sissymag.de.

Direktlink | Offizieller deutscher Trailer

Infos zum Film

Border. Mystery-Drama. Schweden/Dänemark 2018. Regie: Ali Abbasi. Darsteller: Eva Melander, Eero Milonoff, Jörgen Thorsson, Ann Petrén, Sten Ljunggren, Kjell Wilhelmsen, Rakel Wärmländer. Laufzeit: 110 Minuten. Sprache: deutsche Synchronfassung, FSK 16. Verleih: Capelight Pictures. Kinostart: 11. April 2019


#1 normanjaProfil
  • 12.04.2019, 15:28hNürnberg
  • Ich habe den Film bereits letztes Jahr auf dem Fantasy Film Fest gesehen. Ich fand den Film großartig, er hat mich als ein Mensch, der in einer ähnlichen Thematik auf der Suche nach sich selbst gerade einen entscheidenden (Fort)Schritt gemacht hatte, tief bewegt. Ich empfehle den Film, allerdings sollte eine gewisse pychische Robustheit vorhanden sein.

    Jeder Mensch findet an jedem Film irgendetwas zu kritisieren. Sicher auch an diesem. Das ändert nichts an meiner Empfehlung.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 LotiAnonym
  • 12.04.2019, 17:50h
  • Antwort auf #1 von normanja
  • Ist zwar schon länger her, da ging ich regelmäßig zum Fantasiefestival in Berlin mit einem echten Fan von Horror und Fantasie. Mit ihm habe ich so viele genial gute Filme gesehen. Unsere Favoriten waren auch immer die Kurzfimreihen.
    Dieser Film macht mich sehr Neugierig und ich werde mir ihn mit Sicherheit ansehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Homonklin44Profil
  • 13.04.2019, 21:26hTauroa Point
  • Das klingt sehr interessant. "So finster die Nacht" hat mir schon gut gefallen, da mich "Oskar" an die eigene Kindheit erinnerte, die Identifikation leicht gelang. Man kann also gespannt sein.

    Mit äußerlicher Unansehnlichkeit beschlagen zu sein, ist in der Wirklichkeit leider ein Thema ohne Happy End. Lässt man sich nicht von Stolz und Würde streifen, lebt man halt allein.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 LotiAnonym
#5 Ith_Anonym
  • 14.04.2019, 08:22h
  • "In "Girl" repräsentiert ein junger cis Mann einen trans Körper, und die Frage der Community lautete, wie das denn bitte möglich sein soll nur weil ein Film trotz seiner Gemachtheit einen wahrheitsähnlichen Realismus heuchelt."

    Zu behaupten, die Besetzung sei an dem Film der Kern oder gar das einzige Problem gewesen, das aus einer "Community" formuliert wurde - und Anführungszeichen sehr absichtlich, denn von queer.de wurde er stets ohne Referenz auf diese Kritik beworben, also wird's wohl keine LGB umfassende Community sein, die da gemeint ist - geht an der Realität einigermaßen vorbei.

    Und das haben "wir" Betroffene auch auf diesem Portal hier ziemlich gründlich getan, das diskutiert und dargelegt.
    Wird halt immer geleugnet, und in euren Beschreibungen komplett ignoriert. Auch eine Art von Bekenntnis dazu, wer die Darstellungs- und Definitionshoheit darüber hat, wie bestimmte Aspekte von "queer" darzustellen sind. Interessant dabei, dass die Leitlinien, Vorgaben und Definitionen darüber, was okay ist, irgendwie gerade von den Leuten kommen, die... NICHT... betroffen sind. Aber das sind nunmal die wirklichen, realen Machtverhältnisse, dass nicht eine Minderheit selbst darüber zu entscheiden hat, ob ein Film sie ordentlich darstellt. Ich sollte mich wohl bedanken, dass das Wort "Community" hier mal auf trans*-Personen angewandt wird.

    Ich würde entgegnen: Wo war denn eure Kritik, zum Guten oder zum Schlechten, an "Greatest Showman"?
    Tja, auch kein Thema, ne? Weil eine bärtige Frau für euch nicht Community genug ist, weil non-binary oder inter*, geschlechtliches Dazwischensein für euch bei weitem nicht so selbstverständlich "auch queer" sind, wie beispielsweise Trans*personen gefälligst alles Cis-Homosexuelle dazu zu zählen haben.

    Wo meine Kritik bleibt, wenn der Stoff aus derselben Quelle stammt wie "So finster die Nacht": Ganz einfach unausgelöst, weil es an Gewalt in meinem Leben auf verschiedensten Ebenen so viel gibt, dass ich nicht finde, mir Filme ansehen zu müssen, in denen ich mit noch mehr davon zugeschüttet werde, kritisch oder unkritisch präsentiert.
    Mag sein, dass es Leute gibt, die "aufgerüttelt" werden müssen. Ich weiß bereits, dass die Welt kacke ist, danke. Dafür brauch ich nicht ins Kino.

    Ich schreib selbst destruktives Zeug, um Dinge zu verarbeiten, ich verdenk es niemandem, auf die Art und Weise seelischen Ballast loszuwerden. Das heißt aber auf der anderen Seite ja nun wirklich nicht, dass ich die Person sein müsste, die ihn zu fressen hat.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Ith_Anonym
  • 14.04.2019, 09:06h
  • Antwort auf #5 von Ith_
  • Übrigens gerade nochmal ein paar Worte zur Formulierung bzw. Unterstellung des "wahrheitsähnlichen Realismus":
    Da kann man halt auch bloß drauf kommen, wenn man von trans* ziemlich wenig Ahnung hat.

    Ja, es gibt Leute, besonders bei einer erst spät im Leben begonnen Transition, die nie im Leben ordentlich passen werden.
    Es deswegen zur "Wahrheit" zu erklären, dass Trans*-Personen "eigentlich" aber ja immer aussehen wie das Cis-Geschlecht, dem sie bei ihrer Geburt zugeordnet werden, ist schlichtweg eine Unverschämtheit. Und halt nicht besonders "wahr", sondern realitätsleugnend gegenüber einem ganz erheblichen Anteil an Trans*-Personen, auf die das so überhaupt GAR nicht zutrifft.

    Wahrheitsähnlich ist es in dem Fall nichtmal bezogen auf die dargestellte Person - die Östrogenbehandlung mit entsprechenden Umverteilungen an Körperfett und Muskelmasse haben sie der Cisse da offenbar erspart.

    Was die sonstige Forderung nach "seid doch mal ehrlich und zeigt uns die Wahrheit" betrifft: Ja, hin und wieder gibt es Trans*-Personen, die so verzweifelt sind, dass sie selbst zum Messer greifen und die Teile ihres Körpers verletzen, die ihnen die Selbstakzeptanz schwerer machen. Gerade weil es das gibt, ist es unverantwortlich, derartige Szenen als "die Wahrheit" zu präsentieren, mit schönem Vorbildcharakter.
    Vor allem, wenn die eigentliche "Wahrheit" so aussieht, dass die allermeisten Trans*-Personen bei aller Verzweiflung solche Veränderungen per OP vornehmen lassen, auch wenn das mit einer Wartezeit mit Leid verbunden ist (und in Deutschland auch mit Therapie-, man möchte sagen Konversionstherapie-Zwang, denn darauf läuft es bei den allermeisten Therapeuten, die man hierzulande wenigstens zwei Jahre dafür besuchen muss, hinaus) .

    Dass Trans*-Leute zu Selbstverstümmelung neigen, bzw. dazu, sich Körperteile unsachgemäß in Eigenregie einfach abzuschneiden, ist nicht "die Wahrheit über trans*". Das ist bloß der extrem kleine Anteil, an dem Cis-Personen sich aufgeilen, weil es das ist, was sie für richtig und konsequent halten, für die "wünschenswerte Wahrheit".
    Sorry, ich muss da enttäuschen. Mag sein, dass ihr Cis-Leute findet, unser Leben sollte so aussehen, in Wahrheit und zumindest "meistens". Dem ist für gewöhnlich nicht so.
    Und genau dieser Eindruck, dass Trans*-Personen gegen den Film ja bloß ewas haben, weil er zu viel von der "Wahrheit", vom "Realismus" zeige, über den die beurteilende Cis-Person natürlich eigentlich viel besser bescheid weiß; die implizite Unterstellung, Kritik liebe bloß daran, dass wir "eigentlich" lügen, die Lüge vorziehen und die Wahrheit nicht ertragen können, während nur ihr Cis-Leute die wirkliche Wahrheit gepachtet habt, und zwar auf der Basis, speziell in der Schwulenszene, Transfrauen mit Dragqueens zu verwechseln und Passing daher für eine un-realistische, undenkbare Sache zu halten... das alles macht ein ganz großes Problem dieses Films und seiner Rezeption aus.

    Man könnte solche Extremfälle mit Selbstverstümmelung schon zeigen und darstellen, auch wenn sie eher selten sind, so ist das ja nun nicht - basiert ja in dem Fall auch auf einer wahren Geschichte. Das wäre überhaupt kein, oder ein viel geringeres Thema zumindest, wenn's denn ein darstellerisches Gegengewicht gäbe, durch das klar würde, was für einen Einzelfallcharakter das hat. Dem ist aber nunmal nicht so. Weil trans*-Kino von Cis-Personen gemacht wird, die uns genau das verdeutlichen wollen: Dass SIE bestimmen, was sie uns betreffend für "wahrheitsähnlichen Realismus" halten.
    Weil Rezensionen, positive, lobende, jubelnde Rezensionen und Bemerkungen in der Hand von Cis-Leuten liegen, die davon ausgehen, dank ihrer "unbetroffenen Neutralität" viel besser und ehrlicher beurteilen zu können, wie die Wahrheit wirklich aussehe. Dass diese Wahrheit nunmal laute: Transfrauen sind (eigentlich) Männer, Transmänner sind (eigentlich, in Wahrheit(TM)) Frauen.
    Zutiefst transphob/transfeindlich. Und solche Leute verteilen für solche Filme dann Preise.

    Manche von euch würden sich umgucken, wenn alle stealth lebenden Trans*-Personen mal einen Tag lang out wären.
    Man kann und will da niemanden zu verpflichten oder zwingen, klar, denn solche Outings haben Folgen. Aber bei dem, was ihr Cis-Community für "Realismus" in Sachen trans* haltet bzw. uns als zu akzeptierend vor die Nase setzt und vorschreibt, würde man sich's wirklich wünschen.
    Wir sind ganz wahrhaftig und ganz realistisch nicht notwendigerweise hässlich. Und auch nicht notwendigerweise Freaks, denen man den eigenen Werdegang das gesamte Leben lang zwangsläufig ansehen wird. In Wahrheit sind die meisten von "uns"... einfach ganz normale Leute.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 BravoAnonym