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Homophobe Gewalt
Schwules Paar geschlagen: Wer kennt den Täter?
Mit Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Berliner Polizei einen bislang unbekannten Mann, der im November ein verliebtes homosexuelles Pärchen in der Straßenbahn attackiert haben soll.

Der sitzende Mann soll im November 2018 zwei verliebte 18-Jährige in einer Berliner Straßenbahn homophob beleidigt und geschlagen haben (Bild: Polizei Berlin)
- 15. April 2019, 11:01h 2 Min.
Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Identifizierung von zwei unbekannten Männern – einem mutmaßlichen homophoben Gewalttäter und seinem Begleiter.
Am Mittwoch, den 21. November 2018, stiegen gegen 22.30 Uhr zwei junge Schwule am Rosenthaler Platz in die Straßenbahn der Linie M8 in Richtung Ahrensfelde. Nach etwa zehn Minuten Fahrzeit begann der vor den beiden Fahrgästen sitzende Tatverdächtige, die beiden sich küssenden Männer homophob zu beleidigen. Schließlich fasste er einem der jungen Männer mit der flachen Hand grob ins Gesicht und schlug kurz darauf mit der Faust zu. Das mutige Eingreifen eines Zeugen verhinderte damals weitere Schläge (queer.de berichtete).
Die Polizei bittet um Hinweise zur Identität der Männer
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen sehr kräftigen, etwa 35 Jahre alten Mann, ca. 180 cm groß. Sein Begleiter ist 50 bis 55 Jahre alt, 170 bis 175 cm groß und schlank.
Die Kriminalpolizei fragt: Wer kann Angaben zur Identität und/oder zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen sowie seines Begleiters machen? Wer hat den Mann oder dessen Begleiter vor, bei oder nach der Tatbegehung gesehen? Wer kann weitere sachdienliche Hinweise zur Tat oder den abgebildeten Männern geben?
Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt wie bei mutmaßlichen Hassverbrechen üblich die Ermittlungen. Hinweise nimmt das Landeskriminalamt in Berlin-Tempelhof, Bayernring 44, unter der Telefonnummer (030) 4664-953124 oder per Email an , über die Internetwache Berlin sowie über jede andere Polizeidienststelle entgegen. (cw/pm)















Entweder sind das Menschen, die (bewusst oder unbewusst) ihre eigene Homosexualität unterdrücken und deshalb sowas nicht ertragen oder es sind Menschen, die sonst immer das Opfer sind und die sich bei vermeintlich schwächeren LGBTI auch mal stark fühlen wollen.
So oder so:
die Politik muss endlich agieren und etwas unternehmen. Z.B. brauchen wir endlich mehr Aufklärung und Förderung von Vielfalt in Schulen und in den Medien.