Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?33423

Vorbildliche Mutter

Charlize Theron steht hinter ihrer trans Tochter

Ihr erstes Adoptivkind Jackson habe ihr im Alter von drei Jahren gesagt, dass es kein Junge sei, erklärte die Schauspielerin in einem Interview. Ihre Tochter habe ihre volle Unterstützung.


Charlize Theron im März 2018 (Bild: Fuzheado / wikipedia)

Hollywood-Star Charlize Theron hat erstmals bestätigt, dass sie ihr sieben Jahre altes Adoptivkind Jackson als Mädchen aufwachsen lässt. "Ich dachte auch, sie sei ein Junge, bis sie mich mit drei Jahren ansah und sagte: 'Ich bin kein Junge!'", erklärte die südafrikanisch-amerikanische Schauspielerin laut einem Bericht in der britischen Boulevardzeitung "Daily Mail".

Die alleinerziehende 43-Jährige hatte Jackson im Jahr 2012 sowie eine weitere Tochter mit Namen August im Jahr 2015 adoptiert. "Ich habe zwei wunderschöne Töchter, die ich, genau wie alle Eltern, beschützen möchte und ich möchte, dass sie sich frei entfalten können", sagte Theron. "Sie wurden geboren, wie sie sind. Wo genau in der Welt sie zu sich selbst finden, während sie erwachsen werden, und wer sie sein wollen, das habe ich nicht zu entscheiden."

- Werbung - Video - BEAUTIFUL DESTINATION MALTA

Oscar- und Golden-Globe-Gewinnerin

Charlize Theron wurde 2003 durch ihre Rolle als US-Serienmörderin Aileen Wuornos im Film "Monster", für die sie u.a. einen Oscar und einen Golden-Globe erhielt, international bekannt. Vor zwei Jahren spielte sie im Thriller "Atomic Blonde" eine lesbische Geheimagentin im geteilten Berlin (queer.de berichtete). (cw)



#1 BravoAnonym
#2 MelVixenAnonym
  • 21.04.2019, 11:49h
  • Ok mit prominenten ist privatssphäre immer ein problem aber trotzdem finde ich das Charlize ihre Tochter nicht hätte outen sollen *seufz*

    Eine 7jährige braucht dieses Stigma (welches nur eines ist weils homo/transphobe idioten gibt) nicht vorallem in den USA.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 BravoAnonym
#4 widerspruchAnonym
  • 21.04.2019, 13:08h
  • Antwort auf #2 von MelVixen
  • "Ok mit prominenten ist privatssphäre immer ein problem aber trotzdem finde ich das Charlize ihre Tochter nicht hätte outen sollen *seufz*"

    Entschuldigung, muss ich das jetzt verstehen?

    Ein siebenjähriges Mädchen bewegt sich überall offen in der Welt. Wie soll das denn un-geoutet möglich sein? Indem Charlize es jedesmal, wenn sie mit ihr vor die Tür geht, als Junge verkleidet, mit falschem Namen anspricht und ansprechen lässt, wie einen Jungen behandelt und behandeln lässt? Und zuhause wird wieder geswitcht? Mehrmals täglich?

    Was wäre denn das für ein Missbrauch ihrer Tochter? Was für eine Ignoranz und Terror?

    Wie macht ihr das denn in Deutschland? Werden Transkinder bei euch versteckt und vor einer Öffentlichkeit verborgen? Wachsen bei euch Transkinder in Isolation auf - ohne soziale Kontakte, die jedes Kind im Alter von sieben Jahren hat? Verborgen vor der Welt? Leben sie bei euch nur in Blasen - isoliert mit anderen Transkindern? Ohne Ciskinder? Ein siebenjähriges Kind bewegt sich bereits alleine und weitgehend selbstständig in der Welt. Wie soll das un-geoutet gehen? DAS wäre Stigmatisierung - und zwar durch die Eltern.

    Geh bitte mal ins Internet und recherchiere. Bei uns sind Transkinder in diesem Alter out und online und vertreten sich und ihre Interessen bereits.

    Charlize hat gesagt, worum es geht. Es ist nicht ihre Entscheidung, wer ihre Kinder sind. Ihre Aufgabe sieht sie im support ihrer Kinder, ihre Aufgabe ist die Inspiration ihrer zwei Töchter. Beginnt Inspiration damit, dass man seinem Kind sagt, "Du darfst niemandem sagen, dass Du ein Mädchen bist"?

    Das Dümmste, was man tun könnte, wäre ein Kind zu verbergen (wie soll das denn überhaupt gehen?) und ihm damit zu signalisieren, dass etwas mit ihm "nicht stimmt". Genau darin bestünde Stigmatisierung. Es ist Aufgabe von Eltern, ihre Kinder zu unterstützen, in dem, was sie sind. Sie zu unterstützen, sie stark und stolz zu machen, sie in dem, was sie sind, zu inspirieren.

    Außerdem hast Du von den USA wohl ein falsches Bild. Bei uns sind Transkinder mittlerweile überwiegend out und erfahren auch öffentlich überwiegend support.

    Some kids are trans, some kids are cis. Get over it.

    Von deutschen Transkindern habe ich noch nichts gehört. Wo sind die alle?

    Werden die in Deutschland alle von ihren Eltern verleugnet?

    Ich finde diesen Aufruf zur Verleugnung der eigenen Kinder einigermaßen fragwürdig. Noch fragwürdiger finde ich es, dass im Subtext mitschwingt, dass Charlize ihrer Tochter Schaden zufügt.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 MelVixenAnonym
  • 21.04.2019, 15:48h
  • Antwort auf #4 von widerspruch
  • Wie wärs wenn man die Tochter Tochter sein lässt und damit nicht an die Presse geht?

    Die ist sieben, da gibts sowas wie Bartschatten etc nicht und wenn Mama die klappe gehalten hätte, hätte auch niemand erfahren müssen das das Kind als junge geboren wurde.
    Wenn sie net grad nackt spielt wäre es keinem aufgefallen und sie wäre von jedem wie ein Mädchen behandelt worden.

    Meine Fresse - mein problem ist das die kleine jetzt mit dem ganzen antitrans bullshit konfrontiert ist ohne was dafür zu können.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 MelVixenAnonym
#7 JorisAnonym
  • 21.04.2019, 18:50h
  • Solche Eltern, die immer hinter ihren Kindern stehen und diese immer unterstützen, kann man nur allen Menschen wünschen - egal ob hetero, schwul, lesbisch, bi, trans, inter oder was auch immer...
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Uwe MAnonym
  • 21.04.2019, 20:30h
  • Antwort auf #4 von widerspruch
  • Bravo, dem ist nichts hinzuzufügen!

    Charlize Theron hat einen Jungen und ein Mädchen adoptiert. Nun stellt sich heraus, dass es zwei Mädchen sind. Das ist kein Outing der Kleinen, sondern nur eine Feststellung.
    So eine Mutter, die hinter mir steht, hätte ich mir auch gewünscht.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 BravoAnonym
  • 21.04.2019, 20:59h
  • Antwort auf #5 von MelVixen
  • Was für ein Blödsinn von dir.
    Es hat DURCH DIE PRESSE Spekulationen gegeben, weil die Presse die Info hatte, Charlize Theron hätte einen Jungen adoptiert. Als dann die Presse sah, dass ihr Kind mit einem Kleid zu sehen ist, wurden diese Bilder und Infos verbreitet.
    Wie die Presse funktioniert, das muss dir ja niemand erklären.

    Charlize Theron hat einfach darauf reagiert und weder was verleugnet noch was vorweggenommen.
    Dass sie auf diese Spekulationen der Presse so reagiert wie sie es tat, zeigt nur, dass sie keine Komplexe hat, darüber zu sprechen. Sie hat sich damit zu ihrem Kind gestellt.

    Stell dir vor, du wärst bekannt und dein Kind würde in der Presse auseinander genommen werden. Selbstverständlich stellt man sich da zu seinem Kind!
    Ihre Reaktion ist ein Zeichen für Akzeptanz.

    Wie kann man das kritisieren?
    Wie würde das Kind reagieren, wenn es im erwachsenen Alter herausfände, ihre Mutter hätte sie in der Vergangenheit gar nicht verteidigt und hätte Spekulationen über ihre Privatsphäre einfach so zugelassen??
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Patroklos
  • 21.04.2019, 21:06h
  • Es ist schon erstaunlich, wie sich Kinder im Alter von erst drei Jahren (!) als Transmenschen outen!
  • Antworten » | Direktlink »