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Coming-out

"Pretty Little Liars"-Star: "Ich bin queer"

Der US-Schauspieler Tyler Blackburn spricht in einem Interview erstmals über seine Bisexualität. Eine schwule Rolle habe ihm geholfen, zu seiner sexuellen Orientierung zu stehen.


Tyler Blackburn wurde vor allem durch seine Rolle als Caleb Rivers in der Jugendserie "Pretty Little Liars" bekannt (Bild: tylerjblackburn / instagram)

Der "Pretty Little Liars"-Star Tyler Blackburn hat sich gegenüber dem amerikanischen LGBTI-Magazin "The Advocate" als bisexuell geoutet. "Ich bin queer", wird der 32-jährige Schauspieler in einem ausführlichen Porträt zitiert. "Schon als Teenager habe ich mich als bisexuell identifiziert."

Lange habe er geglaubt, sich zwischen Männern oder Frauen entscheiden zu müssen, berichtete Blackburn. Erst mit Ende Zwanzig habe er für sich akzeptiert, sich "in diese Richtung zu bewegen und diese Verletzlichkeit zu erleben und den emotionalen Aspekt dessen zu erfahren, was es bedeutet, bisexuell zu sein". Sein offen schwuler Charakter als Sergeant Alex Mane in der US-Science-fiction-Serie "Roswell, New Mexico" habe ihm beim inneren Coming-out geholfen.

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Hauptrolle in "Pretty Little Liars" und "Ravenswood"

Bekannt ist Tyler Blackburn vor allem durch "Pretty Little Liars". 2011 übernahm er in der US-Jugendserie eine wiederkehrende Rolle als Caleb Rivers, die mit dem Beginn der dritten Staffel bis zum Ende der Serie zu einer Hauptrolle ausgebaut wurde. Diese Rolle übernahm er von 2013 bis 2014 auch im Spin-off "Ravenswood".

Als Teenager sei er "von den anderen Jungs oft geärgert" worden, erinnerte sich Blackburn im "Advocate"-Interview. Er habe damals aufgehört, "so viele Dinge zu tun, die ich liebte", weil sich das für ihn "sicherer anfühlte". Auch Fragen zu seiner sexuellen Orientierung sei er immer wieder ausgewichen. Heute will er sich jedoch nicht mehr verstecken. "Ich habe es so satt, mich zu sorgen. Ich möchte einfach nur leben und mich wohlfühlen."

Auch in einer Filmrolle setzte sich Tyler Blackburn schon mit Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung auseinander: So spielte er 2016 in der US-Satire "Love is Love?", in der Homosexualität die Norm und Heterosexualität ein verbotenes Tabu ist, einen heimlich heterosexuellen Sport-Journalisten. (cw)



#1 Patroklos
#2 LidercAnonym
  • 22.04.2019, 19:27h
  • Ich finde es gut, dass sich auch jemand bewusst als bisexuell outet. Das als queer zu bezeichnen, finde ich aber verkehrt und wieder mal ein unreflektiertes Zusammenwerfen von verschiedensten Dingen in ein pseudo hippes ideologisches Label.
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#3 goddamn liberalAnonym