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Familienvielfalt

Caritas startet Beratung für Regenbogenfamilien

Als erster Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche in Deutschland berät die Hamburger Caritas gezielt Eltern, Kinder und Jugendliche aus queeren Familien.


Abbildung aus einem Flyer der Caritas Hamburg zur neuen Beratungsstelle für Regenbogenfamilien

Am vergangenen Donnerstag wurde in Hamburg die bundesweit erste Caritas-Beratungsstelle für Regenbogenfamilien eröffnet. Die Einrichtung richtet sich an Eltern, Kinder und Jugendliche im Kontext von LGBTI. "Beratungsinhalte sind beispielsweise Erziehungsfragen, Rollenklärungen bei Coming-out oder familiäre Konflikte im Kontext von Transsexualität", heißt es in einer Pressemitteilung der Caritas Hamburg.

"Wir erleben Familienvielfalt und damit auch Regenbogenfamilien als einen wachsenden Ausdruck unserer Lebenswelten", erklärte Caritas-Landesleiter Michael Edele. "Ich freue mich daher sehr, dass gerade wir als katholischer Wohlfahrtsverband nun eine Beratung für Regenbogenfamilien anbieten werden.

Spielgruppe für Kinder bis 2,5 Jahre

Angeboten werden Einzel-, Paar- und Familienberatungen. Darüber hinaus soll es monatliche Themenabende und eine wöchentliche Spielgruppe für Kinder bis 2,5 Jahre geben. Die Spielgruppe dient vor allem der Vernetzung der Regenbogenfamilien untereinander und dem ersten Kennenlernen der Beratungsstelle.

Verantwortet wird die Beratung von Julia Buldermann. "Wir möchten Eltern in ihrer Erziehungskompetenz stärken, Kinder und Jugendliche individuell fördern und Familien somit unterstützen und entlasten", erklärte die Diplom-Sozialpädagogin und Systemische Beraterin, die bereits einige Jahre in der Erziehungsberatung der Caritas gearbeitet hat

Die Beratungsstelle für Regenbogenfamilien wird von der Hamburger Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration gefördert. (cw)



#1 Homonklin44Profil
  • 22.04.2019, 13:22hTauroa Point
  • Mich betrifft es ja nicht, aber ob da nicht der religiöse Anstrich die Beratung färben mag? Und katholisch zementierte Moralvorstellungen durchtreten... Bleibt abzusehen, für Jene, die das nutzen möchten.
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#2 FinnAnonym
  • 22.04.2019, 13:28h
  • Wie die "Beratung" von Einrichtungen der katholischen Kirche aussieht, haben genug Leute schon am eigenen Leib erfahren müssen.

    Nein danke.
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#3 Patrick SAnonym
  • 22.04.2019, 13:52h
  • Kirchliche Organisation - Beratung - LGBT+

    >>> da sollten sämtliche Alarmglocken angehen! Da hab ich von vorneherein Magenschmerzen und null Vertrauen. Das passt im Hinblick zur Gehörigkeit zur Katholischen Kirche überhaupt nicht zusammen.
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#4 IronikerAnonym
  • 22.04.2019, 14:14h
  • Warum schrillen da auch bei mir sofort instinktiv alle Alarmglocken?

    Ich kann es mir gar nicht erklären...
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#5 AndreasKAProfil
  • 22.04.2019, 15:30hKarlsruhe
  • Caritas? Bleibt mir weg mit diesem Verein. Lest lieber im aufschlussreichen Buch Die Caritas-Legende von Horst Herrmann wie diese Truppe mit Nächstenliebe Geschäfte macht und unter diesem Deckmantel beinhart agiert.
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#6 Ralph
  • 22.04.2019, 16:40h
  • Ein Verband in katholisch-kirchlicher Trägerschaft hat in der Schwulen-/Lesben-/Regenbogenfamilienberatung nichts zu suchen. Genauso gut könnte man den Grafen Dracula zum Chef der Blutbank machen.
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#7 KetzerEhemaliges Profil
#8 AnonymAnonym
  • 22.04.2019, 18:37h
  • Zweifelhaft! Dass es solche Stellen gibt, auch aus einer gewissen Kultur heraus, ist in der Sache richtig.

    Wer allerdings zur katholischen Kirche geht sollte bedenken, dass diese auch Regenbogenfamilien, etc. nach deren Prinzipien und nach derem Verständnis von Familie beraten. Und vielleicht nicht in dem eigentlich erforderlichen Sinne.
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#9 FantasticoAnonym
  • 22.04.2019, 19:21h
  • "Die Beratungsstelle für Regenbogenfamilien wird von der Hamburger Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration gefördert."

    Was zahlt der Verein von seiner Kirchensteuer eigentlich aus eigener Tasche?
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#10 Patroklos
  • 22.04.2019, 20:49h
  • Antwort auf #2 von Finn
  • Die Caritas hat diese Chance aber verdient und ich hoffe, sie wird ausgiebig genutzt. Außerdem gehört sie zu den führenden Organisationen vor allem im Bereich Altenpflege und betreibt Telefonseelsorge.
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