Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=33436
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Supreme Court entscheidet über LGBTI-Diskriminierung


#1 Patrick SAnonym
  • 23.04.2019, 15:03h
  • Ein Arbeitgeber und eine Bezirksregierung entlassen Mitarbeiter aufgrund ihrer Homosexualität... Das liest sich für mich, als wären wir in den 50/60ern aber nicht in 2019.
    Das Es immer noch ein Bundesgesetz gibt, dass die Diskriminierung von Minderheiten erlaubt ist auch absurd.
    Soviel zum Thema "jeder Mensch ist gleich erschaffen"... (Gruß an die usamerikanische Verfassung)
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Simon HAnonym
  • 23.04.2019, 15:04h
  • Ich finde es ja eh skurril, dass Richter (noch dazu die obersten Richter), von den Politikern bestimmt werden, die sie eigentlich kontrollieren sollen. Das hat nichts mit Gewaltenteilung zu tun.

    Wäre mal Hillary Clinton Präsidentin geworden. Die war sicher auch nicht perfekt, aber dann sehe der Supreme Court jetzt anders aus und dann gäbe es auch längst Anti-Diskriminierungs-Gesetze.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 goddamn liberalAnonym
  • 23.04.2019, 15:27h
  • Antwort auf #2 von Simon H
  • Fast jede und jeder ist besser als Trump.

    Mit der Richterwahl für das Bundesverfassungsgericht sieht es übrigens hierzulande leider auch nicht viel besser aus.

    Letzens wurde ein Gleichheitsgegner mit dem Stimmen der Grünen hineingewählt.

    Ich will nicht wissen, wie das wird, wenn sich die AfD mal etabliert hat.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#4 Simon HAnonym
  • 23.04.2019, 15:43h
  • Antwort auf #3 von goddamn liberal
  • Ja, auch in Deutschland gibt es keine echte Gewaltenteilung. Und übrigens auch keine echte Trennung von Staat und Kirche (der Staat treibt deren Mitgliedbeiträge als "Steuer" ein, zusätzlich bekommen die noch die Staatsleistungen auch aus den Steuern von Nicht-Mitgliedern, die haben ihr eigenes Arbeitsrecht etc.)

    Ob man dann noch von einer echten Demokratie sprechen kann, muss jeder für sich selbst entscheiden...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#5 Ano NümernickAnonym
  • 23.04.2019, 17:03h
  • ...Gesetze würden gegen die Religionsfreiheit verstoßen, da man Christen nicht zumuten könne, queere Menschen gleichzubehandeln denn diese seien laut Bibel "Sünder"...

    Dabei begehen diese Menschen gleich Zwei der Todsünden: Zorn un Hochmut!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Religiotenfascho-WatchAnonym
#7 NichtNurAnonym
#8 NichtNurAnonym
  • 23.04.2019, 18:01h
  • Oh je, da muss man dringend die Uhr vorstellen bis zu den Wahlen 2020, man kann ja nicht mehr hinschauen.

    Kamala Harris wird gebraucht.

    ©BuntesUndSchönes
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 23.04.2019, 19:43h
  • Im SCOTUS sind vor allem ultrakonservative Männer, da steht das Urteil von Vornherein fest. Himmel, mir graut vor dem, was in den nächsten Jahren durch den SCOTUS erlaubt sein wird!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Homonklin44Profil
  • 23.04.2019, 19:47hTauroa Point
  • Antwort auf #5 von Ano Nümernick
  • Sie verstoßen auch gegen ihr 8. Gebot:

    ""Das 8. Gebot: DU SOLLST NICHT FALSCH ZEUGNIS REDEN WIDER DEINEN NÄCHSTEN!""

    Aber wenn es der religioten Arroganz und Erkenntnisweigerung dient, ist für die keine Vernunftgrenze vorhanden.

    Was bloß wäre, würde Christ sein bei einer anderen Religion = Sünde bedeuten?

    Und wieso sitzen eigentlich beinahe nur Bleichgesichter in diesem Gericht?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#11 NichtNurAnonym
  • 23.04.2019, 20:37h
  • Antwort auf #10 von Homonklin44
  • "Und wieso sitzen eigentlich beinahe fast nur Bleichgesichter in diesem Gericht?"

    Berechtigte Frage.
    Aus demselben Grund, weshalb im Jahr 1850 überwiegend Richter aus den Südstaaten im Gericht saßen und den Dred Scott case so lange hinauszögerten und gegen seine Freiheit entschieden, bis er 1857 vor das höchste Gericht kam und auch dort nicht seine Freiheit erhielt. Erst 1870 wurde das damalige Urteil aufgehoben, nachdem Thomas Jefferson Präsident geworden ist und nach dem Bürgerkrieg die Sklaverei aufheben konnte. Da war Dred Scott schon 12 Jahre tot.

    Geschichte wiederholt sich hier leider negativ.

    ©BuntesUndSchönes
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#12 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 24.04.2019, 06:37h
  • Antwort auf #10 von Homonklin44
  • Clarence Thomas kam, wie Brett M. Kavanaugh nur in den SCOTUS, weil es Druck der Republikaner gab, trotz der Anschuldigungen gegen beide Männer wegen sexualisierter Gewalt. Und in beiden Fällen erlebten wir von den Republikanern, wie die Opfer dieser Herren von den Tätern und ihren Parteifreunden, lächerlich gemacht, und in den Schmutz gezogen wurden. Was sagt uns das über diese Partei? Was über die in den SCOTUS gewählten Männer? Sehr viel!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#13 Ralph
  • 24.04.2019, 09:38h
  • Mit der deutschen Justiz sieht es nicht besser aus. Als ich gegen meinen Dienstherrn um gleiche Bezahlung (Gewährung des Familienzuschlags der Stufe 1 nach Verpartnerung) prozessierte, stellten vier Instanzen (Verwaltungsgericht, Oberverwaltungsgericht, Bundesverwaltungsgericht und eine damals noch von den Rechtsaußen-Richtern di Fabio und Landau besetzte Kammer des Bundesverfassungsgerichts) fest, dass das Gleichbehandlungsgebot des Grundgesetzes, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, die Gleichbehandlungsrichtlinie der EU und die Europäische Menschenrechtskonvention nicht für Schwule gelten. - Es gibt kein allgemein verbindliches Recht. Es gibt immer nur die private Einstellung von Richtern zu einem bestimmten Sachverhalt.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 KerzmanProfil
  • 25.04.2019, 01:12hPrinceton
  • Antwort auf #11 von NichtNur
  • >>> Erst 1870 wurde das damalige Urteil aufgehoben, nachdem Thomas Jefferson Präsident geworden ist und nach dem Bürgerkrieg die Sklaverei aufheben konnte. Da war Dred Scott schon 12 Jahre tot. <<<

    Da hat sich wohl ein kleiner Fehler der Flüchtigkeit eingeschlichen: Als Dred Scott 1858 starb, war Thomas Jefferson bereits 32 Jahre tot; Du wolltest sicherlich Abraham Lincoln genannt haben.
    Acht Bleichgesichter und nur ein Justice, der eine Person of Color ist: Bedauerlicherweise hat es seit dem krankheitsbedingten Rücktritt von Richter Thurgood Marshall nur der Republikaner George Herbert Walker Bush vonnöten (ich weiß so gar nicht, ob das richtiges deutsch ist!) gehalten, eine PoC für eine Position am Supreme Court zu nominieren. Hätte Barack Obama ebenfalls versuchen sollen, statt Merrick Garland vorzuschlagen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#15 NichtNurAnonym

» zurück zum Artikel