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- 29. August 2005 1 Min.
Berlin Die Berliner CDU hat ein Grußwort des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, für das Folsom-Europe-Fest kritisiert. Die Begrüßung "für ein Sado-Maso-Fest (...) ist mit seinem Amt unvereinbar und geht eindeutig zu weit", erklärte am Generalsekretär der Berliner CDU, Frank Henkel. Die CDU kritisierte, die Veranstaltung liege "jenseits der guten Sitten" und sei "an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten". Das für den 3. September geplante Straßenfest in Schöneberg habe mit Toleranz und einer weltoffenen Stadt "nichts mehr zu tun, sondern sei ein Akt der Selbstinszenierung einer Szene", so der Politiker in einer Pressemitteilung. Priorität hätten Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Familienpolitik und nicht "zweifelhafte Pornofeste". Man solle nicht Gruppen in den Vordergrund stellen, "die ihren Lebenssinn darin sehen, abartige Sexualmethoden zu praktizieren", so Henkel. Senatssprecher Michael Donnermeyer wies gegenüber dpa die Vorwürfe zurück und sagte: "Man mag diese Szene für schrill halten, aber es sind Touristen aus aller Welt und sie bringen Geld." Berlin sei tolerant genug für so eine Party. Die Veranstaltung koste Berlin kein Geld, weder über Sponsoring noch über einen anderen Weg. (nb)
Links zum Thema:
» CDU-Presseerklärung (PDF)
» Folsom Europe









