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Ernährungstrends

Wie Essen unsere Religion wurde

In ihrem Buch "Foodamentalismus" erklären Kathrin Burger die heutigen Ernährungstrends – und was wirklich dahinter steckt.

  • 24. April 2019, 08:24h, noch kein Kommentar

"Foodamentalismus" ist im Riva Verlag erschienen

Essen nimmt einen immer größeren Stellenwert in unserem Leben ein. Egal ob vegan, Paleo, Clean Eating, glutenfrei oder komplett ohne Kohlenhydrate – Ernährung wird in unserem Leben immer wichtiger. Mehr und mehr Menschen identifizieren sich über ihre Ernährung und es ist bereits eine Art "Foodamentalismus", d.h. ideologisch festgefahrene und extreme Essenstrends, festzustellen. Psychologen, Sozialwissenschaftler und Theologen sind sich einig: Essen ist mittlerweile zur Ersatzreligion geworden.

Die neuen Päpste, Bibeln und Kirchen sind Köche oder selbsternannte Ernährungsspezialisten, wie Schauspielerin Gwyneth Paltrow, Rezepte, Ratgeber und Blogs à la Ella Woodwards "Deliciously Ella" sowie Markthallen, Food Trucks, Bio-Supermärkte u.v.m.

Die Wissenschaftsjournalistin Kathrin Burger sieht diesen ganzen Ernährungswahn als kritisch an. In ihrem Buch "Foodamentalismus" nimmt sie die heutigen Ernährungstrends genau unter die Lupe, räumt mit den Mythen rund um diese Ernährungsweisen auf und zeigt, was wirklich hinter Keto, Detox, Vegan, Paleo und Co. steckt. Außerdem befasst sie sich mit Themen, wie:

Was sind die Nebenwirkungen einer extremen Ernährung und ab wann wird es gefährlich?

Welche Länder sind besonders vom Esswahn betroffen?

Wie wirkt sich der sogenannte Gesundessenwahn auf die Gesellschaft und das Zusammenleben aus?

Und wie konnte es überhaupt so weit kommen?

Auf diese und weiter Fragen gibt Kathrin Burger in Ihrem Buch "Foodamentalismus" Antworten. Eine Leseprobe gibt es hier. (cw/pm)