Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?33449

Staatsschutz ermittelt

Bremen: Trans AfD-Mitglied angegriffen

Sybill Constance De Buer, die 2018 in Bremen den rassistischen "Frauenmarsch" organisierte, wurde am Sonntag von einem Unbekannten mit dem Kopf gegen eine Hauswand gestoßen.


Sybill Constance De Buer sucht die Nähe zu rechtsextremen Personen (Bild: NDR)

Ein unbekannter Mann hat am vergangenen Sonntag im Bremer Steintorviertel eine 57 Jahre alte Frau angegriffen und leicht verletzt. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung soll es sich bei dem Opfer um das trans AfD-Parteimitglied Sybill Constance De Buer handeln.

Laut Polizeibericht ging die 57-Jährige gegen 15.50 Uhr durch die Sophienstraße. Der Angreifer habe ihr sich plötzlich von hinten genähert und ihren Kopf gegen eine Hauswand gestoßen. Anschließend sei der Angreifer in unbekannte Richtung geflüchtet. Die Bremerin habe sich bei der Aktion leicht verletzt, jedoch auf einen Rettungswagen verzichtet.

"Aufgrund von politischen Aktivitäten der 57 Jahre alten Frau wird ein entsprechender Hintergrund geprüft", heißt es weiter im Polizeibericht. Die Ermittlungen hat, wie in solchen Fällen üblich, der Staatsschutz übernommen. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter Tel. (0421) 362 38 88 zu melden.

Für trans Rechte, gegen Flüchtlinge

Sybill Constance De Buer machte sich nach ihrer Transition im Jahr 2013 zunächst als trans Aktivistin einen Namen, mehrfach wurde sie von Medien – unter anderem in der "taz" – porträtiert. Erst im November 2018 hatte die Jura-Studentin, die Richterin werden will, in einem NDR-Beitrag von transfeindlichen Pöbeleien in der Straßenbahn berichtet.

In den letzten Monaten driftete De Buer immer mehr nach Rechtsaußen ab. Auf ihren Social-Media-Profilen finden sich laut Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung zahlreiche Bezüge in die rechtsextreme und verschwörungsideologische Szene. Im Juli 2018 organisierte die 57-Jährige den rassistischen "Frauenmarsch" gegen Flüchtlinge auf dem Bremer Marktplatz, bei dem ein Teilnehmer einen Hitlergruß gezeigt haben soll.

Die "Bild"-Zeitung verglich den Angriff auf De Buer, die seit Anfang 2016 AfD-Mitglied sei, mit der Attacke auf den Bremer AfD-Chef Frank Magnitz vor 15 Wochen: "Stammt der Täter aus der linken Szene, oder hat ein AfDler etwas gegen Transsexuelle und schlug zu?", fragt die Boulevardzeitung. Magnitz habe ihr geantwortet: "So etwas gibt es bei uns nicht!" (cw)



#1 FredericAnonym
#2 AliCologneProfil
  • 24.04.2019, 19:20hKöln
  • Stockholm Syndrom oder was macht sie in der AfD?

    Das ist als würde man als Hähnchen bei Kentucky Fried Chicken arbeiten..
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Ralph
#4 HddjkAnonym
  • 24.04.2019, 19:49h
  • Nur mal zum Verständnis:
    Eine 57-jährige Jurastudentin, die Richterin werden will? Verbeamtung mit 57???
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Miguel53deProfil
  • 24.04.2019, 19:51hOttawa
  • Die Welt wird immer verrückter. Der Eine in der AfD erklärt Homosexuelle für degeneriert, während seine Vorsitzende lesbisch ist und dazu schweigt.

    Und die komplette Partei wettert gegen Gender-Wahnsinn, während sich die Transsexuelle im A..ch der Partei aalt.

    Wir Menschen sind vermutlich tatsächlich degeneriert. Anders sind solche Kontraste gar nicht mehr zu erklären.

    Wir sind auf jeden Fall zum Scheitern verurteilt. Das zeigt sich eben nicht nur im Großen, sondern auch in solchen extremen Details.

    Tut mir leid, dass sie angegriffen wurde. So etwas geht nie. Beurteilen lässt sich der Fall selbst allerdings erst, wenn man die Hintergründe kennt.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 LenaAnonym
  • 24.04.2019, 20:33h
  • Wie gut, dass uns die Gesetze vor solchen Richterinnen in spe schützen, Lena, RinSG und auch trans
  • Antworten » | Direktlink »
#7 lindener1966Profil
  • 24.04.2019, 23:01hHannover
  • Der Angriff ist in jedem Fall zu verurteilen, aber was MACHT diese Frau in der AFD????????????????
  • Antworten » | Direktlink »
#8 TomDarkProfil
  • 24.04.2019, 23:30hHamburg
  • Also, ehrlich gesagt, verstehe ich hier die meisten Kommentare nicht.

    Eine rassistische, rechtsextreme AfD-AktivistIn, die gegen Flüchtlinge vorgeht, bekommt eins auf die Mütze, und man verurteilt die Tat und wünscht ihr hier gute Besserung?!?

    Es ist doch völlig egal, ob so eine Person trans, cis, homo oder hetero ist!

    Sorry, ich kann mich über das Mitgefühl hier nur wundern. Ich verabscheue zwar auch Gewalt, aber bei solch einer Gesinnung hält sich mein Mitleid in Grenzen.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 KerzmanProfil
  • 25.04.2019, 01:27hPrinceton
  • Antwort auf #4 von Hddjk
  • >>>
    Nur mal zum Verständnis:
    Eine 57-jährige Jurastudentin, die Richterin werden will? Verbeamtung mit 57??? <<<

    Verbeamtung mit 57? Nach dem Jurastudium kommt doch erst noch ein Referendariat/eine spezielle Ausbildung zum Richterberuf. Also Verbeamtung mit 62, und am nächsten Tag geht es in den vorzeitigen (verdienten) Ruhestand, lol!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 25.04.2019, 03:28h
  • Ich habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass jede Handlung eines Menschen, ob gut oder schlecht, immer Reaktionen/Gegenreaktionen auslöst.
    Kann sein, dass der Täter ein Linker war, kann aber auch sein, dass der Täter Mitglied der AfD ist, der was gegen Transsexuelle hat, oder, was ich wahrscheinlicher halte, dass es nicht um sie als AfD-Frau, sondern um sie als Frau mit transsexueller Vergangenheit geht.
    Mein Mitleid mit ihr hält sich wegen ihrer Parteizugehörigkeit und ihrer faschistischen Aussagen allerdings in Grenzen!
  • Antworten » | Direktlink »