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Kommentare zu:
Studie: Homophobie nimmt ab, Abneigung gegen Asylsuchende nimmt zu


#1 Simon HAnonym
  • 25.04.2019, 16:36h
  • "Jüngere und Ältere homophober als Menschen mittleren Alters"

    Das zeigt leider, dass in kommenden Generationen die Homophobie wieder zunimmt.

    Wenn wir jetzt nicht sehr aufpassen und nicht auch endlich die Politik die Ursachen bekämpft, dann wird das noch ein schlimmes Problem werden...
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#2 ursus
  • 25.04.2019, 17:32h
  • Antwort auf #1 von Simon H
  • "Das zeigt leider, dass in kommenden Generationen die Homophobie wieder zunimmt."

    Nicht notwendigerweise. Homophobie war schon immer bei jungen Menschen, vor allem Männern, besonders hoch, die mit der eigenen Identitätsentwicklung noch unsicher sind. Homofeindliches Verhalten und Sprechen ist (unter anderem) auch eine Strategie, die eigene Unreife zu überspielen und eine Fassade der Sicherheit aufzubauen. Und sie ist oft ein wichtiger Teil zwischenmännlicher Sozialisation, die in der Jugend oft sehr wichtig ist, aber mit fortschreitendem Alter an Bedeutung etwas nachlässt. Mit zunehmender Reife verschwindet diese "Jungmänner-Homophobie" natürlich leider nicht immer vollständig, aber doch zumindest teilweise.

    Das soll natürlich keine Entwarnung sein, sondern eher ein Argument dafür, dass auf unterschiedliche Gesellschafts- und Altersgruppen mit unterschiedlichen Strategien Einfluss genommen werden sollte, um gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu bekämpfen (und möglichst schon im Keim zu vermeiden).
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#3 JuNiAnonym
  • 26.04.2019, 11:59h
  • Komme gerade mit meiner Frau aus dem Urlaub zurück (in Deutschland) und war geschockt über die Rempler und Blicke (Nein, das war keine Einbildung!). Kenne so ein Verhalten zu Hause nur als Ausnahmefälle. Das ist natürlich rein subjektiv, deshalb wundert mich die Studie (abnehmende Homophobie).
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#4 WitoldAnonym
#5 JuNiAnonym
#6 NachfrageAnonym
#7 JuNiAnonym
  • 26.04.2019, 15:43h
  • Antwort auf #6 von Nachfrage
  • Auf einer sehr bekannten deutschen ostfriesischen Insel. Die Insel bestand zu unserer Reisezeit überwiegend aus Touris.
    Sind nur ganz geschockt, dass sich überwiegend Familienväter und -mütter vor ihren Kindern so verhalten haben!
    Wir sind lediglich Hand in Hand spazieren gegangen und haben sie null beachtet.
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#8 Homonklin44Profil
  • 26.04.2019, 17:54hTauroa Point
  • Wenn man gut hört, nicht unaufmerksam ist und nicht gut weghören kann, bekommt man diese abfälligen Bemerkungen ja auch mit, die nicht mal zielgerichtet wen Bestimmtes meinen müssen, und das ist definitiv mehr geworden. Sowohl, wenn es Flüchtlinge oder Leute abwertet, die von wo anders zu stammen scheinen, als auch gegen Trans* oder Homo.

    Das hängt aber meines Erachtens auch damit zusammen, dass die Leute wieder offener ihre Abneigungen nennen, und über vermeintliche Nachteile klagen, die sie von "zu vielen" Einwanderern/Flüchtlingen spüren. Auf dem Land ist das nochmal ein anderes Reden darüber, und diese rechtslängs liebäugelnden Charaktere nehmen kein Blatt vor den Mund dazu, was sie mit "Lesbierinnen" oder "Schwuchteln" alles anstellen würden, könnten sie, wie sie es wollten. Man kann froh sein, dass die dann meist den Schneid dazu nicht finden, und einem auch nicht anmerken, dass man anders sein könnte.

    Bei den ganz Jungejn scheint das aber auch eine gewisse Normalverteilung in der Ausdrucksweise zu sein. Wie bei den "Ghetto-Kids" typisch, die Hiphop /Rap hören, da ist "schwul" einfach das Synonym für alles Abwertige.
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