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"Homosexualität ist Sünde"

Starprediger: Pete Buttigieg muss für Homosexualität Buße tun

Zur Amtseinführung von Donald Trump betete Franklin Graham vor gut zwei Jahren für den neuen Präsidenten. Jetzt wirft der Prediger Trumps möglichem Herausforderer Pete Buttigieg vor, ein schwuler Sünder zu sein.


Franklin Graham ist ein gern gesehener Gast im republikanischen Haussender "Fox News Channel" (Bild: Screenshot FNC)

Franklin Graham, einer der bekanntesten evangelikalen Prediger der USA, hat am Mittwoch via Twitter den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Pete Buttigieg wegen dessen Homosexualität kritisiert. Graham erklärte, dass der offen schwule Politiker, ein bekennender Anglikaner, gegen Gottes Gebote verstoße: "Bürgermeister Buttigieg behauptet, er ist ein schwuler Christ", schrieb der 66-Jährige. "Als Christ glaube ich an die Bibel, die Homosexualität als Sünde definiert, etwas für das man Buße tun muss und nichts, was man zur Schau stellen, loben oder politisieren sollte."

Laut Bibel bestehe die Ehe aus einer Verbindung zwischen Mann und Frau – "nicht aus zwei Männern, nicht aus zwei Frauen", so Graham weiter. Buttigieg hatte letztes Jahr seinen Freund geheiratet.

Graham sieht Schwule und Lesben als "Feinde" von Christen an

Franklin Graham hatte in der Vergangenheit bereits wiederholt gegen LGBTI-Rechte polemisiert. So lobte er unter anderem das russische Gesetz gegen Homo-"Propaganda". In einem Interview attestierte er Schwulen und Lesben im Jahr 2016, "Feinde" der Christen zu sein (queer.de berichtete). Graham ist der Sohn des im vergangen Jahr verstorbenen Erweckungspredigers Billy Graham. Auch der prominente Vater war äußerst homophob: Er bezeichnete zu Lebzeiten gleichgeschlechtliche Liebe als "unheilvolle Form der Perversion", die zu einem Verfall der Zivilisation führen werde.


Laut dem evangelikalen Prediger ist der demokratische Präsidentschaftskandidat Pete Buttigieg wegen seiner sexuellen Orientierung ein Sünder (Bild: peteforamerica.com)

Mit dem Einzug von Donald Trump ins Weiße Haus gewann Franklin Graham an Einfluss, da sich der US-Präsident insbesondere auf die evangelikale Wählerschaft stützt. Bei der Vereidigung Trumps im Jahr 2017 hielt er ein Gebet und erklärte: "Wir brauchen Gottes Segen für unser Land und unseren neuen Präsidenten, Donald J. Trump." Die sexuellen Eskapaden des "Grab Her By The Pussy"-Präsidenten hat Graham bis heute übrigens nicht kritisiert.

Der 37-jährige Pete Buttigieg gilt derzeit als Shootingstar der Demokraten (queer.de berichtete). Der Bürgermeister der Stadt South Bend ist der erste offen schwule Kandidat bei den Vorwahlen der Oppositionspartei – als unverbrauchtes Gesicht gilt er als Hoffnung vieler Demokraten, die einen Generationenwechsel in der Partei fordern. Als Favoriten bei den Demokraten gelten derzeit der 76-jährige Ex-Vizepräsident Joe Biden und der 77-jährige Senator Bernie Sanders. (dk)

Direktlink | Pete Buttigieg in der Nachmittags-Klatschshow "The View"



#1 Homonklin44Profil
  • 26.04.2019, 17:21hTauroa Point
  • Der sollte mal besser achtsam sein, dass sein Motto hier nicht zu einer selbeterfüllendeen Prophezeihung wird, und die Christen mit dem faschistoiden Knall automatisch schwule Feine kriegen.

    Der Typ leidet an Indoktrinierungsfolgen und sollte mal zum Onkel Doktor um eine Therapie zu durchlaufen. Vielleicht merkt er dann ja sogar, dass er an Fantasievorstellungen glaubt, und einem Wahn aufsitzt.

    Vielleicht trägt Graham sogar Bekleidung aus unterschiedlichen Fasern gefertigt. Dann müsste er eigentlich gesteinigt werden, wenn es nach seiner Bibel ginge...Glashaus vs. Steine.
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#2 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 26.04.2019, 19:08h
  • Graham, ess lieber den gleichnamigen Keks, als so einen Scheiß zu reden. Falls Du aber wirklich dieser Meinung bist, wie steht es mit Donald "ich grabsche jede Pussy" Trump? Der hat das amerikanische Volk belogen und betrogen, sich an ihm bereichert, und das Gesetz, dass für alle gilt, mehr als einmal gebrochen, oder zumindest gebeugt. Ist der etwa kein Sünder, oder ein weniger schlimmer Sünder als Pete Buttigieg, dessen einziges Verbrechen in Deinen Augen ist, dass er Männer liebt?
    Lieber, jemand liebt von ganzem Herzen, als das jemand ein A*loch ist, wie ein gewisser Typ im Weißen Haus°
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#3 Alexander_FAnonym
  • 26.04.2019, 21:18h
  • Wenn dem Herrn Prediger sonst keine Argumente einfallen, wird man zumindest davon ausgehen können, dass er auf Wählerkreise außerhalb der Kröten in den religiösen Provinztümpeln keinen großen Einfluss hat.
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#4 alter schwedeAnonym
  • 27.04.2019, 09:57h
  • Vater und Sohnemann Graham kann man durchaus als etwas ähnliches wie Koksspender für die weltweiten Evangelikalen und Pietisten betrachten. Die fünf wichtigsten Wörter im Sprachgebrauch dieser HERRschaften: Müssen, Sollen, Sünde, Strafe, Beten. (Ooooh tut das gut).

    Bei Daddy Graham war wohl auch immer gut in der Hölle eingeheizt, welche nach Meinung der machtgeilen Graham-Sippschaft für alle sittlich verwahrlosten Sünder, also Schwule, Perverse, Nicht Graham-Gläubige, als Altersresidenz angelegt ist.

    Meine schwerstbehinderte, an den Rollstuhl gefesselte Tante hegte vor Jahrzehnten eine wohl aus Hoffnungslosigkeit genährte Sympathie für diesen Graham-Verein. Einige Betschwestern aus dem Ort (Pietisten) hatten sie da in der Mangel und redeten ihr ein, daß ihre Krankheit und ihr Siechtum eine Strafe und Prüfung Gottes für ihr verfehltes Leben seien. (Die Verfehlung bestand vermutlich einzig darin, daß sie gegen Endes des 2ten Weltkrieges mit ihrer Familie aus ihrer Heimat flüchten mußte und die Frechheit besessen hatte sich hier im schwäbischen Gau von Reichsdeutschland niederzulassen. Tätige Hilfe hat meine Tante von diesen Halleluja-Nebelkrähen nie erhalten.

    Mister Buttgigieg sollte der Seelenkrake Graham also ohne Bedenken den Stinkefinger zeigen. Er MUSS und braucht Graham nicht zu beachten. Es wird die Anhänger dieses Sektierers nicht für sich überzeugen können. Meine Tante hat sich erst wenige Monate vor ihrem Tod von diesem Herrschaften aus dem äußersten rechten Glaubensraum losgesagt ich denke es war für sie eine wohltuende, hilfreiche Befreiung. Durch Menschlichkeit überzeigen lassen sich Graham-Anhänger nicht. Deshalb: Mittelfinger hoch.
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#5 Taladin66Profil
  • 27.04.2019, 11:09hBremen
  • Es gibt in den USA ganz hervorragende Psychotherapeuten.
    Mit etwas Arbeit und ein paar Antipsychotika sollte sich das heilen lassen.

    Hass ist heilbar.
    Mit Therapie und Medikamenten.
    Drehen wir den Spieß der Konversion einfach um ;)
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#6 TheDadProfil
  • 27.04.2019, 11:59hHannover
  • Antwort auf #4 von alter schwede
  • ""Meine schwerstbehinderte, an den Rollstuhl gefesselte Tante""..

    Auch hier offenbart sich dann immer wieder die Fähigkeit der Radikalen "Christen" zur Missinterpretation ihrer Buch-Vorlage, der "Bibel", die sie immer wieder dazu nutzen den Leuten Unsinn einzureden..

    Denn wer in der Lage ist diese "Bibel" richtig zu lesen, und dann auch richtig zu interpretieren, der weiß dann auch, diese
    "Krankheit, das Siechtum ist eine Strafe und Prüfung Gottes" eben NICHT für die Kranken und die "Sichenden", sondern für die Leute, die sie umgeben, und hier dann offensichtlich vor allem für diese "Betschwestern", denn damit "prüft" deren "Gott" offensichtlich deren Fähigkeiten zur "Barmherzigkeit" und zur "Nächstenliebe", und wie wir Deiner Geschichte entnehmen können, haben sie dort vortrefflich versagt..

    Worin läge hier also die Prüfung für Pete Buttigieg ?

    Nirgends..
    Denn Pete Buttigieg ist dann diese "Prüfung" die sich an diesen verdummbibelten Franklin Graham richtet..
    Und wie man schon bei der Amtseinführung von Trump sehen konnte, versagt der immer noch seriell..
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#7 alter schwedeAnonym
  • 28.04.2019, 09:08h
  • Antwort auf #6 von TheDad
  • Sehe ich exakt auch so und habe es deshalb erzählt. Die Erkenntnis, meiner Tante, daß sie letztendlich von diesen falschen Freunden eigentlich nur für deren eigene Selbstbestätigung respektive Selbstbeweihräucherung mißbraucht wurde, konnte sie zum Glück noch gewinnen und auch aussprechen.

    Wichtig ist es diesen selbsternannten Heilbringern deutlich zu zeigen daß man ihre religiös begründeten und mit unverfrorener Gier, eingeforderten moralischen Kopetenzen, als das betrachtet was sie sind: Politisch motivierte, auf die eigenen, Macht- und Geldinteressen zielende Manipulationen, der dafür anfälligen Bevölkerungskreise.

    Wir LGBTI sollten uns dessen bewußt sein und den Gutsherren-Grahams dieser Welt selbstbewußt entgegen treten. Unsere Macht und unsere Stärke ist ihnen jeglichen Respekt und jegliches Interesse zu verweigern. Wir sind ihnen in keinster Weise Rechenschaft für unser Leben schuldig.

    Deshalb nochmals Mr. Buttigieg: Mittelfinger hoch.
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