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Ratgeber

Tipps und Tricks für ruckelfreies Streaming

Problem beim Online-Streaming hängen oft mit der Internetverbindung zusammen – es kann aber auch an der Hardware liegen.


Probleme beim Streaming können einem den gemütlichen Abend vor dem Bildschirm vermiesen (Bild: StockSnap auf Pixabay)
  • 29. April 2019, 17:13h, noch kein Kommentar

Wer kennt ihn nicht, diesen Moment: Da kommt es im Film gerade zu einer emotionalen Aussprache oder bei "Game of Thrones" hebt eine der Hauptfiguren mit wildem Aufschrei das Schwert – und dann hält das Bild plötzliches an. Viel frustrierender geht es nicht! Ruckelfreies Streaming ist der Idealzustand, bei dem das bewegte Bild fließt und gar nicht daran denkt, zu stocken. Hier gibt es Tipps und Tricks, wie das möglich ist!

Das Problem identifizieren

Das Online-Streaming benötigt eine hohe Internet-Bandbreite, um problemlos zu funktionieren. Wer also einen Film oder eine Serie streamen möchte oder etwa online ein Spiel spielt, sollte zunächst sicherstellen, dass die Internetverbindung gut ist. Dabei hilft ein Speed Test, den man kostenlos bei zahlreichen Anbietern durchführen kann. So ist ersichtlich, ob die vom Anbieter versprochene Datengeschwindigkeit auch wirklich am PC ankommt. Häufig sind auch Mitbewohner oder Familienmitglieder am Ruckeln schuld, denn wenn diese zeitgleich einen Download oder Upload durchführen, ist die Leitung schnell ausgelastet. Oft empfiehlt es sich zunächst einmal mit einer kostenlosen Software zu testen, wie schnell die eigene Leitung überhaupt ist.

Manchmal ist auch die Hardware des eigenen Computers schuld daran, dass es beim Streaming zum Ruckeln kommt. Wenn die Festplatte voll ist, arbeitet der Computer deutlich langsamer. Ein Laptop, der sich im Energiesparmodus befindet, bringt ebenfalls nicht die volle Leistung. Streamer sollten darüber hinaus prüfen, ob nicht im Hintergrund doch einige Downloads oder Updates laufen, die die Leistung des PCs beeinträchtigen. Ein Update der Grafikkarte und ein leerer Browser-Cache können ebenfalls hilfreich sein.

Das benötigt man für live Casino Spiele, Streams und andere datenintensive Aktivitäten in der Übersicht:
- Eine gute Internetverbindung
- Zuverlässige Hardware
- Stromversorgung
- Einen leeren Browser-Cache
- Eine Grafikkarte auf dem letzten Stand

In schnelleres Internet investieren


Für alle Streaming-Fans lohnt sich die Investition in eine schnellere Internetverbindung (Bild: StockSnap auf Pixabay)

In den meisten Fällen liegen die Probleme beim Streaming an der Internetverbindung. Netflix und viele ähnliche Anbieter schalten manchmal sogar eine Meldung bei langsamen Verbindungen, die darauf hinweist, dass das aktuelle Datenvolumen nicht ausreicht. Das ist am Smartphone verständlich – ohnehin sollte man es aus Kostengründen vermeiden, mobile Daten zum Streamen zu benutzen. Besser ist es, sich in das WLAN einzuloggen oder die LAN-Verbindung zu nutzen.

Die Digital Subscriber Line (DSL), also die Internetverbindung über Telefonbuchsen in den eigenen 4 Wänden, benötigt zum Streaming mindestens 2 Mbit/s. Netflix und Amazon können auch schon ab 0,5 Mbit/s streamen, aber dann sind Ruckler und verwaschene, unscharfe Bilder nicht ausgeschlossen. Wer eine wirklich gute Serie, einen erotischen Film oder andere Inhalte genießen möchte, ist mit mindestens 4 MBit/s noch besser beraten. Sky Go gibt zum Beispiel für HD-Inhalte eine Mindestgeschwindigkeit von 6Mbit/s als Voraussetzung an, was gerade bei Sportwettkämpfen eine wichtige Rolle spielt – denn so sieht man immer genau, wo sich der Ball gerade befindet.

Ein weiterer Aspekt ist die 4K-Qualität, die vor allem auf modernen Flachbildschirmen geboten wird. Amazon und Netflix sind hier die Vorreiter und haben bereits viele Medien, die man in dieser gestochen scharfen Qualität genießen kann. Dafür sind bei Amazon 15Mbit/s und bei Netflix sogar 25 Mbit/s nötig.

Zunächst sollten alle, die vom Ruckeln genervt sind, also einmal nachschauen, welche Internetgeschwindigkeit sie eigentlich bezahlen. Wenn diese unter 2 Mbit/s liegt, ist der Grund für Ruckler schon gefunden. Wenn die Geschwindigkeit sich eigentlich deutlich darüber befindet, der Speed-Test aber das Gegenteil anzeigt, ist es sinnvoll, den Internetanbieter anzurufen und eine Lösung zu verlangen.

Generell gilt: Für alle Streaming-Fans lohnt sich die Investition in eine schnellere Internetverbindung, denn HD und 4K sind im Kommen!

LAN statt WLAN nutzen

Wenn trotz Speed-Test und hoher Geschwindigkeit das Bild noch ruckelt, ist das WLAN eine weitere mögliche Fehlerquelle. Die kabellose Verbindung ist vor allem für Laptop-, Smartphone- und Tabletnutzer ein richtiger Segen, denn sie ermöglicht es, von jedem Ort in der Wohnung aus Inhalte zu konsumieren. Aber verschiedene Bedingungen, zu denen selbst der Luftdruck, das Wetter oder eine dicke Wand gehören können, führen dazu, dass das WLAN häufig langsamer ist als die Bandbreite es eigentlich verspricht. Für das Streamen von besonders wichtigen Inhalten ist es daher empfehlenswert, das Endgerät direkt an die LAN-Verbindung anzuschließen. Laptops haben dafür meistens einen entsprechenden Eingang, sodass man nur noch ein Kabel benötigt. Alternativ gibt es auch Adapter.

Tipp: Wer nicht auf das WLAN verzichten mag, aber sich in einem Zimmer befindet, das weit vom Router entfernt ist, sollte in einen Repeater investieren, der das Signal in der ganzen Wohnung verstärkt.

Ein wenig Geduld zahlt sich oft aus

Ein letzter Tipp für Streaming-Experten besteht darin, ein ruckelndes Video bereits beim ersten Anzeichen von Problemen für mindestens eine Minute zu pausieren, während es bereits spielt. So lädt es vor, was auch als Buffering bekannt ist. Das sieht man an dem grauen Fortschrittsbalken, der hinter dem Punkt, der den aktuellen Moment der Wiedergabe markiert, anwächst. Sobald das Buffering angibt, dass es mehrere Minuten geladen hat, ist es möglich, einen weiteren Versuch zu starten.

Zusätzlich sollten verzweifelte Nutzer die Checkliste durchgehen und im Zweifelsfall Hilfe vom Internetanbieter suchen. Anstatt einen hohen Preis für eine erhöhte Datengeschwindigkeit zu bezahlen, ist es oft auch möglich, ein wenig zu verhandeln, um attraktive Extras wie etwa den Zugang zu Bezahlkanälen im TV herauszuhandeln. Anstatt zu warten und zu verzweifeln, sind Taten angesagt! So können Fans diverser Serien wie "Star Trek: Discovery" oder eben GOT voll auf ihre Kosten kommen.

Und nun wissen wir auch endlich, was im Film gesagt wird und wer bei "Game of Thrones" eigentlich das Schwert auf wen gerichtet hat. Puh! (ak)