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Kommentare zu:
Spahn wird Kommission zum Verbot von Homo-"Heilung" eröffnen


#1 KetzerEhemaliges Profil
  • 01.05.2019, 04:34h
  • Ich schrieb ja nun auch schon:
    "Was bitte macht "alle großen Religionsgemeinschaften" zu Fachleuten? Die Tatsache, dass sie solche "Therapien" bisher mit allergrößtem Erfolg, nach deren Definition Zerstörung der queeren Persönlichkeiten, durchgeführt haben?
    Warum zum Henker sollten diese Kräfte daran mitarbeiten wollen, Homo-"Heilung" zu verbieten?"

    www.queer.de/detail.php?article_id=33361&kommeinzel=5384
    20


    Dass Spahn die Verantwortung für die "Bestückung" der Kommission der Magnus-Hirschfeld-Stiftung übertragen hat, zeugt von gutem politischem Kalkül. So kann er sich im Falle des Scheiterns mit der Aussage reinwaschen, er habe die Kommissionsmitglieder ja nicht ausgesucht. Der schwarze Peter lag/liegt also nun bei der MHS.

    Die ich nun leider genauso wie vorab Herrn Spahn bezüglich der Zusammensetzung der Kommission kritisieren muss. Kirchenvertreter sind nun mal keine Fachleute für Psychotherapie und/oder Psychiatrie. Und schon gar nicht werden sie fachlich argumentieren, da sie von anderen Impulsen geleitet werden.

    Sechs aus 49? Klingt nach Lotto-Hauptgewinn. Und könnte doch ein gewaltiger Schuss in den Ofen werden, der als Gesetz ein unbrauchbares Wischiwaschi hervorbringt - weil "ethische Bedenken" bestehen würden, die "Therapien" komplett zu verbieten.

    Nur hat hier gefälligst keine wie auch immer geartete religiöse Ansicht, sondern das Faktum ausschlaggebend zu sein, dass und wie Menschen, die diesen "Therapien" unterworfen werden, psychisch lebenslang traumatisiert werden. Hierfür gibt es bereits eine hinreichende Anzahl von Belegen.

    P.S. Die Kommission tagt ZWEI Tage? Na dass sie sich mal nicht gleich übernehmen...

    Von Herrn Litwinschuh erwarte ich übrigens eine klare Stellungnahme. Nach der bedenklichen Fraternisierung mit dem stramm rechten US-Botschafter Grenell

    www.queer.de/detail.php?article_id=31637

    ein zweites Mal, dass mir dieser Mensch unangenehm aufstößt und der Community, so finde ich, statt verdrucksten Schweigens eine Erklärung schuldig ist.
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#2 Patrick SAnonym
  • 01.05.2019, 06:52h
  • Die ganze Veranstaltung ist doch ein Witz. Wozu das alles frage ich mich? Die Weltgesundheitsorganisation hat vor etlichen Jahren schon festgestellt, dass Homosexualität keine!!! Krankheit ist. Nun geht es um Konversionstherapien. Nochmal: THERAPIEN. Wie therapiert man denn eine nicht existente Krankheit? Jedem mit logischem Menschenverstand ist doch somit klar, dass das Scharlantanerie der übelsten und gefährlichsten Sorte ist. Wieso also brauchts da noch Gutachten?
    Wieso lädt man dazu auch noch Kirchenvertreter ein? Das ist ja, als ob man Hitler mit der Aufarbeitung des Holocaust betraut.
    Ich fasse es nicht. Armes Deutschland. Dampfplaudernder Spahn.
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#3 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 01.05.2019, 07:32h
  • Wozu zur Hölle braucht man eine Kommission? Die Fakten liegen doch auf der Hand! Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen dazu, man braucht sie nur zu lesen. Oder will Spahn Zeit schinden, um die bigotten Konservativen seiner Partei ruhig zu stellen?
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#4 Ralph
  • 01.05.2019, 09:49h
  • Käme wer auf die Idee, eine Kommission zur Beratung einzusetzen, ob Körperverletzung verboten sein soll? Käme wer auf die Idee, Antisemiten in eine Kommission zu berufen, die Maßnahmen gegen Judenhass beraten soll? Erinnern wir uns: Jahrzehntelang wurde in Deutschland darüber geschwafelt, ob der § 175 endlich abgeschafft werden soll - mit den Kirchen als lauten Befürwortern des Nazi-Paragraphen und später des entschärften angeblichen Jugendschutzparagraphen. Ein Studium der Pseudowissenschaft Theologie gleich welcher Religion disqualifiziert zur Mitwirkung in einer Kommission, die Einfluss auf die staatliche Gesetzgebung nehmen soll. Wünschelrutengänger, Pendelschwinger, Wahrsager oder Geisterbeschwörer wurden ja auch nicht in diese Kommission berufen, obwohl ihre Qualifikation eine ähnliche ist wie die von Theologen.
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#5 AllieAnonym
  • 01.05.2019, 09:55h
  • Als nächstes werden dann hoffentlich endlich einmal all die anderen dringenden, ungeklärten Fragen unserer Zeit von fachlich kompetenten Kommissionen untersucht: Ist es schlecht, Kinder zu schlagen? Ist Alkohol am Steuer gefährlich? Können Kriegswaffen töten? Kann Kaugummi den Darm verschließen?
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#6 HyenadykeProfil
  • 01.05.2019, 11:31hKöln
  • Das wichtigste ist wohl das verfassungsrechtliche Gutachten, dass jetzt in Auftrag gegeben werden soll. Das andere, "medizinisch Psychologische" dient dann wohl eher als Argumentationshilfe gegenüber denjenigen, die immer noch nicht kapiert haben, wie Schädlich solche "Therapien" sind.

    Aber eigentlich gehören in eine solche Kommission Jurist*innen, die das ganze unzweideutig und wasserfest in Gesetzesform verpacken können.
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#7 panzernashorn
#8 hugoAnonym
  • 01.05.2019, 14:14h
  • Wieder mal die Kirchen!
    Sehen ihr Geschäftsmodell "Sünde" den Bach runter gehen! :-))
    Eine von der Natur (Gott!) gewollten Trieb als Sünde zu behandeln und sich als aleiniger Retter vor der Verdammnis aufzsoielen, glaubt ihnen bald kein Mensch mehr!
    Die Neigung eines Menschen ist angeboren und sollte so ausgelebt werden, damit keine seelischen Schäden entstehen!
    Wenn schon Sünde, dann, wenn Neigungen auf Koste anderer ausgelebt werden.
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#9 TheDadProfil
  • 01.05.2019, 17:33hHannover
  • Antwort auf #4 von Ralph
  • Exakt..
    Das unterschreibe ich komplett, denn besser kann man das kaum noch formulieren..
    Danke dafür..

    Interessanterweise ist dann noch niemand auf den Satz dieses "Kommentators" Mattias Albrecht auf "evangelisch .de" eingegangen, einem Studiertem Sozialarbeiter mit einem "Master-Abschluß in "Gender-Studies" von welcher Hochschule auch immer, der "Homosexualität" für eine "Begabung" hält..

    Was dann wohl auch aufzeigt, daß wir das Ende der Absurditäten in dieser Diskussion noch lange nicht erreicht haben..
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#10 ursus
  • 01.05.2019, 18:37h
  • Wird es denn eine Dokumentation dieser Beiträge geben? Vielleicht sogar als Videos? Ich würde einige der Akteur_innen sehr gern selbst sehen.

    Beispielsweise habe ich schon vor einigen Jahren einen Vortrag von Gisela Wolf zum Thema hören können, und der war so brillant, kompetent und auch humorvoll, dass ich es ganz fantastisch fände, ihren Beitrag ggf. auch mal verlinken zu können.

    Auch Stephanie Kuhnens Beitrag würde ich extrem gern mit- bzw. nachverfolgen.
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#11 KetzerEhemaliges Profil
#12 Patroklos
  • 01.05.2019, 20:11h
  • Deutschland - Land der Kommissionen! In keinem anderen EU-Land gibt es soviele wie bei uns! Kann das Verbot von Konversionstherapien nicht einfach ohne den Einsatz einer Kommission erfolgen? Jeder ruft nach Bürokratieabbau, aber keiner will den Anfang machen.
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#13 ursus
#14 kuesschen11Profil
  • 01.05.2019, 21:38hFrankfurt
  • Antwort auf #4 von Ralph
  • @Ralph

    Danke für deine Überlegung und den Vergleich. Die sollten bei der Kommission einmal vorgetragen werden.

    Deine Kommentare bei queer.de lese ich übrigens sehr gerne, denn du bringst vieles mit aller Klarheit auf den Punkt. Das will ich einfach mal hier los werden.
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#15 TheDadProfil
  • 01.05.2019, 23:57hHannover
  • Antwort auf #12 von Patroklos
  • ""In keinem anderen EU-Land gibt es soviele wie bei uns!""..

    Ein Eindruck der darauf basiert andere Länder nicht aus einer "Innenansicht" heraus zu kennen, denn die Behauptung eine solche "Kommission-Wut" gäbe es ja nur bei uns, hat mit der Realität gar nichts zu tun..

    In den USA gab es sogar einmal eine Kommission die sich damit beschäftigte herauszufinden welche Untersuchungsergebnisse welcher Polizeibehörde über ein Attentat an einen US-Präsidenten als die "offizielle Wahrheit" zu gelten hat..
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#16 sanscapote
  • 02.05.2019, 02:08h
  • Spahn hat das Thema zeitlich gut eingefädelt: Gut 2 Wochen vor der Europawahl. Bis dahin ist das Thema seitens der Komission wohl kaum abgeschlossen und so hofft Herr Spahn wegen seines Vorpreschens im Schneckentemmpo auf Wählerstimmen.
    Lassen wir uns immer wieder täuschen?
    Im übrigen sehe ich es wie andere hier auch: Eine Komission ist überflüssig wie ein Kropf. Das Thema ist klar und das Ergebnis ebenso, wenn nicht die Nachkommen der Nazis in den BT-Ämtern wieder einen Strich durch das menschenachtend zu Entscheidende machen.
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#17 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#18 Wächterrat-WatchAnonym
  • 02.05.2019, 10:29h
  • Es mag geschickt oder töricht sein, Vertreter*innen religiotischer Vereine Wort- und Entscheidungsrecht in diesem Zusammenhang zu erteilen. Was mich alarmiert, ist allerdings eine andere Aussage des Artikels:

    "Jörg Litwinschuh, geschäftsführender Vorstand der Stiftung, wollte die Kritik an der Zusammensetzung des Gremiums auf Anfrage nicht kommentieren."

    Warum nicht?

    Mal ganz abgesehen davon, dass es einer demokratischen Institution wie der Bundesstiftung nicht zukommt, Anfragen anderer demokratischer Akteure wie Journalisten zu ignorieren. Das gibt erfahrungsgemäß berechtigten Anlass zu Misstrauen! Also:

    Musste die Stiftung Kröten schlucken und steht jetzt nicht öffentlich dazu?
    Ist Litwinschuh selbst religionsideologisch belastet?

    Immerhin pflegt Litwinschuh engen Kontakt zum neuen Rechtsaußen Feddersen und zu Trumps Botschafter Grenell, der wiederum ganz dicke mit dem religionsideologisch gesteuerten Spahn ist ...

    Litwinschuhs undemokratische Weigerung, seine Entscheidung zu erklären, ist jedenfalls ein Alarmsignal und einem Vorstand der Bundesstiftung einmal mehr unwürdig.
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#19 TheDadProfil
  • 02.05.2019, 10:54hHannover
  • Antwort auf #17 von Gerlinde24
  • Exakt die, und exakt das war gemeint..
    Aber darum ging es nicht, sondern um die vorgetragene Idee "diese Deutschen", die immer dann von diesem "Patroklos" eingebracht wird, wenn er auf etwas trifft, was ihm einfach unbekannt ist, und bei Bedarf dann in "dieser Beck", oder "diese Österreicher" variiert wird..

    Die gestellte Frage lautet dann auch immer noch :
    Welchen Zweck hat eine Kommission über eine Frage des Verbotes von "Homo-Heilungen" ?

    Was ist hier als Ergebnis vorstellbar ?

    Ja, das Verbot kommt versus Nein, das Verbot kommt nicht ?

    Und welche Experten geben dann welchem Ergebnis den größten Anschub ?

    Als Treppenwitz der Geschichte :
    Kirchen-Vertreter sollen darüber mit entscheiden was in der BRD als "Therapie-Form" anwendbar sei, in etwa so, als wenn man Exorzismus in den Leistungskatalog der GKV aufnehmen wollte..

    Und der "Katholik" Spahn ist sich nicht zu schade dafür diese "Experten" auch noch "breit zu streuen", und neben "Evangelischen" und "Katholischen", auch noch "Jüdische" und "Muslimische" Experten zu laden, allein um den Eindruck zu erwecken, bloß niemanden bei der Frage zu übergehen..

    Denn bei Licht betrachtet verliefe eine solche "Kommissions-Sitzung" in etwa 10 Minuten ab, und zwar in etwa so :

    "Guten Tag meine sehr verehrten Mitbürger*innen.
    Ich bedanke mich für ihr zahlreiches Erscheinen, welches einzige dazu dient genügend Zeugen aufzubieten, denn ich bin Heute hier her gekommen um ihnen mitzuteilen :
    Sollten wir sie ab Morgen dabei erwischen solche "Homo-Heilungen" anzubieten, dann entziehen wir ihnen zuerst den Status der "Körperschaft des Öffentlichen Rechtes", danach die diversen Staatsleistungen, über die wir dann noch nächste Woche im Kreise der Finanzminister der Länder zusammen mit dem Bundesfinanzminister mit ihnen sprechen werden, und anschließend stellen wir sie wegen Beteiligung an einer Körperverletzung vor Gericht..
    Vielen Dank fürs zuhören, kommen sie gut nach Hause.."..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#20 Simon HAnonym
  • 02.05.2019, 14:52h
  • Ich frage mich, wieso da Kommissionen teilnehmen sollen, die mit ihrer über Jahrhunderte verbreiteten Ideologie den Boden für solche Gehirnwäsche bereiten oder diese sogar aktiv befürworten oder gar betreiben...
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#21 Carsten ACAnonym
  • 02.05.2019, 19:34h
  • "Die Hirschfeld-Stiftung traf die Auswahl"

    Ich dachte, die Hirschfeld-Stiftung soll unsere Interessen vertreten. Wieso werden dann Leute in das Gremium berufen, die mit verantwortlich sind für solche Taten?

    Da sieht man wieder mal, dass solche staatlichen Institutionen letztlich auch nur Lakaien der Politik sind. Wirkliche Fortschritt können wir nur von privaten Organisationen erwarten (LSVD, ILGA, HRC, Enough is enough, etc.).

    -----------------------------------------

    "Jörg Litwinschuh, geschäftsführender Vorstand der Stiftung, wollte die Kritik an der Zusammensetzung des Gremiums auf Anfrage nicht kommentieren."

    Und dann noch nicht mal dazu stehen und das erklären, sondern mauern und aussitzen...

    Mit ihrer Intransparenz macht die Hirschfeld-Stifung sich gerade komplett unglaubwürdig und letztlich überflüssig.
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#22 FinnAnonym
  • 02.05.2019, 20:07h
  • Ich hoffe, dass jetzt nicht wieder nur wochen- oder monatelang gelabert wird und dann nur ein Minimal-Konsens rauskommt.

    Die Fakten sind bekannt und lassen keinen Interpretations-Spielraum:

    Laut aller unabhängigen Studien (inkl. der Weltgesundheitsorganisation) sind solche Umpolungsversuche sinnlos (zumal es auch nicht gibt, was man ändern müsste) und sogar gefährlich. Die verursachen in vielen Fällen schwerste psychische Schäden oder können sogar zum Tod führen.

    Worauf also noch lange warten und wieso noch lange diskutieren über etwas, was vollkommen eindeutig und evident ist?

    Diese Machenschaften gehören schnellstmöglich verboten. Ohne Wenn und Aber und ohne Ausnahmen. Punkt.
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#23 Ralph
#24 stromboliProfil
  • 03.05.2019, 09:49hberlin
  • Antwort auf #21 von Carsten AC
  • >> Da sieht man wieder mal, dass solche staatlichen Institutionen... <<

    irgendwie musst ich schon über den freud'schen fehler > staatliche institution < schmunzeln.
    War doch die stiftung als ein ureigenes dem GlbtiQ* gewidmetes nichtstaatliches gemeinwesen angedacht..
    "Unabhängig im suchen nach wissen und dessen verbreitung, und dann so was.

    Einem geschäftsführenden vorstand bleibt die auswahl überlassen..; Entscheidet der Litwinschuh eigentlich in einsamer klausur über das schicksal anderer, welches mit "seinen bestellungen zur findungselite womöglich fatale folgen haben kann.
    Ist zudem eine person die lieber mit notorischen reaktionären wie R.Grenell händchen hält, statt eindeutig gegen dessen private wie politische haltung öffentlich stellung zu nehmen, eine in unseren interessen genehme person, solche einzelverantwortung nach aussen hin zu vertreten.

    Das der hansel überfordert ist zeigt sich an der weigerung "stellung " abzugeben.

    Werft den endlich als erstes bauernopfer raus aus diesem unsäglichen getue um "mitarbeiten wollen an der entscheidungsfindung an UNSEREN ureigenen rechten".
    Es gibt KEINE findungskommision die ein recht hat darüber zu entscheiden, ob oder ob nicht an uns herummanipuliert werden darf!
    Das hätte die ausgangsprämisse allen handelns sein müssen, die frage aufwerfend: wie werden zukünftig gegen verstöße gegen menschenrecht rechtsmittel installiert und umgesetzt.
    steht "ärzterecht" über personenrecht!
    Wie werden zukünftige schadensersatzforderungen rechtlich abgesichert.
    Sicher: hätte man hier einen inhaltichen durchbruch, liese sich da für alle weiteren formen des staatlich gedulteden, durch eltern/erziehende, sekten und ärzteschaften praktizierten MISSBRAUCH eine rechtsgrundlage erzielen.
    Da würde zukünftig viel-viel geld an die betroffenen fließen!

    Das muss man diesem sich in ihrer verantwortungsseeligkeit suhlendem dreckspack mal um die ohren schlagen!
    Und es legt wieder mal den finger genau auf jene wunde die so ständig offengehalten wird: das staatliche "mitspracherecht über unsere eigenen interessen! Aber auch unsere affinität an diesem daumendrauf-prinzip teilhaben zu wollen.
    Wir sind so unsere eigenen klassengesellschaftlich verhafteten unterdrücker.

    Es lenkt auch den blick auf die verbindungsstränge staatlicher "fürsorge&aufsicht , durch die wir ständig in einem prozess der bedürftigkeit gehalten werden.

    Selbst die "eigeninitiativen projekte mittlerweile staatlich kontrolliert sind weil nur durch staatliches finanzieren funktionsfähig gehalten.
    Die darin tätigen so halbstaatliche angestellte sind.. wessen brot ich ess, des lied ich sing.
    Das hat mit unabhängigkeit & selbstbestimmung in keiner weise mehr was zu tun!

    Noch mal zu den 49 kandidatInnen:
    Wer sind sie , woher kommen sie, was hatten sie in der vergangenheit zu schwul-lesbischen fragen zu sagen.

    Wo ist die stellungsnahme seitens der medizinischen fachleutInnen, die sich dank eingeständnis nicht zuständig zu sein ( sind wir immer noch unter "verdacht"?) für eine frage nach konversion_nichtkonversion, quasi aus ihrer zuvorigen "gutachterrolle endlich mal selbst verabschieden.
    Die aber denken weiter darüber nach ob oder ob nicht...
    und noch dazu von den zu beurteilenden hierzu eingeladen.
    Reden wir denn auch um deren pfründe: einschränkung der ärztlichen zugriffsmittel auf "randständige gruppen in form von "therapieangeboten auf wunsch der sich behandlungsbedürftig wähnenden seite.
    Haben wir nicht gerade die zwei-gutachten posse für trans & intersexuelle vor augen.
    Was wenn diese kommision nun beschließt, einen freischein für jene in petto zu halten die dank druck & gesellschaftlichem wohlwollen doch lieber sich dem heteronormativ "normalen anschließen wollen.
    Wieviel beeinflussung braucht es , um einen ohnehin verunsicherten familiär-religiös in deren richtung zu manipulieren.
    So die "konversion" weiter teil eines gesellschaftlichen denkmodels bleiben wird.

    Welche rechtsansprüche auf schadensersatz bei späteren klagen wird wenigstens hier als kompensation weiterer heteronormativer manipulierung den betroffenen vorenthalten bleiben.
    Klagen nicht nur gegen die "therapeuten, sondern auch gegen eltern und gerichstbarkeiten die z.b. in fällen von intersexualität folgeschwere entscheidungen gegen den späteren- willen der betroffenen treffen.

    Die "konversionstherapie ist hier nur die spitze jenes eisberges staatlich organisierten eingriffes in die individuellen menschenrechte, die hinter der maske staatlicher fürsorgepflicht den heteronormativen demagogen eine handlungsmatrix in die hand geben.

    Die "elterliche gewalt" über das kind, die "staatliche fürsorge" gegenüber seinen bürgern ist unsererseits und im wissen um unsere eigene geschichte grundsätzlich zu verurteilen.
    Die religiösen bevormundungen und körperlichen verstümmelungen sind zu bannen.

    Eine jeweilige entscheidung zu dem einen oder anderen "sein müssen" ist dann nur dem volljährigen zuzugestehen.
    Wenn wer volljährig immer noch meint es gäbe "therapien gegen vom heteronormalen abweichendes, mag der nach vorheriger aufklärung ( wie wärs mit Pro Familia" als neutral in sexualfragen eingearbeitets staatlich unabhängiges beratungsinstrument..) tun und lassen was er will.
    Auch zugehörigkeit zu religionsgemeinschaften - sekten ist erst im status volljährigkeit hinnehmbar.
    Wie also kann hingenommen werden das sektenmitglieder über nicht rechtsmündige mitentscheiden...

    Allein schon hieraus ist eine mitdiskussion seitens religiös beeinflusster organisationen und personenkreise abzulehnen.
    Wieviele von den 49 personen sind nun diesem auszuschließendem kreis zuzurechnen.... usw, usf.!

    Solange wir uns aber selbst diesem "illustren kreis zugehörig fühlen , führen wir zwar freudenstänze aus , wenn die afd beim einzug in das stiftungskremium zum widerholten mal an scheinbar demokratischen grundsätzen scheitert. Die restlichen parlamentarisch aufgezwungenen stiftungskontrolletis aber, die das tagespolitisch "breite spektrum realpolitischer reaktion darstellen, unhinterfragt hinnimmt.
    Hauptsache da hat wer mal in der abstimmung zur ehefüralle mal das scheinbar nicht hinterfragbar richtige getan.
    Dafür dürfen die auf allen anderen ( uns ja nicht interessierenden politifeldern) dann die reaktionäre sau raus lassen.
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#25 TheDadProfil
  • 03.05.2019, 12:25hHannover
  • Antwort auf #24 von stromboli
  • ""War doch die stiftung als ein ureigenes dem GlbtiQ* gewidmetes nichtstaatliches gemeinwesen angedacht..""..

    Und an dieser Stelle muß man dann auch ins Spiel bringen daß unser aller Missionar immer mal wieder darauf verwiesen hat, diese Stiftung entstand auf Initiative der FDP im BUND..
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