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US-Darsteller

Pornostar Casey Jacks gestorben

Der beliebte amerikanische Pornodarsteller Casey Jacks ist tot. Er wurde nur 29 Jahre alt.


Casey Jacks war stets lächelnd in Dutzenden Filmszenen mehrere Studios zu sehen (Bild: Falcon Studios)

Casey Jacks ist im Alter von 29 Jahren gestorben. Das bestätigte sein Manager Chris Crisco am Dienstag via Twitter. Jacks sei demnach am Vortag verstorben. "Ich werde mich immer an sein ansteckendes Lächeln und seinen wunderbaren Charakter erinnern. Bitte betet heute für Casey."

Jacks war seit 2016 in schwulen Pornofilmen aufgetreten. Er arbeitete unter anderem für große Labels wie Next Door Studios, Men.com, Falcon Studios und Hot House. Zu seinem Filmtiteln gehören beliebte Produktionen wie "Swim Meat", "Ass Swap", "He Likes It Rough and Raw 3" und "Space Invaders".

Über die Todesursache gibt es noch keine offiziellen Angaben. Die Produktionsfirma "World of Wonder", die sich unter anderem auf Dokumentationen über die Porno-Subkultur spezialisiert hat, berichtete auf ihrer Website, dass mehrere Freunde oder Kollegen erklärt hätten, Jacks habe sich das Leben genommen. Allerdings seien dies noch unbestätigt. Auf seiner Vorstellungsseite auf Men.com, die queer.de wegen des deutschen Jugendschutzes nicht verlinken darf, ist bis heute als sein "Favorite Quote" (Lieblingszitat) angegeben: "Live fast, die happy".

Viele Beileidsbekundungen

Mehrere Kollegen zeigten sich über den Tod des 29-Jährigen schockiert und sprachen in sozialen Netzwerken ihr Beileid aus. Beaux Banks ("The DILF Diaries") bezeichnete Jacks als "süßen, abenteuerlustigen Menschen". Taylor Reign ("Flood My Hole") ergänzte, dass der Verstorbene "außerordentlich beliebt" gewesen sei. Regisseur MarcMacNamara ("Pirates – A Gay XXX Parody") erklärte, Jacks habe immer gelächelt und sei sehr geistreich gewesen.







In den letzten Jahren sind immer wieder populäre schwule Pornodarsteller aus den USA bereits in jungen Jahren verstorben, viele davon haben Suizid verübt oder waren Opfer einer Überdosis Drogen. Vergangenes Jahr schieden etwa Tyler White und Dave Slick aus dem Leben. (cw)

Hilfsangebote

Kreisen deine Gedanken darum, dir das Leben zu nehmen? Spreche mit anderen Menschen darüber. Die Telefonseelsorge ist etwa anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter (0800) 1110111 und 1110222 erreichbar. Weitere Angebote listet Spiegel Online.
In mehreren deutschen Großstädten gibt es spezielle Beratungs- und Gesprächsangebote für LGBTI. Speziell für queere Jugendliche, aber oft auch Ältere, gibt es in Deutschland zudem viele Anlaufstellen und Jugendgruppen, bei denen du Gesprächsangebote und Hilfe, aber auch Freunde, Freizeitaktivitäten und Freunde finden kannst. Eine kurze Anfrage in Suchmaschinen lohnt sich.


#1 Simon HAnonym
#2 LarsAnonym
  • 04.05.2019, 13:57h
  • Antwort auf #1 von Simon H
  • Man sollte, wenn es nicht um eine reine Boulevardmeldung handeln soll, aber nach den strukturellen Gründen fragen, wie es ja auch sonst getan wird, wenn es um Suizidraten und andere erhöhte Gefährdungen von queeren Menschen geht.
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