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Kommentare zu:
Milo Yiannopoulos bei Facebook und Instagram gelöscht


#1 alter schwedeAnonym
  • 03.05.2019, 10:56h
  • Ich schätze mal, daß er auf Breitbart News herzlich willkommen ist. Im übrigen sagt seine Unterstützung für Gays for Trump alles. Ein reaktionärer, rechtsradikaler schwuler Rassist.

    Soll es ja ab und an geben. Grennell, Weidel, Berger usw. sind leuchtende Beispiele dafür.
    (Wollte grade ein leuchtendes Bild von Ernst Röhm mit der Bildunterschrift So kanns gehen anfügen, aber leider kann man bei queer.de keine Pics posten Schade)

    Ansonsten fürchte ich eher, daß es bei Facebook und Instagramm massive Speicherprobleme gibt und die Admins begonnen haben unnötig belegten Speicherplatz frei zu geben.
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#2 RyluriAnonym
  • 03.05.2019, 11:56h
  • Ich verstehe Menschen nicht. Will nicht mal jemand diesen Planeten in die Luft sprengen?
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#3 la_passanteAnonym
  • 03.05.2019, 21:19h
  • Jetzt noch bitte Putins Fakefabriken und Trollarmeen rausschmeißen, dann ist wieder Platz in den Timelines und den Hirnen.
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#4 Patroklos
#5 berliner_bärchenAnonym
  • 03.05.2019, 23:40h
  • Antwort auf #2 von Ryluri
  • "Ich verstehe Menschen nicht. Will nicht mal jemand diesen Planeten in die Luft sprengen?"

    Aber ist gibt aber doch auch Menschen, für die es sich lohnt den Planeten zu retten... Schwierig daran ist nur, dass die faschistoiden Ars...öcher oft Provokationsprofis sind und somit eine viel größere Aufmerksamkeits-Reichweite haben als die integren, humorvollen, konstruktiven, vielleicht auch stilleren Mitmenschen. Vielleicht springt der vernünftige Teil der Menschheit irgendwann nicht mehr über jedes Stöckchen dieser unangenehmen, extremistischen Provokateure - denn nichts würde die mehr zur Weißglut bringen als Desinteresse (ich bin mir bewusst, dass ich gerade über ein solches Stöckchen springe).
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#6 Homonklin44Profil
  • 04.05.2019, 08:33hTauroa Point
  • Wenn man selber weich wäre, könnte einem der Typ bald dafür leidtun, dass er sich als Hure für diesen ganzen Rassistenschiet das Hirn zerschießen lässt.
    Ist immer wieder mindboggling, dass sich Schwule für die eigene Unterdrückung und Rechte-Vorenthaltung hergeben. Ist das eigentlich Gesinnungsmasochismus oder was läuft da fehl? Wie bei Weidel und dem Kleinen ohne Hals, Mirko Dingsda. Na ja, von dem hört man nichts mehr.

    Finde ich gut, dass das Zuckerberg-Franchaise da wenigstens manche dieser Extremismus-Schleudern sperrt. Das Problem ist nur, dass FB & Co nicht alles deckt, und diese Schleimpilze sich andere Schleuderplattformen suchen.

    Es müssten aber auch die Staaten dafür Sorge tragen, dass so ein Hate-Mist nicht in weitreichenden Umlauf gerät.
    Oder wie hier, München, den Höcke & Konsorten nicht in öffentliche Gaststätten lässt (Bravo@Munich!), denen keine Bühne zu bieten
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#7 HyenadykeProfil
  • 04.05.2019, 09:56hKöln
  • Antwort auf #2 von Ryluri
  • Nun ja, es gibt tatsächlich diese Leute, die den Planeten brennen sehen wollen:
    Allerdings sind es genau diese Faschist*innen, Menschenhasser*innen und Rechtsaußen, die das wollen. Mensch schau sich nur mal an, was die so alles absondern:
    Apokalypse hier, Endkampf da; ein Bürgerkrieg wird regelrecht herbeigesehnt ...

    Einige wie die Evangelikalen begründen dies dann religiös. Und in den USA oder Brasilien sind sie Präsident oder Vizepräsident.
    Das erklärt dann auch deren Politik:
    Provozieren, wo es geht. Auf dass sich alle mit allen in die Haare kriegen und am Ende tatsächlich Blut fließt.

    Eine einfache Lösung fällt mir aber auch nicht ein. Denn werden sie ignoriert, fühlen sie sich bestätigt, dass sie dem "Endziel" schon näher gekommen sind und gehen einen Schritt weiter. Am Ende fangen sie an, Menschen zu töten.
    Dieses Muster zieht sich vom NSU bis zu den Attentätern von Utoya und Christchurch.
    :(
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#8 alter schwedeAnonym
  • 04.05.2019, 10:07h
  • Antwort auf #5 von berliner_bärchen
  • Und es ist gut so, daß du über diese Stöckchen springst.

    Das Stöckchen kann nämlich auch dazu benutzt werden um die Anhänger des Stöckchenhalters zu provozieren. (Ich verstehe Provokation sicherlich nicht als die Standpunkte des Stöckchenhalters aufzugreifen und eigene Standpunkte zu rechtfertigen. Ich verstehe Provokation immer als Verunsicherung und Verärgerung der Gegenseite durch Selbstbewußtsein, Gegenrede und evtl satirische Verzerrung).

    Zum Zweiten: Du kannst dem Stöckchenhalter und seinen Anhängern deutlich zeigen, daß seine Positionen auf Widerstand treffen.
    Dies wird so gut wie nie Standpunkte der Gegenseite verändern, aber du zeigst ihr, daß ein einfacher Durchmarsch zur Erreichung ihrer Ziele nicht möglich ist.

    Deshalb weiter posten. Schweigen heißt bereits kapituliert zu haben.
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#9 berliner_bärchenAnonym
  • 04.05.2019, 12:44h
  • Antwort auf #8 von alter schwede
  • Du sprichst Punkte an, die sicherlich richtig sind aber dennoch bin ich unsicher, welche Strategie im Umgang mit den rechten Provokateuren Erfolg versprechender ist. Kommt bei einer Provokation kein Widerspruch oder reagieren lediglich die Unterstützer/innen der Provokateure, entsteht der Eindruck, dass die Aussagen von einem Großteil der Leser/innen unterstützt wird. Allerdings besteht auch die Gefahr, dass die meisten, sehr grob gestrickten und plakativen "Meinungen" weitere Verbreitung finden und somit von manchen als normal bzw. richtig empfunden werden - sozusagen eine Desensibilisierung gegenüber den sich ständig wiederholenden Aussagen stattfindet. Auch z.B. das Erlernen von Sprachen findet durch kontinuierliche Wiederholung statt bis sie verinnerlicht sind.

    Andererseits könnte bei Desinteresse oder aktiver Nichtbeachtung der Vorwurf der Unterdrückung von "mutigen aber unliebsamen Meinungen" durch die "Systemmedien" entstehen. Das wiederum könnte zu Stärkung von Verschwörungstheorien bis hin zu Gewalt führen, wie Hyenadyke schon erwähnt hat.

    Auf manchen Foren (wie leider auch auf ARD.de), hat der rechte Meinungsmob bereits die Oberhand gewonnen. Die wenigen Foristen/Foristinnen die Gegenrede wagen, müssen sich dort einen unglaublichen Mist reinziehen und werden dazu noch heftig angefeindet. Ich kann mir die "Meinungen" dort kaum noch durchlesen, weil sich mein Menschenbild akut verschlechtert und ich aggressiv oder deprimiert werde.

    Aber ein paar Medien verstehe ich als Schutzraum bzw. als mein Revier und da fühle ich mich geradezu in der Pflicht, dem rechten Zeitgeist Paroli zu bieten.
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#10 HyenadykeProfil
  • 05.05.2019, 09:59hKöln
  • Antwort auf #9 von berliner_bärchen
  • Ja, mir geht das beim Forum-Durchlesen von Tagesschau bis Spiegel-Online genauso.

    Doch eine Sache möchte ich dennoch klarstellen:
    Sicher ist der Vorwurf "die Medien unterdrücken uns! Mimimi!" eine gern genommene Legitimation für Gewalt. Doch in meinen Augen ist das nur vorgeschoben.
    Es geht ihnen (den rechtsextremen Menschenhasser*innen) nur um die Provokation. Und wenn alle Medien die neuste Unmöglichkeit groß und breit verkündet haben und der Widerspruch ausbleibt, dann ist das ein Zeichen, dass wir (die sogenannte "Zivilgesellschaft") uns an den Scheiß langsam aber sicher gewöhnt haben. Also dass es jetzt zum "normalen Umgangston" gehört, sich zu beleidigen, zu bedrohen und herumzupöbeln. Und wenn die geplante Provokation keine mehr ist, muss eben noch eine Schippe drauf gelegt werden.
    Bis hin zur "finalen Provokation". Etwas, das nicht mehr ohne Reaktion bleiben kann.

    Diese Menschen WOLLEN die Welt brennen sehen. Das macht sie ja gerade so gefährlich!

    Eine einfache Lösung dafür hätte ich auch gern. Mir fällt bloß keine ein.
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#11 alter schwedeAnonym
  • 05.05.2019, 12:07h
  • Antwort auf #10 von Hyenadyke
  • Ein paar Ansätze gibts vielleicht doch. Die AfD-Trolle sind relativ einfach zu erkennen. Standardaussage: Ich bin nun wirklich kein Freund der AfD. Zum zweiten meterlange Erklärungen weshalb man für das deutsche Volk spricht und eigene leidvolle, soziale Erfahrungen einbringen kann. Zum Dritten: Der Versuch rechtsradikale und faschistische Einstellungen mit verschwurbelten Pseudo-Demokratie-Behauptungen solonfähig darzustellen.

    Es gibt mittlerweile sehr gute und exzellente Gegenkommentare. Erkennt man daran, daß der braune Plebs nicht darauf reagiert oder reagieren kann, da er in eine Sackgasse gedrängt wurde, in der es keine Seitenwege zur Ausflucht gibt und man sich durch eine Antwort selbst blos stellt. (Ich spreche hier durchaus von ARD-Online, SPON u. ä.).

    Ich empfinde diese Gegenforisten meist als Schach-Spieler, welche ihre Züge genau und gezielt planen. OK, viele von uns haben einfach nicht die Lust oder die Zeit hier strundenlang tätig zu werden, oder sie sind keine Schachspieler. Eine der einfachsten Reaktionsmöglichkeiten ist deshalb, sich auf keine Diskussion einzulassen und dem AfD-Troll lediglich zu bedeuten, daß er als Rechtsradikaler Nazi erkannt ist, mit dem nicht weiter diskutiert wird. (Hier darf auch keine weitere Auseinandersetzung folgen.

    Wenn ich Zeit habe spiele ich, wenn ich mich aufs SPON und ARD-Parkett wage, aber auch gerne mal Marjorie Dawes von den Fat Fighters. Der AfD-Troll nimmt die Rolle von Meera (Indisches Fat Fighters Mitglied) ein. Man kann durch das konsequente Nichtverstehen von Posts dem AfD-Troll unmißverständlich zu verstehen geben, daß er nicht erwünscht ist.

    Eine weitere Möglichkeit. Die Aussagen des Trolls wenn es möglich ist ins lächerliche ziehen. Wenn der braune Misthaufen eins nicht versteht ist es Humor. Das ist für Rechte gleichbedeutend mit Pest und Cholera.

    Im übrigen. Sich nicht von der Menge der Posts erschrecken lassen. Das sind meist Fake-Accounts die auf einen gemeinsamen braunen Hintergrund zurückzuführen sind. Zwanzig Personen, schrumpfen da schnell mal auf tatsächliche 2 Personen.

    Und noch was: Ein dickeres Fell zulegen. Jede Beleidigung meiner Person aus dem rechtsradikalen Lager ist für mich eine Ehrenbezeugung. In einem von rechten Nazis dominierten Forum sogar mit Ritterkreuz.
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