Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?3351
  • 30. August 2005 29 1 Min.

Dortmund Bei einem Besuch im ältesten schwul-lesbischen Zentrum in Deutschland, dem KCR in Dortmund, hat die FDP-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger für ihre Partei geworben. Es sei wichtig, dass "die FDP ein möglichst starkes Mandat für harte Verhandlungen mit dem möglichen Koalitionspartner CDU/CSU bekommt." Es reiche nicht aus, allein den Status Quo zu erhalten. "Liberale fordern, daß das Verhältnis zwischen Rechten und Pflichten endlich ausgewogener wird. Dazu gehören notwendige Änderungen im Steuer- und Beamtenrecht, aber auch das volle Adoptionsrecht. Das wollen wir mit einem Ergänzungsgesetz zum derzeitigen Recht herstellen", so die ehemalige Bundesjustizministerin. Auch im Bereich der Antidiskriminierung gebe es "Handlungsbedarf, völlig unabhängig von den Vorgaben der EU, die die FDP selbstverständlich umsetzen will." Ein Antidiskriminierungsgesetz zu verabschieden, "das keine diskriminierende Bürokratie enthält", sei für sie das eigentliche Gebot der Stunde. Die Pressemitteilung geht nicht weiter darauf ein, dass ein Antidiskriminierungsgesetz streng nach EU-Vorgaben, wie es die FDP in den letzten Monaten verlangt hat, keinen Schutz für Lesben und Schwule im Zivilrecht vorsieht. (nb)

17.11.05 | Meinung - Standpunkt
Große Koalition des Stillstands
12.11.05 | Politik - Deutschland
Müntefering doch für ADG-Schutz
11.11.05 | Politik - Deutschland
SPD knickt bei Homo-Themen ein
19.09.05 | Politik - Deutschland
Acht Homos im neuen Bundestag
13.09.05 | Politik - Deutschland
Warme Sitze im Bundestag
07.09.05 | Politik - Deutschland
Homos: Schröder vorn
-w-

#1 blumen-freundAnonym
  • 30.08.2005, 15:23h
  • "Die Pressemitteilung geht nicht weiter darauf ein, dass ein Antidiskriminierungsgesetz streng nach EU-Vorgaben, wie es die FDP in den letzten Monaten verlangt hat, keinen Schutz für Lesben und Schwule im Zivilrecht vorsieht. (nb)"

    ...naja, muss man ja nicht dauernd wiederholen. ehrlich gesagt, möchte ich als schwuler im zivilrecht eigentlich auch gar nicht geschützt werden.
  • Direktlink »
#2 Stefan K.Anonym
  • 30.08.2005, 15:37h
  • Ich wusste noch gar nicht, dass der KCR in Dortmund die erste Einrichtung in diesem Sinne ist. Da können wir Dortmunder ja schon richtig stolz sein.

    Zum Artikel zurückkommend fände ich es besser, wenn die FDP zusammen mit SPD/PDS/Grünen eine doppelsoziale Ampelkoalition bilden könnte. Dann könnte sie sich wenigstens in Sachen klassischem Liberalismus (damit meine ich nicht den Neoliberalismus, sondern das freiheitliche Denken und die Vorgehensweise gegen Vorurteile) beweisen. Allerdings könnte so eine tolle Kombination in W-Deutschland bei einigen Wählern (ich sage mal nicht allen) zu Verstimmung führen, da der idiotische vorurteilhafte Antikommunismus noch nicht verraucht ist und die PDS sich in W-Deutschland noch nicht so ganz durchsetzen kann. Schade eigentlich... Wäre eine super Alternative!
  • Direktlink »
#3 dnlnAnonym
  • 30.08.2005, 15:58h
  • "Zum Artikel zurückkommend fände ich es besser, wenn die FDP zusammen mit SPD/PDS/Grünen eine doppelsoziale Ampelkoalition bilden könnte."
    Dann könnte sich die FDP auch gleich auflösen, wenn sie im Bund mit der postkommunistischen PDS und den staatsinterventionistischen Grünen koaliert.

    "Dann könnte sie sich wenigstens in Sachen klassischem Liberalismus (damit meine ich nicht den Neoliberalismus, sondern das freiheitliche Denken und die Vorgehensweise gegen Vorurteile) beweisen."
    Ich hätte wenig Probleme mit dem klassischen Liberalismus. Aber wenn man schon den Neoliberalismus (Erhard, Eucken) ablehnt, der staatliche Eingriffe in der Wirtschaft zulässt ablehnt, wird man doch kaum Fan des klassischen Liberalismus (Smith, Mises, Hayek) sein, der jeglichen staatlichen Einfluss ablehnt.

    "Allerdings könnte so eine tolle Kombination in W-Deutschland bei einigen Wählern (ich sage mal nicht allen) zu Verstimmung führen"
    Und wohl auch bei allen FDP-Mitgliedern, eine solche Koalition würde einen Parteitag sowieso nicht überleben - zum Glück.

    "da der idiotische vorurteilhafte Antikommunismus"
    Daran ist nichts idiotisch noch vorurteilshaft. Wir haben es gesehen und können es sehen: Wo Kommunisten oder auch diktatorischen Sozialisten regieren geht es den Menschen schlecht - und die Menschenrechte werden mit Füßen getreten.

    "und die PDS sich in W-Deutschland noch nicht so ganz durchsetzen kann."
    Was uns hoffentlich auch erspart bleibt. Die Partei wird ja nicht umsonst vom Verfassungsschutz beobachtet. Eine Partei die offen DKP-Mitglieder auf ihre Listen setzt, macht sich nicht gerade koalitionsfähig oder wählbar.

    "Wäre eine super Alternative!"
    Möge der Wähler sie uns ersparen. Dann doch lieber ne große Koalition.
  • Direktlink »