Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=33523
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
Die Homophobie des Martin Sonneborn


#83 ntropyAnonym
  • 06.05.2019, 15:12h
  • Antwort auf #81 von Emanon
  • Danke!

    Wie ja bereits mehrfach gesagt wurde, ist Herr Sonneborn eben NICHT homophob, und er wählt NICHT immer nach dem Zufallsprinzip. Sondern nur dann, wenn seine Stimmung absehbar unentscheidend ist. Sobald seine Stimme für den Ausgang der Abstimmung relevant sein KÖNNTE, wird er hierüber von der Linksfraktion sowie den Grünen darüber informiert. In diesem Fall stimmt er dann ernsthaft über das jeweilige Thema ab, und nicht gemäß dem "normalen" Muster, abwechselnd abzustimmen.

    Herr Sonneborn ist DEFAKTO nämlich ein kernlinker Unterstützer der LGBT Kultur. Bei den Abstimmungen, über die hier geschrieben wird, war jedoch absehbar, dass diese zu gunsten der LGBT Community ablaufen werden. Entsprechend konnte er seine (auch nicht unwichtige) Arbeit ernst nehmen und demäß dem "abwechselnden Wahlrythmus" abstimmen.

    Dabei handelt es sich letzten Endes nämlich auch nicht nur um einen dummen Witz, wie hier oft in den Kommentaren geschrieben wird, sondern um eine Vorführung des Abstimmungssystemes:
    Es wird eben demonstriert, dass man als einzelner keine Stimme gegenüber den großen (in diesem Fall Fraktionen) hat.

    Ich verstehe entsprechend die Aufregung nicht. Der Sachverhalt ist eigentlich mit minimaler Recherche schnell zu verstehen. Stattdessen wird hier so ein (fast polemischer) Artikel über einen eigentlich wohlwollenden Menschen veröffentlicht. Nur, damit man jemanden hat, den man vorführen kann.

    Meiner Meinung nach nehmen genau diese Überreaktionen die Bedeutung aus dem Begriff "Homophobie", sodass er irgendwann einfach bedeutungslos wird, da er inflationär und ohne nachzudenken für alles genutzt wird, was man als Beleidigung interpretieren KÖNNTE.

    Ich bin wirklich enttäuscht von queer.de.
    Normalerweise lese ich hier gerne. Nach diesem Artikel frage ich mich aber wirklich, wie ernst man die Meldungen hier nehmen kann, wenn schon solche Offensichtlichkeiten nicht korrekt widergegeben werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »

» zurück zum Artikel