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Kommentare zu:
Supermarktkette sorgt mit LGBT-Sandwich für Kontroverse


#1 myysteryAnonym
  • 06.05.2019, 14:27h
  • "Andere zeigten sich empört, dass dieses Sandwich wegen des Bacons zu viele Menschen aus der LGBTI-Community ausschließe nämlich Vegetarier, Veganer, Muslime und Juden."

    Lächerlicher geht es ja nicht mehr. Das Sandwich schließt niemanden aus, sondern besagten Personengruppen schließen sich selbst vom Konsum des Produkts aus.

    Man kann echt alles zerreden. Ist doch eine witzige und gelungene Aktion.
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#2 AllieAnonym
  • 06.05.2019, 14:28h
  • Ich finde ja, Männer wie Piers Morgan werden durch so ziemlich alle fertig abgepackten Sandwiches schon sehr gut repräsentiert: völlig geschmacks- und nährstoffbefreite, langweilige Einheitspampe die - in größeren Mengen konsumiert - zu Brechreiz und/oder Durchfall führt.

    Im Prinzip halte ich es für eine gute Idee mit oder für Vielfalt zu werben, aber das Produkt selber ist ja nun eher das genaue Gegenteil davon. Was verkauft diese Firma denn sonst so? BDSM-Vanilleeis?
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#3 JarJarProfil
  • 06.05.2019, 15:17hKiel
  • Diese aktuelle Überkorrektheit ist lächerlich und nervig die es derzeit überall gibt. Hier werden nun also Menschen ausgeschlossen weil sie kein Sandwich kaufen können auf denen LGBT steht, weil sie ja Vegetarier oder so sind und die böse Firma will damit auch noch Geld verdienen!
    Ich finde es total gut wenn eine Firma Flagge zeigt und für Offenheit steht.
    Es nervt echt, hier war ja auch gerade der Artikel dass sich irgendwer von der Sitcom Friends entschuldigt für irgendwas was zich Jahre her ist. Das Rednerpult soll umbenannt werden in Redepult um ja nicht Frauen auf die Füsse zu treten. Es muss uns so gut gehen wenn wir uns über so ein Schwachsinn Sorgen machen können.
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#4 GähnAnonym
  • 06.05.2019, 16:20h
  • Antwort auf #1 von myystery
  • ...sooo langweilig, weil so erwartbar, das Veggie-Bashing. Immer wenn's ums Essen geht, schadet ja ein Seitenhieb gegen diejenigen nicht, die aus guten Gründen kein totes Tier in ihrem Sandwich haben wollen.

    Was in aller Welt wäre dabei gewesen, zwei Varianten anzubieten? Die jetzt vorhandene, und dann noch eine vegane, die gleichzeitig auch vegetarisch, halal und koscher gewesen wäre?

    Aber unsere Gesellschaft bleibt lieber auf dem Stand der grauen Vorzeit stehen. Jeder Standup-Comedian hat im Programm garantiert einen oder mehrere Veganerwitze (hach! wie schreiend komisch, darauf rumzureiten, dass die manches nicht essen!), und überall werden Vegetarier und Veganer von Fleischessern angegangen, alleine schon wenn die merken, dass jemand was ohne Fleisch bestellt.

    Die queere Community nimmt sich da nicht aus, sondern grenzt auch liebend gern Leute aus, die "anders" sind. Eben ANDERS anders. Fasst Euch mal an die eigene Nase und fragt Euch, ob Veggies nicht auch mal das Recht haben, in Ruhe gelassen zu werden, genau wie Ihr auch.
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#5 myysteryAnonym
  • 06.05.2019, 18:12h
  • Antwort auf #4 von Gähn
  • Das einzige, das langweilig - weil völlig unnötig - ist, ist deine Reaktion. Meine Aussage war eine simple Tatsachenbeschreibung, kein "Bashing". Wenn du dich davon schon "gebasht" fühlst, dann ist dein Selbstwert entweder erschreckend gering oder dein Satzverständnis extrem schlecht.

    "B" steht in diesem Fall eben traditionell für Bacon. Du isst es nicht, also iss es nicht. Aber schwing dich deswegen nicht zum Opfer auf. Du bist keines.

    Du wirst kaum ein Produkt, das jedem zusagt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#6 GähnAnonym
#7 Patrick SAnonym
  • 06.05.2019, 18:19h
  • Antwort auf #4 von Gähn
  • Du regst dich professionell auf oder? Also hauptberuflich meine ich?
    Ich denke erstens, dass du gar nicht erfasst hast, was er gemeint hat und zweitens kann ich auch nicht nachvollziehen, weshalb man sich von einem Sandwhich diskrimiert fühlt. Finde diese gesellschaftliche Streitsucht nach dem nächsten Aufreger einfach ungesund.
    Wenn egal welcher Hersteller zum CSD in Buxtehude einen vegetarischen Sandwhich auf den Markt bringt, fühl ich mich als Fleisch essender, schwuler CIS Mann weder ausgeschlossen noch benachteiligt. Ich kaufe und esse das Sandwhich einfach nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#8 Patrick SAnonym
#9 GähnAnonym
  • 06.05.2019, 18:26h
  • Antwort auf #7 von Patrick S
  • "Wenn egal welcher Hersteller zum CSD in Buxtehude einen vegetarischen Sandwhich auf den Markt bringt, fühl ich mich als Fleisch essender, schwuler CIS Mann weder ausgeschlossen noch benachteiligt. Ich kaufe und esse das Sandwhich einfach nicht."

    Da kennst Du Deine Pappenheimer aber schlecht. Angriffe von Fleischessern erfolgen oft genug bereits, weil sie mitbekommen, dass jemand KEIN Fleisch isst. Denn der ist dann ja ANDERS. Und dagegen muss man ja angehen.

    Dass ich mich "professionell" aufregen soll, ist natürlich bullshit. Ich bin aber seit 30 Jahren Vegetarier und kenne zur Genüge die Reaktionen von Fleischessern. Sie glauben ständig, man habe sich vor ihnen dafür zu rechtfertigen, warum man kein Fleisch isst. Nur weil das "die Norm" ist. Ich habe mich aber vor niemandem dafür zu rechtfertigen. Es ist meine ethische Entscheidung, keine toten Tiere zu essen, und basta. Ich wüsste nicht, was das irgendjemand anderen anginge.
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#10 royolAnonym
  • 06.05.2019, 18:42h
  • Antwort auf #9 von Gähn
  • Dann hat doch aber der Hersteller dieses Sandwiches genauso das 'Recht' nur dieses eine besagte Sandwich auf dem Markt zu bringen. Hierfür muss er sich auch nicht rechtfertigen.
    Du rechtfertigst hier Deinen Vegetarismus ohne das dieser in Frage gestellt wurde - weder vom Hersteller des Sandwiches noch sonst wem hier...
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#11 feli491Anonym
  • 06.05.2019, 18:43h
  • Antwort auf #3 von JarJar
  • Ja, es ist echt ein Unding, dass man PLÖTZLICH darauf achten MUSS, dass man andere Menschen nicht verletzt oder ausschließt, und dass sich manche Menschen sogar entschuldigen, wenn ihnen im Nachhinein auffällt, dass sie das in der Vergangenheit gemacht haben. Echt traurig sowas...
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#12 Patrick SAnonym
  • 06.05.2019, 18:44h
  • Antwort auf #9 von Gähn
  • Dann solltest du dringend deine Freundes- und Bekanntenliste überarbeiten, wenn die betreffenden Personen offenbar nicht einmal in der Lage sind, deine Ernährungsform zu akzeptieren.
    Wenn das Essen schon so ein rießen Thema ist, brauchts keine echten Probleme mehr...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#13 GähnAnonym
  • 06.05.2019, 18:57h
  • Antwort auf #12 von Patrick S
  • Es ist nicht MEIN Problem, wenn Leute nicht damit klarkommen, dass gewisse Menschen sich vegetarisch oder vegan ernähren.

    Und ich lasse das jetzt auch nicht zu meinem Problem machen.

    Diejenigen, die nicht damit klarkommen, dass es Vegetarier und Veganer gibt, haben das Problem. Sie haben das grundsätzliche Problem, dass sie sich in der Gesellschaft keine anderen Lebensweisen vorstellen können als ihre eigene, die "glücklicherweise" zum Mainstream gehört.

    Merkt irgendwer die Parallelen zur Akzeptanz queeren Lebens? Wahrscheinlich ist das schon wieder zu viel verlangt...
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#14 NaginiAnonym
  • 06.05.2019, 19:25h
  • Antwort auf #13 von Gähn
  • Vegetarier wurden nie und werden auch heute nicht systematisch diskriminiert. Es gibt ein paar intolerante Fleischesser, genauso wie es auch intolerante Vegetarier gibt, aber den meisten Leuten ist es völlig egal, was du isst. Dass du dich von dem Kommentar #1 von myystery angegriffen fühlst, obwohl dieser nicht mal einen Hauch von "veggie bashing" enthält, zeigt, dass das Problem eher bei deiner eigenen überempfindlichkeit und weniger bei der Gesellschaft liegt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#15 GähnAnonym
  • 06.05.2019, 19:35h
  • Antwort auf #14 von Nagini
  • Da liegst Du gründlich daneben. Ich bin mit hunderten Vegetarier_innen und Veganer_innen vernetzt. Die können alle ähnliche Lieder singen.

    Und nein: sie sind nicht auch alle total überempfindlich. Vegetarier_innen und Veganer_innen WERDEN vielfach von Fleischessern blöd angegangen, nur weil bekannt wird, dass sie nicht "das essen wie alle anderen".

    Das ist das gleiche Othering, das auch queeren Menschen zuteil wird. Vom Mainstream ausgegrenzt zu werden, weil man "anders" ist (oder in diesem Fall anders isst). Wenn Du behauptest, das gäbe es nicht, hast Du schlichtweg keine Ahnung. Wie gesagt, ich verfolge das seit 30 Jahren. Und NICHT nur Reaktionen auf mich persönlich.
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#16 NaginiAnonym
  • 06.05.2019, 19:51h
  • Antwort auf #15 von Gähn
  • Mein Umfeld besteht zu locker 50% aus Vegetariern und keiner von denen würde sich vom ersten Kommentar angegriffen fühlen. Du hast dich wahrscheinlich mit ein paar Hardcore-Veganern im Internet "vernetzt", die versuchen, jeden auf der Welt zum Veganismus zu konvertieren und dafür dann - zurecht - auf Feindseligkeit stoßen. Vegetarier und Veganer, die selbst tolerant sind, werden von den allermeisten Menschen akzeptiert.
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#17 easykeyProfil
  • 06.05.2019, 20:06hLudwigsburg
  • >>> nämlich Vegetarier, Veganer, Muslime und Juden<<<<
    Nicht zu fassen! Da startet ein Unternehmen eine Aktion und zeigt Flagge, und schon stehen die Ewignörgler in der Tür und ziehen aus den hintersten Ecken Haare ans Tageslicht die bis dahin keiner gesehen hat.
    Irgendwas ist immer!
  • Antworten » | Direktlink »
#18 MarkKerzmanProfil
  • 06.05.2019, 21:25hPrinceton
  • Antwort auf #14 von Nagini
  • >>> aber den meisten Leuten ist es völlig egal, was du isst. <<<

    Korrektur-Vorschlag: aber den meisten Leuten ist es völlig WURST, was du isst.

    Als Hebrew-Baby würde ich den bacon ganz einfach aus dem Sandwich entfernen und an meinen Beagle Bleapy verfüttern, der darf Schinken.

    Mark&Spencer sollte für den Buchstaben B in LGBT Optionen bereithalten, wie beets (rote Beete), butter cheese (no translation required) oder bananas (ditto). Na dann: Bon Appetit!
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#19 VerwunderlichAnonym
  • 06.05.2019, 22:43h
  • Antwort auf #13 von Gähn
  • "Diejenigen, die nicht damit klarkommen, dass es Vegetarier und Veganer gibt, haben das Problem. Sie haben das grundsätzliche Problem, dass sie sich in der Gesellschaft keine anderen Lebensweisen vorstellen können als ihre eigene, die "glücklicherweise" zum Mainstream gehört."

    Warum erinnert mich die Wortwahl an die AFD...?

    Wer bitte sind "DIE Fleischesser"?
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#20 KörnerfresserinAnonym
  • 06.05.2019, 22:50h
  • Antwort auf #16 von Nagini
  • "Vegetarier und Veganer, die selbst tolerant sind, werden von den allermeisten Menschen akzeptiert."

    Mir passiert es nur selten, dass ich mit Fleischessern ausgehen und einfach mal was Vegetarisches bestellen kann, ohne dass sich sofort alle ungefragt dafür rechtfertigen, Fleisch zu essen. Ich muss überhaupt nichts sagen (und tue das auch nie).
    Allein die Existenz von Menschen, die kein Fleisch essen, wird sehr schnell als Bedrohung wahrgenommen, oder zumindest als Provokation oder stiller Vorwurf.
    Die meisten Menschen halten tolerante Vegetarier doch für Fabelwesen. Aber das liegt weniger an uns als an den Fleischessern selbst.
    Wie hier schon jemand schrieb: Das ist nicht UNSER Problem.
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#21 Patrick SAnonym
  • 07.05.2019, 00:54h
  • Leute, können wir bitte wieder zum eigtl Thema zurückkommen bitte und nochmal festhalten, wie absurd es ist, sich diskrimiert zu fühlen, weil ein Sandwichhersteller ein Sandwich herstellt, dass ich nicht essen möchte?!? Welchen Anspruch habe ich denn darauf, meinen Geschmack wiedzufinden? Ich meine was kommt als nächstes? Wenn das Schwulencafe um die Ecke Leberkäse- statt Saumagensemmel verkauft, kommt dann die Vereinigung schwuler Pfälzer und fühlt sich gegenüber den Bayern diskriminiert? Und was machen eigtl schwule Frutarier? Die haben ja sowieso gelitten. Und wieso haben sich eigtl nicht die homosexuellen Juden und Moslems beim Regenbogen-Schokoladenweihnachtsmann von Penny religiös benachteiligt gefühlt?
    Das man über sowas überhaupt ernsthaft diskutiert ist einfach nur lächerlich.
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#22 GähnAnonym
#23 antosProfil
  • 07.05.2019, 07:55hBonn
  • Antwort auf #22 von Gähn
  • Nicht er disqualifiziert sich - Du disqualifizierst ihn. Und der von dir gelobte Artikel demonstriert in seiner identitätshuberischen Opferseligkeit vor allem eins: wie heruntergekommen ein bestimmter queerer Phobie-Diskurs ist:

    The anxiety that omnivores express about veganism has a similar tone to heterosexuals defensiveness about queerness, in that both identities unseat assumptions about normal human behavior.
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#24 LotiAnonym
  • 07.05.2019, 08:02h
  • Antwort auf #17 von easykey
  • Danke. Diesen Gedanken hatte ich auch. Als Fleischesser gehe ich ebenso gerne mit meinen Freunden in einschlägige Vegetarian Restaurants. Nur ist es eben nicht meine beliebteste Leibspeise. Trotzdem habe ich gewaltig meinen Fleischkonsum eingeschränkt. Nie haben wir uns gegenseitig Schuldzuweisungen an den Kopf geworfen.
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#25 GähnAnonym
#26 LotiAnonym
  • 07.05.2019, 10:32h
  • Antwort auf #25 von Gähn
  • Ich lebe in Berlin und finde die Hartliner-Veganer zur Zeit einfach nur nervtötend, da es sich auch um eine geistige Einstellung handelt. Esotherik. Wir sind was besonderes. Berlin, Hauptstadt der Veganer. Da ich mir schon seit Jahren Gedanken mache über meinen Fleischkonsum und diesen auch schon sehr stark eingegrenzt habe, fühle ich mich besonders durch dieser Zielgruppe angegriffen. Da müssen die sich auch nicht wundern wenn ebenso zurückgekontert wird. Ich hege großen Respekt vor Menschen, die totes Fleisch ablehnen, zurecht wie ich finde. Massentierhaltung ist unverzeihlich. Veganer sind eine Spezies für sich und wollen auch so gesehen werden. Und da ich obendrein auch noch rauche, ebenso einer meiner vegetarischen Freunde, sagen oft Blicke mehr als Worte. Beruht aber auf Gegenseitigkeit.
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#27 TechnikerAnonym
  • 07.05.2019, 10:49h
  • Antwort auf #21 von Patrick S
  • Sehr richtig, Patrick S!

    "wie absurd es ist, sich diskrimiert zu fühlen, weil ein Sandwichhersteller ein Sandwich herstellt, dass ich nicht essen möchte?!?"

    Diese Aufregung ist so dermaßen lächerlich und an den Haaren herbeigezogen - Berufsempörte und -besorgte halt...

    Und, ja missionarischer Vegetarier "Gähn" - Ihren Forennamen wählten Sie sehr treffend.
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#28 kurzundbündigAnonym
  • 07.05.2019, 11:34h
  • und ziemlich gut erklärt:

    "Fleischesser fühlen sich oftmals persönlich angegriffen, wenn ein Veganer am Tisch sitzt [...] Auf dem Teller wird das Stück Tier zu etwas, das keine Ähnlichkeit mehr mit einem Lebewesen hat. Wenn aber ein Veganer mit am Tisch sitze, funktioniere das nicht [...]. Die Fleischesser erwarteten instinktiv, dass die Veganer sie verurteilten und rechtfertigen sich. Der Grund: Wie jeder Mensch wollten sie unterbewusst ihr positives Selbstbild erhalten.

    Veganer müssen die Vorwürfe gar nicht erst aussprechen. Ihre reine Anwesenheit reicht schon, damit Fleischesser sich persönlich angegriffen fühlen. Sie reagieren mit Wut, Hass und Spott auf denjenigen, den sie als Schuldigen ausmachen denjenigen, dessen fleischloser Teller sie daran erinnert, dass ihr Schnitzel früher mal Beine hatte und ein schlagendes Herz [...]. Um ihren Fleischkonsum zu rechtfertigen, springen Fleischesser dann in den moralischen Schützengraben [...] und bringen allerlei Argumente vor, warum Fleischkonsum gut und moralisch richtig sei, ja sogar gesund. Das eigene positive Selbstbild erhalten zu wollen, sei ein natürlicher Instinkt [...].

    thebuzzard.org/2018/09/27/deswegen-hassen-alle-veganer/
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#29 TheDadProfil
  • 07.05.2019, 11:42hHannover
  • Antwort auf #20 von Körnerfresserin
  • ""Mir passiert es nur selten, dass ich mit Fleischessern ausgehen und einfach mal was Vegetarisches bestellen kann, ohne dass sich sofort alle ungefragt dafür rechtfertigen, Fleisch zu essen.""..

    Vorbeugendes Entschuldigen weil man sich inzwischen auch in einer "Rechtfertigungs-Blase" befindet..

    Die nicht nur Du so erlebst..
    Bestell in einer "Runde von Fleisch-Essern"
    (welch absurder begriff, der mensch ist ein alles-fresser)
    vegetarisches oder gar vaganes, und die mitleidigen Blicke sind dir sicher..

    Es gibt keinen einzigen Grund sich für sein Essen zu entschuldigen..
    Für Niemanden..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#30 Patrick SAnonym
  • 07.05.2019, 12:10h
  • Antwort auf #22 von Gähn
  • Also doch Berufsaufreger! Du hast doch wirklich keine Ahnung was du schreibst. Oder du kaufst in einem Paralleluniversum ein.
    Es geht um ein Grüner Salat, Guacamole, Bacon und Tomaten - Sandwich. Das steht auch auf der Packung. Also ist das die GESCHMACKSRICHTUNG dieses Sandwich! Den Bacon inbegriffen. So wie wenn du eine Müllermilch kaufst. Da steht auch nicht Geschmack vegetarisch drauf, sondern Schoko oder Erdbeere.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#31 GähnAnonym
#32 MüslimonsterAnonym
  • 07.05.2019, 16:24h
  • Antwort auf #29 von TheDad
  • "Es gibt keinen einzigen Grund sich für sein Essen zu entschuldigen.. Für Niemanden.."

    Wenn man ethische Argumente und die Auswirkungen des Fleischkonsums auf die Umwelt einfach leugnet, dann kann man das natürlich so sehen.

    Frei nach Hagen Rether können wir dann unseren Enkeln sagen: "Wir haben eure Zukunft vergrillt. Hier habt ihr einen Wüstenplaneten und einen lustigen Veganerwitz."

    Rether hat übrigens mit noch etwas anderem Recht: Es werden nicht die Veganer sein, die den Fleischkonsum verbieten werden. In ein paar Jahren werden die Regierungen und vielleicht die UNO einsehen, dass der Appell zum freiwilligen Verzicht nichts verändert, und dass es so nicht weitergehen kann.

    Das Verbot des Fleischkonsums ist nicht nur einer Frage der Ethik, sondern eine der Vernunft. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es kommen wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#33 OmnivoreAnonym
  • 07.05.2019, 16:51h
  • Antwort auf #32 von Müslimonster
  • Lass mich raten: Du wählt Die Grünen und fährst total darauf ab, anderen alles zu verbieten, was du persönlich aus welchen Gründen auch immer für verbotenswert hältst? Also so wie die Christen z.B. an ihrem "Karfreitag" Religionsfreien und "Andersgläubigen" verbieten zu tanzen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#34 MüslimonsterAnonym
#35 RoyolAnonym
  • 07.05.2019, 17:08h
  • Können Veganer, Vegetarier und Allesesser nicht leben und leben lassen?!
    - auf ihre jeweiligen Mitmenschen bezogen, nicht auf das Tellergericht...
  • Antworten » | Direktlink »
#36 Teilzeit VegetarierAnonym
  • 07.05.2019, 20:55h
  • Antwort auf #32 von Müslimonster
  • Nun ja dein ökologischer Fußabdruck hängt von sehr vielen Faktoren ab: Wie und wie stark heizt du deine Wohnung, wie werden deine anziehsachen hergestellt, fliegst du in den Urlaub, besitzt du ein Auto etc. Ebenso gehört dazu isst du vegetarisch oder gemischt.
    Da gibt es extrem viel stellschrauben und jeder muss für sich entscheiden, wo er als erstes ansetzt. Glückwunsch zum Vegetarier sein, aber das ist sicher nicht die einzige Möglichkeit sich ökologisch vorteilhaft zu verhalten.
    Wieso ein LGBT Sandwich aber auf einer queeren Nachrichtenseite so provoziert, versteh ich wirklich nicht.
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#37 TheDadProfil
  • 07.05.2019, 21:59hHannover
  • Antwort auf #32 von Müslimonster
  • ""Wenn man ethische Argumente und die Auswirkungen des Fleischkonsums auf die Umwelt einfach leugnet, dann kann man das natürlich so sehen.""..

    Damit sind wir dann in dem Bereich, der hier gerade aufwendig kritisiert wird, nämlich der Idee, die Ethik die Du für ethisch erklärst müßten auch andere als Ethisch erkennen, und Dir in der Handlungsweise nachfolgen..

    "Religion" gepaart mit dem Absolutheitsanspruch allein im Vollbesitz der Wahrheit zu sein..

    Du merkst schon in welcher Richtung Du hier argumentierst ?

    Ich will jetzt gar nicht weiter ins Detail gehen, aber der "Fleischkonsum" ist nicht das einzige Problem an der Landwirtschaft was Treibhausgase produziert, Felder mit Pestiziden verseucht die ins Grundwasser sickern, und Böden unbrauchbar macht..

    Ethisch betrachtet ist die Ernährung der Weltbevölkerung auch eine Frage der finanziellen Ressourcen über die diese Menschen verfügen..
    Aber "diese menschen" sind eben nicht nur die Bevölkerung der Länder in denen Nahrungsmittelknappheit herrscht, die von den Industriestaaten verursacht wird..
    "diese menschen" sind dann auch die Bevölkerung vor Ort, die sich "Ökologische" und vor allem FairTrade-Produkte nicht leisten können, oder auch einfach nicht wollen, weil ihre Sozialisation eine "vernünftige Ernährung" einfach nicht hergibt, weil sie es nicht gelernt haben..

    Lernprozesse startet man aber nicht mit dem erhobenem Zeigefinger des
    "ich weiß das aber besser, und du verhältst dich nicht richtig"..

    Exakt das wurde hier kritisiert..
    Wer dennoch denkt er könnte hier dann den "moralischen" heraushängen lassen, der irrt einfach, denn er handelt exakt so, wie kritisiert wurde..

    Wer sich vorbeugend dafür zu entschuldigen sucht Veganer, Vegetarier oder Fleischfresser zu sein, der hat ein Problem..
    Er selbst hat das Problem, und nicht die anderen..

    ""Rether hat übrigens mit noch etwas anderem Recht: Es werden nicht die Veganer sein, die den Fleischkonsum verbieten werden. In ein paar Jahren werden die Regierungen und vielleicht die UNO einsehen, dass der Appell zum freiwilligen Verzicht nichts verändert, und dass es so nicht weitergehen kann.""..

    Ein hübsche Drohkulisse, die grad vor der Europawahl nicht unbedingt dazu beiträgt EU-freundlicher zu werden, oder die UNO lieb zu gewinnen..

    Grillen kann man dann übrigens auch das "Veggie-Schnitzel" oder den "veganen Burger"..
    Und das trotz drohendem Kohle-Ausstieg, der im Fall der "Buchenholz-Kohle" schon vor Jahren beinahe lautlos von Statten ging, denn in den Tschechischen Urwäldern Köhlert es sich einfach besser..
    Vor allem billiger..

    ""Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es kommen wird.""..

    Ich kann auch solche Ausblicke..
    Es wird niemals kommen, denn die Lebensmittel-Industrie arbeitet sehr erfolgreich an "ethisch einwandtfreien" Ersatz-Produkten aus der Petrischale..
    Noch kostet das Steak aus einer solchen Produktion 60.000 Euro das Kilo..
    Es ist also alles nur ein Frage der Zeit..

    Bis dahin macht man sich dann schon mal vorbeugend Gedanken über Umschulungen Tausender Mitarbeiter*innen in den Schlachtbetrieben, dem Produzierendem Gewerbe, den Supermärkten ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#38 MüslimonsterAnonym
  • 08.05.2019, 00:22h
  • Antwort auf #36 von Teilzeit Vegetarier
  • "dein ökologischer Fußabdruck hängt von sehr vielen Faktoren ab: Wie und wie stark heizt du deine Wohnung, wie werden deine anziehsachen hergestellt, fliegst du in den Urlaub, besitzt du ein Auto etc."

    Genau. Und mehr heizen ist schädlicher für die Umwelt als weniger heizen, fliegen schädlicher als nicht fliegen usw.
    Und Fleisch essen ist schädlicher als keins zu essen. Das ist ein Fakt. Tun wir also nicht so, als wären Fleischkonsum und Fleischverzicht ethisch gleichwertige Entscheidungen. Die Auswirkungen der Fleischproduktion auf die Umwelt sind keine Meinungsfrage, sondern Fakten.

    "Jeder muss für sich entscheiden, wo er als erstes ansetzt."

    Das sehe ich auch so. Das heißt aber nicht, dass wir unseren Fleischkonsum nicht in Frage stellen müssen, sondern eher, dass wir sehr vieles andere genauso in Frage stellen müssen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#39 TheDadProfil
  • 08.05.2019, 09:25hHannover
  • Antwort auf #38 von Müslimonster
  • ""Genau. Und mehr heizen ist schädlicher für die Umwelt als weniger heizen, fliegen schädlicher als nicht fliegen usw.
    Und Fleisch essen ist schädlicher als keins zu essen.""..

    Was Dir hier mit dem "ökologischem Fußabdruck" nahe gebracht werden sollte, hat sich Dir offenbar nicht erschlossen, denn es ist AUCH ökologisch sinnvoller den anderen Ländern nicht ihre Ressourcen "wegzufressen", und in diese Länder mit dem Flugzeug zu reisen (in sich immer noch ökologischer als ein schiffs-transfer), und dafür hier dann auch das zu essen, was man vorfindet..
    Lokal, Regional, vernünftig produziert..

    Die Idee alles Fleisch wäre "un-ökologisch" ist ebenso falsch wie die Idee Natur-Getreide-Sorten, womöglich noch in Entwicklungsländern angebaut und über Tausende Kilometer angekarrt, wären die Lösung..
    Denn ob man den Vietnamesen den Reis weg futtert, oder lokales und ökologisches Rindfleisch, macht in der Gesamtbilanz wenig Unterschiede..

    Btw..
    Die Schinkenstraße auf Mallorca ist der Topseller an ökologischem Unsinn, denn erst dort hinfliegen um dort vor Ort aus dem eigenem Land importiertes Eisbein zu fressen ist an Unfug nicht zu toppen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#40 TheDadProfil
  • 08.05.2019, 09:34hHannover
  • Antwort auf #38 von Müslimonster
  • Nachtrag..

    ""Das sehe ich auch so. Das heißt aber nicht, dass wir unseren Fleischkonsum nicht in Frage stellen müssen,""..

    2 Dinge dazu..
    Hinterfragen muß dann alle jeweils für sich selbst, denn das Du bei mit hinterfragst oder ich bei Dir, hat dann auch immer mit dem erhobenem Zeigefinger zu tun und mündet in "verbots-phantasien"..

    Allein den Fleischkonsum hinterfragen zu wollen, den Rest seiner persönlichen "Öko-Bilanz" dabei auch ignorierend unangetastet zu lassen ist der Anfang dessen, was zu dieser Diskussion geführt hat..

    Denn verbunden mit dem Satz
    "niemand muß sich vorbeugend entschuldigen"
    verbunden ist dann auch der Konsens, weder Du wirfst mir mein Verhalten, noch ich Dir dein Verhalten vor..

    Die Frage der Kommunikation entscheidet sich an den Grenzen des gegenseitigen Umganges den man pflegen will..

    Denn ich verhalte mich definitiv ökologischer als der überwiegende Teil der Bevölkerung..
    Ich werfe es denen aber nicht vor..
    Das ist allein meine persönliche Entscheidung mich anders zu verhalten, daraus entwickelt sich kein "Vorbild", und schon gar keine Empfehlung für Andere, die sich dann sehr schnell von der "Empfehlung" zur Vorschrift wandelt, wie man auch hier wieder lesen kann..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#41 OmnivoreAnonym
#42 KetzerEhemaliges Profil
#43 Mal ne AntwortAnonym
  • 08.05.2019, 14:30h
  • Antwort auf #9 von Gähn
  • "Sie glauben ständig, man habe sich vor ihnen dafür zu rechtfertigen, warum man kein Fleisch isst."

    Mir begegnet in letzter Zeit immer häufiger ein umgekehrter Rechtfertigungsdruck.
    Ich lehne das ab.
    Es gibt gute Gründe auf Fleisch zu verzichten. Es gibt auch Gründe dagegen.
    Und seien es auch "nur" kulinarische Gründe.
    Ich erdreiste mich nicht dazu, andere für die eine oder andere Haltung anzugreifen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#44 Alles eine Frage der ToleranzAnonym
  • 08.05.2019, 14:37h
  • Antwort auf #20 von Körnerfresserin
  • Es kann so einfach sein.
    Ich habe einen netten heterosexuellen Vegetarier als guten Freund und da gibt es keine blöde Anmache oder Streiterei.
    Mein Mann und ich kochen oft für ihn vegetarisch und er probiert auch mal ein bisschen Fleisch wenn wir etwas davon im Restaurant oder zu Hause essen.
    So kann es auch gehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#45 MüslimonsterAnonym
  • 08.05.2019, 14:42h
  • Antwort auf #43 von Mal ne Antwort
  • Die heute junge Generation wird die letzte sein, die sich noch eine Weile lang die Illusion erlauben kann, dass Fleischkonsum eine ethisch neutrale Privatentscheidung ist.
    In spätestens zwei Generationen wird man nicht mehr über "erhobene Zeigefinger" jammern, sondern erkennen, dass um Verbote kein Weg herumführt, wenn die Menschen nicht ihre eigene Lebensgrundlage zerstören wollen.
    Das wird natürlich auch viele andere Lebensbereiche betreffen.
    Und man wird sich dann wünschen, dass viel mehr Menschen schon viel früher viel mehr getan hätten, als nur "Zeigefinger zu erheben".
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#46 MüslimonsterAnonym
#47 Mal ne AntwortAnonym
  • 08.05.2019, 14:58h
  • Antwort auf #45 von Müslimonster
  • Und schon wieder wird ideologischer Druck aufgebaut.
    Ihr seid augenscheinlich diejenigen die es nicht lassen können.
    Abgesehen davon ist moderater, das meint seltenen, Fleischkonsum, durchaus umweltverträglich.
    Das was allerdings zu Zeit läuft, gerade in Punkto Massentierhaltung und daraus resultierendem Billigfleisch ist in der Tat eine ökologische und ethische Katastrophe.

    Und wenn man schon bei Katastrophen ist.
    Auch die Landwirtschaft, die extensiv Pflanzennahrung herstellt, hat durch erfolgte Flurbereinigung und den Einsatz von Pestiziden mangelnde Artenvielfalt und das Aussterben von Tieren und Pflanzen zu Folge.

    Es geht wohl mehr in die Richtung:
    Wir brauchen weltweit weniger Menschen und nicht nur weniger Fleischesser.
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#48 Realist_inAnonym
  • 08.05.2019, 15:03h
  • Antwort auf #43 von Mal ne Antwort
  • Es gibt halt vernünftigerweise mehr gute Gründe, auf Fleisch zu verzichten. Was selbst in den großen Debatten zum Klimawandel meist ignoriert wird, ist die Tatsache, dass Fleisch- und Milchproduktion den Klimawandel noch mehr beeinflussen als der gesamte Verkehrssektor des Planeten. Belege dafür, wie massiv dieser Einfluss ist, liefern auch Organisationen, die militanten Vegetarier- oder Veganertums unverdächtig sind, z.B. hier:

    www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/
    fleisch/der-appetit-auf-fleisch-und-seine-folgen/


    Wenn wir uns ernsthaft um Umwelt einerseits und Welternährung andererseits Gedanken machen, bleibt es nicht aus, Fleisch- und Milchproduktion in Frage zu stellen, bei der die Mehrzahl der produzierten Kalorien von den Nutztieren verbraucht werden, statt direkt in menschlichen Mägen landen zu können. Und das bei irrsinnigem Ressourcenverbrauch. So werden für die Herstellung von 1kg Rindfleisch ca. 16.500 Liter Wasser benötigt. Für 1kg Weizen hingegen nur ca. 1.500 Liter. Daraus resultiert dann wieder verschmutztes Abwasser, und und und... das Ökosystem ist nun mal eine komplexe Angelegenheit und lässt sich nicht bescheißen. Am Ende - und wir sind bereits mittendrin in dieser Entwicklung - werden wir uns die Frage stellen müssen, ob wir lieber ein Stück Fleisch auf dem Teller haben wollen, oder lieber a) auf einem nicht total ausgelaugten und total verseuchten Planeten leben wollen und b) genügend Essen für alle Menschen haben wollen, statt gigantische Mengen von Kalorien im Produktionsprozess zu vernichten.

    Jetzt kann man natürlich sagen, das alles habe in einem queeren Forum wenig verloren. Wenn jedoch Menschen, die sich hierüber Gedanken machen und auch danach handeln, derart massiv angegangen werden wie hier vereinzelt - und seit Jahren immer wieder - geschehen, muss man sich doch auch mal fragen dürfen, ob queere Menschen denn nur ihre "eigenen" Probleme kennen und ernsthaft der Meinung sind, sie könnten ohne Folgen alle anderen wichtigen Probleme der heutigen Zeit ausblenden. Auch queere Menschen brauchen letztlich eine intakte Umwelt.
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#49 SoSoAnonym
#50 MüslimonsterAnonym
#51 Mal ne AntwortAnonym
#52 MonomiloAnonym
  • 08.05.2019, 15:39h
  • Ok, ich hab mich ja gewundert warum n verdammter Artikel über irgend n dämliches Sandwich bzw über dämliche Leute die sich über dämliche Sandwiches aufregen so viele Kommentare bekommt, und siehe da:

    Cis sein bedeutet sexistisch zu sein und Vegetarier sind... Naja, sehr darauf bedacht das man mitbekommt das sie Vegetarier sind.... oO

    OK, ich fühle mich durchaus unterhalten, weitermachen!
  • Antworten » | Direktlink »
#53 MüslimonsterAnonym
  • 08.05.2019, 15:51h
  • Antwort auf #47 von Mal ne Antwort
  • "Abgesehen davon ist moderater, das meint seltenen, Fleischkonsum, durchaus umweltverträglich."

    Sobald 95% der Menschen in den Industrie- und sogenannten Schwellen-Ländern nur selten, und wenn, dann Bio-Fleisch essen, können wir gern darüber reden, wie umweltverträglich das ist oder nicht ist. Das ist aber eben nicht die Realität, über die wir derzeit diskutieren müssen, sondern eine realitätsferne Utopie.

    Du schreibst es ja selbst:

    "Das was allerdings zu Zeit läuft, gerade in Punkto Massentierhaltung und daraus resultierendem Billigfleisch ist in der Tat eine ökologische und ethische Katastrophe."

    Und das betrifft nun einmal fast den gesamten Fleischkonsum hierzulande.

    Auch diese Diskussion hier beweist doch wieder einmal, dass rationale und emotionale Appelle nur zu Abwehrreflexen (meist nicht besonders rationaler Art) führen. Der Menschheit muss erst der ganze Laden so spürbar um die Ohren fliegen, dass sie kapieren, was sie anrichten.

    Weshalb es in einer für die Menschheit früher oder später lebensbedrohlichen Situation ethisch problematisch sein sollte, "ideologischen Druck aufzubauen", das musst du mir erst mal erklären. Was denn bitte sonst?
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#54 MüslimonsterAnonym
  • 08.05.2019, 15:54h
  • Antwort auf #51 von Mal ne Antwort
  • "Die Realität ist, wir brauchen weniger Menschen."

    Spannender Vorschlag. Wie willst du ihn umsetzen? (Und zwar natürlich ohne "ideologischen Druck"? ^^)

    "Der Ressourcenverbrauch von 7 Mrd Menschen ist auch mit Veganismus nicht ernsthaft zu korrigieren."

    Es wäre aber schon mal ein sehr folgenreicher Schritt.
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#55 justanotherreplyAnonym
  • 08.05.2019, 15:55h
  • Antwort auf #51 von Mal ne Antwort
  • "Die Realität ist, wir brauchen weniger Menschen."

    Abgesehen davon, dass man natürlich sämtliche Szenarien des Weltbevölkerungswachstums einfach mal ignorieren kann - wie genau stellst du dir das dann vor? Mal eben alle 800 Millionen Menschen, die jetzt schon hungern, einfach verhungern lassen? Oder (wird heutzutage auch sehr gern genommen): alle Flüchtenden in den Meeren ertrinken lassen? Oder am besten beides? Am End' noch Methoden, die sich im Dritten Reich großer Beliebtheit erfreuten?
    Und wozu überhaupt? Damit für dich ein größeres Stück des Kuchens übrigbleibt? So in Richtung Trennung wertes und unwertes Leben?
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#56 MonomiloAnonym
#57 andreAnonym
  • 08.05.2019, 16:24h
  • Warum die Aufregung. Eh nur ein PR-Gag. Noch dazu nur ein paar Tage haltbar. Glaube kaum, daß das überhaupt jemand kauft. Ernsthaft, ich habe noch nie, wirklich noch nie, irgend jemanden gesehen, der mit Badelatschen, Badetuch Badehose oder (schlimmer) String-Tanga, in Regenbogenfarben, durch die Landschaft marschiert. Selbst an ausgewiesenen Gay-Stränden nicht. Gerade in Jomtien. Nichts. Wirklich nichts.
    Dafür kommt hier jeden Tag einer im Spitzen Mini-Rock. Der muß hier wohnen oder auch oft hier sein. Sehe ich jedes Jahr. Er setzt ein Füßchen vor das Andere und muß, weil sandiger Untergrund, sein Körpergewicht ausbalancieren. Sieht ein bißchen aus wie Albin aus "Käfig voller Narren". Sehr lustig, aber er ist so. Alle Achtung. Ich meine, das ist identisch. Kein Stück belegtes Toastbrot.
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#58 KörnerfresserinAnonym
  • 08.05.2019, 16:27h
  • Antwort auf #52 von Monomilo
  • "Vegetarier sind... Naja, sehr darauf bedacht das man mitbekommt das sie Vegetarier sind"

    Anscheinend ist in deinem Wahrnehmungsfilter hängengeblieben, wie viele Fleischesser*innen hier unaufgefordert darauf hingewiesen haben, dass sie Fleisch essen.
    Justier da mal nach.
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#59 Mal ne AntwortAnonym
  • 08.05.2019, 16:54h
  • Antwort auf #55 von justanotherreply
  • Intellektuell ziemlich niedrig angesetzte Replik auf persönlicher Ebene.
    Nein, natürlich soll hier niemand verhungern, ertrinken oder gar um die Ecke gebracht werden.
    Ich muss dem @Müslimonster in so weit Recht geben und meine Einlassung bezüglich des ideologischen Drucks relativieren, dass es ohne einen gewissen Effekt des durch Druck erzeugten schlechten Gewissens wohl nicht gehen wird.
    Dieser Druck schwebt mir auch hinsichlich des Bevölkerungswachstums vor.
    Die chinesische "Ein Kind Politik" war vielleicht zu krass, gerade unter den gegebenen Umständen und Traditionen, aber die Richtung stimmte.
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#60 justanotherreplyAnonym
#61 Mal ne AntwortAnonym
  • 08.05.2019, 17:44h
  • Antwort auf #60 von justanotherreply
  • Zu krass, weil sie konsequent angewandt zu extremer Überalterung der Bevölkerung und den damit verbundenen ökonomischen Problemen führen würde.
    Dass die "Ein Kind Politik" in China "nur" so wenig bewirkt hat, liegt unter anderem an den erwähnten Traditionen, den herrschenden patriarchalischen Familienstrukturen.
    Es existiert nun ein deutlicher Männerüberschuss in China.
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#62 TheDadProfil
#63 TheDadProfil
  • 08.05.2019, 21:43hHannover
  • Antwort auf #50 von Müslimonster
  • ""Wenn Fakten moralischen Druck aufbauen,""..

    Das tun sie gar nicht..
    Das veranstalten Deine Formulierungen..
    Denn alles was Du hier bislang dazu angemerkt hat kann man auch ohne den "moralischen Zeigefinger" formulieren..

    Frei nach dem Motto
    "ihr werdet schon noch merken"
    mit nachfolgendem
    "wenn ihr nicht freiwillig, dann werden wir euch zwingen"..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #50 springen »
#64 TheDadProfil
  • 08.05.2019, 21:47hHannover
  • Antwort auf #51 von Mal ne Antwort
  • ""Der Ressourcenverbrauch von 7 Mrd Menschen ist auch mit Veganismus nicht ernsthaft zu korrigieren.""..

    Der Flächenverbrauch ist mindestens doppelt so hoch, der Chemie-Einsatz wird sich auch mindestens verdoppeln, denn es fehlt mangels der so "teuflischen Gülle" an Dünger..

    Gülle ist übrigens nur das Produkt eines unsachgemäßen Umganges mit Scheiße..
    Und so ganz nebenbei inzwischen ein wichtiger "ökologischer Energielieferant" für Bio-Gas und erzeugten Öko-Strom..
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#65 TheDadProfil
#66 TheDadProfil
  • 08.05.2019, 22:00hHannover
  • Antwort auf #58 von Körnerfresserin
  • ""Anscheinend ist in deinem Wahrnehmungsfilter hängengeblieben, wie viele Fleischesser*innen hier unaufgefordert darauf hingewiesen haben, dass sie Fleisch essen.
    Justier da mal nach.""..

    Nachjustieren ist da immer gut, denn mit dem Reflex eines "Gläubigen" versichern Vegetarier und Veganer automatisch "mit sicherheit" die besseren Menschen zu sein..

    Was einfach außer Acht läßt wie viele Menschen sich im Einklang mit ihrer Umwelt ernähren..
    Beispielsweise hunderte Indigene Kulturen in Südamerika, Australien, in afrikanischen Ländern, auf Grönland und anderswo..
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#67 TheDadProfil
  • 08.05.2019, 22:11hHannover
  • Antwort auf #60 von justanotherreply
  • ""Die chinesische Ein-Kind-Politik galt von 1980 bis 2015. In dieser Zeit wuchs die Bevölkerung von 980 Millionen auf 1370 Millionen. TROTZ Ein-Kind-Politik."..

    Ein Anstieg um 390 Millionen..

    In der gleichen Zeit hat sich die Bevölkerung der Afrikanischen Staaten von 483 Millionen auf 1.022 Milliarden Menschen mehr als verdoppelt, und das TROTZ immer noch sehr hoher Kindersterblichkeit, beinahe jährlichen Hunger-Katastrophen, und etlichen Kriegen und Bürger-Kriegen..

    Und der Afrikanische Kontinent ernährt sich mindestens rechnerisch zu 75 Prozent rein vegetarisch..
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#68 KörnerfresserinAnonym
#69 TheDadProfil
#70 Bullshit-WatchAnonym
  • 09.05.2019, 22:12h
  • Antwort auf #69 von TheDad
  • Dumm nur, dass deine Quelle gar nicht deine faktenfernen Hirngespinste bestätigt, sondern das Gegenteil:
    "Mit Blick auf die Verwendung der pflanzlichen Biomasse steht die Tierproduktion in besonderer Konkurrenz zur menschlichen Ernährung und der globalen Ernährungssicherung."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#71 TheDadProfil
  • 10.05.2019, 11:19hHannover
  • Antwort auf #70 von Bullshit-Watch
  • ""Dumm nur, dass deine Quelle gar nicht deine faktenfernen Hirngespinste bestätigt, sondern das Gegenteil:""..

    Äh ?

    ""Ich muss meine Aussage aus Kommentar 32 ergänzen: Man kann nicht nur die Fakten ausblenden, man kann sich sogar seine ganz eigene Realität erschaffen.""..

    Als "Kritik" auf :
    Der Flächenverbrauch ist mindestens doppelt so hoch, der Chemie-Einsatz wird sich auch mindestens verdoppeln, denn es fehlt mangels der so "teuflischen Gülle" an Dünger..

    Wie wäre es diese Behauptung über Fakten zu widerlegen ?

    Btw..
    Um die gleiche Energie-Dichte der Nahrung zu sich zu nehmen wie über eine "Gemischte Kost" muß die Nahrungsaufnahme über vegetarische oder vagane Kost deutlich größer sein, denn es fehlt der Anteil an "komprimierten kalorischen Fetten" über die fleischliche Kost, die nicht einfach über pflanzliche Fette kompensiert werden kann..

    Denn um 250 Kcal aus fleischlicher Kost, die sich in etwa 300 Gramm Fleisch befinden zu ersetzen muß man wenigstens 1 Kilo Kopfsalat essen..
    Und dann hat man immer noch nur 140 Kcal erreicht..

    Das mag für Leute gut sein die sowieso zu viele Kcal zu sich nehmen, oder vor allem die "falschen" Kcal über einseitige Kost und vor allem Kristalinen Zucker oder gar Industriezucker..
    Zu einer ausgewogenen Ernährung insgesamt trägt "Grünzeug" allein aber eben nicht bei..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #70 springen »
#72 Bullshit-WatchAnonym
  • 10.05.2019, 11:58h
  • Antwort auf #71 von TheDad
  • "Wie wäre es diese Behauptung über Fakten zu widerlegen ?"

    Das ist schon hundertmal geschehen. Es ist Allgemeinwissen. Wer es immer noch nicht begriffen hat, findet mit den Stichwörtern "Landverbrauch" bzw. "Flächenverbrauch" und "Fleischproduktion" in fünf Sekunden ein Dutzend Quellen, die deinen Bullshit widerlegen.

    Statt dich selbst zu informieren, bist du hier auf dem "wissenschaftlichen" Niveau eines Flat-Earth-Jüngers oder Klimawandel-Leugners unterwegs. Komm damit klar, dass man dich entsprechend behandelt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #71 springen »
#73 TheDadProfil
  • 11.05.2019, 21:41hHannover
  • Antwort auf #72 von Bullshit-Watch
  • ""Es ist Allgemeinwissen.""..

    Man betrachtet eine Sache aus einem Blickwinkel, und nennt das ganze dann "allgemeinwissen"..
    Nach der Legende
    "das müssen alle wissen"..

    Und dem haben sich dann alle anzupassen, denn wie hier weiter oben schon postuliert, wenn ich die "Fleischfresser" nicht gefälligst anpassen, würde man sie "eines Tages" einfach zwingen"..

    Betrachtet man die Sache aber aus mehreren Blickwinkeln und vor allem mal umfassend, ist die Frage gar nicht mehr so einfach zu lösen..

    Denn für den Flächenbedarf für eine vegane Ernährung und den damit zusammenhängenden Düngemittel-Verbrauch gibt es derzeit noch keine Lösung die ohne Chemie, und damit ohne Konzerne wie "Monsanto und Bayer" und deren Chemischen Dünger in Verbindung mit Gen-Manipulierten Pflanzen auskommen können..

    Von einem Transfer von Pflanzen die hier bislang eigentlich gar nicht heimisch sind, wie etwa Mais oder Soja mal ganz abgesehen, und den damit zusammenhängenden Problemen wie Herbiziden, Fungiziden und allerlei anderen Pflanzengiften, die Einfluß auf die heimische Insektenwelt nehmen, deren Folgen noch gar nicht absehbar sind..

    Aus der verlinkten Datensammlung der Grünen geht klar hervor, für den Ausbau und Umbau einer "bisherigen Landwirtschaft" auf eine künftige Pflanzenbasierte Landwirtschaft für eine Vegetarische oder Vegane Ernährung stehen momentan die Ressourcen nicht zur Verfügung..

    Ich bin daher auf Vorschläge gespannt wie man die Weltweit agierenden Lebensmittelkonzerne dazu überreden will ökologisch vertretbar und ökonomisch erfolgreich Produktions-Strecken in Gang zu setzen die weder die Umwelt schädigen, noch weite Transportwege benötigen, noch die Menschen vor Ort ausbeuten, noch dazu führen strukturelle Mangelernährung zu fördern..

    Und dann bin ich gespannt wie man den "Zwang" dazu sich von einer als falsch postulierten Ernährungsweise abzuschwören eigentlich mit den Menschenrechten vereinbar sein soll ?

    Denn ich bin ja immer offen für Vorschläge..
    Aber geh mir nicht mit einer Idee auf den Sack deren Durchsetzung schon von weitem als eine Art "Religions-Ersatz" daherkommt, die mir dann per Vorwürfen ein schlechtes Gewissen einreden will..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #72 springen »
#74 TheDadProfil
  • 11.05.2019, 21:45hHannover
  • Antwort auf #72 von Bullshit-Watch
  • Nachtrag..

    ""Komm damit klar, dass man dich entsprechend behandelt.""..

    Ich werde niemals damit klar kommen daß man zuerst andere Menschen zu einem "Gegner" erklärt, um sie danach einfach respektlos zu behandeln..

    Arbeite einfach mal an Deiner Kommunikation..

    Und nachdem Du angefangen hast zu lesen was dort steht, kritisiere bitte die Fakten, und nicht die Menschen die sie Dir entgegnen..

    Mal abgesehen davon daß ich gar nichts gegen die Idee Vegan und/oder Vegetarisch vorgebracht habe, sondern lediglich darauf verwiesen habe daß man nicht einfach die Menschen ändert um andere Verhältnisse der Produktion zu erreichen, sondern exakt anders herum agiert..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #72 springen »
#75 Bullshit-WatchAnonym
  • 11.05.2019, 23:43h
  • Antwort auf #74 von TheDad
  • Du verlinkst eine Quelle, die dich selbst widerlegt und behauptest, sie würde deine Ansicht belegen. Wenn man dir das nachweist, kommt nur ein verständnisloses "Äh?" und die trotzige Forderung, dich doch zu widerlegen.
    Was soll ich an einer so faktenresistenten Argumentation respektieren?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #74 springen »
#76 TheDadProfil
  • 12.05.2019, 13:35hHannover
  • Antwort auf #75 von Bullshit-Watch
  • ""Du verlinkst eine Quelle, die dich selbst widerlegt""..

    Das ist und bleibt einfacher Unsinn, denn die Verlinkte Quelle dient überhaupt nicht dazu meine Argumentation zu widerlegen, noch dazu, sie zu belegen !

    Sie zeigt nämlich nur die IST-Situation der Landwirtschaftlichen Produktion über den Flächenbedarf in der BRD und WELTWEIT auf..

    Davon ausgehend habe ich behauptet, der Flächenbedarf für eine rein vegane oder vegetarische Ernährung der Weltbevölkerung wird sich mindestens verdoppeln, und dazu das Problem entstehen, bei Abschaffung der intensiven Tiermast fehlt die Ressource Gülle als Dünger für diese Felder, was dann über eine Einbringung von künstlichen weil Chemischen Düngemitteln und vor allem "Pflanzenschutzmitteln" führen wird, die aber, so könnten wir aus der Geschichte Monsanto lernen, gar nicht für "natürliche Pflanzen" geeignet sind, sondern auf "spezielle" weil gen-technisch manipulierte Hochleistungs-Sorten abgestellt sind..

    Die sich daraus ergebenden Fragen
    "wollen wir das überhaupt"
    und
    "wozu führt der eintrag von pflanzenschutzmitteln für gentechnisch veränderte hochleistungspflanzen wie mais und soja, die überhaupt nicht zu unseren heimischen arten gehören"

    sind nicht nur in Deiner "Gegen-Argumentation", die bei Licht betrachtet gar keine ist, weil sie sich "an mir" abzuarbeiten sucht und nicht an der bestehenden Problematik, einfach ignorierend an die Seite geschoben..

    Du führst hier wie viele andere auch die Schein-Diskussion mich von der Notwendigkeit einer "weltweiten ernährungsumstellung" zu überzeugen, anstatt Dich mit der Problematik fehlender Ressourcen, den Widerständen aus den Lebensmittel-Konzernen und den Agrar-Konzernen zu beschäftigen..

    Daraus resultierend habe ich die Frage aufgeworfen :
    Wie willst Du es erreichen die weltweite Ernährung über vegetarische oder vegane Ernährung sicher zu stellen, und als Antworten bekommt man verkürzt die Idee serviert
    "man müsse die anderen nur überzeugen"..

    Es gilt nicht "die Anderen" zu überzeugen..
    Es gilt die wirtschaftlichen Prozesse zu verändern, wozu dann AUCH die Abschaffung einer Tiermast gehört, die man unter dem Aspekt "Tier-Wohl" auch Ethisch diskutieren KANN..

    Zunächst gilt es hier aber zu begreifen das sämtliche Lebensmittel die zur Zeit die Regale der Supermärkte fluten und dort unter dem Label "Vegetarisch" oder "Vegan" den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen in KEINER WEISE anders produziert sind als alle anderen Lebensmittel auch, nämlich mit exakt den Produktions-Prozessen wie sie die "herkömmliche Lebensmittel-Produktion" vorhält..

    Und damit verbunden haben wir es nicht mit einem "Umdenken der Leute" zu tun, sondern mit rein kapitalistischen Strukturen die über Marktmächte den Leuten vorgauckeln, sie würden sich im Gegensatz zu den Fleischfressern wirklich ethischer Verhalten..

    Beispiel hier dann gerne mal die vielbeworbene "Rügenwalder Mühle"..

    Die sich eben NICHT vom Saulus zum Paulus gewandelt hat, sondern mit der Markteinführung von Veganen und Vegetarischen Wurst-Produkten eine zusätzliche Marktnische bedient, und dabei keinen Verlust auf ihren herkömmlichen Märkten erlitten hat..
    Und damit hat sich dann auch NICHTS an den Herstellungsprozessen der anderen Lebensmittel geändert..
    Denn für "Rügenwalder Teewurst" werden immer noch Hunderttausende Schweine in Mastanlagen in Polen oder in der Näher der Niederländischen Grenze gemästet, in Tötungsfabriken zerlegt, geschreddert, und zu Wurst-Produkten verarbeitet, nicht ohne dabei immer noch den Eindruck beim Käufer zu erwecken, es handele sich um ein
    "handwerklich sauber produziertes, und damit ordentliches Produkt"..

    Und trotz all dieser Unwägbarkeiten die Du und viele Andere in keiner Weise mit-bedenken kommst Du immer noch zu dem Schluß, man würde sich "widerlegen" wenn man Fakten anführt wie den Flächenverbrauch der IST-Situation, und dem die Aussicht gegenüberstellt, dieser müßte sich verdoppeln zu auch nur annähernd eine ausreichende Versorgung der Welt-Bevölkerung zu ermöglichen..

    Die schon jetzt über die ungleiche Verteilung von Ressourcen nicht funktioniert..

    Es ist also egal wenn Urwälder in Brasilien gerodet werden um Agrarflächen für den Palm-Öl-Anbau zu generieren ?

    Dann kann man also auch hier in der BRD anfangen Wälder zu roden um genügend Anbauflächen zu schaffen um Gen-manipulierten Mais und -Soja anzubauen ?

    Oder brauchen wir nicht für den Anbau solcher Kulturen andere wirtschaftliche Abläufe, und vor allem einen PLAN wie man die Tiermast in dem gleichem Maße zurückfährt in der man die Produktion von anderen Lebensmitteln hochfährt ?

    Und wo bleibt die Lösung der Frage was man mit den vorhandenen Tieren macht ?

    Gnadenhöfe auf denn die dann bis zu ihrem natürlichem Lebensende als "Nahrungsmittel-Konkurrenz" die Ressourcen verbrauchen die dann für die Ernährung der Bevölkerung geplant waren ?
    Und wo bleiben dann die Tier-Leichen am Ende ?
    Weiterhin in "Verwertungs-Anlagen", oder bauen wir auf sehr großen Flächen Tier-Friedhöfe wo wir die dann in aller Ehre bestatten ?

    Mal so als Zahl :
    In Niedersachsen leben mehr Schweine als Menschen..
    Da ergeben sich sicher hunderte Jobs in der Bestatter-Branche weil Utopisten davon träumen es machte eines Tages "klick" und die Bevölkerung ernährt sich fortan vegan..

    Hör mir auf mit diesem Unfug..
    Komm mir nicht mit persönlichen Angriffen um die Ecke, sondern mit Lösungs-Ansätzen dazu wie man die Wirtschaft so umbauen kann daß das auch funktionieren kann..

    Und dann mach Dich mal so ganz nebenbei dazu schlau wie viel Kopfsalat Du fressen mußt um 2000 Kalorien am Tag zu erhalten zu haben die dich am Leben erhalten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #75 springen »
#77 Bullshit-WatchAnonym
#78 TheDadProfil
  • 13.05.2019, 08:47hHannover
  • Antwort auf #77 von Bullshit-Watch
  • ""Jemandem, der Bullshit verbreitet, zu sagen: "Das ist Bullshit", ist kein persönlicher Angriff.""..

    Darum geht und ging es gar nicht..
    Aber Du liest ja sowieso nur, was Du lesen willst..

    ""Lies deine eigene Quelle.""..

    Die Deiner Auffassung nach WAS belegt ?

    Die überhaupt nicht dazu taugt meine Behauptung der Notwendigkeit die Anbauflächen mindestens verdoppeln zu müssen widerlegt, weil sie nur aufzeigt wie hoch der DERZEITIGE Flächenverbrauch IST ?

    ""Du verlinkst eine Quelle, die dich selbst widerlegt und behauptest, sie würde deine Ansicht belegen.""..

    Ich habe eine Quelle verlinkt die aufzeigt wie hoch der Flächenverbrauch HEUTE ist..
    Daraus ergibt sich in KEINER WEISE irgendein Zusammenhang mit einer "Widerlegung"..

    Denn ausgehend von genau den Zahlen die genau dort stehen, steht meine Behauptung die Anbauflächen müßten sich mindestens verdoppeln, immer noch unwidersprochen im Raum !

    Mit einer Ausweitung der Anbauflächen untrennbar verbunden ist die Ausweitung der Anwendung von Düngemitteln, die aber durch die Reduzierung von Gülle gar nicht mehr zur Verfügung stehen, und so über andere Ressourcen ersetzt werden müßen !

    Dazu hast Du nicht einen einzigen Fakt eingewendet, denn das hast Du immer noch nicht begriffen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #77 springen »
#79 SowiesoAnonym
  • 13.05.2019, 08:48h
  • Eine vegetarische/vegane Variante wäre cool. Es gibt ja auch schon veganen Bacon :)
  • Antworten » | Direktlink »
#80 TheDadProfil
  • 13.05.2019, 09:23hHannover
  • Antwort auf #79 von Sowieso
  • ""Es gibt ja auch schon veganen Bacon :)""..

    E gibt keinen ""veganen Bacon""..

    Der sieht mit Glück so aus, der "schmeckt" vielleicht für Einige auch so, hat aber mit dem was man Essen nennt nicht einmal im Ansatz zu tun, denn alles was sich so im Vegan-Bereich mit Namen schmückt welche an "Fleisch-Ersatz" erinnern sollen dient vor allem dazu das eigene schlechte Gewissen zu beruhigen, weil man sowohl die Geschmacksnerven als auch den "Kopf" damit zu beruhigen sucht einen "Ersatz" gefunden zu haben der der eigenen Ideologie sich "Tiergerecht" zu verhalten unter die Arme greift..
    Veganer halten Abstand von solchen Life-Style-Produkten aus der Designer-Abteilung von Lebensmittelkonzernen..

    Vor allem weil sie zum Teil die gleichen schädlichen Auswirkungen über die Produktion entfalten wie es "Mast-Fleisch" auch hat..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #79 springen »
#81 Veganer_inAnonym
#82 Bullshit-WatchAnonym
  • 13.05.2019, 14:02h
  • Antwort auf #78 von TheDad
  • "Denn ausgehend von genau den Zahlen die genau dort stehen, steht meine Behauptung die Anbauflächen müßten sich mindestens verdoppeln, immer noch unwidersprochen im Raum !"

    Witzig, es ist wirklich, als wenn man mit einem Chemtrail-Fanatiker diskutiert. Erstaunlich viel Meinung bei wenig Faktenkenntnis.

    Zwei Suchbegriffe und eine Minute Zeit trennen dich von der Realität: Flächenverbrauch und Fleischkonsum. Wenn du dich einfach nicht informieren willst, obwohl die Informationen überall zugänglich sind, dann ist das allein dein Problem.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #78 springen »
#83 F**KAnonym

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