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Kommentare zu:
Protest gegen homophoben Dirigenten bei den Bayreuther Festspielen


#1 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 08.05.2019, 12:49h
  • Die Verantwortlichen wollten ihm wegen seines Namens, seines Könnens, und der damit verbundenen Hoffnung auf viel Kohle. Seine faschistische und homophobe Einstellung war ihnen, sofern sie davon wussten, scheißegal!
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#2 BlaBla-WatchAnonym
#3 Patrick SAnonym
  • 08.05.2019, 13:42h
  • Liebe Leute, in Bayreuth muss man ganz wo anders anfangen.
    Nämlich bei Herrn Wagner, wo die gesamte Politik- und Kulturprominenz der BRD anreißt, um bei den Festspielen die Musik eines bekennenden Antisemiten zu feiern, der sogar eigene Schriften publiziert hat und in Briefen an Franz Liszt oder Ludwig II. dieses z.B. zum Besten gegeben hat:

    "..., dass ich die jüdische Rasse für den geborenen Feind der reinen Menschheit und alles Edlen in ihr halte: dass namentlich wir Deutschen an ihnen zu Grunde gehen werden, ist gewiss, und vielleicht bin ich der letzte Deutsche, der sich gegen den bereits alles beherrschenden Judaismus als künstlerischer Mensch aufrecht zu erhalten wusste"

    Weis gar nicht, wie Merkel und Konsorten in Bayreuth einen Menschenfeind abfeiern können, um zurück in Berlin, über den steigenden Antisemtismus zu schwadronieren.

    Ich schlage vor, wir fangen erst mal bei uns an und dann bei den Ausländern.
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#4 PetterAnonym
  • 08.05.2019, 14:41h
  • Ich kann immer nur staunen, wie wenig Probleme manche Menschen damit haben, wenn Menschenrechte mit Füßen getreten werden.
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#5 MonomiloAnonym
  • 08.05.2019, 14:57h
  • Hmm.... Jeder darf denken was er will, völlig gleich wie absurd oder erbärmlich dieses Gedankengut ist!

    Das muss mir/einem nicht gefallen, allerdings wurde der Kerl ja auch nicht für einen Vortrag über Menschenrechte engagiert.... Solange der dude seine persönliche Einstellung auf dieser Bühne nicht propagiert und schlichtweg den Job macht für den er geholt wurde bin ich schon eher der Meinung dass man Ihn seine Arbeit machen lässt...

    Zumal es absolut jedem frei steht diese Veranstaltung zu besuchen oder zu ignorieren....

    Mir ist klar das meine Einstellung wahrscheinlich streitbar ist (und wahrscheinlich auch ne sehr einfach gestrickte Einstellung ist) , für mich funktioniert se allerdings...
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#6 MonocelloAnonym
  • 08.05.2019, 16:23h
  • Antwort auf #5 von Monomilo
  • Jetzt mal nicht etwas Eindeutiges bis zur Beliebigkeit versimpeln!

    Wenn Gergiew ausschließlich seinen Job verrichten würde, gäbe es das Problem nicht, denn dann wüssten wir gar nichts von seinen menschenverachtenden Einstellungen. Das Problem existiert doch nur deshalb, weil Gergiew sich offen homophob positioniert. Und dagegen muss durchaus etwas getan werden.
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#7 goddamn liberalAnonym
  • 08.05.2019, 16:49h
  • Antwort auf #3 von Patrick S
  • Wagner war ein 'linker' Antisemit.

    Aber: Er arbeitete oft mit Juden und offen schwulen Künstlern zusammen.

    Und: Er war 1848 auf den Barrikaden und musste ins Exil gehen.

    Mit der russischen Reaktion hatte er wenig am Hut und unterstützte den polnischen Freiheitskampf gegen den Zarismus sogar musikalisch:

    www.youtube.com/watch?v=Se2xd_6ctm4

    Erstaunlich ist ja auch, dass der menschenfeindliche putinistische russische Dirigent seit Jahren von deutschen Steuergeldern genudelt wird.

    Wenn das mit dem Fall Özil vergleicht, merkt man, dass da mit zweierlei Maß gemessen wird.
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#8 MonomiloAnonym
  • 08.05.2019, 17:05h
  • Antwort auf #6 von Monocello
  • Nun, wie bereits von mir geschrieben, würde ich deine Ansicht teile wenn der dude die Ihm hier gegebene Bühne für entsprechende propaganda nutzen würde....

    So bin ich aber der Ansicht dass - solange der dude schlicht seinen Job macht - es dem Publikum überlassen sein sollte wem es applaudiert oder applaudieren möchte...
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#9 goddamn liberalAnonym
  • 08.05.2019, 17:16h
  • Antwort auf #8 von Monomilo
  • "So bin ich aber der Ansicht dass - solange der dude schlicht seinen Job macht - es dem Publikum überlassen sein sollte wem es applaudiert oder applaudieren möchte..."

    Nö.

    Solange Steuergelder im Spiel sind, hat ein Verfassungsfeind nichts zu dirigieren.
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#10 LotiAnonym
#11 paradoxAnonym
  • 08.05.2019, 18:13h
  • Sorry, das ist schon ziemlich paradox.
    Die Bayreuther Festspiele hat Wagner selbst gegründet, damit da ausschließlich seine Werke gespielt werden.
    Wagner = nutzte Antisemitismus um sich als "besser-Geborener" und "der Aristokratie zugehörig" darzustellen. Er verfasste selbst Schriften zum Antisemitismus. Deshalb kann man ihn auch als Antisemit bezeichnen.

    Und nun, da ein russischer Dirigent auftreten soll, der auch noch Putin-freundlich ist, soll es nun Protest geben.

    Also, konsequent wäre es, wenn über die gesamten Bayreuther Festspiele Protest stattfände. Wagners Kompositionen mag Geschmackssache sein, aber bei seiner Einstellung hört der Geschmack auf, oder nicht?

    Ich werde bei diesem Protest anwesend sein - versprochen. Aber der Antisemitismus muss ebenfalls thematisiert werden, ansonsten kommt es wirklich komisch rüber.

    ©BuntesUndSchönes
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#12 Ralph
  • 08.05.2019, 19:42h
  • Antwort auf #9 von goddamn liberal
  • Oh ja. Es ist schon bemerkenswert, dass man in Deutschland auch nach 74 Jahren nichts aus dem Fall von Hitlers Hofdirigenten Wilhelm Furtwängler gelernt hat. Ein großer Musiker ohne Zweifel, aber absolut charakterlos und das miese Beispiel des selbsternannt "unpolitischen" Künstlers. Unpolitisch kann man sein, wenn man sich aus der Parteipolitik heraushält, nicht aber wenn es um die Menschenrechte geht.
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#13 Miguel53deProfil
  • 08.05.2019, 20:22hOttawa
  • Antwort auf #3 von Patrick S
  • Gar nicht zu reden von Winifred Wagner, der ganz besonderen Freundin und Verehrerin Hitlers. Nach dem Krieg wurde sie, diese ewige Nationalsozialistin und Verehrerin Hitlers, am Ende als einfache Mitläuferin eingestuft. So konnte sie ihr Erbe, das Festspielhaus etc. behalten.

    Mir ist es völlig unverständlich, wie sich Nachkriegspolitiker, Frau Merkel eingeschlossen, in Bayreuth zeigen konnten, wie Deutschland diese verkommene Gesellschaft fördern und unterstützen konnte.

    Mit der Verpflichtung dieses Dirigenten zeigt sich einmal mehr, dass den Betreibern der Festspiele, aber auch den Sponsoren und der Politik, Menschenrechte und Anstand völlig Wurscht sind.

    Einfach nur widerwärtig dieses Pack. Ein anderes Wort habe ich nicht.
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#15 TheDadProfil
  • 08.05.2019, 22:58hHannover
  • Antwort auf #1 von Gerlinde24
  • ""Die Verantwortlichen wollten ihm wegen seines Namens, seines Könnens, und der damit verbundenen Hoffnung auf viel Kohle. Seine faschistische und homophobe Einstellung war ihnen, sofern sie davon wussten, scheißegal!""..

    Und da hat er doch schon was gemeinsam mit dem Komponisten dem dort gehuldigt wird..
    Ein strammer Antisemit, dessen Schwiegertochter Winifred nicht nur "persönliche Freundin" Hitlers war, sondern diesem auch noch "Schreibutensilien" in die Feste Landsberg nach dem gescheitertem Hitler-Ludendorff-Putsch sandte, mit deren Hilfe dann "Mein Kampf" verfasst wurde..

    de.wikipedia.org/wiki/Winifred_Wagner#Fr%C3%BChes_Engagement
    _in_der_NSDAP


    ..und der Schoß ist immer noch fruchtbar..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#16 alter schwedeAnonym
  • 09.05.2019, 09:23h
  • Ein etwas zugedröhnt wirkender russischer Homohasser dirigiert die Furzkissenmusik des ausgewiesenen Antisemiten Richard Wagner. Beiden wird das Etikett GENIAL angeheftet.

    Nun ist das mit der Genialität so eine Sache. Manche verteilen das Prädikat GENIAL vor allem dann gerne wenn man publicitygeil dem Zeitgeist huldigen und im Rampenlicht stehen will, andere erkennen Genialität aber erst dann, wenn diese Genialität dem Nutzen, dem Fortschritt und dem Wohl der gesamten Menschheit dient.

    Wie gewohnt findest dies in Bayreuth dieses Jahr aber wieder einmal nicht statt. Homosexuelle zu diskredieren und herunter zu machen ist nicht genial, sondern erbärmlich, menschenverachtend und faschistoid. Da kann diesem von der lobhudelnden Kritik hochgepuderten Stardirigenten Gergijew noch so viel Zustimmung für sein sogenanntes Können ins Stammbuch geschrieben werden. (Gilt im übrigen auch für seinen russischen Kollegen Polunin.)

    Auch beim zweiten in diesem Konzert mitgeifernden Protagonisten, dem Komponisten R. Wagner sehe ich keinen Anlass sein, aufgeblasenes Plüsch-Sofa-Gedöns als große und geniale Kunst zu betrachten. Hier wird seit über 100 Jahren versucht eine polternde, antisemitsiche und deutschtümmelnde Kleinbürgerlichkeit als Genialität zu verkaufen. Der Grundtenor dieses musikalisch angehauchten Theaterdonners ist aber wie gehabt, rassistisch und menschenverachtend.

    Das ganze findet, wie könnte es anders sein, wieder einmal in Bayern, auch in Bezug zur Hauptstadt der Bewegung statt. Dort gehen die beiden Schwulenhasser Gergijew und die Hupfdohle Polunin ja beinahe schon einer geregelten, küntlerischen Münchner Tätigkeit nach.

    Fehlen nur noch die Adolf-Hitler-Gedächtnis-Weihefestspiele auf dem grünen Hügel. Mit Großplakaten an der Auffahrt zum Festspielhaus, auf denen Onkel Adi mit Wahnfrieda Winifred gemütlich beim Kaffetrinken zusammen sitzt und das Dolferl seiner Frieda dämlich grinsend das Handerl buserlt.

    Wetten? In spätestens zehn Jahren ist dies keine Zukunftsmusik mehr.
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#17 einfach nur ichAnonym
#18 SchmalhansAnonym
  • 09.05.2019, 13:00h
  • Wir sollten doch die Kirche im Dorf lassen.
    Gergiev ist nicht für einen politischen Vortag zum Thema Menschenrecht engagiert, sondern zum Dirigieren. Was er über andere Themen denkt, ist seine Sache und hat mit seinem Dirigat nichts zu tun, solange er seine Gedanken nicht propagandistisch vorträgt, was er nicht tut.
    Der Vergleich mit Furtwängler ist einigermaßen dusslig. Abgesehen davon, dass Furtwängler als Dirigent haushoch überlegen ist, ist, betreibt dieser Vergleich eine Gleichsetzung Putins mit Hitler. Bevor man das einfach so hinausposaunt, sollte man sich ein paar Fragen stellen. Zum Beispiel:
    - Wie oft genau ist Hitler von seinem Volk wiedergewählt worden?
    - Wo sind in Russland die Gestapo-Keller?
    - Welchen Weltkrieg hat Putin vom Zaun gebrochen?
    - Welche Länder hat er mit der erklärten Absicht überfallen, ihre Bevölkerung auszurotten oder zu Arbeitssklaven zu machen?
    - Welche feindliche Großstadt hat er mit dem Ziel, die gesamte Bevölkerung den Hungertod erleiden zu lassen, belagern lassen?
    - Welche Dörfer hat er als »Vergeltung« restlos auslöschen lassen?
    - Wann hat er den Befehl gegeben, Millionen Kriegsgefangenen verhungern und verdursten zu lassen?
    - Wo ist das System von Vernichtungslagern, in denen Millionen von Menschen getötet wurden, das Putin begründet hat?

    Ich kann keine dieser Fragen beantworten und meine, diese Gleichsetzung ist vor allem geeignet, die Verbrechen des deutschen Faschismus zu verharmlosen. Ist das beabsichtigt?
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#19 goddamn liberalAnonym
  • 09.05.2019, 13:51h
  • Antwort auf #18 von Schmalhans
  • "Was er über andere Themen denkt, ist seine Sache und hat mit seinem Dirigat nichts zu tun, solange er seine Gedanken nicht propagandistisch vorträgt, was er nicht tut."

    Hier geht es nicht um geheime Gedanken, sondern um öffentliche Propaganda. 'Kunst' kann nicht alles rechtfertigen.

    "Im Jahr 2012 erschien im russischen Fernsehen Gergijews Werbeclip für die Wiederwahl Wladimir Putins am 4. März 2012. Über seinen Freund Putin sagte Gergijew in einem 3sat-Interview: Das Wort Demokrat ist heute weit gefasst. Wenn Sie Putin mit Jelzin vergleichen, ist er ein wirklicher Demokrat [] Ein anderer Freund von mir, Michail Gorbatschow [] wollte zu schnell zu viele Veränderungen wie die komplette Freiheit.[7]

    Am 11. März 2014 unterzeichnete Gergijew den offenen Brief[8] von russischen Kulturschaffenden, in dem die Haltung des Präsidenten W. Putin zur Ukraine und Krim unterstützt wird.[9] In dem Brief wird die gemeinsame Geschichte und die gemeinsamen Wurzeln, unserer Kultur und ihrer geistigen Ursprünge, unserer Grundwerte und Sprache als verbindendes Element beider Staaten hervorgehoben und der Wunsch nach einer stabilen Zukunft ausgesprochen.[10] Die Unterzeichner des Briefes wurden von russischen und ukrainischen Künstlern stark kritisiert. Das Kultusministerium der Ukraine erstellte daraufhin eine schwarze Liste, auf der die Künstler genannt sind, die durch die Unterstützung von Putins Position als Gefahr für die nationale Sicherheit der Ukraine eingestuft werden.[11]"

    Der freiheitsliebende Revoluzzer Wagner hat übrigens trotz großer Erfolge in Russland einen Kapellmeisterposten beim Zaren abgelehnt. Er wusste warum.

    Es gibt genug demokratische und exzellente Dirigenten. Der reaktionäre Putinist ist einfach überflüssig.
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#20 alter schwedeAnonym
  • 09.05.2019, 15:21h
  • Antwort auf #18 von Schmalhans
  • Noch einmal in Kürze für Sie zum mitschreiben.

    Homo-Hasser sind keine Künstler sondern Arschlöcher.

    Antisemiten sind keine Künstler sondern
    Arschlöcher.

    Kommt dann noch ein drittes Arschloch dazu, mit den Initalien A. H. oder ein Repräsentant aus gängigen faschistoid angehauchten Autokratien, entsteht etwas, daß man gemeinhin Scheißhaufen nennt.

    So einfach ist das, auch wenn Sie noch stundenlang weiter daran herumfurtwänglern wollen.
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#21 Patrick SAnonym
#22 saltgay_nlProfil
  • 09.05.2019, 18:35hZutphen
  • Alle Achtung, der olle Richie Wagner verstand was vom Showbusiness. Seine Kompositionen sind eher Durchschnittsware, aber er inszenierte sie und ritt auf der Modewelle "Todessehnsucht" so erfolgreich, dass sich eine direkte Spur von Tristan und Isolde nach Verdun verfolgen lässt. Auf diesen Schlachtfeldern, an der Marne und in Flandern verröchelte, zerfetzte sich und blutete ein bürgerliches Kulturverständnis aus, das den Untergang einer gesellschaftlichen Epoche markierte. Seine Epigonen und Hofschranzen waren allesamt Handwerker, wie Anton Bruckner, der syphilitische Hugo Wolf, Joachim Raff, Nazi-Strauß und Waldorf-Musiker Mahler.

    Was Wagner aber tatsächlich schaffte, war für sich einen Ikonenstatus im nationalkonservativen Bürgertum zu zementieren. Es gehörte einfach zum guten Ton, neben dem Meter gesammelter Werke von Goethe und Schiller, neben Eugenie Marlitts "Goldelse" und Rudolf Herzogs "Die vom Niederrhein", "Richard Wagner an Mathilde Wesendonck" im Bücherschrank des Herrenzimmers, auch von seiner Musik zu schwärmen. Einige Jahre später gesellte sich zur Büchersammlung des Hausherrn auch noch ein unscheinbares Buch mit dem Titel "Mein Kampf".

    Wer etwas auf sich hielt, der fuhr und fährt nach Bayreuth. Selbst der rheumatische Altschwule mit reichlicher Pension lässt sich dort sehen, wenn auch nicht gerade vor dem Eingang mit der Fernsehkamera. Auch wenn der alte Herr "Fis-Dur" mit "fisten" in Verbindung bringt - es gibt da noch viel mehr Menschen mit noch weniger Kenntnissen.

    Deshalb ist es doch völlig egal, wer da dirigiert. Dirigenten in Bayreuth sind sowieso Kotzbrocken, die sich dort nur profilieren wollen. Dieses Festival hat nichts mit Kunst aber ausschließlich mit Selbstdarstellung zu tun. Da sollten diese Profilneurotiker eben halt auch unter sich bleiben.
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#23 goddamn liberalAnonym
  • 09.05.2019, 18:51h
  • Antwort auf #22 von saltgay_nl
  • Zu den 'Epigonen' Wagners gehören auch Smetana ('Libussa'), Debussy und der frühe Schönberg ('Gurre-Lieder').

    Will sagen: Da bleibt in der Musikgeschichte dann nicht mehr viel allzuviel übrig, was man willkürlich runterputzen kann.

    Da beschäftige ich mich doch lieber mit dem Kampf gegen Putinisten.
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#24 paradoxAnonym
  • 09.05.2019, 19:45h
  • Antwort auf #18 von Schmalhans
  • Zitat aus wikipedia:

    "Am 11. März 2014 unterzeichnete Gergijew den offenen Brief von russischen Kulturschaffenden, in dem die Haltung des Präsidenten W. Putin zur Ukraine und Krim unterstützt wird. In dem Brief wird die" gemeinsame Geschichte" und die "gemeinsamen Wurzeln, unserer Kultur und ihrer geistigen Ursprünge, unserer Grundwerte" und "Sprache" als verbindendes Element beider Staaten hervorgehoben und den Wunsch nach einer "stabilen Zukunft" ausgesprochen. Die Unterzeichner dieses Briefes wurden von russischen und ukrainischen Künstlern stark kritisiert. Das Kultusministerium der Ukraine erstellte daraufhin eine "schwarze Liste" auf der die Künstler genannt sind, die durch die Unterstützung von Putins Position als Gefahr für die "nationale Sicherheit" der Ukraine eingestuft werden. Gergijew wurde auch in Deutschland für seine Unterschrift heftig kritisiert und seine vertraglich bereits bestehende Position als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker schien gefährdet. ..."

    Er ist nicht nur Dirigent, er engagiert sich politisch fragwürdig.

    Dass er in Bayreuth dirigieren soll, haben wir verstanden, und deshalb wird der Protest am 17.05. stattfinden. Dazu darf dann auch gerne der Antisemitismus Wagners kritisiert werden, damit der Protest authentisch und ernst gemeint rüber kommt.

    ©BuntesUndSchönes
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#25 Ivan TonkijAnonym
  • 10.05.2019, 17:38h
  • Antwort auf #18 von Schmalhans
  • Allerwertes schmales Brett, Ihre Propagandamaschine Marke "Kreml'" macht hier ja ganz schön Wind. Allerdings dermaßen plump, dass es tausende Werst gegen den Westwind stinkt.

    Putin-Russland foltert unliebsame Künstler in Arbeitslagern - z.B. Pussy Riot im mordwinischen Straflager IK-14 - mit 17 Stunden täglicher Zwangsarbeit unter Morddrohungen und Schlafentzug. Russische "Gestapo"? Aber sicher, Towarischtsch!

    #19 bringt es auf den Punkt. Danke liberal. Gergiew agiert in Deutschland mitnichten nur als Künstler, sondern auch als putinistischer Propagandawürmling.
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