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Kommentare zu:
Prokop zum Fall Semenya: Sport steckt im Dilemma


#1 MarthaAnonym
  • 11.05.2019, 08:21h
  • Genau da gehört es auch hin, was Grundrechte angeht. Dieser CAS Verein ist mir zwielichtig.

    Und ich mir sehr sicher: Das Urteil der CAS wird sofort kassiert. Zu diskriminierend- vorsätzliche Körperverletzung. Musste Usain Bolt sich seine Beine kürzen?
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#2 PeerAnonym
  • 11.05.2019, 09:08h
  • Dieses "Dilemma" verschuldet der Sport selbst, weil er LGBTI diskriminiert.

    In anderen Bereichen beschwert sich niemand über Unterschiede.

    In der Leichtathletik wird niemand mit langen Beinen ausgeschlossen, weil er Vorteile gegenüber Athleten mit kürzeren Beinen hat. Oder im Basketball werden sogar explizit besonders große Spieler gesucht.

    Aber bei LGBTI werden vermeintlich Vorteile dann plötzlich als "unerlaubter Vorteil" ausgeschlossen. Oder es wird gar verlangt, dass Sportler ihr Blut manipulieren, was sonst streng verboten ist.

    So macht sich der Sport unglaubwürdig und lächerlich und führt sich letztlich selbst ad absurdum.
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#3 Carsten ACAnonym
#4 tzrfhdfhfdhAnonym
  • 11.05.2019, 11:43h
  • Ich finde das Urteil gut und richtig. Testosteronlevel von Männern haben im Frauensport nichts zu suchen.

    Testosteron macht den Unterschied und ist der Hauptgrund für die größere körperliche Leistungsfähigkeit von Männern gegenüber Frauen und letztlich der Grund für die Trennung in Frauen- und Männerwettbewerbe. Würden Frauen und Männer in gemeinsamen Wettbewerben antreten, hätten die besten Frauen auf Grund ihres viel geringeren Testosteronlevels keine Chance in Sportwettbewerben gegen die besten Männer.

    Insofern ist es richtig intergeschlechtliche Menschen nach ihrem Testosteronlevel entweder den Frauen- oder den Männerwettbewerben zuzuordnen. Rein intergeschlechtliche Wettbewerbe sind auf Grund der geringen Zahl intergeschlechtlicher Menschen nämlich nunmal kaum umsetzbar und intergeschlechtliche Menschen auch mit männlichem Testosteronlevel den Frauenwettbewerben zuzuordnen bedeutet ihnen die auf natürliche Weise (wegen dem Testosteronlevel) schwächere Konkurrenz zu geben, sodass intergeschlechtliche Menschen mit hohem Testosteronlevel viel zu leicht gewinnen können.

    Semenya muss einfach zur Kenntnis nehmen, dass der männliche Testosteronlevel Semenya einen zu großen und somit unfairen Vorteil gegenüber Frauen (mit weiblichen Hormonspiegeln) verschafft.

    Es geht hier nicht nur um Semenya, sondern auch um die gesamte Konkurrenz und auch die Konkurrenz hat Rechte, nicht nur Semenya.

    Es ist emotional nachvollziehbar, dass queere Medien das Urteil als Diskriminierung empfinden, aber dabei werden leider sowohl die Sicht der Konkurrenz als auch die Rechte der Konkurrenz ausgeblendet. Das ist ein einseitiges Urteil der queeren Medien.

    Ich begrüße das Urteil des CAS und bin überzeugt davon, dass jedes weitere Gericht, welches darüber urteilt, zu demselben Schluss kommt.
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#5 rdgdgdfgAnonym
  • 11.05.2019, 11:52h
  • Antwort auf #3 von Carsten AC
  • Semenya kann bei den Männern mitlaufen ohne den männlichen Testosteronlevel künstlich auf ein weibliches Testosteronlevel senken zu müssen.

    Der einzige Grund warum Semenya das nicht tut, ist, dass Semenya unbedingt in Frauenwettbewerben antreten will, um dort mit ihrem männlichen Testosteronlevel einen riesigen Vorteil gegenüber der Konkurrenz mit weiblichem Testosteronlevel zu haben.

    Wenn Semenya einen so hohen Testosteronlevel hat, so MUSS Semenya zwangsläufig Hoden haben und ist somit biologisch keine reine Frau. Und wenn Semenya weder Frau noch Mann ist, dann sollte man am Testosteronlevel festmachen, ob Semenya bei den Männern oder den Frauen mitlaufen kann, da Testosteron DAS Leistungshormon ist. Und wenn Semenya einen männlichen Testosteronlevel hat, dann kann Semenya nicht bei den Frauen mitlaufen.

    Ich könnte darauf wetten, dass viele von euch sich noch nichtmal die Urteilsbegründung des CAS durchgelesen haben und trotzdem gegen das (gerechte) Urteile stänkern.

    Und zuletzt noch der Link zu diesem Video:

    www.youtube.com/watch?v=Hvg50P4FwTk
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#6 HyenadykeProfil
  • 11.05.2019, 12:53hKöln
  • Antwort auf #4 von tzrfhdfhfdh
  • Ich finde das Urteil falsch.

    Abgesehen davon, dass Semenyas Testosteronlevel eben nicht auf "Männerniveau" liegt, sagt der Blutspiegel von Testosteron noch gar nichts über die damit verbundenen Vorteile aus.

    Der Wirkung von Testo auf den Muskelaufbau ist unbestritten - allerdings bei weitem nicht so groß, wie von Einigen behauptet. Der Unterschied zwischen "männlicher" und "weiblicher" Körperkraft beträgt, um Größe und Gewicht bereinigt, laut diversen Studien zwischen 10 und 20 Prozent. "Frauen" sind also in der Regel wegen ihrer Körpergröße schwächer (als "Männer") und nicht wegen ihres Geschlechts.
    [Quelle: NASA, HUMAN INTEGRATION DESIGN HANDBOOK]

    Sportlerinnen (hier mal ohne *, weil die Sportkategorie gemeint ist) sind aber in der Regel eher größer als der Durchschnitt.

    Das Weiteren soll Semenya angeblich ja 5-Alpha-Reduktase-Mangel haben. Ich habe aber immer nur Behauptungen darüber gefunden, die sich selbst referieren. Mir scheint es so, als hatte das notorische Schmierblatt DailyMail mal "Intersexualität" gogoogelt und dann das erste oder zur Agenda passendste Beispiel rausgesucht und einfach Semenya zugeordnet. Das wurde dann von allen zitiert.
    Fest steht nur, dass Semenyas Testowert über dem "weiblichen" und unter dem "männlichen" Referenzbereich liegt.

    Doch wenn sie jetzt tatsächlich 5-Alpha-Reduktase-Mangel haben sollte, dann hätte ein höherer Testosteronwert für Semenya gar keinen Vorteil. Denn 5-Alpha-Reduktase wandelt Testosteron in Dihydrotestosteron um, welches deutlich stärker auf den Androgenrezeptor wirkt als Testosteron. Dadurch hätte sie sogar einen Nachteil gegenüber anderen Frauen mit funktionierender 5-Alpha-Reduktase.

    Du siehst Hormone, Geschlecht und Leistungsfähigkeit sind eben nicht mal eben in einen einfachen Zusammenhang zu bringen.
    Deine Aussage "sie könne ja bei den Männern mitlaufen" ist einfach nur eine Beleidigung und Diffamierung von Inter*Menschen.
    Aber letztendlich fällt das nur auf Dich zurück.
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#7 HyenadykeProfil
  • 11.05.2019, 13:34hKöln
  • Antwort auf #5 von rdgdgdfg
  • Noch ein Nachtrag:

    Ein hoher Testosteronlevel heißt noch lange nicht, dass zwangsläufig Hoden vorliegen müssten.

    Im Gegenteil: Estradiol kann im menschlichen Körper nur aus Testosteron hergestellt werden. Ist das entsprechende Enzym (Aromatase) defekt, fehlt oder funktioniert plötzlich nicht mehr richtig, dann wird trotz Eierstöcken fleißig Testo produziert, welches dann aber nicht mehr in Estradiol umgewandelt wird, sondern - welch Wunder - den Testolevel ansteigen lässt ...
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#8 feli491Anonym
  • 11.05.2019, 13:46h
  • Antwort auf #4 von tzrfhdfhfdh
  • "Analysten geraten allzu oft von statistischen Generalisierungen zu quasi-definierenden oder prototypischen Charakterisierungen von "Frau" und "Mann", und homogenisieren auf die Art inakkuraterweise beide Kategorien und marginalisieren die, die diesen Prototypen nicht entsprechen."

    (übersetzt aus Penelope Eckert und Sally McConnell-Ginet, "Think practically and look locally: language and gender as community-based practice", 1992)
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#9 MarianneAnonym
#10 MonomiloAnonym
#11 FaktencheckAnonym
  • 11.05.2019, 15:03h
  • Antwort auf #9 von Marianne
  • "Semenya mit unveränderten Testosteronwerten weiter bei den Frauen mitlaufen zu lassen ist aus meiner Sicht frauenfeindlich."

    Es ist frauenfeindlich, Frauen das Recht auf körperliche Selbstbestimmung und Unversehrtheit zuzugestehen?

    Immer wenn man denkt, es könnte nicht mehr zynischer werden...
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#12 HyenadykeProfil
  • 11.05.2019, 15:08hKöln
  • Antwort auf #9 von Marianne
  • Oh Prima!
    Wikipedia Artikel geändert am 5. Mai. Gleich 3 (drei!!!) Quellenangaben, die sich dummerweise im Kreis zitieren bzw. Kommentare sind.

    Der einzige Hinweis, den ich gelten lasse, ist das CAS-Dokument, das aber auch nicht von Semenya spricht, allerdings für sie gelten soll, in dem von "XY-DSD" die Rede ist.
    DSD steht hier für "Disorders in Sexual Development" also "Störungen der Sexualentwicklung". (Welch ein wertender Begriff ...)
    Dazu zahlen aber sehr viel mehr Konditionen, die einen Karyotyp 46XY beinhalten.

    Wie das jetzt bei Semenya aussieht, weiß ich nicht und wissen auch die "Semenya ist ein Mann!"-Schreier*innen nicht.
    Welche Auswirkungen ihr erhöhter Testospiegel auf ihre Leistungsfähigkeit hat, können auch nur ihre Ärzt*innen sagen - wenn überhaupt.
    Das können wir Euch aber noch so oft erklären, Ihr werdet es immer ignorieren.

    Der Umgang mit ihr ist aber typisch, wie die Existenz von Menschen mit angeborenen Variation der Geschlechtsmerkmale geleugnet, pathologisiert und ihr Selbstbestimmungsrecht mit Füßen getreten wird.
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#13 FaktencheckAnonym
  • 11.05.2019, 15:10h
  • Antwort auf #5 von rdgdgdfg
  • "dass Semenya unbedingt in Frauenwettbewerben antreten will,"

    Eine Frau, die als Frau bei den Frauen teilnehmen will! Eine Sportlerin, die ihre natürlichen Vorteile im Sport nutzt! Die damit auch noch gewinnen will, obwohl sie doch genau weiß, dass dann die anderen nicht gewinnen können! Hat die Welt jemals so eine egoistische Schweinerei gesehen?! Pfui!
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#14 MonomiloAnonym
  • 11.05.2019, 17:44h
  • Antwort auf #13 von Faktencheck
  • Na, darfs se doch auch, sofern sie sämtliche Regeln und Regulierungen einhält die auch für alle andere Teilnehmer gelten... Is ja net so dass die Vorschrift dann nur für sie gilt!

    Sind Hormone / Testosteron nicht überhaupt erst der Grund warum man Männer- und Frauenteams hat? Wenn der "natürliche Vorteil" jetzt plötzlich nicht mehr relevant sein sollte, warum dann überhaupt noch teamtrennung?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#15 augenrollAnonym
  • 11.05.2019, 22:16h
  • Antwort auf #4 von tzrfhdfhfdh
  • Wie oft schreibst du das eigentlich noch? Hast du da eine Zahl als Ziel gesetzt? Wärst du so nett und würdest uns das bitte mitteilen, dann können wir uns darauf einstellen?

    Welche Ziele möchtest du damit denn erreichen? Die Argumentation mancher Bürger/innen vor Augen führen und danach sie kritisieren? Wie umständlich.
    Lasse die Leute doch selbst schreiben und dann kann jeder darauf antworten. Wäre das nicht ehrlicher und authentischer??
    Oder möchtest du damit deine eigentliche Meinung verdeckt zum Ausdruck bringen? Dann sei wenigstens so ehrlich und schreibe sie mit wiedererkennbarem Nick hin, anstatt hier ein Kasperletheater zu vollführen.

    Mit dieser Art tust du wirklich niemandem einen Gefallen. Außer dass es nervt, ist es nebenbei völlig kontra-Vielfalt, und als Inter-feindlich einzustufen, auch wenn du damit "nur" die Meinung einiger in der Gesellschaft wiedergibst.
    Schreib doch bitte deine eigene Meinung hin und überlasse andere Standpunkte denen, die diese tatsächlich haben.

    Du wirfst manchen Kommentatoren vor, sie seien nicht erkennbar. Wie sehr bist du das denn momentan? Mache dich doch bitte erkennbar und gewähre anderen, ihren Beitrag schreiben zu können, so dass etwas deutlicher wird, wer neu hinzukommt und wer hier schon länger schreibt.
    Solange du das von anderen erwartest, solltest du es auch selbst umsetzen, ansonsten wirkt es allmählich albern und fragwürdig!

    ©BuntesUndSchönes
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#16 augenrollAnonym
  • 11.05.2019, 22:30h
  • Antwort auf #5 von rdgdgdfg
  • bla, bla, bla...

    Du schreibst hier deine Befindlichkeiten hin und bist gar nicht bereit, andere Lebenssituationen kennen zu lernen und verstehen zu wollen.
    Es dreht sich halt nicht alles um deine eigene Welt, sondern außer dir gibt es noch unzählige andere Menschen mit anderen Situationen, die genauso ihren Wert haben.

    Ich verstehe gar nicht wie man als selbst der LSBTTIQ Zugehöriger solche Kommentare schreiben kann und gleichzeitig meint, Solidarität sei wichtig (??)
    In welcher Verfassung muss man sein, sowas zu posten?? Und noch zu denken, es würde unterstützt werden?
    Welche Ziele hast du eigentlich?

    "keine reine Frau"
    Boah, weißt du eigentlich, was du da schreibst?? Wenn dir der Zusammenhalt der LSBTTIQ wirklich wichtig ist, dann überlasse den Müll doch bitte denen, die ihn aussprechen, anstatt ihn hier zu vervielfältigen, als sei es deine ureigene Überzeugung.
    Es sei denn, es ist tatsächlich deine Meinung, dann frage ich mich aber, weshalb du von Solidarität und Zusammenhalt sprichst?? Das würde sich nämlich stark widersprechen.

    Wie auch immer: Reflexion schadet nicht.

    ©BuntesUndSchönes
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#17 augenrollAnonym
  • 11.05.2019, 22:38h
  • Antwort auf #9 von Marianne
  • Ich würde sagen, die Grenzen sind erreicht.
    Manchmal ist es besser, gar nichts zu äußern, bevor man noch Schaden anrichtet!

    Wer bist du eigentlich? Bist du neu hier? Irgendwie kommst du mir bekannt vor. Verwendest einen Diskussionsstil, den du anderen strengstens untersagst.

    Ich weiß ja nicht, welche Probleme du hast, aber du hast definitiv welche. Probleme sind da, um sie zu lösen. Rebellieren hilft da nichts, auch wenn du das so geil männlich findest.

    Andere sind gelegentlich eher entsetzt von deinen Absonderungen.

    ©BuntesUndSchönes
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#18 augenrollAnonym
  • 11.05.2019, 22:54h
  • Ich drücke Semenya alle beiden Daumen und wünsche ihr die Kraft, die sie braucht, um sich da durchzusetzen.
    Ist nicht alles nur 1 oder 2. Menschen sind vielfältig und so muss man sie auch respektieren.
    Sie definiert sich selbst als Frau insofern ist längst klar, dass sie bei den Frauen läuft.
    Und diese Testosteron-Debatte hat sich auch geklärt mit dem Gesetz, das bereits genannt wurde: die unzumutbare Einzelbelastung wiegt schwerer als der angebliche "Nachteil" anderer.
    So ist es.

    Der Weltärztebund hat sich gemeldet und sich ebenfalls zu Semenya gestellt.

    Vielfalt liegt in der Natur der Menschheit. Da kann man noch Millionen Mal no, no, no, no, schreiben - es nutzt nichts.

    Zitat von Marlene Dietrich:
    "Wann wird man je versteh'n?"

    Gute Frage, ich denke, Menschen können verstehen, aber wieviele wollen es verstehen?

    ©BuntesUndSchönes
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#19 TheDadProfil
  • 12.05.2019, 15:38hHannover
  • Antwort auf #4 von tzrfhdfhfdh
  • ""Ich finde das Urteil gut und richtig. Testosteronlevel von Männern haben im Frauensport nichts zu suchen.""..

    Und immer noch dieser Unfug der längst mehrfach widerlegt wurde !

    Du bist nicht nur Faktenresistent, sondern auch noch so ein "Kategorie-Liebhaber"..

    Gut..
    Versuchen wir es mal anders..

    Caster Semenya ist eine Frau !

    Kann eine Frau einen "Testosteronlevel" eines Mannes haben ?

    Offensichtlich JA..
    Was dann aber nicht die Frau zu einem Mann machte, sondern diesen den Männern zugeschriebenen Wert eines "Testosteronlevel" widerlegt !
    Und damit als "einfach unbrauchbar" aus dem Rennen kickt..

    Deine Forderung Caster Senenya müsse sich "rückwärts dopen" um eine Startberechtigung bei den 800-Meter-Läufen zu erhalten ist nichts weiter als
    "versuchte vorsätzliche Körperverletzung in einem besonders schwerem Fall"
    denn OHNE GRUND in den Hormonhaushalt eines Menschen einzugreifen ist schlichtweg nichts weiter als eine Form der KASTRATION !

    Das Blöde an der Sache :
    Du merkst hier nicht einmal welche "Forderung" Du hier aufstellst !

    Die "Forderung" richtet sich nämlich überhaupt nicht an irgendwelche "gleiche Chancen im Sport", sondern einfach nur an den Auschluß von Menschen aus Gründen die DU nicht einmal im Ansatz begreifen WILLST !

    Und damit gebührt Dir hier auch die Homo-Gurke des Tages !
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#20 TheDadProfil
  • 12.05.2019, 15:56hHannover
  • Antwort auf #5 von rdgdgdfg
  • ""Semenya kann bei den Männern mitlaufen ohne den männlichen Testosteronlevel künstlich auf ein weibliches Testosteronlevel senken zu müssen.""..

    Es ist mindestens Zweifelhaft ob sie dafür eine Start-Erlaubnis erhielte !
    Denn sie ist eine Frau..

    ""Der einzige Grund warum Semenya das nicht tut, ist, dass Semenya unbedingt in Frauenwettbewerben antreten will, um dort mit ihrem männlichen Testosteronlevel einen riesigen Vorteil gegenüber der Konkurrenz mit weiblichem Testosteronlevel zu haben.""..

    Eine ebenso einfach wie bösartige Unterstellung !

    Der einzige Grund warum Semenya das nicht tut, ist, dass Semenya unbedingt in Frauenwettbewerben antreten will ist :
    SIE IST EINE FRAU !

    ""Wenn Semenya einen so hohen Testosteronlevel hat, so MUSS Semenya zwangsläufig Hoden haben und ist somit biologisch keine reine Frau.""..

    Och, kuck mal..
    Biologistische "Argumente" die sich über ihr mangelhaftes Wissen dann auch einfach selbst disqualifizieren..

    Wenn nur Hoden einen Testosteronspiegel erzeugen könnten der hoch genug sein soll um einen Menschen z einem Mann zu machen, wieso erzeugen dann weibliche Menschen männlichen Nachwuchs ?

    Weibliches Testosteron wird in den Eierstöcken produziert..
    Ob diese nun eine Überproduktion haben, oder Caster Semenya zusätzlich noch über "innenliegende Hoden" und damit über die "doppelte menge" an Produktions-Standorten für das Hormon verfügt, hat Dich und mich nicht zu interesseren..

    Zumal "innenliegende Hoden" in der Regel die Produktion an Hormonen eines "normalen Levels" gar nicht erreichen, diese Hoden sehr klein bleiben weil einfach der Platz zum Wachstum fehlt, was dann wieder die Möglichkeit zur Produktion von Hormonen sehr stark begrenzt, und in vielen fällen auch einfach ganz verhindert, worüber Tausende Jungen mit so genannten "Pendel-Hoden" ein trauriges Lied anstimmen können, deren Eintreten in die Pubertät mangels "homonellem Anschub" durch die geringe bis sehr geringe Hormon-Produktion einfach ausbleibt..
    Was dann in vielen Fällen bis zur Unfruchtbarkeit geht, denn eine signifikante Samen-Produktion entfällt gleich mit..

    Aber zurück zu Deinem Unfug..

    ""da Testosteron DAS Leistungshormon ist.""..

    Strunzdummer Unfug..
    Testosteron ist ein Sexualhormon..
    Verantwortlich für die Sexualität, verantwortlich für die Pubertät bei Jungen, für das entstehen von männlichem Nachwuchs, und dann nebenbei verantwortlich für Muskelaufbau, Körperlängen-Wachstum, Haarwuchs UND Haarausfall, und für die Körperhaare..

    Und so ganz nebenbei ist der Testosteronspiegel auch signifikant von der Ernährung abhängig..
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#21 TheDadProfil
  • 12.05.2019, 16:04hHannover
  • Antwort auf #9 von Marianne
  • ""Ich akzeptiere, dass Semenya sich als Frau sieht und als Frau lebt.

    Aber Fakt ist, dass sie XY-Chromosomen hat""..

    Und so ganz nebenbei wirft man die Forderung von Trans*-Menschen UND auch Intergeschlechtlichen Menschen über Bord, daß nur sie selbst das Recht haben sich als diejenigen zu beschreiben, die sie sind..

    FREMDBESTIMMUNG über die Schiene
    "die hat aber die und die Chromosomen"
    sind schlichtweg unterirdisch !

    SIE IST EINE FRAU !

    PUNKT !

    ""Damit ist sie nun einmal keine eindeutige biologische Frau und Frauensport ist dafür da, dass Bio-Frauen auch eine Chance auf Erfolge haben.""..

    Wunderbar..
    Kampf-getöse Cis versus, Äh ?
    Was ist denn hier dann das Gegenteil von "Bio-Frauen" ?
    (an dieser Stelle spar ich mir den Begriff)

    Merkst Du eigentlich was Du dort schreibst ?

    ""Semenya mit unveränderten Testosteronwerten weiter bei den Frauen mitlaufen zu lassen ist aus meiner Sicht frauenfeindlich.""..

    Ist ja auch viel "schädlicher" so Frauenfeindlich zu sein, als einfach nur Trans*phob !

    Vor allem wenn man vorher mühsam die "Bio-Frauen" von "dem ganzem anderem rest" getrennt hat..

    Facepalm..
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#22 HyenadykeProfil
  • 13.05.2019, 16:17hKöln
  • Antwort auf #20 von TheDad
  • Hust - Also, auch wenn ich jetzt ungern klugscheiße; wenn Du diese Beiträge beantwortest, solltest Du nicht unbedingt Argumente vorbringen, die so nicht haltbar sind.

    Der Testosteronspiegel der gebärenden Person hat nichts mit dem Geschlecht des Kindes zu tun. Ein hoher Testo-Wert führt nicht zur Geburt eines Jungen - wobei bei einer Schwangerschaft generell des Estradiol in die Höhe schießt.

    Es gibt bei "innenliegenden Hoden" keine "doppelte Menge" an Hormone produzierenden Drüsen vor. Denn, jetzt müssen die Biologist*innen mit ihrem 5.-Klasse-Schulbuchwissen ganz tapfer sein - "Hoden" und "Eierstöcke" sind im Grunde ein und die selben Organe. Die Zelltypen und Stukturen im Inneren sind nur unterschiedlich ausgeprägt. Und können - zumindest bei Mäusen und Ratten - durch "Gen-Schalter" dazu gebracht werden, sich vom einen ins andere umzuwandeln. Auch bei bereits ausgewachsenen Tieren.

    Letztendlich gibt es bei allen Reproduktionsorganen nur zwei Richtungen, in die sich das entsprechende Organ mal mehr oder weniger stark entwickelt. Meistens zwar mehrheitlich in die Eine oder Andere, aber nie so "100 Prozent" und manchmal das eine in die, das andere dorthin.
    Eine Grenze, ab der von "weiblich" oder "männlich" unterschieden werden könnte, kann nicht klar definiert werden.

    Aber Leute, die alles in "Ja" und "Nein" und "Schublade" einteilen müssen, wollen so was gar nicht hören ...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#23 TheDadProfil
  • 13.05.2019, 20:21hHannover
  • Antwort auf #22 von Hyenadyke
  • ""Es gibt bei "innenliegenden Hoden" keine "doppelte Menge" an Hormone produzierenden Drüsen vor. Denn, jetzt müssen die Biologist*innen mit ihrem 5.-Klasse-Schulbuchwissen ganz tapfer sein - "Hoden" und "Eierstöcke" sind im Grunde ein und die selben Organe.""..

    Ist mir als Krankenpfleger bekannt..
    Nun weiß ich ja nicht welche Form der Intergeschlechtlichkeit GENAU bei Caster Semenya vorliegt, und so habe ich dann auch nicht behauptet daß dies so sei, sondern die Möglichkeit angeführt :

    ""Ob diese nun eine Überproduktion haben, oder Caster Semenya zusätzlich noch über "innenliegende Hoden" und damit über die "doppelte menge" an Produktions-Standorten für das Hormon verfügt, hat Dich und mich nicht zu interesseren""..

    Und nun muß ich dich ein bisschen "enttäuschen", denn die Möglichkeit einer "Organ-Verdoppelung" ist gar nicht so selten wie man meinen will..
    Am häufigsten ist hier die Form einer "dritten oder vierten Niere" bekannt, aber es gibt eben auch Menschen die SOWOHL Hoden als auch Eierstöcke besitzen :

    ""Laut medizinischer Definition von Hugh H. Young ist für Zwitter der mikroskopische Nachweis von sowohl Eierstockgewebe als auch Hodengewebe im selben Körper erforderlich.[39] Bis 1959 wurden aber nur 90 solcher Fälle in der wissenschaftlichen Literatur gezählt""..

    Das ist zugegebenermaßen sehr selten, aber eben nicht unmöglich..

    de.wikipedia.org/wiki/Intersexualit%C3%A4t

    ""Der Testosteronspiegel der gebärenden Person hat nichts mit dem Geschlecht des Kindes zu tun. Ein hoher Testo-Wert führt nicht zur Geburt eines Jungen - wobei bei einer Schwangerschaft generell des Estradiol in die Höhe schießt.""..

    Inzwischen beeinflußt einer Studie nach sogar der Blutdruck der Mutter das Geschlecht des Kindes..
    Dazu gibt es auch immer noch viele Mythen wie den "Zeugungszeitpunkt" relativ zum Eisprung, oder gar die Lage beim Geschlechtsverkehr..
    Oder auch Stress..

    ""Eine Grenze, ab der von "weiblich" oder "männlich" unterschieden werden könnte, kann nicht klar definiert werden.""..

    Zunächst :
    ""Der Mann hingegen produziert zwei Arten von Spermien: Die eine Hälfte enthält ein X-Chromosom, die andere Hälfte ein Y-Chromosom. Deshalb wird das Geschlecht eines Menschen im Moment der Befruchtung bestimmt.""..

    www.planet-wissen.de/natur/anatomie_des_menschen/vererbung/p
    wievererbungdesgeschlechts100.html


    Diese Grenze wird in der 9.Schwangerschaftswoche vermutet und einem entsprechendem Hormonspiegel der werdenden Mutter angelastet..
    Eine Störung dieses "geregelt eindeutigen Hormonspiegels" führt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zur Ausbildung einer der über 400 bekannten Varianten der Intergeschlechtlichkeit..

    In der 5.Klasse gibt es leider keinen Aufklärungsunterricht der derlei spezifisch erklären würde..
    Nicht einmal in der Wiederholung der Materie in der 8.Klasse..
    Deshalb wissen die meisten ja auch so wenig darüber..
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#24 HyenadykeProfil
  • 14.05.2019, 10:32hKöln
  • Antwort auf #23 von TheDad
  • Na ja, eine tatsächliche Verdopplung der Gonaden liegt selbst bei Ovotestes kaum vor. Bei "echten Zwittern" liegt meist ein Eierstock und ein Hoden vor.
    Dabei liegen die Fallzahlen ja sehr niedrig. Wobei da (und generell bei Intersexualität) auch nicht bekannt ist, wie viele Fälle aufgrund unauffälligem Erscheinungsbild übersehen werden. Viele der "seltenen" Befunde werden rein zufällig entdeckt.

    Mit der Grenze zwischen "weiblich" und "männlich" meinte ich die Zuordnung eines einzelnen Geschlechtsmerkmals. Natürlich kann ein Zentimetermaß an die Klitoris angelegt werden und ab einem Zentimeter ist es halt ein Mikropenis. (Was tatsächlich so passiert und zur Verstümmlung von Kleinkindern führt), aber diese Kriterien sind rein willkürlich und medizinisch nicht zu begründen.

    Wie auch immer, was mit Semenya los ist, geht uns und auch die Schreihälse nichts an.
    Es darf halt nur nicht sein, dass hier eine Pflicht zur Körperverletzung eingeführt wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »

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