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Neuer Job für FDP-Bundestagsabgeordneten

Jens Brandenburg ins Kuratorium der Deutschen Aids-Stiftung berufen

Der offen schwule FDP-Politiker will sich in dem Gremium für den Abbau der Vorurteile gegen HIV-Positive engagieren.


Jens Brandenburg ist seit 2017 einer von 80 liberalen Abgeordneten im deutschen Parlament (Bild: Deutscher Bundestag / Achim Melde)

  • 13. Mai 2019, 16:04h, noch kein Kommentar

Der Bundestagsabgeordnete Jens Brandenburg, der LSBTI-politische Sprecher der FDP-Fraktion, ist in das Kuratorium der Deutschen Aids-Stiftung berufen worden. Das ehrenamtliche Kuratorium unterstützt und berät den Vorstand bei der Verwirklichung der Stiftungszwecke. Neben Brandenburg sind gut ein Dutzend weitere Menschen vertreten, insbesondere Unternehmer und Promis. Dazu gehören etwa Entertainer Hape Kerkeling, Moderatorin Jessica Stockmann oder bis zu ihrem Tod vergangenen Monat die Schauspielerin Hannelore Elsner.

Brandenburg hatte sich bereits zur Schulzeit im Projekt SCHLAU NRW in der Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt engagiert. Aids-Stiftung-Vorstandschefin Kristel Degener hob in einer Erklärung von Montag den politischen Einsatz des 33-jährigen Politikers für Menschen mit HIV/Aids hervor. "Für die Aufklärung unserer jüngeren Zielgruppen ist er ein geeigneter Multiplikator", so Degener.

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Brandenburg verspricht Einsatz für PrEP

In seiner Funktion als LSBTI-politischer Sprecher der FDP-Fraktion würden sich "viele Berührungspunkte zum Thema Aids" finden, erklärte Brandenburg. "Männer, die Sex mit Männern haben, gehören zu den Hochrisikogruppen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass für die PrEP als eine weitere Schutzmöglichkeit geworben wird und vorhandene Vorurteile abgebaut werden. Gegen die Diskriminierung von Menschen, die sich bereits mit HIV infiziert haben, sehe ich noch großen Handlungsbedarf", so Brandenburg.

Der FDP-Politiker, der seit dem Wiedereinzug der Liberalen 2017 im Bundestag sitzt, ist auch Mitglied im Kuratorium der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (queer.de berichtete). (dk)