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Kommentare zu:
Grüne starten Bundestagsoffensive gegen LGBTI-Diskriminierung


#1 coolAnonym
  • 15.05.2019, 13:13h
  • Juhu, auf die Grünen ist Verlass :-D
    I love it.
    Super Nachricht.

    ©BuntesUndSchönes
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#2 PetterAnonym
  • 15.05.2019, 13:16h
  • Ich danke den Grünen, dass sie (wie schon bei der Eheöffnung) den Stein ins Rollen bringen und die anderen Parteien unter Handlungsdruck setzen.

    Solange in Art. 3 GG explizit Nicht-Diskriminierungs-Merkmale genannt werden, ist es diskriminierend, LGBTI dort explizit auszuschließen.
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#3 FelixAnonym
  • 15.05.2019, 13:57h
  • "Jeden Tag kommt es auch in Deutschland zu homophoben und transfeindlichen Übergriffen"

    Der beste Beleg, dass Union und SPD nicht länger wegsehen dürfen, sondern endlich aktiv werden müssen.
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#4 zundermxeAnonym
  • 15.05.2019, 14:21h
  • Gute Offensive der Grünen.

    Auch wenn es immer wieder ernüchternd ist, dass wir uns in 2019 immer noch über Selbstverständlichkeiten, die unveräußerliche Basis und Merkmal freier Demokratien sein sollten und müssen, freuen dürfen.

    @ Grüne: bitte präziser was die internationale Politik angeht.
    Europa ist unser aller Lebens- und Einflussbereich.
    Hier muss nach den Wahlen konkret und fortlaufend für GANZ Europa gekämpft werden. Das ist zentral für alle.
    Weiterhin werden die Opfer von 33-45 und von 45-73 viel zu selten erwähnt und an sie erinnert. Eine fundierte Aufarbeitung und Würdigung durch Politik und Staat ist dringend erforderlich auch für die Zukunft dieses Landes. Dies sollte mMn auch im Geschichtsunterricht erwähnt werden.

    @ queer.de: die Grünen auf Ökopartei zu reduzieren, egal ob im positiven oder negativen Sinne, halte ich für zu oberflächlich und daher auch falsch.
    Mag kleinlich klingen - ist aber in jeder Weise irreführend und bedient, positiv oder negativ, nur Schubladen.
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#5 LarsAnonym
  • 15.05.2019, 15:35h
  • Die sehr umfangreiche Liste der Grünen zeigt, dass wir noch lange nicht voll gleichgestellt sind und dass es noch viel zu tun gibt.

    Jede Partei, die das nicht in vollem Umfang und mit ganzer Kraft angeht oder die das auch nur verzögert, ist für mich unwählbar.
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#6 LarsAnonym
  • 15.05.2019, 15:40h
  • #################
    Fast alle Bundesländer hätten Aktionspläne aufgelegt. "Die Bundesregierung bleibt bisher bei unverbindlichen Absichtserklärungen", kritisierte Lehmann.
    #################

    Wie immer bei Union und SPD:
    viel heiße Luft, der keine Taten folgen.

    Ist ja nicht nur bei LGBTI-Themen so, sondern auch bei der zunehmenden sozialen Spaltung, Explosion der Mieten, fehlende Kita-Plätze, marode Straßen/ Brücken/ Schienenwege, nur auf dem Papier existierender Mindestlohn, Rentenpolitik, Gesundheitspolitik, etc. etc. etc.

    Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt, aber viele Rentner müssen Pfand sammeln oder zu Tafeln, Kinderarmut ist auf Rekordniveau, etc.
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#7 Simon HAnonym
  • 15.05.2019, 15:42h
  • Wieso fordern die Grünen nur die Aufnahme der sexuellen Identität ins Art. 3 GG und nicht auch die sexuelle Orientierung?

    Ersteres bezieht sich auf Trans- und Intersexuelle. Letzteres auf Homo- und Bisexuelle. Beides muss in Art. 3 GG.
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#8 unpaintedProfil
  • 15.05.2019, 15:58hDarmstadt
  • "sexuelle Identität" finde ich etwas schwammig. Ich bin für "sexuelle Orientierung" und "geschlechtliche Identität"
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#9 marcocharlottenburgAnonym
  • 15.05.2019, 16:05h
  • Es wurde schon mehrfach geschrieben. Einfach Abs. 2 und 3 streichen. Dann braucht es nicht der Benennung von Merkmalen die nicht diskriminiert werden dürfen. Vielleicht für CDU/CSU auch einfacher zu schlucken, weil nix von sex (-ueller) Orientierung auftaucht.
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#10 Simon HAnonym
#11 Demokratie lebenAnonym
  • 15.05.2019, 19:30h
  • Wäre eine Anpassung und Erweiterung von Grundgesetz Artikel 3 Nummer 3 auf weitere Vorgaben aus der Europäischen Grundrechte Charta angebracht? Änderungsempfehlung für eine offene Diskussion

    3) Niemand darf wegen seine[r/s Geburt,] Geschlecht[/es /-licher Vielfalt, genetischen Merkmale,] seiner Abstammung, seiner Rasse, [der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit,] seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, [seiner sexuellen Orientierung/en, seines Alters,] seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    Originaltexte

    Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    Art 3
    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    www.gesetze-im-internet.de/gg/art_3.html

    CHARTA DER GRUNDRECHTEDER EUROPÄISCHEN UNION (2000/C 364/01)
    Artikel 21Nichtdiskriminierung
    (1) Diskriminierungen, insbesondere wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der ethnischen oder sozialen Herkunft, der genetischen Merkmale, der Sprache, der Religion oder der Weltanschauung,der politischen oder sonstigen Anschauung, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung, sind verboten.

    www.europarl.europa.eu/charter/pdf/text_de.pdf
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#12 AnonymAnonym
  • 15.05.2019, 20:03h
  • Entsprechend einer Ausschussempfehlung soll die TSG Begutachtung nicht als Konversationstherapie gewertet und verboten werden.
    Auch soll es keine Selbstbestimmung bei der medizinischen Versorgung geben.

    Darüber wird am Freitag im Bundesrat abgestimmt.
    Und damit soll das Verbot von Konversationstherapien wieder Personenkreise bewusst ausschließen. Völlig inakzeptabel.
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#13 coolAnonym
#14 TheDadProfil
#15 TheDadProfil
  • 15.05.2019, 23:00hHannover
  • Antwort auf #7 von Simon H
  • ""Wieso fordern die Grünen nur die Aufnahme der sexuellen Identität ins Art. 3 GG und nicht auch die sexuelle Orientierung?""..

    Sexuelle Identität IST das was Du hier unter "Orientierung" verortest..

    Eine "Orientierung" ist aber eine frei gewählte Sache, und kann sich damit auf einen Fetisch oder eine Liebhaberei beziehen, aber nicht auf die Tatsache Schwul, Lesbisch, Bisexuell, Pan-, Multi,- oder sonstwie-sexuell zu sein..

    ""Ersteres bezieht sich auf Trans- und Intersexuelle.""..

    Nein..
    Zumal es Trans-Geschlechtlich und Inter-Geschlechtlich heißt, und es sich deshalb um die GESCHLECHTS-Identität handelt !
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#16 TheDadProfil
  • 15.05.2019, 23:09hHannover
  • Antwort auf #9 von marcocharlottenburg
  • ""Es wurde schon mehrfach geschrieben. Einfach Abs. 2 und 3 streichen.""..

    Es wurde auch schon mehrfach ausführlich erklärt das man keine Sätze aus der Verfassung einfach so streichen KANN !

    Um die Absätze 2 und 3 des Artikel 3 GG zu "streichen", muß man den Absatz 1 ausführlich gestalten..

    Denn das Grundrecht kann NUR "erweitert" aber nicht eingeschränkt werden..

    Der Wegfall der expliziten Nennung
    "Männer und Frauen sind gleichberechtigt"
    bringt garantiert etliche Leute auf die Barrikaden, und deren Chancen stünden gut die Sache vor dem BVerfG zu gewinnen..
    Blöderweise sind dort ganz sicher die falschen Leute auf diesen Barrikaden..

    Seit über 20 Jahren führen wie die Debatte um die ERWEITERUNG des Artikel 3 GG..

    Die ist auch immer noch nicht damit beendet oder ad Acta gelegt nun noch einmal und vor allem schon wieder einzufordern einfach mal was zu streichen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »

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