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Internationaler Tag der Familie

McDonald's feiert die Familienvielfalt

In einem vorbildlichen Spot zeigt der Burgerbrater schwule, lesbische und trans Eltern – zu sehen auf Facebook und Co. sowie in deutschlandweit über 700 Restaurants.


Screenshot aus dem Mc-Donald's-Clip zum Internationalen Tag der Familie

Familie ist, wer zusammen isst! Auf seinen Social-Media-Kanälen zeigt McDonald's Deutschland anlässlich des heutigen Internationalen Tags der Familie in einem Spot die Vielfältigkeit der Familien.

Zu sehen sind Familien jeglicher Form – kleine, große, mit und ohne Migrationshintergrund sowie welche mit zwei Müttern und zwei Vätern. Mit "Familien, die sich ändern" kommen auch Kinder mit trans Eltern in dem von der Berliner Kreativagentur Heimat konzipierten Clip vor.

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Alle Famiilien "ohne Wenn und Aber" willkommen

Die Familienmitglieder werden jeweils durch eine spielerische Anordnung der berühmten goldenen Bögen des McDonald's-Logos visualisiert, musikalisch begleitet von Bachs Minuet in G Major. Über die Social-Media-Kanäle hinaus zeigt die Fast-Food-Kette den Film auch in deutschlandweit über 700 Filialen. In einem Berliner McDonald's Restaurant wird zudem der McDonald's-Pylon anlässlich des Familientages angepasst.

Direktlink | Der Clip von McDonald's zum Familientag

"Das Thema Familie liegt in der DNA unserer Marke. McDonald's versteht sich immer schon als das Familienrestaurant schlechthin", erklärte McDonald's Deutschland CMO Susan Schramm. "Mit dem Clip wollen wir mit einem Augenzwinkern zeigen, dass wir alle Familien bei uns willkommen heißen. Ohne Wenn und Aber."

Der Internationale Tag der Familie ist ein offizieller Gedenktag der Vereinten Nationen. Er findet seit 1993 jährlich am 15. Mai statt. (cw/ots)



#1 PetterAnonym
  • 15.05.2019, 13:39h
  • Wenn selbst ein Konzern wie McDonald's schon weiter als die deutsche Bundesregierung ist und den Wert der Vielfalt erkannt hat, wird es höchste Zeit, dass auch Deutschland endlich mal im 21. Jahrhundert ankommt und LGBTI nicht nur ein bisschen, sondern zu 100% gleichstellt - inkl. Art. 3 GG.
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#2 MonomiloAnonym
  • 15.05.2019, 14:36h
  • Antwort auf #1 von Petter
  • Werbung ist Werbung...

    Die wissen das se mit dem Thema Aufmerksamkeit generieren und die Marke wieder im Gespräch ist...

    Siehe Gillette, siehe Nike, siehe Otto etc.... Die negativen Reaktionen werden durch Neukunden und Imagepolierung relativiert, Twitter und instagram drehen hohl und verbreiten die Werbung, dadurch wird die die Reichweite wiederum erhöht etc.....

    Und "weiter als die Bundesregierung".... McDonald ist ein Milliardenschwerer Konzern der ganz zeitgemäß Menschenrechte als Umsatzverstärker einsetzt, da gibt's nichts zu vermenschlichen....

    Des einzige was sich aus solcher Werbung filtern lässt ist die absolut begrüßenswerte Tatsache das man 2019 so werben kann ohne dass man Umsatzeinbußen zu befürchten hat.... Spricht aber eher für den Zustand unserer Gesellschaft als für die Firma!
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#3 Simon HAnonym
  • 15.05.2019, 15:50h
  • Antwort auf #2 von Monomilo
  • Ja, Konzerne machen sowas nicht aus Menschlichkeit, sondern weil sie sich Profite davon erwarten und davon ausgehen, dass die positiven Effekte die negativen übersteigen.

    ABER:
    Dennoch sind solche Aktionen und solche Werbung natürlich viel wert, weil man viele Leute damit erreicht. Und auch Leute, die man mit politischen Diskussionen, LGBTI-Filmen, Ausstellungen mit LGBTI-Themen, etc. nicht erreichen würde.

    Und ja: ein Konzern, der den Wert von Vielfalt erkennt (und wenn auch nur den finanziellen Wert) ist weiter als unsere schwarz-rote Bundesregierung. Denn mit deren Linie verletzen sie ja nicht nur Grundrechte, sondern indem sie auf eine schrille Minderheit Ewiggestriger hören, schaden sie auch ganz Deutschland finanziell.

    Wenn Union und SPD uns schon nicht aus ethischen Gründen vollkommen gleichstellen und mehr für die gesellschaftliche Akzeptanz tun, dann sollten sie es wenigstens aus finanziellen Gründen tun, weil es der Volkswirtschaft nützt. Aber nicht mal das tun Union und SPD. Also ist offenbar McDonald's weiter als unsere Bundesregierung.
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#4 cinnamonEhemaliges Profil
  • 15.05.2019, 16:05h
  • Da gibts nicht viel zu kritisieren aus meiner Sicht, das haben sie gut gemacht. Das man mit Werbung Kunden gewinnen möchte, ist ja der Sinn der Sache. Aber man kann es so oder so machen und ein Stück weit beeinflussen solche Spots auch unsere Gesellschaft und dieser bestimmt positiv.
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#5 MonomiloAnonym
  • 15.05.2019, 16:29h
  • Antwort auf #3 von Simon H
  • Nö, du kannst einen seelenlosen, gewinnorientierteren Milliarden Dollar Konzern nicht mit einer gewählten Regierung vergleichen.... Zwischen "Umsatz machen" und "ein Land regieren" gibt's doch noch n kleinen Unterschied, völlig gleich wie man zu der Regierung steht....

    Hier geht's auch nicht um Werte oder Menschenrechte, sondern um äußerst effektive Werbung ( dein Statement ist der beste Beweis das sie funktioniert)... Einem Konzern credits zu geben weil er weiß wie er gesellschaftliche Entwicklung in Kohle umwandelt... no way!

    Sonst würde der Clip sicher auch in Ländern laufen in denen Homosexualität per Gesetz zwar erlaubt aber gesellschaftlich mehrheitlich abgelehnt wird.... Und ohne auch nur ein Stück weit zu recherchieren behaupte ich mal das dies nicht der Fall ist! Denn das wäre aus gewinnorientierter Sicht schlichtweg dumm und um nichts anderes außer Gewinn geht es....!

    2019 und mcdonalds is plötzlich einer von "den guten".... Tja, so schnell sind Themen wie Tier- und Klimaschutz plötzlich zweitrangig bis gar nicht relevant, immerhin ham se n schwulen innen clip gepackt.... Image poliert, Umsatz generiert, und alle klatschen mit!

    Mal abwarten wie lang es dauert bis wieder alle ganz schockiert zum Boykott aufrufen wenn die nächsten Aufnahmen ausm stall auftauchen....
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#6 MonocelloAnonym
#7 ZwiespaltAnonym
  • 15.05.2019, 20:31h
  • Antwort auf #6 von Monocello
  • So steht es geschrieben, aber ehrlich gesagt, hab ich da, wo ich bisher gewesen bin, noch keine Angestellten gesehen, die zur LSBTTIQ gehören. Da ich selbst lesbisch bin, würde ich es merken, wenn da jemand zur LSBTTIQ gehört.
    Vielleicht ist das in anderen Gebieten und anderen Ländern anders.

    ©BuntesUndSchönes
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#8 TheDadProfil
  • 15.05.2019, 23:23hHannover
  • Antwort auf #2 von Monomilo
  • ""Des einzige was sich aus solcher Werbung filtern lässt ist die absolut begrüßenswerte Tatsache das man 2019 so werben kann ohne dass man Umsatzeinbußen zu befürchten hat.... Spricht aber eher für den Zustand unserer Gesellschaft als für die Firma!""..

    Äh ?
    Wenn ein international tätiger Konzern auch nur für eine Sekunde "denkt" es gäbe jemanden an den er sein Produkt NICHT verkaufen würde, dann ist er in genau der Sekunde Pleite..

    Das hat weder etwas mit Menschenrechten zu tun, noch mit Vielfalt, noch mit anderen Ideen..

    Doch wie man auch immer mal wieder an IKEA sehen konnte, siehe dazu die Werbung in den Katalogen in Russland, Polen oder China, finden solche Werbe-Kampagnen ganz schnell ihre Grenzen in der Realität anderer Länder..
    Da darf man sich auch nichts vormachen..

    Was man dazu auch noch sagen kann :
    Konzerne wie "McDonalds" verkaufen dann auch nicht alles und überall..

    Zum Beispiel kein Rindfleisch in Indien, kein Schweinefleisch in "islamisch geprägten" Ländern und Regionen" wie Pakistan, und keine Krustentiere in Israel..

    Dafür haben sie gerade auf dem Europäischem Märkten die Veganer und Vegetarier als potentielle Kunden entdeckt..
    Man verkauft was man verkaufen kann, an diejenigen die es kaufen wollen..
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#9 TheDadProfil
  • 15.05.2019, 23:26hHannover
  • Antwort auf #7 von Zwiespalt
  • ""aber ehrlich gesagt, hab ich da, wo ich bisher gewesen bin, noch keine Angestellten gesehen, die zur LSBTTIQ gehören. Da ich selbst lesbisch bin, würde ich es merken, wenn da jemand zur LSBTTIQ gehört.""..

    Für das mangelhafte funktionieren Deines "Radars" kann der Konzern ja nun wirklich nichts !

    Vielleicht wechselst Du auch einfach nur zu selten die Filialen ?
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#10 PanBoy84Profil
  • 16.05.2019, 07:26hMülheim an der Ruhr
  • Antwort auf #7 von Zwiespalt
  • "Da ich selbst lesbisch bin, würde ich es merken, wenn da jemand zur LSBTTIQ gehört."

    Ui, na dann gib diesen heißen Tipp mal ans BAMF weiter. Einfach queeres Perdonal eonstellen, das die Asylanträge wegen Homosexuellenverfolgung & Co. auf Berechtigung prüfen kann. Dass die da nicht vorher drauf gekommen sind.

    Zum Thema: Schöne Sache :-) Unabhängig vom Unzernehmen. Denn je mehr Großlonzerne sich so zeigen, desto mehr zeigt sich, dass dies (allen Unkenrufen mancher "alternativer" Traditionalisten zum Trotz) in der Gesellschaft mehr und mehr ankommt. Bedankt euch also bei der Gesellschaft, nicht den Konzernen :-)
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