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Pat Robertson
TV-Prediger: Diskriminierungsschutz für LGBTI führt zu Atomkrieg
Wenn die USA auch queere Menschen vor Diskriminierung schützen, gehen nach Ansicht des prominentesten TV-Predigers des Landes die Bomben hoch.

Amerika wird bald so aussehen wie auf diesem Bild aus "Star Trek: Enterprise", sollte das Land Homosexuelle nicht länger diskriminieren (Bild: Paramount)
- 15. Mai 2019, 12:41h 2 Min.
Der prominente amerikanische Fernsehprediger Pat Robertson hat Homosexuelle bereits für Erdbeben, Hurrikans und Terrorismus verantwortlich gemacht, jetzt malt er in seiner Personalitysendung "The 700 Club" das Gespenst eines Atomkriegs an die Wand. In seiner Sendung vom Dienstag machte der Prediger mit düsteren Vorhersagen Stimmung gegen den Entwurf eines Antidiskriminierungsgesetzes (Equality Act), der derzeit von den Demokraten im Repräsentantenhaus vorangetrieben wird. Das Gesetz sieht vor, Diskriminierung aufgrund der Merkmale "sexuelle Orientierung" und "Geschlechtsidentität" bundesweit zu verbieten – wie dies bereits seit Jahrzehnten für Merkmale wie Geschlecht, Rasse oder Religion Gesetz ist.
Laut Robertson droht den USA bei Verabschiedung des Gesetzes der Untergang: "Das ist ein schrecklicher Schlag gegen die Religionsfreiheit und die Heiligkeit von Amerika", sagte der evangelikale 89-Jährige. "Ich habe Levitikus [3. Buch Mose] gelesen. Dort steht, dass das Land euch wegen dieser Dinge 'ausspeien' wird." Er bezog sich damit auf eine Bibelstelle in der Region von Levitikus 20,13, die von Homo-Hassern immer wieder als göttlicher Beweis für die Minderwertigkeit Homosexueller angeführt wird ("Wenn jemand beim Knaben schläft wie beim Weibe, die haben einen Greuel getan und sollen beide des Todes sterben").
Gott: "Ich werde Amerika als Nation beseitigen"
Robertson machte sich in seiner Show dann daran, seinem Gott Worte in den Mund zu legen: "Ich denke, Gott wird sagen: 'Ich hab genug von dir, Amerika, wenn du diese Art von Sachsen machst. Ich werde dich als Nation beseitigen." Danach brachte Robertson Beispiele, wie Gott vorgehen könnte: durch einen Atomkrieg oder eine Sonneneruption. "Wir wollen das nicht", fuhr Robertson weiter. "Wir wollen den Segen Gottes, nicht den Fluch Gottes." Deswegen sollten die Zuschauer ihre Abgeordneten in Washington anrufen und das Gesetz ablehnen.
Mit seinen kruden Thesen in "The 700 Club" beeinflusst Robertson seit über 50 Jahren Millionen von evangelikalen Christen. Er mischt in der Sendung stets Politik und Religion. Auch parteipolitisch war er bereits aktiv: 1988 belegte er als Präsidentschaftskandidat der Republikaner bei den parteiinternen Vorwahlen Rang drei hinter George H.W. Bush und Bob Dole.
"The 700 Club" wird in den USA seit 1966 auf Hunderten Kanälen ausgestrahlt. Eine abgewandelte Form der Sendung gibt es in Deutschland auf Bibel TV unter dem Titel "Club 700" zu sehen. Bibel TV wirbt für die Show mit den Worten: "Die Sendung will eine Hoffnung vermitteln, die gerade auch in schwierigen Situationen trägt – durch authentische Berichte, die das Vertrauen in den lebendigen Gott stärken können." (dk)















Das... Also.... So ne klassischen Flut ist nicht mehr gut genug oder was..... Fängt der dude jetzt an Uran anzureichern oder was.... Herrgott wäre ich pissig wenn ihn die Atombombe erfunden hätte und dann so Gott von hinten kommt "hold my beer, ich hab da ne Idee"...
Schmeiß mich weg ey, der Laden is so durch....