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Stil-Ratgeber

Die erste gemeinsame Wohnung

Wohl für die allermeisten Paare ist der Bezug der ersten gemeinsamen Wohnung etwas ganz Besonderes. Vier Einrichtungstipps für ein gemütliches Nest.


Für die meisten Paare ist der Umzug in die erste gemeinsame Wohnung ein echter Meilenstein (Bild: Rawpixel.com / fotolia.com)
  • 15. Mai 2019, 17:56h, noch kein Kommentar

Ein Zuhause ist mehr als der Ort, an dem wir schlafen und duschen. Es ist ein Rückzugsort, an dem wir uns so geben können, wie wir wirklich sind. Die erste gemeinsame Wohnung ist für Paare etwas ganz Besonderes, weil sie dem Beziehungsalltag ein gemeinsames Zentrum gibt. Für die meisten Beziehungen ist der Umzug in die erste gemeinsame Wohnung deshalb ein echter Meilenstein.

Wenn das neue Zuhause eingerichtet wird, stehen aber auch Kompromisse an, denn jeder Mensch hat seine eigenen Vorstellungen von seinem ganz privaten Bereich. Damit beide Partner sich im gemeinsamen Heim wiederfinden und zu Hause fühlen können, sollten Wünsche und Vorstellungen im Vorfeld besprochen werden. Welcher Einrichtungsstil gefällt beiden gut? Welche Möbel und Einrichtungsgegenstände sollen aus dem bisherigen Wohnsitz unbedingt mit umziehen? Wird das neue Interieur eher schlicht oder extravagant? Gibt es Vorlieben für die farbliche Gestaltung?

Ganz zentral ist die Frage, wie viel Gemütlichkeit sich beide Partner für das gemeinsame Zuhause wünschen und welche Wohnelemente für sie Behaglichkeit und Wohlfühlatmosphäre ausmachen. Mit diesen Einrichtungstipps wird die erste gemeinsame Wohnung garantiert zu einem richtig gemütlichen Nest.

1. Weiß und Naturholz passen immer

Die Frage nach dem passenden Einrichtungsstil kann viele Kontroversen hervorbringen. Landhaus oder Jungendstil, Skandinavisch, oder vielleicht doch im angesagten Shabby Chic? Wer sich auf einen sehr speziellen Einrichtungsstil konzentrieren möchte, sollte sicher sein, dass beide Partner sich in dieser Wohnatmosphäre wohlfühlen.

Weiß und Naturholz sind ein unschlagbares Duo, wenn es darum geht verschiedene Stilvorstellungen zu mixen. Weiße Wände und Decken in Kombination mit schlichten Naturholzmöbeln bieten die perfekte Grundlage, um unterschiedliche Dekoelemente zu ergänzen. So können zum Beispiel einzelne Zimmer mit den passenden Accessoires auch nachträglich noch ihren ganz eigenen Stil erhalten.

Ein ganz dickes Plus von Weiß und Naturholz: Auch die kleinen Raritäten, die aus dem alten Zuhause unbedingt mit umziehen müssen, lassen sich hier problemlos unterbringen, ohne das Gesamtbild zu stören.


Beide Partner müssen sich in der gemeinsamen Wohnung wohlfühlen (Bild: halloleinwand)


2. Eigene Fotos für den persönlichen Touch

Nichts ist so persönlich wie Fotos, denn sie zeigen, wer hier lebt und was den Menschen, die diese vier Wände ihr Zuhause nennen, im Leben wichtig ist. Fotos können in kreativen Collagen oder auch einzeln in schönen Bilderrahmen gut in Szene gesetzt werden. Beliebt sind auch stylische Wandtattoos, in die sich Fotos oder Bilderrahmen integrieren lassen.

Ein ganz besonders stilvoller und hochwertiger Hingucker ist ein Foto auf Leinwand. Die besondere Oberflächenstruktur der Leinwand macht aus einem einfachen Schnappschuss ein Kunstwerk. Viele Online-Fotoshops haben hochwertige Leinwanddrucke im Sortiment. Wichtig ist dabei, dass sich das ausgewählte Bild in Auflösung und Farbqualität dafür eignet, in entsprechender Größe auf eine Leinwand gedruckt zu werden.


Bilder bringen Charakter und Wärme in die eigenen vier Wände (Bild: Angelov / fotolia.com)


3. Hygge ist das Zauberwort

Hygge stammt aus dem dänischen Sprachgebrauch und ist seit einigen Jahren in aller Munde. Auch im Bereich Wohnambiente hat Hygge Einzug gehalten. Es gibt sogar einen eigenen Einrichtungsstil, der die Gemütlichkeit in den Vordergrund rückt. Denn genau das ist es, wofür Hygge steht: Gemütlichkeit, Wohlfühlen, Entschleunigung, das Leben genießen, Behaglichkeit.

In dieser Hinsicht können wir viel von den Dänen und ihrer Einstellung zum Leben lernen. Auch im World Happiness Report 2019 der UN ist dieses urgemütliche Völkchen wieder zur glücklichsten Nation der Welt gekürt worden. Kein Wunder, dass wir uns auch für das eigene Zuhause gerne ein bisschen Hygge abschauen.

Hygge ist dort, wo Entschleunigung und Entspannung möglich sind. Jeder definiert Wohlfühlen und Entspannung natürlich etwas anders. Es gibt aber ein paar Stilelemente, die eine ganze Menge Hygge in die eigenen vier Wände zaubern können. Selbstgemachtes gibt uns zum Beispiel das Gefühl, dass wir wirklich zu Hause sind und uns so lassen können, wie wir uns fühlen. Auch eine gemütliche und harmonische Beleuchtung sorgt für Behaglichkeit. Ein Paar Kerzen oder warme Leuchtelemente sollten deshalb nicht fehlen. Und dann ist da natürlich noch das Stückchen Flauschigkeit, das wir insgeheim alle lieben. Weiche Kissen, warme und weiche Stoffe auf Sitzmöbeln, Wolldecken auf dem Sofa für kühle Tage und eine kuschelige Bettwäsche schaffen Hygge und sind deshalb ein Must-Have.

Auch in der Küche wohnt Hygge. Die Dänen lieben es, mit ihren Liebsten zu kochen und zu essen. Die Küche sollte deshalb nicht nur ein Arbeitsplatz sein, sondern ein Ort zum Wohlfühlen und genießen. Wenn es die räumlichen Gegebenheiten zulassen, sollte in der Küche ein kleiner Tisch mit Stühlen Platz finden, damit gemütliche Koch- und Plausersessions möglich sind. Auch Barhocker am Küchenthresen erfüllen diesen Zweck. Hauptsache, es bleibt kommunikativ und gemütlich, eben einfach hyggelig.

4. Alles ins rechte Licht rücken

Beleuchtung ist ein ganz wichtiges Stilmittel, um das eigene Zuhause wohnlich zu gestalten. Natürlich kommt es auch hier auf den persönlichen Geschmack an, aber ein paar Grundregeln können alles ins rechte Licht rücken:

• Zwischen Arbeitsplatz und Ruheort unterscheiden
Es gibt Bereiche der Wohnung, die gut ausgeleuchtet sein müssen. Dazu zählt zum Beispiel der Schreibtisch, die Arbeitsfläche in der Küche, der Esstisch oder der Badezimmerspiegel. Hier passen helle Leuchtelemente gut. In anderen Ecken darf es ruhig etwas schummeriger werden. Im Wohnzimmer machen sich dezente Leselampen oder eine indirekte Beleuchtung gut. Auch Lichterketten oder dimmbare Leuchtelemente schaffen Gemütlichkeit.

• Dunkle Ecken vermeiden
Dunkle Ecken können Wohnexperten zufolge das Wohnambiente und die Wohlfühlatmosphäre stören. Dunkle Bereiche in der Wohnung lassen sich hervorragend durch einzelne Strahler vermeiden, die gezielt ausgerichtet werden können. Auch kleine Stehlampen oder andere Lichtelemente wie leuchtende Steine oder Zimmerbrunnen mit Leuchtelement zaubern ein wenig Licht in jede Ecke. Eine indirekte Fernsehbeleuchtung oder eine entsprechende Lichtquelle am Computerarbeitsplatz schont außerdem die Augen und gleicht das blaue Flimmerlicht aus.

• Lieblingsecken gezielt beleuchten
Gibt es in den eigenen vier Wänden ganz besondere Lieblingsecken, sollten sie separat beleuchtet werden. Das gilt zum Beispiel für Bilder, besondere Dekoelemente oder andere Lieblingsstücke, die Beachtung finden sollen. Es gibt einfach zu installierende und preisgünstige Stahlerkonzepte, die jede Lieblingsecke in neuem Glanz erstrahlen lassen. Grundsätzlich ist die passende Beleuchtung etwas sehr Subjektives. Eventuell sind ein paar Anpassungen nötig, bis sich alles richtig anfühlt. Eine gute Mischung aus Funktionalität und stilvollem Ambiente passt in jede Wohnung. (ak)