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Grand Prix in Tel Aviv

Zweites Eurovision-Halbfinale: Das sind alle Teilnehmer

Unser Grand-Prix-Experte Jan Gebauer bewertet die 18 Songs des zweiten Halbfinales, bei dem auch Deutschland abstimmen darf.


Chingiz (Aserbaidschan), John Lundvik (Schweden) und Luca Hänni (Schweiz). Alle Bilder: EBU

Das Eurovisions-Spektakel in Tel Aviv geht in die zweite Runde. Nach dem ersten Halbfinale sind bereits zehn Länder ins Finale eingezogen. Die zweite Show mit gleich fünf Top-Favoriten auf den Gesamt-Sieg wird wieder live ab 21 Uhr im Fernsehen auf One und als Stream auf eurovision.de übertragen. Als Gäste sind unter anderem der international bekannte Mentalist Lior Suchard und der erste israelische Sieger Izhar Cohen ("A Ba-Ni-Bi", 1978) dabei. Als Kommentator ist wieder Peter Urban zu hören.

Folgende 18 Kandidaten gehen ins Rennen (mit dem jeweiligen Musikvideo hinter dem Titellink):

Armenien: Srbuk – "Walking Out"



Was für eine subtile Startreihenfolge: Armenien darf das Halbfinale eröffnen, Aserbaidschan beschließen. Beide haben recht düstere Beiträge. Sängerin Srbuk steht ihre Frau alleine auf der Bühne und verlässt sich ganz auf ihre überaus beeindruckende Stimme, die in den Proben jedes Mal glänzte. Eine der besten weiblichen Gesangsleistungen in diesem Halbfinale. Srbuks druckvoller Pop-Song ist darüber hinaus sehr eingängig. Obwohl sie weder in den Wetten noch in den Kritiken bislang besonders hochsteht, hat sich Srbuk in den Proben sehr gut geschlagen und gehört ins Finale.

Irland: Sarah McTernan – "22"



Beim Rekordsieger Irland (sieben Siege!) läuft es seit zwei Jahrzehnten ähnlich schlecht wie bei der großen Schwester Großbritannien. Sarah McTernan hat das große Pech, mit ihrer doch eher durchschnittlichen Stimme direkt zwischen den beiden toll singenden Mädels aus Armenien bzw. Moldau anzutreten. Im Hintergrund gibt es Pop-Art à la Roy Lichtenstein, und dazu tanzen zwei Mädels in pinken Fifties-Hosenanzügen, dabei ist "22" eher belangloser Folk-Pop, dem eine andere Inszenierung besser gestanden hätte. Alles ganz süß, aber leider ist das kein Festivaltitel und fällt gegenüber der starken Konkurrenz mächtig ab.

Moldau: Anna Odobescu – "Stay"



Erinnert sich noch jemand an den ukrainischen Beitrag von 2011? Nein? Aber an die Sandmalerin Ksenija Symonowa ganz bestimmt! Unglaublich, aber wahr, die darf dieses Jahr noch einmal ihren Vogelsand vor großem Publikum verstreuen, um den moldauischen Beitrag zu unterstützen. Das hat Anna Odobescu, die ohne Zweifel gut singt, auch bitter nötig. Ihre Ballade "Stay" klingt abgestanden nach einem Beitrag anno 1985. Dazu trägt sie ein Hochzeitskleid wie aus einer alten "Denver Clan"-Folge. Nach zwei sehr guten Ergebnissen in den letzten Jahren hat Moldova damit vor allen Dingen eins: Sand im Getriebe!

Schweiz: Luca Hänni – "She Got Me"



Nach drei Frauen in Folge ist es nun endlich Zeit für sexy Luca Hänni, der die Schweiz zum besten Ergebnis in 25 Jahren führen soll. Sein mit Latin- und arabischen Elementen aufgepeppter, an Jason Derulo und Konsorten erinnernder Ohrwurm hat alle Zutaten, um wirklich ganz vorne zu landen. Der DSDS-Sieger von 2012 ist längst kein Milchbubi mehr, und, ganz wichtig, bewegen kann sich der Gewinner der RTL-Tanzshow "Dance Dance Dance" natürlich auch. Seit 2014 war die Schweiz nicht mehr im Finale und der letzte Top-10-Hit datiert aus 2005 – Luca Hänni hat beste Voraussetzungen, die Durststrecke zu beenden.

Lettland: Carousel – "That Night"



Lettland hat es schwer. In den letzten zehn Jahren versauerte man bis auf zwei Ausnahmen meist ganz hinten im Halbfinale. Auch dieses Jahr sieht es nicht sonderlich gut aus. Der entspannte wie träge Indie-Folk-Pop der Gruppe Carousel scheint direkt an den Bandnamen anzuknüpfen: Ein Karussell, dass sich unmotiviert um den sich ständig wiederholenden Refrain dreht. Dabei wird es am Ende "That Night" sein, in der Lettland mal wieder im Halbfinale rausflog.

Rumänien: Ester Peony – "On A Sunday"



Die Dame mit dem Künstlernamen wie von einer englischen Kosmetikfirma gewann den heimischen Vorentscheid sitzend. Für den ESC darf sie stehen, bessere Laune scheint ihr das nicht zu bereiten. Neben die Sängerin, die aussieht wie Draculas Tochter, gesellen sich zwei Backgroundsänger, zwei Tänzer und ihr Freund, der Gitarrist – alle in schwarzen Outfits. Stimmlich sicher, aber musikalisch seicht dümpelt das Pop-Liedchen drei Minuten vor sich hin. Das macht die Lady aus Armenien deutlich besser. Ein düsterer Wackelkandidat.

Dänemark: Leonora – "Love Is Forever"



Bei den Dänen geht es wieder fröhlicher zu. Stilistisch nicht zu weit von Irland oder Lettland entfernt, aber um Lichtjahre besser. Leonora präsentiert ihr Lied wie einst Wencke Myhre ihr "Hoch der Liebe" mehrsprachig. "Liebe ist für alle da" wird der einzige deutsche Textbestandteil im gesamten Wettbewerb bleiben. Das ist so banal wie herzig ,und alles steht und fällt mit der sympathischen Sängerin, die das Ganze überaus locker nimmt. Leonora sitzt mit den größten Augenbrauen des Wettbewerbs auf einem überdimensionalen Stuhl. Neben ihr nehmen nacheinander die Backgroundsänger Platz und alle schunkeln vor dem Hintergrund aus Sonne und Wolken ins Finale. Dort wird's gemütlich im Mittelfeld.

Schweden: John Lundvik – "Too Late For Love"



Endlich wieder was fürs schwule Auge. Mr. Lundvik sieht toll aus, hat das schönste Lächeln und den knackigsten Hintern im Wettbewerb. Und was noch viel wichtiger ist: Er singt hervorragend. Damit es noch runder aussieht und klingt, bekommt er ein Quartett draller Gospel-Ladys an die Seite gestellt. Das klingt hymnisch und geht sofort ins Ohr, erinnert aber leicht an den österreichischen Beitrag von 2018. Der räumte bei den Jurys ab, landete beim Publikum aber nur im Mittelfeld. So wird es dem Schweden vermutlich auch ergehen. Das Halbfinale schafft er locker, aber nur mithilfe der Jurys kann er vorne landen, denn der perfekt dargebotene Radio-Pop mit Gospel-Touch ist eine Spur zu erwachsen und brav, um sich beim Publikum durchzusetzen.

Österreich: PÆNDA – "Limits"



Im letzten Jahr schafften es die Österreicher sensationell aufs Treppchen. In diesem Jahr wird es die Sängerin PÆNDA mit ihrem sphärischen Pop-Lied "Limits" nicht mal ins Finale schaffen. Der ORF kündigte sie nach der internen Auswahl mit den Worten "ein ausdrucksstarkes Zeichen für das moderne, kraftvolle Musikland Österreich" an. Der zarte Beitrag mit seinen vielen Höhen löst dieses Versprechen nur bedingt ein. Ein hübsches Lied und sicher auch keine schlechte Sängerin, aber in den Proben sah das bislang alles sehr harmlos aus.

Kroatien: Roko – "The Dream"



Noch ein Land, das sich von vielen schlechten Platzierungen nicht entmutigen lässt und das angestaute ESC-Leid in drei Minuten verarbeitet. Die klassische, mit Schmerzen aufgerührte Balkanballade halten ja auch Serbien, Nordmazedonien und Albanien parat. Der auf Englisch und Kroatisch gesungene "Dream" lebt von der beeindruckenden Stimme Rokos, wirkt aber leider durch die ihm aufgebundenen Flügel etwas lächerlich. Im Vorentscheid waren diese noch weiß, beim ESC sind sie gülden. Der schwule Zuschauer wird vermutlich eh von den beiden Engeln neben ihm abgelenkt: oberkörperfrei, durchtrainiert, hübsch! Hier passen die Flügel auch deutlich besser. Trifft Roko die Töne, sollte es aber knapp für das Finale reichen.

Malta: Michela – "Chameleon"



Zurück zur modernen Charts-Mucke! An "Chameleon" schrieb unter anderem Joacim Persson mit, der schon Hits für Lady Gaga, Kylie Minogue oder die Jonas Brothers verantwortete. Der Song klingt wie ein Outtake von Dua Lipa: der Vers ist super, der Drop allerdings gewöhnungsbedürftig, bringt aber Originalität rein. Michela, Siegerin von "X Factor Malta", hat für ihre knallbunte Show sicherheitshalber ihre eigenen LED-Wände mitgebracht. Diese ändern die Farben, Bilder und Worte so schnell und grell wie ein "Chameleon". Das ist eine überraschend runde Angelegenheit, die Malta endlich wieder ins Finale führt.

Litauen: Jurij Veklenko – "Run With The Lions"



Wer sich immer ganz genau den Background anschaut bzw. anhört, wird Jurij Veklenko sicher schon 2013 und 2015 auf der Bühne erspäht haben. Nur Hardcore-Fans, die sich durch sämtliche Vorauswahlen quälen, erinnern sich vermutlich an seinen Auftritt 2017 im litauischen Vorentscheid. Mit aufgeknöpften Hemd sang er die ultrahohe Kopfstimme für eine behörnte Drag Queen, die zum Technobeat Melonen (!) zerschlug – "Get Frighten" ist Kult! 2019 geht es dagegen regelrecht bieder zu: "Run With The Lions" bietet schöne, aber harmlose Pop-Musik, unter anderem geschrieben von Ashley Hicklin, der 2010 für Belgien "Me And My Guitar" verantwortete. Jurij schmachtet in die Kamera und doch will der Funke nicht so richtig überspringen. Ein Wackelkandidat, wie so oft bei Litauen.

Russland: Sergei Lasarew – "Scream"



Letztes Jahr die Katastrophe: Russland schied im Halbfinale aus. Dieses Jahr die Rückkehr von Superstar Sergei Lasarew, der 2016 den dritten Platz mit einer überaus innovativen Show erreichte. Kein Wunder, dass nun alle auf seinen Auftritt warten. Der Song ist eine Überraschung, denn dieses Mal gibt es keinen 08/15-Pop von der Stange, sondern großen Musical-Kitsch, bei dem Lasarew beweisen kann, dass er ein hervorragender Sänger ist. In den Proben lieferte er jederzeit eine exzellente Leistung ab. Dargeboten wird "Scream" vor zunächst verspielten LED-Leinwänden, auf denen der Sänger später mehrfach zu sehen ist. Neben den Niederlanden und Schweden klebt er nicht zu Unrecht wie Pattex an der Spitze der Wettquoten.

Albanien: Jonida Maliqi – "Ktheju Tokës"



Eigentlich sollte ja der albanische Wappenadler irgendwo über die Leinwand flattern, technische Probleme sollen dies aber letztlich verhindert haben. Dafür steht Jonida bedeutungsvoll an ihrem Mikro und singt sich – wie nicht anders bei Albanien zu erwarten – die balkanesische Seele aus dem Leib. Das schwarze Kleid mit Goldapplikationen wird ihr nicht mal einen Preis beim begehrten Barbara-Dex-Award einbringen. Das Ganze haben wir in den letzten Jahren schon x-Mal von Albanien gehört und gesehen. So wirkt das wie eine schlichte Wiederholung.

Norwegen: KeiiNO – "Spirit In The Sky"



Für solche Beiträge muss man den ESC einfach lieben. Richtig schlimmer Euro-Pop-Trash vom Feinsten, den man spätestens in der letzten Minute mitgröhlen muss. Die Zutaten sind herrlich absurd: Es gibt Trommler, samischen Jodelgesang, glänzende Lederhosen und der Sänger Tom Hugo, der auch schon in Deutschland beim CSD auftrat, ist schwul (s.a. queer.de-Interview). Der Song ist seit Wochen ein Riesenhit in Norwegen. Was singt der Sami da eigentlich? "Hol den Holunder … den Holunder"? Darf als Trash-Highlight, ebenso wie Australien im ersten Halbfinale, einfach nicht untergehen. Ist aber sicher ein wenig zu sehr auf die ESC-Hardcore-Fans konzipiert, um im Finale am Samstag ein breites Publikum zu erreichen.

Niederlande: Duncan Laurence – "Arcade"



Seit Wochen ist dieses Lied der Favorit bei den Buchmachern. Auch jetzt nach den Proben hat sich daran nichts geändert, obwohl diese keineswegs vollends überzeugend waren. Duncan Laurence singt seine elegische Ballade sehr konzentriert am Klavier. Fans, die hofften, dass der bisexuelle Sänger ebenso nackt wie im Musikvideo zu sehen ist, dürften allerdings enttäuscht sein. Stattdessen geht zum Climax neben ihm eine Lampe an. Eine Lampe, mehr nicht??? Keine Frage, Duncan hat Ausstrahlung und singt seine schöne Ballade wunderbar. Seinen extrem hohen Favoritenstatus können wir allerdings nicht ganz nachvollziehen. Trotzdem sollte der Sprung ins Finale kein Problem sein, aber ein Sieg ist noch fraglich. Verdient hätten es die so oft gedemütigten Niederländer aber definitiv mal wieder.

Nordmazedonien: Tamara Todevska – "Proud"



"Stolz" lautet der Titel von Tamara Todevska, die auch schon eine bewegte ESC-Vergangenheit hinter sich hat. Unter anderem schied sie 2008 bereits im Halbfinale aus. Sie gehört mit ihrer feministischen Befreiungshymne zu den Geheimtipps im starken zweiten Halbfinale. Die klassische Pianoballade hat aber das Pech, gleich hinter dem am Klavier sitzenden Niederländer zu singen. Auch der vorher auftrumpfende Russe präsentiert eine ähnlich dramatische Ballade – und noch viel schlimmer: ebenfalls Spiegel mit seinem Konterfei. Das wirkt so, als ob Nordmazedonien hier abgekupfert hätte. Das wird eng für das Balkanland. Hat Tamara eigentlich die Stoffreste ihres grünen Kleides an die Portugiesen weitergereicht?

Aserbaidschan: Chingiz – "Truth"



Man sollte eigentlich spätestens dann keine Lieder mehr bewerten, wenn halbnackte Videos vom Interpreten im Netz kursieren und man gedanklich mehr beim Hüftschwung als bei allem anderen ist. Chingiz aus Aserbaidschan gehört zu den absoluten Hinguckern im zweiten Halbfinale. Nicht nur weil er klasse aussieht, sondern auch weil seine Show spektakulär ist. "Stranger Things" tritt auf "Neon Demon": Chingiz steht vor einem großen LED-Dreieck, neben ihm projizieren zwei Lasermaschinen ein rot schlagendes Herz auf Chingiz' schwarzes Oberteil. Neonlicht kommt und geht. Auch im Hintergrund schlägt ein großes Herz. Das passt alles perfekt zu seinem leicht düsteren Electro-Pop-Song, der das Finale auf den Punkt beschließt und zurecht zu den Favoriten gehört.


Jans Prognose: Weiter kommen Armenien, Schweiz, Dänemark, Schweden, Kroatien, Malta, Russland, Norwegen, Niederlande und Aserbaidschan.

Die Auswertung erfolgt wie in den Jahren zuvor: Die Punkte kommen zur Hälfte von den Jurys (zu einem am Mittwoch nicht ausgestrahlten Dress Rehearsal vor Publikum) und den Zuschauern. Auch Deutschland darf bei diesem Halbfinale abstimmen – und kurz den diesjährigen Vertreter, das Duo S!sters mit ihrem Titel "Sister" vorstellen. Die zwei Mädels sind bereits für das Finale am Samstag (21h im Ersten) gesetzt, mit einem per Los gezogenen Start in der ersten Hälfte der Show. Die genaue Startreihenfolge wird von den Produzenten der Show kurz nach dem zweiten Halbfinale bestimmt.


 Update  23.12h: Favoriten sind weiter

Weiter sind Schweiz, Dänemark, Schweden, Malta, Russland, Albanien, Norwegen, Niederlande, Nordmazedonien und Aserbaidschan.

Wie in den Proben seit Mittwoch erwähnten die Moderatoren am Donnerstag erstmals in der Live-Show, dass Madonna am Samstag im Finale auftritt. Die EBU hat bestätigt, dass inzwischen entsprechende Verträge unterzeichnet wurden.

Wöchentliche Umfrage

» Es ist Eurovision-Woche. Was bedeutet das für dich?
    Ergebnis der Umfrage vom 13.05.2019 bis 20.05.2019


#1 NickAnonym
  • 16.05.2019, 10:09h
  • Tolle Zusammenfassung des zweiten ESC-Halbfinales. Freue mich auf einen sehr unterhaltsamen Abend mit deutlich stärkeren Kandidaten als im ersten Halbfinale. Schweden ist mein Favorit!
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#2 TommmiAnonym
#3 GerritAnonym
  • 16.05.2019, 14:26h
  • Ich freue mich schon, heute abend, beim 2. Halbfinale auch mit abstimmen zu dürfen.

    Ich habe mir noch keinen Beitrag angehört, weil ich mich heute abend überraschen lassen will. Aber einige der Fotos und Texte machen mich schon sehr neugierig auf den ein oder anderen Beitrag.
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#4 Patroklos
  • 16.05.2019, 21:58h
  • Wenn es um den Barbara-Dex-Award geht, dann ist Zypern auf jeden Fall in diesem Jahr der Gewinner.
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#5 FrankihAnonym
  • 18.05.2019, 17:42h
  • Warum heißt denn Der Grand Prix Eurovision nicht mehr Grand Prix Eurovision sondern laut EPG der ARD Countdown für Tel Aviv und Finale aus Tel Aviv.

    Ist wohl nix EUROvision mehr. Wenn Israel unberechtigt als EURO dabei ist, warum dann nicht Palestina, Cuba, Algerien...
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#6 TheDadProfil
  • 19.05.2019, 13:35hHannover
  • Antwort auf #5 von Frankih
  • ""Wenn Israel unberechtigt als EURO dabei ist""..

    Und immer wieder dieser Unsinn aus "Eurovision" einen völlig falschen Rückschluß auf "Europa" abzuleiten..

    Der Song-Contest ist eine Veranstaltung von Ferseh-Medien, in früheren Zeiten sogar Radio-Medien, die sich in der EBU zusammengeschlossen haben :

    ""Die Europäische Rundfunkunion (englisch European Broadcasting Union, EBU; französisch Union Européenne de Radio-Télévision, UER) ist ein Zusammenschluss von derzeit 72 Rundfunkanstalten in 56 Staaten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens mit Sitz in Genf. Hinzu kommen etwa halb so viele assoziierte Sender aus der ganzen Welt (33 aus 21 Ländern).""..

    de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Rundfunkunion

    Teilnehmen könnten damit alle folgenden Länder :

    de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Rundfunkunion#Mitglie
    der


    ""warum dann nicht Palestina, Cuba, Algerien...""..

    Algerien kann teilnehmen..
    Das entscheidet aber jedes Land selbst..
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