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Leihmutter bringt Tochter zur Welt

Greg Berlanti und Robbie Rogers bekommen zweites Kind

Die Regenbogenfamilie um den Hollywood-Produzenten und den Ex-Fußballer wächst weiter.


Greg Berlani (rechtes Bild, links) veröffentlicht in sozialen Netzwerken gerne Bilder seiner Regenongenfamilie – links ist seine vor wenigen Tagen gebroene Tochter Mia Barbara zu sehen (Bild: Instagram / gberlanti)

Der 46-jährige Greg Berlanti und sein 32-jähriger Ehemann Robbie Rogers sind zum zweiten Mal Väter geworden. Berlanti verkündete am Donnerstag die Geburt ihrer Tochter Mia Barbara Rogers-Berlanti, die am 13. Mai das Licht der Welt erblickt hatte.

Bereits 2016 war der erste Sohn des Paares, Caleb Gene, geboren worden (queer.de berichtete). Das Väter-Paar ließ danach via Instagram die Öffentlichkeit am Aufwachsen des Kindes teilhaben. Beide Kinder waren von einer Leihmutter auf die Welt gebracht worden.

"Unser Herz und unsere Familie sind noch größer geworden", erklärte Berlanti in sozialen Netzwerken. Rogers ergänzte, dass die kleine Mia bereits nach wenigen Tagen "besessen" sei Greg Berlanti ("Dadda G") und ihrem Bruder Caleb, der sie allerdings nur "toleriert". Ihr zweites Kind sei einen Tag nach seinem eigenen Geburtstag auf die Welt gekommen, so Rogers weiter. "Ich hätte mir keinen perfekterer Art denken können, um meinen Geburtstag zu feiern", erklärte der frühere Fußball-Nationalspieler.

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Rogers und Berlanti sind eines der bekanntesten schwulen Paare in Los Angeles. Rogers war ein Profi-Fußballer und sorgte 2013 mit seinem Coming-out für Schlagzeilen (queer.de berichtete). Eigentlich wollte der Spieler dann seine sportliche Karriere beenden, spielte aber nach viel Zuspruch aus Sport und Gesellschaft zu seinem Coming-out noch vier Jahre lang in der höchsten amerikanischen Liga für das Team LA Galaxy – er ist der bislang einzige offen schwule Spieler in der Major League Soccer (queer.de berichtete). Kurz nach seinem Karriereende heiratete er Berlanti (queer.de berichtete).

Greg Berlanti ist seit Jahren in Hollywood als Regisseur, Drehbuchautor und meist als Produzent erfolgreich. Er produzierte unter anderem TV-Serien wie "Dawson's Creek", "Brothers and Sisters", "The Arrow" und zuletzt "Supergirl". Zu seinen Arbeiten als Regisseur zählte der schwule Film "Der Club der gebrochenen Herzen – Eine romantische Komödie" aus dem Jahr 2000, bei dem unter anderem Zach Braff, Dean Cain und Timothy Olyphant mitspielten. Vergangenes Jahr war sein schwuler High-School-Film "Love, Simon" ein internationaler Hit (queer.de berichtete). Als nächstes Projekt peilt er einen Biografiefilm über Schauspieler Rock Hudson an (queer.de berichtete). Hudson lebte jahrelang versteckt schwul. Seine sexuelle Orientierung wurde erst kurz vor seinem Tod 1985 öffentlich bekannt – der Schauspieler starb an Aids. (cw)