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ESC 2019 in Tel Aviv

Niederlande gewinnen Eurovision: Man selbst sein und Träume umsetzen

Der bisexuelle Sänger Duncan Laurence setzte sich in einer spannenden und unterhaltsamen Show aus Israel mit einer emotionalen Pop-Ballade durch.


Duncan Laurence mit der Eurovision-Trophäe (Bild: EBU / Thomas Hanses)

Die seit Monaten als Favoriten gehandelten Niederlande haben in der Nacht zum Sonntag den diesjährigen Eurovision Song Contest in Tel Aviv gewonnen. Mit seiner Popballade "Arcade" setzte sich der 25-jährige Sänger Duncan Laurence im Finale knapp vor Italien durch. Das emotionale, von Laurence mitkomponierte Lied behandelt den frühen Tod eines geliebten Menschen, lässt sich aber auch allgemeiner als Lied über das verzweifelte Festhalten an einer Liebe deuten.

Direktlink | Die Perfomance von Duncan Laurence nach dem Sieg. Alternativ: Finalauftritt mit Piano, Musikvideo

Mit 492 Punkten erzielte Laurence nur 27 Punkte mehr als Italiens Sänger Mahmood. Auf Platz drei kam Russlands Sergei Lasarew mit bereits weiter abgeschlagenen 369 Punkten. "Dies ist großen Träumen gewidmet – und der Musik, die immer zuerst kommt!", rief Laurence nach der Bekanntgabe seines Sieges. Sein Traum, an dem er hart gearbeitet habe, sei wahr geworden, sagte er bei der anschließenden Pressekonferenz.

Dort setzte der bisexuelle Niederländer erneut auch ein Zeichen für queere Sichtbarkeit und Akzeptanz. Der bürgerlich Duncan de Moor heißende Sänger meinte auf die Frage, was er der LGBTI-Community raten würde: "Das Wichtigste ist natürlich, dem treu zu bleiben, wer man ist, und sich so zu sehen, wie ich mich selbst sehe – ein Mensch, der Talente hat, der Dinge tun kann", so der Sänger. "Bleib dem treu, was du liebst, auch wenn du eine andere Sexualität hast." Man sollte Menschen akzeptieren und gegenseitig für das lieben, was sie sind, anstatt über sie zu urteilen.


Laurence bei der Sieger-Pressekonferenz

"Ich bin mehr als nur ein Künstler, ich bin ein Mensch, eine lebende Person, ich bin bisexuell, ich stehe für Dinge ein", hatte Laurence bereits in der Pressekonferenz nach dem zweiten Halbfinale gesagt. "Und ich bin stolz, dass ich die Chance habe zu zeigen, wer ich bin."

Laurence hatte im letzten Herbst bei Instagram geschrieben, dass er sich vor einigen Jahren bereits im Freundeskreis als bisexuell geoutet habe. "Nicht weil ich mit sowohl Jungen als auch Mädchen rummachen will oder weil ich mich nicht entscheiden kann – Ganz im Gegenteil: Meine Wahl ist klar. Ich verliebe mich in eine Person." Er sei glücklich, vor einigen Monaten eine Person gefunden zu haben, schrieb er damals wenige Monate vor seiner direkten Ernennung als Eurovision-Vertreter durch das niederländische Fernsehen. In mehreren Interviews sprach er danach von seinem Boyfriend.

Die Niederlande, wo das Finale am Samstag eine Einschaltquote von 80 Prozent erzielte, hatten den Wettbewerb zuvor vier Mal gewonnen, zuletzt 1975, und fünf Mal ausgetragen, zuletzt 1980. Laut niederländischen Medien sind mehrere Städte und Austragungsorte für den Wettbewerb im nächsten Jahr im Gespräch.

Norwegen holte Televote

Laurence konnte allerdings weder die Abstimmung der Jury noch die des Publikums gewinnen. Beide Stimmabgaben unterschieden sich zum Teil deutlich. So bekam die nordmazedonische Sängerin Tamara Todevska nach den 237 Punkten von der Jury lediglich 58 Punkte vom Publikum – damit landete sie am Ende auf Platz acht. Der nach der Jury-Wertung mit 239 Punkten knapp führende Schwede John Lundvik bekam vom Publikum nur 93 Punkte und rutschte auf Platz sechs.


Das Gesamtergebnis des Finales

Mit der neuen Vergabereihenfolge der Punkte der Zuschauer nicht nach deren Höhe, sondern nach dem Ranking der Länder beim Televoting, ging während der Show unter, dass Norwegens Gruppe KEiiNO rund um den schwulen Wahlberliner Tom Hugo das Televoting gewonnen hatte – durch den 15. Platz bei den Juries wurde es schließlich für sie ein fünfter Platz.


Zuschauer und Juries hatten unterschiedliche Vorlieben. Jedes der 41 teilnehmenden Länder vergab jeweils zweimal 1 bis 8, 10 und 12 Punkte. Grafik: Wikipedia

Schlusslicht des Abends wurde Großbritannien, das dem Wettbewerb seit Jahren recht ideenlos gegenübersteht. Das drittletzt platzierte Deutschland erfuhr aber eine eigene Demütigung, indem es als einziges Land null Punkte beim Televoting erzielte. Das vom NDR zu einem eingekauften Song gecastete Duo S!sters holte lediglich acht Jury-Punkte aus Dänemark und Weißrussland, sechs aus der Schweiz, fünf aus Litauen, drei aus Australien und zwei aus Irland. Die weißrussische Jury war allerdings kurz vor dem Finale disqualifiziert worden und die Punkte nach einem noch unklaren Verfahren durch die EBU festgelegt worden – insgesamt holte Deutschland nur einen Punkt mehr als das zweitletzte Land, Weißrussland.

Der in der ARD für den Wettbewerb verantwortliche Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber sagte dem Sender, mit dem Ergebnis "haben wir natürlich auch die Zuschauerinnen und Zuschauer in Deutschland enttäuscht". Schreiber kündigte an, das Auswahlverfahren der deutschen Starter überdenken zu wollen. "Zu sagen, wir machen jetzt weiter so wie bislang, wäre sicherlich der falsche Weg." Allerdings war es der NDR, der "Sister" am aufwändigen, mehrstufigen Vorentscheidsprozess teilweise vorbei geschmuggelt hatte. Das sich bereits vorab abzeichnende Debakel schadete aber nicht dem Interesse am Wettbewerb: In der ARD und im Spartensender One schauten zusammen 8,1 Millionen Menschen die mehr als vierstündige Liveübertragung. Der ARD-Marktanteil lag bei 34,3 Prozent, damit holte das ESC-Finale die besten Einschaltquoten am Samstagabend.

Deutschland Zuschauer gaben zwölf Punkte an Norwegen, zehn an die Schweiz (Luca Hännie holte mit dem vierten Platz das beste Schweizer Ergebnis seit 1993) und acht an Russland, während die deutsche Jury Italien, Australien und die Niederlande bevorzugte. Die EBU veröffentlichte inzwischen alle Detailergebnisse zu allen drei Shows. Das erste Halbfinale am Dienstag hatte Australien, das zweite die Niederlande gewonnen.

Direktlink | Für Akzeptanz und Vielfalt warb Bilal Hassani mit seinem Beitrag (Platz 14), der schwule Sänger war in der Heimat Frankreich in sozialen Netzwerken homofeindlich angegangen worden (queer.de berichtete). Auch bei den Zweit- und Drittplatzierten Mahmood und Sergei Lasarew hatte es entsprechende Anfeindungen gegeben

Die Niederlande holten mit dem durch akkreditierte Journalisten bestimmten Press Award auch einen der zusätzlich vergebenen Marcel Bezençon Awards. Der von Kommentatoren ausgewählte Artistic Award ging an Kate Miller-Heidke (Australien), während eine Jury beteiligter Komponisten Mahmood, Dardust und Charlie Charles für Italien auszeichneten.

Madonna schockte Publikum

Auch wenn einige Delegationen eine nicht immer 100-prozentige Kamera- und Schnittführung bei ihren Auftritten beklagten, machte die aufwändig inszenierte Show aus der vergleichsweise kleinen Expo in Tel Aviv einen überwiegend guten Eindruck. Gastauftritte von Netta, Dana International, Conchita Wurst oder Verka Serduchka wurden ebenso begrüßt wie eine Kiss-Cam im ersten Halbfinale. Während im Publikum immer wieder Regenbogenflaggen zu sehen waren, sprach der offen schwule Moderator Assi Azar mehrfach von seinem Ehemann.

Direktlink | Einer der "Interval Acts", moderiert von Assi Azar: Frühere ESC-Teilnehmer, die andere Eurovision-Hits singen. Der Gastauftritt von Madonna wurde hingegen nicht von der EBU auf Youtube veröffentlicht

Für Schock- und Spottwellen in sozialen Netzwerken sorgte allerdings der seit Wochen als Highlight promotete Gastauftritt von Weltstar Madonna, die für eine von einem Unternehmer privat beglichene Millionensumme "Like a prayer" und den neuen Song "Future" als Weltpremiere aufführte. Doch der Prayer-Klassiker blieb farblos, während die Sängerin Schwierigkeiten zeigte, die Töne zu treffen. ARD-Moderatorin Barbara Schöneberger sagte, "alle haben besser gesungen als Madonna". Die Sängerin setzte zugleich ein politisches Zeichen, indem zwei sich Arm und Arm verbindende Tänzer die israelische und palästinensische Flagge auf dem Rücken zeigten.

Wie zuvor in einigen Interviews einseitiger zeigte sich die isländische Band Hatari, die vor Ort schon eine "Apartheid" Israels beklagt hatte und während der Punktevergabe im Finale Schals in den Farben der palästinensischen Flagge mit der Aufschrift "Palestine" (Palästina) hochhielt, was zu einem langen Chor von Buh-Rufen führte. Die EBU bewertete das inzwischen als Regelverstoß, der nun der EBU Reference Group für eine mögliche Sanktionierung gemeldet werde. (nb)



#1 AFD-WatchAnonym
  • 19.05.2019, 12:31h
  • Shit happens... Kann man leugnen, dass Politik absolut keine Rolle spielt? UK verhandelt über den Brexit und landet auf den letzten Platz... Deutschland bekommt von den Zuschauern NULL Punkte...
    Vielleicht sollte Deutschland sich auch erst im Halbfinale qualifizieren müssen, dann wäre diese Peinlichkeit im Finale erspart geblieben. Mit einem anderen Teilnehmer aus einem anderen Genre, welches überall in Europa Fans hat, hätte man aus jedem Land Punkte holen können... Aber auf diesen Bonus verzichtet man freiwillig, weil man es nicht kapiert...

    PS. Dafür, dass Italien nicht auf englisch gesungen hat, ist es ganz weit gekommen (im Gegensatz zum anderen Italienisch-sprachigen Land, was lieber auf seine schöne Sprache verzichtet und dagegen auf Englisch gesetzt hat...) Soviel dazu, dass man anderen Ländern angeblich ihre Chancen nehmen will, wenn sie in ihrer eigenen Sprache singen sollen.... Gähn... Es ist ja auch sooooviel bunter und nicht eintönig, wenn fast alle einheitlich auf englisch singen...
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#2 gsdgsdgsgAnonym
  • 19.05.2019, 12:57h
  • Falls es jemand gemerkt hat:

    Mit den In-Ear-Teilen beim isländischen Auftritt stimmte etwas nicht, weswegen das Timing des Gesangs falsch war, was man besonders im 2. Vers gemerkt hat.

    Die isländische Band Hatari hat sich kritisch zu den Menschenrechtsverletzungen gegen die Palästinenser seitens Israel geäußert, insbesondere die israelische Besatzung derjenigen Gebiete kritisiert, die eigentlich den Palästinensern zustehen.

    Es erscheint merkwürdig, dass ausgerechnet beim isländischen Auftritt und ausgerechnet im Finale (und nicht z. B. im Halbfinale oder den zahlreichn Proben) die In-Ear-Teile nicht richtig funktioniert haben. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: technische Mängel oder absichtliche Manipulation durch den israelischen Sender, weil die isländische Band Hatari und deren öffentliche Kritik an den Menschenrechtsverletzungen den Israelis ein Dorn im Auge war.

    Island hat im 1. Halbfinale den 1. Platz beim Televoting erreicht, wurde von den Zuschauern also als bester Beitrag im 1. Halbfinale bewertet, und im Finale den 6. Platz beim Televoting. Vermutlich wäre das Ergebnis von Island im Finale noch besser ausgefallen, wenn es den technischen Defekt mit den In-Ear-Teilen nicht gegeben hätte. In jedem Fall hätte Island aber nicht den ESC gewonnen, vor allem weil die Jurys den isländischen Beitrag eher schlecht bewertet haben. Vermutlich haben viele auch nicht verstanden worum es in dem Song geht.

    Das Jury-Voting zeigt, dass Zypern immer Griechenland und Griechenland immer Zypern die Punkte zuschiebt, auch bei den Jurys. Und so funktionieren auch die Connections anderer Länder unteinander beim ESC-Voting. Das finde ich schade. Vor allem dass die Jurys offenbar nicht objektiv bewerten.

    Das Voting-System sollte eh überarbeitet werden, insbesondere das bisherige 12-Punkte-System abgeschafft werden und durch ein System ersetzt werden, was die Punkte stärker proportional zu den Votes verteilt.

    Ein Voting von Experten-Jurys, die vor allem die musikalische Qualität bewerten, finde ich grundsätzlich richtig, damit nicht solche Beiträge wie Russland's Omis von 2012 gewinnen, aber die Jurys sollten neutraler sein, d. h. anders zusammengesetzt sein, sodass z. B. die griechische Jury nicht immer Zypern und die zypriotische Jury nicht immer Griechenland am besten bewertet, unabhängig von der Qualität der Beiträge. Die Regeln für die Jurys müssen verschärft werden. Vielleicht macht es auch Sinn neutralere Jurys von außerhalb Europas hinzuzuholen und/oder die nationalen Jurys eher mit ehemaligen Jury-Mitgliedern besetzen, die in der Vergangenheit bewiesen haben neutral zu sein und nicht z. B. immer einem Nachbarland die meisten Punkte gegeben haben. Neutralität sollte das oberste Kriterium für die Auswahl von Jury-Mitgliedern sein.

    Eine neutrale Besetzung der Jurys ist enorm wichtig für die Qualität des Jury-Votings.

    Auch erscheint es mir unlogisch, dass Länder wie San Marino mit 30.000 Einwohnern ebenso viel Stimmgewicht haben wie Deutschland mit 80.000.000 Einwohnern. Irgendwo müssen auch die Bevölkerungsanteile ein stückweit widergespiegelt werden. Das könnte man dadurch erreichen, dass die Televoting-Ergebnisse von größeren Ländern stärker ins Gewicht fallen. Natürlich sollte Deutschland jetzt nicht 2.600 Mal so viel Stimmgewicht wie San Marino erhalten, aber z. B. sowas wie das 26-fache Stimmgewicht beim Televoting im Vergleich zu San Marino. Auf diese Weise hätten kleinere Länder immer noch überproportional viel zu sagen, aber man würde den deutlich unterschiedlichen Bevölkerungsanteilen mehr entsprechen als bisher.

    In jedem Fall muss das Voting-System radikal überarbeitet werden, denn oberste Priorität muss ein faires Voting sein.
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#3 gsdggdgAnonym
  • 19.05.2019, 13:04h
  • Es sollte ein einziges Halbfinale geben, in dem die besten 26 Länder ausgesiebt werden. Und nicht zwei Halbfinals.

    Ansonsten könnte es sein, dass aus einem Halbfinale ganz viele schlechte Beiträge ins Finale einziehen (z. B. weil das Halbfinale nur aus schlechteren Beiträgen besteht) und aus dem anderen Halbfinale ganz viele gute nicht ins Finale kommen (z. B. weil das Halbfinale nur aus besseren Beiträgen besteht).

    Die Big-5 Deutschland, Spanien, Frankreich, United Kingdom, Italy sollten ebenfalls durch's Halbfinale müssen.

    Je fairer das System, desto besser auch die Qualität des Finales.
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#4 congratulationAnonym
  • 19.05.2019, 13:13h
  • Freut mich für Niederlande und den Sänger.
    In diesem Lied ist Gefühl drin.

    ©BuntesUndSchönes
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#5 universeAnonym
  • 19.05.2019, 13:17h
  • Es war schon immer so:
    wer anderen Schaden möchte, hat am Ende selbst den Schaden.

    Nur wer gute und liebevolle Intentionen hat, erhält positives zurück. Und wenn zwei Menschen auseinander gehen, dann sollte man sich gegenseitig einfach in Ruhe lassen.
    Manche Energie tendiert sonst ins Negative.

    ©BuntesUndSchönes
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#6 KetzerEhemaliges Profil
  • 19.05.2019, 13:44h
  • Es tut mir sehr Leid. Ich habe mir den niederländischen Song mehrmals angehört - er bleibt mir einfach nicht im Ohr.

    Bemerkenswert finde ich, wie weit abgeschlagen der starke Emanzipations-Song des Franzosen Bilal Hassani ("Roi") bewertet wurde. Es wird ja immer behauptet, der ESC sei ein fast schon rein queeres Fest - was sich im Ergebnis nur leider nicht widerspiegelt. Vielleicht hätte er aber auch eher bei seinem ursprünglichen Bühnenkonzept bleiben sollen und nicht noch relativ willkürlich wirkend andere marginalisierte Gruppen mit ins Spiel bringen sollen - irgendwie fühlte sich der entsprechende Bühnenauftritt gegenüber der ursprünglichen Intention falsch an, bzw. als ob ihm noch etwas künstlich aufgepropft wurde.

    Als fast schon gehässig muss ich das Voting-System bezeichnen, das dem schwedischen Sänger bis zum allerletzten Moment vorgaukelte, er könne auf Platz 1 oder 2 landen. Letztendlich erreichte er dann Platz 6. Wie muss sich der arme Kerl fühlen? Noch dazu, wo sein Lied wirklich gut war und immerhin auch bei den Jurys auf Platz 1 gesetzt wurde.

    Achso - und Madonna hätte sich den Auftritt nun wirklich schenken können. Jede_r Andere hat wesentlich besser gesungen als sie.
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#7 FinnAnonym
  • 19.05.2019, 15:54h
  • Es gab leider wieder mal Trickserei:

    beim Beitrag von Tschechien wurde im Schnelldurchlauf immer nur die Stelle gezeigt wo zwischendurch ein Instrumental-Part war und der Sänger nur rief "We are Lake Malawi from the Czech Republic".

    Wer nicht schon vorher für diesen Titel stimmen wollte, hat ihn so nicht wahrgenommen.

    Wieso wird beim Schnelldurchlauf bei manchen Titeln immer die Hookline des Chorus gespielt und bei manchen nur irgendwelche Passagen, die den Titel kaum erkennen lassen.

    Auch das ist eine Form von Manipulation.
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#8 Mr XAnonym
#9 YannickAnonym
  • 19.05.2019, 22:10h
  • Antwort auf #1 von AFD-Watch
  • Ja, ich frage mich auch, warum Deutschland immer so schlechte Titel ins Rennen schicken muss (mit wenigen Ausnahmen wie z.B. letztes Jahr).

    Und ja, vielleicht wäre es besser, wenn sich alle Länder (außer dem Gastgeberland) erst im Halbfinale qualifizieren müssten.
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#10 YannickAnonym
  • 19.05.2019, 22:16h
  • Antwort auf #7 von Finn
  • Ja, sowas gibt es jedes Jahr und das ärgert mich auch immer.

    Ich frage mich, ob da jemand die Clips für den Schnelldurchlauf auswählt, der schlicht ahnungslos und lustlos ist oder ob das bewusste Manipulation ist...

    Ärgerlich ist es so oder so. Und dass das bei einem so großen, multinationalen Event niemandem der Verantwortlichen auffällt und das auch nach Jahren nicht geändert wird, finde ich skandalös. Und solange werde ich auch dort aus Prinzip nicht mehr anrufen.
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