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Erzbistum Köln

Erzbischof hält an Priesterausbilder fest, der für Homo-"Heilung" warb

Der Skandal-Vortrag von Pater Romano Christen im Januar in Bonn bleibt ohne Konsequenzen. "Wir alle machen Fehler", meinte Kardinal Rainer Maria Woelki am Montag.


Rainer Maria Kardinal Woelki ist seit 2014 Erzbischof von Köln (Bild: Raimond Spekking / wikipedia)

Trotz abwertender Äußerungen über Homosexualität genießt ein Priesterausbilder im Erzbistum Köln weiterhin das Vertrauen von Kardinal Rainer Maria Woelki. "Wir alle machen Fehler, ich auch, und es ist wichtig, dass ein einzelner Fehler nicht alles andere überschattet", teilte der Erzbischof am Montag nach einem Gespräch mit Pater Romano Christen mit. Dieser leiste "wertvolle Arbeit".

Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" hatte der Direktor einer Ausbildungsstätte des Erzbistums im Januar in Bonn vor Priesteranwärtern gesagt, Homosexualität sei "Folge einer psychologischen (Fehl)entwicklung" in Kindheit und Jugend (queer.de berichtete). Auf die Frage "Ist Homosexualität therapierbar?" gab der katholische Ordensgeistliche demnach die Antwort: "Auch wenn sie von der Schwulen-Lobby regelrecht dämonisiert werden, gibt es Therapien und Männer, die sie erfolgreich bestanden haben."

Rücktrittsforderungen auch aus der katholischen Kirche

Die Aussagen hatten auch innerhalb der katholischen Kirche für heftige Kritik gesorgt (queer.de berichtete). Tim Kurzbach, der Chef des Kölner Diözesanrats, eines Gremiums katholischer Laien, verlangte etwa die Ablösung Christens. "Wer so über Homosexuelle denkt und redet, hat sich für die Ausbildung des Priesternachwuchses diskreditiert", sagte Kurzbach dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Woelki teilte in seiner Stellungnahme vom Montag mit, dass er Homosexualität keinesfalls für eine Krankheit halte. "Wir wollen allen Priesteramtskandidaten, ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung, zu einer vertieften Reflexion über ihre Sexualität verhelfen", versicherte er. Christen hatte sich zuvor für seine abwertenden Aussagen entschuldigt (queer.de berichtete). (cw/dpa)



#1 mmmmAnonym
#2 PeerAnonym
  • 20.05.2019, 18:05h
  • .................................
    Der Skandal-Vortrag von Pater Romano Christen im Januar in Bonn bleibt ohne Konsequenzen.
    ...................................

    In der Kirche bleibt immer alles ohne Konsequenzen. Und alles geht weiter wie immer...
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#3 Religiotenfascho-WatchAnonym
  • 20.05.2019, 19:14h
  • Na da muss der LSVD doch umgehend wieder mal Kaffeklatsch mit Woelki machen und untertänigst darum bitten, vielleicht doch ein ganz klein wenig als zumindest nicht vollständig verachtenswerte Lebenwesen bemerkt zu werden. Das Ganze natürlich mit Presserummel und kostenloser PR für die Homohassersekte.

    www.kirchenaustritt.de
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#4 Ralph
  • 20.05.2019, 19:31h
  • Antwort auf #3 von Religiotenfascho-Watch
  • Danke. Schön, dass ich das nicht wieder sagen muss. Aber wir können uns auch denken, was der Vertreter der kath. Kirche in Jens Spahns Homoheilerkommission sagt: "Homosexualität ist keine Krankheit, aber wir wollen Homosexuellen zur Reflexion über ihre Orientierung verhelfen. Deswegen lehnen wir ein Verbot ab."
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#5 GrüzefixAnonym
  • 20.05.2019, 19:36h
  • Hat man etwas anderes erwartet?
    Nur mal so zur Erinnerung.
    Pädophile Priester werden auch nicht entlassen. Sie werden Strafversetzt, mit der Hoffnung das die Schäfchen es nicht merken. Und es wird einfach totgeschwiegen.
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#6 YannickAnonym
  • 20.05.2019, 20:22h
  • Antwort auf #2 von Peer
  • Egal ob Hetze, dubiose Geschäfte, Kindesmissbrauch - das alles hat in der Kirche nie Konsequenzen.

    Ist das ein rechtsfreier Raum wo Pfaffen alles machen dürfen und wie Sonnenkönige herrschen?

    Es wird höchste Zeit, die Parteien zu wählen, die das ändern werden.
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#7 Homonklin44Profil
  • 20.05.2019, 22:34hTauroa Point
  • Antwort auf #6 von Yannick
  • Die nehmen sich unter der Institution "Kirchenrecht" ihre eigene, in sich abgeschlossene Rechtsbefugnis herais.

    Das ist so ähnlich, als würde in Wuppertal Scharia gelten, und der Rest von Deutschland hätte nix mitzureden.

    Deswegen können sich Kirchliche fast alles herausnehmen, denn das "weltliche" Recht hat dort keine Gültigkeit
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#8 easykeyProfil
#9 Micha ThAnonym
#10 Homonklin44Profil
  • 21.05.2019, 10:26hTauroa Point
  • Antwort auf #8 von easykey
  • Eben genau so isses. Das haben die sich fein zurecht geschrieben. Der Mensch ist fehlerhaft, nun ja, kann man düber weg sehen. Egal, ob man Leute verbal herabsetzt oder sie zwischen Kirchenmauern gewaltsam 'segnet' . Das hat für die alles denselben Wert, und auch da dran merkt man, wie wenig ihnen die Würde von Menschen zählt.
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