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Einzelkommentar zu:
Erzbischof hält an Priesterausbilder fest, der für Homo-"Heilung" warb


#11 ZundermxeAnonym
  • 21.05.2019, 10:53h
  • Mit diesem Umgang und diesen Aussagen ist Woelki selbst nicht mehr akzeptabel oder im Amt tragbar.

    Indem Woelki diese Art der Hetze und Diskriminierung als hinnehmbaren Fehler ohne Konsequenzen einstuft, wertet er defacto die Aussagen als berechtigte Meinung für kirchliche Angestellte.

    Wieder einer der unzähligen,fast täglichen, Belege, dass die organisierten Religiösen, insbesondere die Berufs-Religiösen, neben den Rechtsnationalen die Quelle für Hass, Diskriminierung und Verfolgung sind. Kurz, allgemein und
    zusammenfassend ein Motor des Rollback.
    Mit allen Mitteln setzen sich Herr Woelki und Co immer wieder mit dem gen Himmel gerichteten moralischen Zeigefinger für den Schutz des ungeborenen Lebens ein. Sich genauso für den Schutz des geborenen Lebens einzusetzen verweigern sie alltäglich indem sie es, zumindest per Unterlassung, nicht schützen wollen.

    Daher ist es leider alles andere als eine radikale Übertreibung zu fordern, dass alle Vertreter*innen der Religionen aus allen Funktionen außerhalb ihrer Religion selbst zu entfernen sind. Es darf bspw keine religiös geführten Krankenhäuser, Altenheime oder (Hoch-) Schulen geben, die an Menschen andere Anforderungen stellen oder propagieren als die staatlich üblichen.
    Es darf für Religionsvertreter*innen außerhalb ihrer Religion keine Möglichkeit der gesellschaftlichen Einflussnahme per Amt geben.
    Die Kirchensteuer organisiert durch und über den Staat muss abgeschafft und verboten werden. Wer sie weiter zahlen möchte kann dies gerne weiter tun indem die Zahlungen direkt an die jeweiligen Religion geleistet werden ohne die Möglichkeit der steuerlichen Absetzbarkeit.
    Jeder medizinische Eingriff aufgrund religiöser Überzeugung muss verboten und unter Strafe gestellt werden.
    Jede Tötung oder Misshandlung von Lebewesen aufgrund religiöser Überzeugung muss verboten und unter Strafe gestellt werden.

    Leben mit oder ohne Religion ist die freie Entscheidung jedes Menschen und darf vom Staat weder beeinträchtigt noch irgendwie gefördert werden.
    Eine Gewissensentscheidung und das Handeln eines religiösen Menschen kann und darf in keiner Weise über dem eines nicht religiösen Menschen stehen. Dies muss insbesondere in der staatlichen Rechtsprechung angewandt werden.
    Volle Gleichberechtigung von nicht religiös organisiertern Menschen gegenüber religiös organisierten Menschen.
    Keine Utopie - ein Ziel!
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