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Kommentare zu:
Ex-Pornostar: Pornofilme sind böse


#1 Alexander_FAnonym
  • 21.05.2019, 14:38h
  • Wie war das nochmal mit den größten Kritikern der Elchen?

    Es ist immer wieder interessant, zu welch neuen Höhen der Heuchelei sich religiöse Puritaner aufschwingen können.

    Da ich keine Biographie finden konnte, mutmaße ich einfach mal wie folgt: weil Markie keine Aufträge mehr bekam, dafür aber schon sein ganzes Geld verpulvert hatte, musste er in seinen Heimatstaat Utah zurück, fand sich dort unter seinen alten Glaubensbrüdern und -schwestern und schließlich auch Gott wieder, und einen noch lukrativeren Lebensunterhalt darin, Tinnef zu reden.
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#2 Patrick SAnonym
#3 KetzerEhemaliges Profil
  • 21.05.2019, 15:06h
  • Abartig = nicht zu der biologischen Art "Mensch" passend. Der Begriff "Art" wurde auch gerne von den Nazis verwendet und für ihre Zwecke missbraucht. Gegenbegriffe: artig, artgerecht...
    Wenn man mal über diese Welt der Begrifflichkeiten nachdenkt, stößt man immer wieder auf Menschen, die gerne festlegen wollen, was artig ist oder nicht. Ein unartiges Kind z. B. verstößt meist gegen eherne Grundsätze von Zucht und Ordnung. Wobei wir auch ganz schnell bei der Unzucht sind - jegliche Sexualität, die nicht der Zucht dient.
    Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der Andere definieren, was artgerechtes Verhalten ist. Schon gar nicht, wenn dies Religionen sind, die sich dazu aufschwingen, zwischen Artigkeit und Abartigkeit zu unterscheiden und zu richten. Genauso wenig, wenn dies politische Strömungen sind, die zwischen artig und entartet unterscheiden.
    Was mir nicht passt, brauche ich nur als nicht menschlich zu definieren, und schon sind Menschen zum Abschuss freigegeben - siehe z.B. auch die unerträgliche Bezeichnung "Parasiten", die rechte Kreise gerne gegen Migrant_innen verwenden. Wehret den sprachlichen Anfängen und Auswüchsen anti-humanistischer Verrohung!
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#4 TechnikerAnonym
  • 21.05.2019, 15:08h
  • Hahahahahaha!

    "Auf Twitter warb More nun auch für die Anti-Porno-Organisation "Fight The New Drug" (Kämpfe gegen die neue Droge). Dabei handelt es sich um einen 2009 von Mitgliedern der Mormonensekte in Utah gegründeten Verein, der Pornokonsum mit der Einnahme verbotener Drogen gleichsetzt."

    Der muß kürzlich Alain Delon übern Weg gelaufen sein...

    www.queer.de/detail.php?article_id=33641

    Im Ernst: Was für ein Hirni. Ich kann ja erstens verstehen, daß man irgendwann als Fickfilmdarsteller nicht nur die Nase voll hat und zweitens die teilweise wirklich abenteuerliche Rudelbumserei und einige dort gezeigte kranke Phantasien privat ablehnt und vielleicht auch eklig findet.

    Aber hält Mark wirklich alle Leute für so dumm, daß sie nicht zwischen Wichsvorlage und richtigem Leben unterscheiden können und sich permanent Sachen anschauen, die sie abtörnen? Wer nicht auf Leder und S/M steht, wird sich wohl kaum derartige Pornos anschauen und jedem dürfte klar sein, daß Klempner meist wirklich nur ein Rohr verlegen und Elektriker ("Warum liegt denn hier überall Stroh?") 'nen Kurzen in der Hose haben... :-) Und der Pizzaboy bringt in den meisten Fällen - hoffentlich warme - Pizza.
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#5 LalalandAnonym
  • 21.05.2019, 18:19h
  • "Lust ist ein Monster, und je mehr man es füttert, desto hungriger wird es."

    Deshalb gibt es auch so wenige Sexskandale mit katholischen Priestern.
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#6 saltgay_nlProfil
  • 21.05.2019, 20:03hZutphen
  • Es erinnert mich an den Film "Midnight Cowboy" (Asphalt-Cowboy). Es kennzeichnet einen Lebensstil, der für "Eigenverantwortung und Bürokratieabbau" steht. Ein Film, der Friedrich Merz glücklich machen würde. Es kann ja nicht Jeder als Millionär bei Blackrock arbeiten und so bietet das Porno-Genre eine absolute "Chancengerechtigkeit" für Alle im gesunden Alter von Kindesbeinen an. Gerade gestern tönte ein CDU-Mann wieder "Sozial ist, was Arbeit schafft". Ja "Arbeit macht frei", das gilt besonders für den Pornostar, wer würde sich einen Video mit Akteuren in Feinripp und Sportsocken antun wollen?

    Aus diesem Grunde ist das derzeitige Verhalten des frühpensionierten Rudelbumsers eine Verächtlichmachung unserer marktwirtschaftlichen Ordnung, dieser unserer 70 Jahre alten "sozialen Marktwirtschaft".

    Der Film endet übrigens damit, dass nach erfolgreichem Raubüberfall der Cowboy kurz vor Erreichen des Zieles seinen Cowboyhut in die Tonne tritt und sein Kumpel das Traumziel Florida nicht erreicht, weil er im Greyhoundbus abkratzt. Sehr melodramatisch, vielleicht für unseren Missionar in Salt Lake City ein würdiger Abgang.

    Für unsere grünen Realos auch eine Anregung zum BGE, dem bedingungslöosen Grundeinkommen, das würde als Kombilohn dem Pornomarkt noch einen richtigen Schub versetzen. Da könnten auch schwerer vermarktbare Videos in den Handel kommen, wie z.B. "geile Katheterspiele im Altersheim" oder "Liebesgrüße aus dem Anus praeter". Vielleicht ein comeback für den missionierenden Altpornostar.
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#7 Patroklos
  • 21.05.2019, 22:11h
  • Ganz schön scheinheilig: erst in Schwulenpornos mitspielen und nach dem Ausstieg gegen dieses Genre giften! Augen auf bei der Berufswahl!
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#8 TheDadProfil
  • 21.05.2019, 23:03hHannover
  • ""So behauptet der Verein, dass Pornografiekonsum zu mehr Vergewaltigungen führe, obgleich es dafür keinerlei wissenschaftliche Beweise gibt.""..

    Es gibt dazu wissenschaftliche Belege..
    Schon aus der Zeit als das Pornographie-Verbot hier in der BRD fiel, und sich dann nachweisen ließ, das Vergewaltigungen zurückgegangen sind..

    Doch inzwischen wiederholen auch deutsche Politiker (und nicht einmal die von denen man derlei Unfug erwarten könnte, nämlich der "AFD") diesen Unsinn aus den USA, der mal wieder von einer Sekte befördert in Umlauf gebracht wurde..
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#9 Alexander_FAnonym
  • 22.05.2019, 00:00h
  • Antwort auf #7 von Patroklos
  • "Augen auf bei der Berufswahl!"

    Ich befürchte fast, dass er den Beruf des Dummschwätzers dem des Pornoschauspielers deshalb vorzieht, weil ersterer finanziell lukrativer ist. Tatsächlich ist die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage eine der Glaubensgemeinschaften mit dem größten Vermögen der Welt. Daher würde es mich nicht wundern, dass sie für so einen Vorzeige-"Aussteiger" gerne mal tief ins Säckel greifen. Mammon trumpft im Zweifelfall eben doch Mormon.
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#10 Alexander_FAnonym
  • 22.05.2019, 00:06h
  • Antwort auf #8 von TheDad
  • Glaube kann eben Berge versetzen...und auch Realitäten.

    Im Ernst: Der Verein hat außerhalb Utahs kaum irgendeinen Einfluss, und Utah ist komischerweise auch der einzige Bundesstaat mit derartig hohen Zahlen an Fällen von diagnostizierter Pornosucht, deswegen, weil dort das bloße Ansehen von Pornos de jure bereits als Suchtverhalten definiert wird. Das Problem, dessen sich dieser Verein annimmt, ist also in jeder Hinsicht hausgemacht.

    Auch sonst sind die Mormonen ein sehr fragwürdiger Verein, der so einiges auf dem Kerbholz hat. Auf Youtube kann ich zu diesem Thema den Kanal des Ex-Mormonen "Mr. Atheist" empfehlen.
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#11 andreAnonym
  • 22.05.2019, 04:47h
  • Antwort auf #7 von Patroklos
  • Vielleicht ist sein Konto jetzt satt gefüllt, deswegen der Sinneswandel. Oder Sinneswandel weil nicht gut gefüllt. Glaube eher das zweite. Wer bezahlt denn heute noch fùr Pornos. Gibt hunderte Seiten wo man sogar Filmchen in voller Länge for free sehen kann, wenn man will. Kommt dazu irgendwann altern selbst Porno "Stars". Oder man setzt diese Thesen in Umlauf, weil man interessant sein will.
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#12 ZundermxeAnonym
  • 22.05.2019, 11:05h
  • Kenne den nicht und hab auch lange keinen Porno mehr gesehen.
    Aber nicht aus sogenannten moralischen Gründen.

    Fast alles kann Suchtverhalten erzeugen. Somit könnte fast alles sanktioniert werden.

    Konsum, Spiel, Arbeit, Alkohol, Sex, Essen, Sport...
    Der alte Spruch die Dosis macht das Gift trifft für jeden Menschen im individuellen Maße zu.
    Die Ursachen von Suchtverhalten zu erkennen und ggf zu minimieren ist wohl der bessere Weg als Leben für alle zu sanktionieren und vorzuschreiben.

    Was Religiöse und Ideologien meiner Auffassung nach vereint ist die Furcht vor der Freiheit. Somit die Furcht vor freien Menschen.
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#13 maaaartinAnonym
  • 22.05.2019, 11:46h
  • ein ex-pornosternchen auf dem weg zu gott. naja, so viele selbstmorde wie in der branche passieren, scheint der job vielen nicht gut zu tun. aber dann gleich dieses puritanische-missionarische rumgeeier...
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