Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?33661

Auftritt beim rbb

Sarah Connor: "Vincent gibt es wirklich!"

Für ihren neuen Song "Vincent" wurde die deutsche Sängerin vom Coming-out des Sohns einer Freundin inspiriert. Jugendlichen Lesben und Schwulen will sie mit dem Lied Mut machen.


Sarah Connor gehört mit über sieben Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten deutschen Sängerinnen des 21. Jahrhunderts (Bild: Jacqueline Nolting / wikipedia)

Kurz vor dem Erscheinen ihres neuen Albums hat die deutsche Sängerin Sarah Connor einen bewegenden Auftritt im Sendesaal des rbb gehabt. In der Reihe "Knapp Daneben – Musik & Talk mit Heiner Knapp" spielte sie am Dienstagabend vor den Hörern des Radiosenders rbb 88.8 nicht nur ihre großen Hits, sondern auch Songs aus ihrem neuen Album "Herz Kraft Werke", das am 31. Mai erscheint.

Ein besonders emotionaler Moment war dabei die Live-Version von "Vincent". In dem Song geht es um das Coming-out eines schwulen Jugendlichen. Connor hatte die aktuelle Single bereits am Wochenende beim Eurovision-Countdown von der Reeperbahn in Hamburg erstmals live präsentiert.

Direktlink | Sarah Connor performt "Vincent" beim ESC-Countdown in Hamburg

"Steh zu dir, und deine Mama liebt dich trotzdem!"

"Den Vincent, den gibt es wirklich", erklärte Connor in Berlin. "Es ist der Sohn einer Freundin von mir, der sich kürzlich geoutet hat, dass er schwul ist." Sie finde es "stark, dass der einfach so mitten in der Pubertät mit 15 Jahren zu seiner Mutter sagt: So ist es – eat it – live with it. Und vor allem auch selbst weiß, es ist so und dass er zu sich steht." Nach dieser Erfahrung hatte sie "das Bedürfnis, ihm einen bestärkenden Song zu schreiben".

Weiter sagte die Sängerin im Interview mit Heiner Knapp: "Tatsächlich heißt er anders. Aber als ich der Mutter erzählt habe, dass ich den Song geschrieben habe, hat sie angefangen zu weinen und gesagt: 'Das kannst du nicht wissen, aber sein mittlerer Name ist Vincent'. Ich hatte Gänsehaut und hab gedacht: Das kann doch gar nicht sein! " Connor: "Ich würde gerne jedem Vincent und jeder Vincenta da draußen sagen: Wenn das so ist – Steh zu dir, und deine Mama liebt dich trotzdem!" (cw/ots)



#1 FelixAnonym
  • 22.05.2019, 18:22h
  • Sarah Connor ist cool.

    Deutschland bräuchte mehr Künstler, die so klar Position beziehen und sich für das Gute und Richtige einsetzen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 GerritAnonym
  • 22.05.2019, 19:06h
  • Was für ein tolles und wichtiges Lied.

    Besonders gut gefällt mir die Stelle mit den "Bibellesern", die "von Liebe keinen Plan" haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Patroklos
#4 sympathischAnonym
  • 22.05.2019, 20:50h
  • Fand sie von Beginn an sympathisch und das bestätigt sich seit dem erfreulich :-)

    ©BuntesUndSchönes
  • Antworten » | Direktlink »
#5 kuesschen11Profil
  • 22.05.2019, 21:52hFrankfurt
  • Ein super Song von Sarah Connor, der im Publikum mit Sicherheit etwas bewegen wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 MonomiloAnonym
  • 22.05.2019, 22:00h
  • Eiskaltes, berechnendes Marketing... Keine Ehrenfrau, nein! (Stimme türlich gigantisch, alles andere nope)
  • Antworten » | Direktlink »
#7 MonomiloAnonym
  • 22.05.2019, 22:08h
  • Ne, jetzt mal ohne scheiß, die Frau weiß was für ne fanbase se hat, und JETZT ist sie inspiriert, JETZT hat se n Berührungspunkt... Und DER Song ist dann natürlich die Single kurz vorm Album, schön in nem Format präsentiert wo se auch die "Geschichte die mich inspirierte" darlegen darf....

    Ach kommt schon....

    Darf türlich jedem gefallen und so, aber des is doch einfach so offensichtlich
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Andy2Anonym
  • 23.05.2019, 06:32h
  • Das kommt mir doch sehr berechnend vor, zumal es nur in der ersten Strophe um einen homosexuellen Jungen geht, in der zweiten ist das Thema fast schon wieder komplett abgehakt. Zudem wird das Thema mit der Textzeile "...kriegt bei Mädchen keinen Hoch" doch sehr plump angegangen. Für mich ist das wieder Kommerz auf dem Rücken der LGBT-Community, die ja doch sehr loyal und unterstützend ist. Im deutschsprachigen Bereich würde ich so eine Nummer Mary Roos oder Vicky Leandros abnehmen (die beide schon in den 70ern und 80ern über Homosexualität gesungen haben). Im englischsprachigen Bereich ist Madonna eine langzeitige Verbündete. ABbr, sorry, bei Sarah Connor und Lady Gaga vermute ich da mehr Kalkül als echten Einsatz. Ich meine, auf wie vielen CSD-Veranstaltungen ist Sarah Connor beispielsweise bisher aufgetreten?
  • Antworten » | Direktlink »
#9 GeliAnonym
#10 DimmyAnonym
  • 24.05.2019, 06:06h
  • Dann brühn wir mal im Glanze dieses Glückes noch ein Tässchen Kaffee. Ich sag mal Danke, Sarah.
  • Antworten » | Direktlink »