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USA

Kritik von LGBTI-Aktivisten: Trump verkauft CSD-Shirts

Der US-Präsident will ein paar Dollar am CSD mitverdienen, obwohl seine Regierung anders als sein Vorgänger den "Pride Month" nicht anerkennt.


Trump-Fans in Deutschland müssen ganz stark sein: Dieses Angebot wird nur an Adressen in den Vereinigten Staaten verschickt (Bild: Trump Shop)

In seinem offiziellen Online-Shop verkauft US-Präsident Donald Trump dieses Jahr erneut ein T-Shirt anlässlich der CSD-Saison. LGBTI-Aktivisten halten dies für heuchlerisch, da das amerikanische Staatsoberhaupt in seinen gut zwei Jahren an der Macht damit beschäftigt gewesen sei, die Rechte von queeren Menschen einzuschränken.

Das "Trump Pride Tee" mit einem Regenbogenaufdruck und der Aufschrift "LGBTQ for Trump" ist auf der Seite shop.donaldjtrump.com erhältlich. Der "Sale"-Preis des "mit Stolz in den USA hergestellten" T-Shirts liegt bei 24 Dollar (21 Euro), reduziert von 30 Dollar. Die Größen Medium, XL und 3XL sind bereits ausverkauft. Zwar verkaufte der Trump-Shop bereits in den letzten Jahren ebenfalls CSD-Hemden, allerdings stößt der Verkauf dieses Jahr wegen mehrerer gegen sexuelle und geschlechtliche Minderheiten gerichteter Initiativen für größere Aufregung in sozialen Netzwerken.

Twitter / TimeToSpeakUp4 | Auf Twitter empören sich viele Nutzer über den Verkauf von Pride-Shirts durch Trump

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"Die Trump-Regierung ist die LGBTQ-feindlichste Regierung in jüngerer Zeit"

Auch die LGBTI-Organisation GLAAD zeigte sich entrüstet über den Verkauf: "Während LGBTQ-Amerikaner sich darauf vorbereiten, den 50. Jahrestag des Pride-Monats und des historischen Stonewall-Aufstandes zu feiern, hat Präsident Trump und sein Wahlkampfteam 2020 den Verkauf eines 'LGBTQ für Trump'-T-Shirts gestartet. Das Problem: Die Trump-Regierung ist die LGBTQ-feindlichste Regierung in jüngerer Zeit, die mehr als 108 Angriffe auf LGBTQ-Amerikaner gestartet hat", so die GLAAD. Auf ihrer Website dokumentiert die Organisation alle "Angriffe" Trumps auf queere Menschen. GLAAD weist darauf hin, dass die neueste Attacke erst diese Woche kam: Die Trump-Regierung möchte in geplanten neuen Richtlinien den Ausschluss von trans Personen aus Obdachlosenheimen ermöglichen (queer.de berichtete).

Die LGBTI-Aktivisten weisen auch darauf hin, dass Trump – anders als sein Vorgänger Barack Obama – den "National Pride Month" seit seinem Amtsantritt 2017 nicht mehr offiziell anerkennen lässt (queer.de berichtete). Erstmals hatte Präsident Bill Clinton den CSD-Monat im Jahr 1999 proklamiert. (dk)



#1 Patrick SAnonym
  • 24.05.2019, 12:32h
  • Ich bin mir ziemlich sicher, dass die von manchen Menschen gekauft werden.

    Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. - Albert Einstein
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#2 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 24.05.2019, 15:06h
  • Trump hat einen Online-Shop? Das darf er nicht als Präsident (Nebeneinkünfte während seiner Amtszeit haben). Haut ihm endlich auf seine grapschenden Flossen!
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#3 Carsten ACAnonym
  • 25.05.2019, 12:02h
  • Wie immer bei solchen scheinheiligen Moralaposteln, denen es nur um den persönlichen Vorteil geht:

    Munter gegen Minderheiten hetzen, aber wenn man mit denen Kohle machen kann, nimmt man das Geld gerne an.
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#4 MonomiloAnonym
  • 25.05.2019, 12:45h
  • Antwort auf #3 von Carsten AC
  • Well... Auch wenn ich des teil ja schon irgendwie als unfreiwillige Satire ansehe (meine Jungs würden sich wegschmeißen af wenn ich mit sowas auftauch)...

    Irritierend ist nicht das es verkauft wird und von wem, irritierend sind die leute die das völlig Ironiebefreit kaufen, huh...
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#5 IronieAnonym
#6 MonomiloAnonym