Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=33712
Home > Kommentare

Kommentare zu:
LSVD Teil des Bündnisses gegen den Al-Quds-Marsch


#13 Alexander_FAnonym
  • 30.05.2019, 13:46h
  • Antwort auf #11 von Finn
  • Oh doch, gemessen an den Maßstäben der Nahostregion ist Israel eben sehr wohl besser. Es gibt dort natürlich auch diese depperten Schwarzkittel mit Schläfenlocken, und das Judentum ist von Alters her auch nicht sehr positiv unsereinem gegenüber eingestellt.
    Aber wir können dort zumindest leben, und das ist besser, als zu sterben. Und selbst wenn in Israel derzeit ein reaktionärer Spießer herrscht, ist er immer noch wesentlich "linker", als all die "Reformer" in den umliegenden Theokratien.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#12 TheDadProfil
  • 29.05.2019, 21:39hHannover
  • Antwort auf #11 von Finn
  • ""Israel ist im Nahen Osten eine Insel der Freiheit, wo LGBTI ohne Angst vor Inhaftierung, Folter oder Mord leben können.

    Da mag auch nicht alles perfekt sein, aber immer noch unendlich besser als überall sonst in der Region.""..

    Menschenrechtsverletzungen lassen sich immer noch nicht mit einem "Hort der Freiheit" relativieren !

    Es gibt aber einen bedeutenden Unterschied zwischen der Kritik am Staat Israel und seinen Handlungen gegenüber Menschen IN Israel, und vor allem außerhalb Israels, und einem "Marsch" durch Berlin der mit offenem Faschismus gepaart mit Antisemitismus Stimmung gegen jüdische Menschen macht und auch offen zum Mord aufruft..

    Das macht Deinen Einwand einfach irrelevant !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#11 FinnAnonym
  • 29.05.2019, 11:02h
  • Israel ist im Nahen Osten eine Insel der Freiheit, wo LGBTI ohne Angst vor Inhaftierung, Folter oder Mord leben können.

    Da mag auch nicht alles perfekt sein, aber immer noch unendlich besser als überall sonst in der Region.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 GronkelAnonym
  • 29.05.2019, 08:22h
  • Ich bin doch nicht lebensmüde und trage eine Kippa, insbesondere nicht an einem Tag wo sich Judenhasser sammeln.
    Was glaubt der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein eigentlich?
    Auf der einen Seite werden Gewalttaten gegen Juden aber auch gegen Queere und jeden anderen in Deutschland mit lächerlichen pseudo Strafen versehen auf der anderen Seite sollen wir uns auch noch in Gefahr bringen um ein Zeichen zu setzen? Ein Zeichen was überhaupt erst notwendig ist, weil die Regierungen versagen.
    Nein Danke. Die Forderungen des Aktionsbündnisses und des Herrn Klein müssten zu allererst an die Regierung gestellt werden indem Gewalt nachhaltig bestraft und unterbunden werden soll und die Bevölkerung geschützt wird sowie Judenfeindliche Organisationen und Veranstaltungen geahndet werden. Aber das wird ja auch schon bei offen rechtsextremen Kräften wie den Grauen Wölfen nicht gemacht, die munter in ganz Deutschland zu Versammlungen aufrufen und organisieren.

    www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/260333/grau
    e-woelfe-die-groesste-rechtsextreme-organisation-in-deutschl
    and
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Alexander_FAnonym
  • 28.05.2019, 23:27h
  • Es freut mich, zu sehen, dass der LSVD klar erkennt, worum es sich bei diesen Veranstaltungen handelt, und dass deren Teilnehmer definitiv zu unseren Feinden zu zählen sind.

    Andererseits frage ich mich auch, weshalb dieser Al-Quds-Marsch, der zur "Befreiung" Jerusalems (von allen Ungläubigen....) aufruft, so viele Teilnehmer anzieht, während gleichzeitig über die massenhaften widerrechtlichen Inhaftierungen von Uiguren in China, die schließlich größtenteils Muslime sind, bei diesen Kämpfern für die "islamische Sache" nur Schweigen im Walde herrscht. Schöne "Glaubensbrüder" sind mir das.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 TheDadProfil
  • 28.05.2019, 23:06hHannover
  • Antwort auf #5 von Carsten AC
  • ""Wenn die aktuelle Rechtslage das nicht zulässt, muss die Rechtslage eben geändert werden.""..

    Mit einer solchen Forderung muß man SEHR VORSICHTIG sein..
    Denn die kann sich AUCH gegen uns richten..

    Vor allem aber muß man es erst einmal versuchen die aktuelle Rechtslage durchzusetzen, und die verbietet neben dem zeigen von "Hitler-Grüßen" auch die antisemitische Hetze..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#7 TheDadProfil
  • 28.05.2019, 23:03hHannover
  • Antwort auf #3 von Joris
  • ""Ich habe übrigens noch nie eine Demo von Juden gesehen, wo diese zur Vernichtung eines Staates oder von Menschen irgendeines Glaubens aufrufen...""..

    Dafür muß man dann auch nach Israel fahren..
    Und das ist KEIN Scherz, denn dort demonstrieren relativ regelmäßig Ultra-Orthodoxe Jüdische Staatsbürger gegen alles mögliche, sogar schon dafür Atombomben auf die Nachbarn zu schmeißen..

    Was ein gutes Beispiel dafür ist, daß man auch in Israel das Recht hat so bekloppt wie nur möglich zu sein..

    Was aber auch keine Relativierung der Situation hier sein soll !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#6 TheDadProfil
  • 28.05.2019, 22:57hHannover
  • ""Berlins Innensenator kann die "widerliche" Veranstaltung nicht verbieten.""..

    Kann nicht sein..
    Die verschiedenen Verantwortlichen verschiedener Städte und Gemeinden verbieten so einiges, sogar Pet-Play-Masken auf einem CSD..

    Es scheint hier unwahrscheinlich ein Verbot einer als Demonstration nach dem Versammlungsrecht getarnten Antisemitischen Hetze durchzusetzen, wahrscheinlicher ist es, die zuständige Behörden in Berlin haben Angst davor ihre Argumentation vor einem Gericht verteidigen zu müssen..

    Versuch macht kluch..
    Verbieten, Klage abwarten, und als "Kronzeugen" und Experten Menschen wie den "Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung" Felix Klein oder auch Bürger wie Michel Friedman laden, die sind eloquent genug um dem Gericht die Lage eindrucksvoll zu schildern..
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Carsten ACAnonym
#4 dellbronx51069Anonym
  • 28.05.2019, 19:51h
  • Wo leben wir eigentlich dass wir uns von ausländischen Terrororganisationen auf der Nase rumtanzen lassen wo wir schon mit dem einheimischen Faschogesocks
    genug Ärger haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 JorisAnonym
  • 28.05.2019, 17:17h
  • ---------------------------------
    Berlins Innensenator kann die "widerliche" Veranstaltung nicht verbieten.
    -------------------------------

    Traurig genug, dass man im Land des Holocaust nichts gegen antisemitische Hetze tun kann. Was hat das noch mit freier Rede zu tun, wenn Extremisten so unverhohlen Hass verbreiten und teilweise sogar zu Gewalt aufrufen?!

    Ich habe übrigens noch nie eine Demo von Juden gesehen, wo diese zur Vernichtung eines Staates oder von Menschen irgendeines Glaubens aufrufen...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 goddamn liberalAnonym
  • 28.05.2019, 17:07h
  • Antwort auf #1 von Marvin K
  • Das war schon bei den Nazis so.

    Der moderne Antisemitismus richtet sich weniger gegen die jüdische Religion als gegen ein Feinbild, das Jüd*innen als Vorhut einer modernen Welt-Zivilisation sieht.

    Das wird sehr schnell auf unsereinen übertragen. Da wird dann nicht das 'jüdische Kapital', sondern 'Pink Money' herbeifantasiert. Und man schiebt schwulen Männern irgendwelche Privilegien zu.

    In der Realität ist unser Hauptprivileg, verfolgt zu werden.

    Auch da gibt es Parallelen zum jüdischen Volk.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#1 Marvin KAnonym
  • 28.05.2019, 16:56h
  • Mir fällt immer häufiger auf das Menschen, welche Vorbehalte gegen Juden haben, die gleichen sind welche auch Vorbehalte gegen LGBTIQ* haben.

    Wobei "Vorbehalte" noch diplomatisch ausgedrückt ist. Häufig sind es sehr aggressive verbale und physische Angriffe.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel