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Kommentare zu:
Russen sehen bei "Rocketman" keinen schwulen Sex


#11 Still_IthProfil
  • 01.06.2019, 20:07hHessen
  • Antwort auf #10 von TheDad
  • ""Teil des "Problems" ist dann auch, nicht begriffen zu haben, daß er selbst durch sein Trans*-sein gar nicht aus der Gruppe der "White" "entkommen" ist.."

    Naja, es gibt eben Leute, die es als "Problem" ansehen, wenn auch EIGENE Privilegien kritisch betrachtet, analysiert und hinterfragt werden.
    Andere nennen sowas Solidarität.
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#12 TheDadProfil
  • 02.06.2019, 01:46hHannover
  • Antwort auf #11 von Ith_
  • ""Naja, es gibt eben Leute, die es als "Problem" ansehen, wenn auch EIGENE Privilegien kritisch betrachtet, analysiert und hinterfragt werden.""..

    Dagegen ist gar nichts einzuwenden, vor allem dann nicht wenn denn wirklich hinterfragt würde..

    Das tust Du nicht..
    Du greifst an indem Du Urteile postulierst, und die Behauptung aufstellst ALLE, und hier folgen dann wahlweise irgendwelche Gruppen zu denen Du vermeintlich nicht zählst, hätten irgendwelche "Privilegien", nur Du selbst nicht..

    Dumm dabei ist die Verallgemeinerung, denn zunächst sind "Privilegien" nichts was einer "Hautfarbe" oder gar einer "Geschlechtszugehörigkeit" entwächst, sondern immer einem System, und dann besitzen diese "Privilegien" niemals wirklich ALLE in dieser Gruppe..

    Es sind immer nur Teile der Gruppe, Teil der "Weißen", Teile der "Männer", sogar Teile der "Frauen" oder auch Teile der LGBTTIQ*-Menschen, die diese "Privilegien" "besitzen", oder sie auch einfach zu nutzen wissen, und die sich damit dieses Systems bedienen..

    Aber Du befindest dich in einer Art "permanentem Angriffsmodus", und dieser drückt sprachlich aus, was Du dazu zu sagen denkst, und verdeckt Dir gleichzeitig die unverstellte Sicht auf die Dinge..

    Denn nimmt man Deine Einschätzungen für Bare Münze, dann bist auch Du Teil der Unterdrücker als Schwuler, als Mann und als Weißer..
    Und hier kommt dann der Selbsthass ins Spiel, denn die Krux in einem "falschen Körper geboren" worden zu sein kann für die Frage des Geschlechtes noch gelöst werden..
    Für die Frage des Schwul-seins, die Frage des Mann-seins, und vor allem für die Frage des Weiß-seins aber eben nicht..

    Aus der suchst Du dich zu lösen über die Idee eines weiteren Narratives, der "Unterdrückungs-Hitparade", die für alle anderen kenntlich machen soll ein Angehöriger der "untersten unterdrückten Gruppe" zu sein, aus der heraus sich alle anderen "negativen Eigenschaften" wie das "Schwul-sein", das "Mann-sein" und das "Weiß-sein" in ein Wohlgefallen auflösen würden, für die Du ja nichts kannst..

    Doch tatsächlich sind die von Dir postulierten Narrative der Unterdrücker, das "Schwul-sein", das "Weiß-sein" und das "Mann-sein" nichts weiter als Eigenschaften die man exakt auf die gleiche Weiße erhält wie das Trans-sein..
    Durch Geburt..
    Daran ist nichts ausgesucht..
    Und exakt deshalb sind sie auch keine "Privilegien" sondern sämtlich Eigenschaften die Möglichkeiten eröffnen sich innerhalb eines Systems zu positionieren..

    Für die Wahl der Position in diesem System ist aber jeder Mensch individuell verantwortlich..

    Absurd wird das Ganze dann wenn man den Blick auf die Heteros wendet und feststellen muß, daß auch Heteros keine "Privilegien" besitzen, sondern ebenfalls nur Eigenschaften, die sie in diesem System in eine Position bringen können, die man als "privilegiert" bezeichnen muß, was aber wiederum ausschließlich den eigenen Entscheidungen dieser Heteros geschuldet ist..

    Du argumentierst hier also auf dem Niveau der Gleichstellungsgegner, die sich gegen die Rechte anderer Menschen positionieren, indem Du die gleichen Argumente innerhalb der LGBTTIQ*-Gruppen anwendest, die sie gegenüber den LGBTTIQ*-Menschen insgesamt anwenden um sich im System "privilegiert" zu halten..
    Und damit wendest Du das gleiche System in reziproker Weise auf die Gruppen an, von denen Du dir im Umkehrschluß Solidarität erwartest..
    Das kann nicht funktionieren..
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