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Polizeimeldung

Erneut homophobe Gewalt in Berlin-Neukölln

Am Samstagmorgen wurde ein 38-Jähriger in einem Schnellrestaurant am Hermannplatz von einem Unbekannten schwulenfeindlich beleidigt und mit der Faust geschlagen.


Am Hermannplatz in Berlin-Neukölln kam es bereits mehrfach zu LGBTI-feindlicher Gewalt (Bild: Alte Wilde Korkmännchen / flickr)

Am frühen Samstagmorgen wurde ein 38-jähriger Mann in Berlin-Neukölln homophob beleidigt und geschlagen. Dies meldete die Polizei der Hauptstadt am Vormittag.

Der Übergriff soll sich laut Polizeibericht gegen 5.40 Uhr in einem Schnellrestaurant am Hermannplatz ereignet haben. Nachdem der unbekannte Angreifer mit der Faust zugeschlagen hatte, entfernte er sich unerkannt vom Tatort. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt wegen Körperverletzung und Beleidigung. Nähere Angaben zum Tathergang und zum Angreifer wurden in der Polizeimeldung nicht gemacht.

Gemeldete Übergriffe in Neukölln verdoppelt

In Neukölln werden nach Schöneberg die meisten Übergriffe mit homo- oder transfeindlichem Hintergrund in Berlin registriert, im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der beim Antigewaltprojekt Maneo gemeldeten Fälle sogar verdoppelt (queer.de berichtete). Der Bezirk selbst will unter anderem mit einem Queerbeauftragten gegen Hasskriminalität vorgehen (queer.de berichtete).

Anders als in anderen deutschen Städten werden mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten gezielt in den Polizeiberichten Berlins publik gemacht. Die Polizei und Staatsanwaltschaft der Hauptstadt besitzen eigene Ansprechpartner für LGBTI. (cw/pm)



#1 Patrick SAnonym
  • 01.06.2019, 12:44h
  • Gedankenspiel: Homophobie und Fremdenhass auf die Liste der psychischen Erkrankungen setzen und bei Gewaltanwendung, die auf eines der beiden Felder zurückzuführen ist Geldstrafen abschaffen und stattdessen Therapien verpflichtend machen, mit Dienst in LGBT+ Einrichtungen oder eben Flüchtlingsheimen.
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#2 TomDarkProfil
  • 01.06.2019, 13:18hHamburg
  • Antwort auf #1 von Patrick S
  • Was haben eigentlich solche Leute, die fremdenfeindliche oder homophobe Straftaten begehen, in einer Stadt wie Berlin verloren?!?

    Am besten das Wohnrecht für Berlin entziehen und umsiedeln nach Sachsen.
    So könnte auch gleich neuer Wohnraum entstehen, der in Berlin dringend für tolerante und weltoffene Menschen benötigt wird. :)

    Sorry für mein scherzhaftes Gedankenspiel, aber ich verstehe das nicht: Sollen solche Leute doch aufs Land ziehen, wenn sie das bunte und multikulturelle Leben in der großen Stadt stört...
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#3 TheDadProfil
  • 01.06.2019, 13:55hHannover
  • Antwort auf #2 von TomDark
  • ""Am besten das Wohnrecht für Berlin entziehen und umsiedeln nach Sachsen.""..

    Mit dem "Umsiedeln" von Menschen hat man in diesem Land so seine Erfahrungen..

    Ob man Sachsen damit helfen würde seine Probleme mit dem "rechtem Rand" zu beheben, darf dann auch bezweifelt werden..

    Aber man kann hier durchaus von Seiten des Staates "regulierend" eingreifen, denn es spricht nichts dagegen den Zuzug von Menschen die dafür bekannt sind sich homo- und trans*phob zu verhalten in Stadtteile mit einem hohem Anteil von LGBTTIQ*-Menschen zu verhindern..

    ""Sorry für mein scherzhaftes Gedankenspiel, aber ich verstehe das nicht: Sollen solche Leute doch aufs Land ziehen, wenn sie das bunte und multikulturelle Leben in der großen Stadt stört...""..

    Das hat aber auch Auswirkungen auf die LGBTTIQ*-Menschen auf dem Land..
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#4 Carsten ACAnonym
  • 01.06.2019, 14:39h
  • Es muss sich endlich etwas ändern. Die Politik darf nicht länger tatenlos wegsehen, sondern muss endlich handeln.

    Oder muss es erst Tote geben? Dann will ich aber auch von keinem Politiker irgendwelche Krokodilstränen sehen oder irgendwelche Worte dazu hören...

    Wir brauchen endlich mehr LGBTI-Aufklärung an allen Schulen und das Thema muss neben Biologie auch in Fächern wie Geschichte, Politik, Erdkunde, Sozialkunde, etc. immer wieder thematisiert werden. Und in den Sprachen kann man auch mal Lektüre mit LGBTI-Themen lesen oder in Mathematik Sachaufgaben mit Regenbogenfamilien statt immer nur Hetero-Familien lösen.

    Außerdem brauchen wir endlich volle rechtliche Gleichstellung (inkl. Art. 3 GG) als Signal, dass Diskriminierung nicht geduldet wird. Wie soll man von der Gesellschaft Akzeptanz erwarten, wenn nicht mal der Staat uns voll akzeptiert.
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#5 dellbronx51069Anonym
  • 01.06.2019, 18:11h
  • Alternative wäre als erzieherische Maßnahme anketten im Darkroom übers Wochenende denkbar .Ich könnte aber auch noch ein Probesitzen auf der Anhängerkupplung meines PKW anbieten. Und ach ja es gäbe noch einen Eimer Bärenfett im Keller ,das muss auch weg.... Ich glaube ich wäre ein schlimmer Diktator, aber Sorry bei sowas fällt mir nix anderes ein.
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#6 TheDadProfil
  • 02.06.2019, 02:06hHannover
  • Antwort auf #5 von dellbronx51069
  • ""Alternative wäre als erzieherische Maßnahme anketten im Darkroom übers Wochenende denkbar .""..

    So langsam frage ich mich ob bei einigen mit ihren "ausufernden Rachegelüsten" noch alles rund läuft ?

    WER bitte schön will denn solche Leute in seinem Darkroom antreffen wollen ?

    Und was genau, um auf einen anderen Kommentar einzugehen, könnte man bei solchen Leuten mit "Konversionstherapien" erreichen, die man hier dann "verpflichtende therapie" nennt ?

    Solche Leute brauchen BILDUNG zur Veränderung ihrer Sozialisation..

    Soziales Verhalten kann und MUSS trainiert werden..
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