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Aktion zum Pride Month
Taylor Swift startet LGBTI-Petition an US-Senat
Auch die zweite Kammer des Kongresses müsse für das Antidiskriminierungsgesetz "Equality Act" stimmen, fordert die Sängerin – und appelliert an ihre Fans, jetzt politisch aktiv zu werden-

Die Hitmaschine Taylor Swift hielt sich bis 2018 mit öffentlichem Äußerungen zu politischen Themen zurück (Bild: Toglenn / wikipedia)
- 2. Juni 2019, 04:43h 2 Min.
Popstar Taylor Swift (29) macht sich mit einer Petition an den US-Senat für LGBTI-Rechte stark. In ihren sozialen Medien veröffentlichte die Sängerin am Samstag einen Brief an den Senator ihres Heimatstaates Tennessee, Lamar Alexander. Darin rief sie den Republikaner auf, er solle das zur Abstimmung anstehende Antidiskriminierungsgesetz "Equality Act" unterstützen. Swift appellierte zugleich an ihre Fans, politisch aktiv zu werden und ihre eigenen Senatoren anzuschreiben.
Swift startete die Aktion am 1. Juni zu Beginn des "Pride Month". Diskriminierung von LGBTI-Menschen sei "unamerikanisch und grausam", schrieb die Sängerin an Senator Lamar Alexander. Der "Equality Act" würde ihnen den nötigen Schutz bieten. Es müsse Schluss damit sein, dass queere Menschen "in der Angst leben müssen, dass ihr Leben von einem homo- oder transphoben Arbeitgeber oder Vermieter auf den Kopf gestellt werden könnte", so Swift auf Instagram. "Die Tatsache, dass einige Menschen legal völlig dem Hass und der Intoleranz anderer ausgeliefert sind, ist widerlich und inakzeptabel."
Repräsentantenhaus stimmte im Mai für das Gesetz
Der Gesetzentwurf war im Mai vom US-Repräsentantenhaus verabschiedet worden, in dem die Demokraten eine Mehrheit haben (queer.de berichtete). Er braucht aber noch die Zustimmung des Senats. US-Präsident Donald Trump hat den Entwurf kritisiert. Sie persönlich würde der Haltung des Präsidenten widersprechen, so Swift.
Swift ("Look What You Made Me Do") hatte sich vergangenes Jahr erstmals klar politisch positioniert, nachdem sie jahrelang keine Parteipräferenz hatte erkennen lassen. Bei der Kongresswahl machte sie sich für die Demokraten stark und verärgerte damit Trump (queer.de berichtete). Im April spendete sie umgerechnet 100.000 Euro an eine Organisation, die sich in ihrem Heimatstaat Tennessee für LGBTI-Rechte einsetzt (queer.de berichtete). (cw/dpa)
Links zum Thema:
» Die Petition auf change.org














