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Brandenburg

Linke Ministerin: "Toleranz kann man nicht verordnen"

Eineinhalb Jahre nach Start des Aktionsplans "Queeres Brandenburg" sei noch viel zu tun, räumte Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij in einem Zwischenbericht der rot-roten Landesregierung ein.


Susanna Karawanskij (Linke) ist seit dem 19. September 2018 Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie im Bundesland Brandenburg (Bild: Johanna Bergmann)

Seit rund eineinhalb Jahren setzt sich das Bundesland Brandenburg mit dem Aktionsplan "Queeres Brandenburg" für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt ein – einige Ziele sind noch offen. Wie aus einem Zwischenbericht der Landesregierung (PDF) hervorgeht, steht unter anderem die Aktualisierung einer Anti-Mobbing-Handreichung aus. Auch sollen Ausstellungen zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Land zu einem späteren Zeitpunkt unterstützt werden. "Toleranz kann man nicht verordnen", teilte Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (Linke) mit Blick auf den Bericht mit. Die Ministerin ist jedoch zuversichtlich, dass die Umsetzung des Plans weiter auf der Agenda stehen wird.

"Die Umsetzung des Aktionsplanes trägt dazu bei, dass Brandenburg bunt ist und noch ein Stück bunter wird", so Karawanskij. Dies sei keine Selbstverständlichkeit in der heutigen Zeit, in der der Versuch, gewonnene Offenheit und Toleranz in der Gesellschaft zurückzudrehen, um sich greife.

Laut dem Beschluss des Landtages ist "das Ziel des Aktionsplanes [.] erreicht, wenn es seiner nicht mehr bedarf." Bislang sei es trotz der zahlreichen positiven Änderungen in den letzten Jahren noch nicht so weit, heißt es in dem 67-Seiten umfassenden Bericht der rot-roten Landesregierung. Das Land wolle den begonnenen Weg jedoch weiter verfolgen, um die Zivilgesellschaft in ihrem Engagement für Vielfalt zu unterstützen.

Lücken bei Arbeit mit Geflüchteten und in der Kultur

"Der Aktionsplan hat viel bewegt", sagte der Vorsitzende der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Tolerantes Brandenburg, Jirka Witschak. "Jetzt müssen wir mit Nachdruck an der weiteren Umsetzung arbeiten." Viel zu tun gebe es noch in der Arbeit mit Geflüchteten: "Die Arbeit ist überbordend." So müssten dringend mehr Unterkünfte für geflüchtete Homo- und Transsexuelle geschaffen werden. Auch gebe es in der Kultur noch viel zu tun. Die Geschichte über Diskriminierung Homosexueller müsse umfassender aufgearbeitet werden. "Wir brauchen hier Sensibilität."


Ein erster Arbeitsentwurf zum Aktionsplan war im Sommer 2017 vorgestellt worden

Im letzten Jahr zählte die Brandenburger Polizei sechs Straftaten mit homo- oder transfeindlichem Hintergrund, wie eine Antwort der Landesregierung auf Kleine Anfrage der Linksfraktion (PDF) ergab. Alle sechs Angriffe richteten sich gegen Männer. Die Polizei geht von einer hohen Dunkelziffer aus.

Online-Befragung offenbart Diskriminierung und Gewalt

Laut einer Online-Befragung (PDF) der Landesregierung zur Lebenssituation von LGBTI in Brandenburg, die im Sommer 2017 durchgeführt wurde, antwortete fast die Hälfte der über 300 Teilnehmenden, sie habe in den letzten fünf Jahren negative Erfahrungen wegen ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität gemacht (queer.de berichtete). Besonders erschreckend sei, das jeder Dritte (33 Prozent) bereits Erfahrungen mit körperlichen übergriffen hatte. Da die Befragung online durchgeführt wurde, könnten nur geringe Rückschlüsse auf die Situation für ältere queere Menschen gezogen werden, so der Bericht.

Den "Aktionsplan für Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, für Selbstbestimmung und gegen Homo- und Transphobie in Brandenburg", kurz "Queeres Brandenburg", ist im Dezember 2017 vom Landtag beschlossen worden. Das Papier enthält rund 60 Maßnahmen und Handlungsfelder, die für mehr Akzeptanz von sexueller Vielfalt sorgen sollen (queer.de berichtete). Dazu zählt die Bedarfe von Regenbogenfamilien im Land sichtbar zu machen oder eigene Dusch- und Umkleideräume für trans oder intergeschlechtliche Menschen einzurichten. (cw/dpa)



#1 KetzerEhemaliges Profil
  • 02.06.2019, 10:35h
  • "Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen."
    Johann Wolfgang von Goethe

    Sollte auch und gerade eine linke Ministerin eigentlich wissen.

    Was wir fordern, ist ECHTE AKZEPTANZ. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
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#2 TheDadProfil
  • 02.06.2019, 12:28hHannover
  • Antwort auf #1 von Ketzer
  • Dennoch hat sie Recht..
    Man kann Akzeptanz nicht verordnen..
    Man kann auch Toleranz nicht verordnen..
    Man kann soziales Verhalten nicht erzwingen..

    Man kann Menschen bilden, und über die Bildung soziales Verhalten, Toleranz und Akzeptanz fördern und herbeiführen..
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#3 GemeinsamAnonym
  • 02.06.2019, 14:02h
  • Sehr geehrte Frau Karawanskij,

    Ihr Satz: "Toleranz kann man nicht verordnen" ist nicht zeitgemäß. Tolerieren bedeutet dulden. Und dulden ist keine Wertschätzung.
    Bitte schließen Sie sich mit der LSBTTIQ in Brandenburg zusammen und arbeiten Sie GEMEINSAM für Selbstverständlichkeit.
    Sie sagen ja selbst, dass die Arbeit für Vielfalt noch nicht angeschlossen ist und diese erst erfolgreich sein wird, wenn sie nicht mehr notwendig ist.
    Es kommt immer darauf an, was man selbst vermittelt. Wie stehen Sie denn selbst dazu? Laut Ihrer Aussage sind Sie selbst gerade noch bei Toleranz? Ihre Arbeit schleppt sich also vor sich hin?

    Ich gebe Ihnen ein Beispiel von mir selbst:
    Paar Jahre war ich arbeitslos und war zu Beginn eher zurückhaltend. Geholfen hat mir das nicht. Dann hab ich gelernt, mich durchzusetzen und deutlich zu machen, was das Verhalten von anderen für Folgen und Auswirkungen auf mich hat. Das erreicht man aber nicht mit ständiger Zustimmung, oder mit zu viel Verständnis - sorry, aber das ist wahr.
    In Gesprächen muss deutlich werden, was ethisch- und was schädlich ist. Und dabei geht es nicht um Schuld, sondern um Fakten die erklärt und vermittelt werden. Was auch deutlich gemacht werden muss, ist, dass Diskriminierung keine Meinung ist. Da gibt es keine unterschiedlichen Meinungen, sondern ein/e Agierende/r und ein/e Betroffene/r. Und das geschieht nicht gegenseitig, sondern einseitig von Seite des/der Agierende/n. Es gilt also, bei den Fakten zu bleiben, und nicht eine andere Aussage als Meinung stehen zu lassen.

    Falls Ihnen das schwer fällt, dann erinnern Sie sich doch bitte daran, wie Ihr Mathelehrer Ihnen etwas beigebracht hat. Ihre Rechenwege wurden korrigiert: und entweder war da ein richtig-Haken dahinter, oder ein f = falsch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ihr Lehrer jemals dahinter geschrieben hätte: "Na ja, da hast du eine andere Meinung als ich, man kann es unterschiedlich betrachten."
    Jetzt sagen Sie wahrscheinlich, dass es da um Mathe ging und das was anderes sei. Ja, das Thema ist ein anderes, aber die Umgangsweise ist dieselbe. Ihr Lehrer hat Ihnen etwas beigebracht durch Korrektur, und da gab es entweder richtig oder falsch.
    Machen Sie es in Ihrer Arbeit um Selbstverständlichkeit einfach genauso. Das ist am einfachsten. Denn je mehr Sie andere "Meinungen" zum Thema Vielfalt gelten lassen, desto mehr Schwierigkeiten haben Sie, Ihre Standpunkte zu vertreten und zu überzeugen, was beweisbar richtig und beweisbar falsch ist. Aus dieser Nummer kommen Sie dann nicht mehr heraus(!) Denn diese Diskussion fährt sich dann ein in: "Sie haben Ihre Meinung und ich meine." Erreicht ist dadurch nichts.

    Deswegen ist es wichtig, sich da durchzusetzen und "hitzige" Diskussionen auszuhalten, auch wenn es Kraft kostet. Versuchen Sie immer wieder im freundlichen Ton zu bleiben, auch wenn andere lauter werden. Aber Ihre Standpunkte müssen fest bleiben. Seien Sie da konsequent. Die sind nicht verhandelbar, weil es um die Würde der LSBTTIQ geht. Also machen Sie immer wieder deutlich, dass Sie von Menschen reden und das nicht nur ein sachliches Thema ist. Wenn Ausreden vom Gegenüber kommen, dann bringen Sie reale Gegenbeispiele. An dieser Stelle können Sie jemanden aus der LSBTTIQ dazuholen, die/der dann aus eigener Erfahrung reden kann. Das überzeugt am meisten. Eine reale Situation schaffen: die Realität zeigen. Bei Diskriminierung gibt es übrigens kein Versehen. Es gibt nur Unwissenheit und das kann auch schon zu einer Verletzung bei der LSBTTIQ führen. Der Erfahrung nach sind Diskriminierungen aber meistens bewusst und auch absichtlich. Das erkenne ich als homosexuelle Frau. So wie Freude oder Angst bei einem Menschen erkennbar ist, so ist auch Homophobie und Diskriminierung erkennbar. Und das lässt sich nicht wegdiskutieren, sondern das hat klare und deutliche Auswirkungen auf die LSBTTIQ. Denn das ist kein einmaliges Vorkommen, sondern erleiden LSBTTIQ mehrfach - vielfach. Und dabei kommt es auch gar nicht darauf an, ob man etwas "gesagt" hätte oder nicht. Man muss nicht etwas tun, um diskriminiert zu werden. Das muss endlich verstanden werden.

    Es gibt Antidiskriminierungsstellen, die meinen, sie hätten es nicht nötig, LSBTTIQ einzustellen. Das halte ich für falsch. Bei Nachfrage wurde ich mal hämisch ausgelacht. Ich hätte es mir gut vorstellen können, ehrenamtlich mitzuwirken. Aber das wurde kategorisch abgelehnt. Zu viel Realität ist anscheinend doch nicht so erwünscht (Sarkasmus). Und das ist der Punkt, den ich nicht verstehe. Wieso muss diese Aufklärung und Arbeit für Vielfalt ausschließlich von Heteros geleistet werden, rhetorisch gefragt? Weshalb nicht gemeinsam?
    Kann es sein, dass es daran liegt, dass zu viele noch an der "Meinung" festkleben, und die ganze Realität gar nicht vermitteln wollen? Das wäre zumindest eine logische Schlussfolgerung, weshalb die Arbeit für Vielfalt dahin plätschert und nur im Schneckenthempo vorwärts kommt.

    Ich habe das anders gehandhabt.
    Von Beginn an war ich ehrlich und habe immer aus meinen Erfahrungen gesprochen und Tatsachen angesprochen. Die Fakten habe ich nie verheimlicht und auch nichts verschönert. Damit habe ich es geschafft, eine Sensibilisierung herbei zu führen und Wissen zu vermitteln. Dabei bin ich freundlich geblieben und habe immer wieder darauf geachtet, dass die Gespräche keine Grenzen überschreiten. Und falls es doch passiert ist, habe ich sofort darauf hingewiesen. Das war zu Beginn harte Arbeit - ja - aber es hat sich gelohnt, und zwar für alle. Ich bin weiter gekommen und konnte mir eine Perspektive erarbeiten. Und die Angestellten beim Amt haben Informationen erhalten und wurden für LSBTTIQ sensibilisiert und nebenbei auch aufgeklärt.
    Eigentlich bin ich der Überzeugung, dass es auch beim Arbeitsamt eine kompetente Person geben muss, die bezüglich LSBTTIQ zur Verfügung steht, solange es diese Arbeitslosengeld 1 und Hartz IV Regelungen gibt. Ich finde es nicht richtig, dass eine arbeitslose Person Aufklärungsarbeit beim Arbeitsamt leisten muss neben dem Kraftaufwand, die eigene Arbeitslosigkeit zu beenden. Weil es diese Person aber nicht gibt, blieb dies an mir hängen.

    Geschafft habe ich das aber nur, weil ich konsequent bei meinen Standpunkten geblieben bin und ich dieses "unterschiedliche Meinungen" nicht gelten ließ. Unterschiedliche Meinungen gibt es bezüglich Musikgeschmack oder ähnliches, aber wenn es um LSBTTIQ geht, da gibt es nur ein richtig und ein falsch.

    Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter und Sie arbeiten im Sinne der LSBTTIQ und nicht im Sinne Ihrer eigenen Befindlichkeiten.

    ©BuntesUndSchönes
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#4 GemeinsamAnonym
#5 YannickAnonym
  • 02.06.2019, 17:22h
  • ------------------------------------
    Linke Ministerin: "Toleranz kann man nicht verordnen"
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    Und wieder mal versucht die Linkspartei im Osten die AfD zu hofieren. Solche Aussagen, die eins zu eins auch aus der AfD kommen, sind nur Wasser auf die Mühlen der AfD und machen die stärker.

    Denn jetzt sagen alle AfD-geneigten Wähler: "Das hat die AfD ja immer schon gesagt, jetzt sehen es auch die anderen ein."

    Aber Fakt ist:

    1. Es geht nicht um Toleranz, sondern um Akzeptanz. Dass die Linke meint, LGBTI sollten nur "toleriert" werden, spricht Bände. Toleranz bedeutet, dass man etwas Minderwertiges als Minderwertig erkennt, aber dennoch toleriert.

    2. Es geht nicht darum, irgendwas zu "verordnen", sondern wertfrei und neutral etwas zu vermitteln. Es geht ja nicht darum, Homo-, Bi-, Trans- oder Intersexualität als irgendwas besonders tolles zu vermitteln oder dafür zu "werben", sondern es geht darum, es einfach nur nicht mehr totzuschweigen oder als minderwertig darzustellen. Das ist alles.

    Fazit:

    Wenn die Linkspartei jetzt schon AfD-Aussagen kopiert, um denen ein paar Wähler abzugaunern, vergessen sie eines: diese Wähler haben sich bereits entschieden und wählen das Original.
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#6 RWTHAnonym
#7 UrberlinerAnonym
  • 03.06.2019, 10:53h
  • Den Aktionsplan hat Rot-Rot in Brandenburg zu lange untätig verschleppt. Nach der Europawahl ist klar geworden, dass nach der bevorstehenden Landtagswahl am 1. September die AfD den Ministerpräsidenten Brandenburgs stellen könnte - so braun ist die märkische Provinz nämlich schon wieder. Und dann ist es sowieso vorbei mit dem von Rot-Rot zu lange verpennten Aktionsplan, wenn die Braunen in Brandenburg das Sagen haben.
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#8 PeerAnonym
  • 03.06.2019, 12:36h
  • Antwort auf #7 von Urberliner
  • Ja, und dass die AfD überhaupt so stark werden konnte liegt auch am Dornröschenschlaf von SPD und Linken. Das ist etwas, was man nicht aussitzen kann, sondern wo man aktiv gegensteuern muss, z.B. durch Bildungspläne. Aber da pennen SPD und Linke ja lieber...
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#9 lotosblueteAnonym
  • 03.06.2019, 12:56h
  • Antwort auf #3 von Gemeinsam
  • @Gemeinsam
    Zitat: "Denn je mehr Sie andere "Meinungen" zum Thema Vielfalt gelten lassen, desto mehr Schwierigkeiten haben Sie, Ihre Standpunkte zu vertreten und zu überzeugen, was beweisbar richtig und beweisbar falsch ist. "

    Also soll ausgerechnet beim Thema Vielfalt nur ein Standpunkt erlaubt sein. Andere Meinungen lässt du ja nicht gelten, sonst hättest du das Wort nicht in Anführungsstriche gesetzt. Das ist also die vielgepriesene Vielfalt/Diversität.
    Dazu kann ich nur sagen: Nein, danke. Eine solch verordnete Vielfalt und ihre entsprechenden selbsternannten Führer*innen hatten wir schon mehr als einmal in der Geschichte.
    Es gibt nun einmal außerhalb der Mathematik keine binäre Ordnung von richtig oder falsch.
    Weder du noch ich haben die Definitionshoheit über das Thema Vielfalt - die hat kein Mensch, weil kein Mensch über die einzig wahre Erkenntnis verfügt - und ich werde deine Versuche, dich auf diese Weise als alleinige Inhaberin der Deutungshoheit zu gebärden, nur als das abtun, was sie in meinen Augen sind: Faschistoide Propaganda und nur eine andere Spielart totalitärer Machstrukturen. Du bist eine Extremistin und quasi das Spiegelbild homophober Hetzredner, die auch ich lieber heute als morgen bekehrt sehen würde.
    Mein Vorschlag wäre eine konsequente Umsetzung des folgenden Grundsatzes: Jeder Mensch hat das Recht, das eigene Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, aber niemand hat das Recht, andere in ihrer Lebensgestaltung zu beinträchtigen, insbesondere körperliche Gewalt auszuüben.

    Übrigens: Gratulation, dass du einen Job gefunden hast. Das war noch nie einfach und ich freue mich über jeden Menschen, der nicht von ALGI/II abhängig ist.
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#10 lotosblueteAnonym