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Kommentare zu:
Sarah Connor über ihr Lied: "...und dann gibt's plötzlich Ressentiments"


#1 LotiAnonym
  • 05.06.2019, 10:26h
  • Meinen Respekt hat Frau Connor. Obwohl ich nie ihre Musik gehört habe, ändere ich das jetzt. Apropos Udo Jürgens. Er war tatsächlich ein Schürzenjäger was jüngere Frauen betrifft.
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#2 PetterAnonym
  • 05.06.2019, 10:38h
  • Da kann ich ihr nur zustimmen. In solchen Fällen zeigt sich dann immer, dass die angeblich so weit fortgeschrittene Akzeptanz doch nicht so weit ist und dass es noch viel zu tun gibt.

    Umso mehr danke ich Sarah Connor, dass sie sich für eine moderne Gesellschaft einsetzt und sich keine Sprechverbote (bzw. Singverbote) auferlegen lässt. Freiheitsrechte müssen (leider) auch immer wieder neu verteidigt werden.
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#3 LollipopAnonym
  • 05.06.2019, 10:51h
  • Dass der Song überhaupt als kontrovers empfunden wird, ist eine Schande für unsere Gesellschaft.

    Gefühlt nimmt seit ein paar Jahren die Verklemmtheit, was Sexualität angeht, wieder merklich zu (selbst unter lgbt*). Dabei ist Sexualität etwas Schönes.

    Und wenn Eltern vor ihren Kindern wegen der ersten Zeile des Liedes in Erklärungsnot kommen, sehen ich die Defizite vor allem bei den Eltern.

    Gut, dass die öffentlich rechtlichen Radiosender etwas mutiger sind.
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#4 PetterAnonym
  • 05.06.2019, 11:01h
  • Antwort auf #3 von Lollipop
  • Ja, Deutschland ist auf jeden Fall in den letzten 20 Jahren deutlich verklemmter geworden.

    Man sieht heute nicht nur weniger schwule und lesbische Paare händchenhaltend, Arm in Arm, küssend, etc. in der Öffentlichkeit als z.B. noch in den 1990ern.

    Sondern z.B. auch was Nacktheit angeht. Früher sah man im Sommer in jedem Park auch Nackte beiderlei Geschlechts, die auf Wiesen lagen und sich sonnten. Heute kommt das außerhalb speziell gekennzeichneter FKK-Bereiche kaum noch vor und wird gleich als Erregung öffentlichen Ärgernisses angesehen.
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#5 GronkelAnonym
  • 05.06.2019, 11:59h
  • "Wir tun ja immer so, als wäre es überall, als wäre es völlig in Ordnung, und dann bringt es ein Song auf den Punkt, und dann gibt's plötzlich Ressentiments"

    Bringt ein Song es auf den Punkt? Es gibt plötzlich Ressentiments? Man erwartet nun wirklich keine ausgefeilten Texte von Sarah Connor aber erst plumpe Penis Metaphern liefern und nach Kritik daran sich auch noch in eine Opferpose zu legen ist schon ein starkes Stück.
    Dem Jugendlichen hat sie mit diesem Lied wohl eher nicht geholfen.

    Direkt die nächste Zeile aus dem Lied:
    "Er hat es oft versucht und sich echt angestrengt"

    Vielleicht sollte sie lieber von etwas singen wovon sie auch Ahnung hat, insbesondere wenn sie sich einen realen Menschen als Vorbild für die Schmonzette herausgesucht hat, auf dem ihre Worte von seinen Bekannten mit Sicherheit angelegt werden.
    Wenn es nicht auf eine reale Person gemünzt wäre, könnte man die Textzeilen mit fremdschämen abtun, so ist es aber dem Jugendlichen eine Unverschämtheit gegenüber.
    Ich kann gut verstehen, wenn der Part nicht gesendet wird.
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#6 DesireeAnonym
  • 05.06.2019, 12:23h
  • Antwort auf #5 von Gronkel
  • Danke für deinen Beitrag Gronkel, wenigstens einer der sich zurecht auch über die absolut daneben gegriffenen ersten Zeilen aufregt.

    Sarah Connors Song ist wirklich widerlich, und trägt alles andere als zu einem Abbau von Schwulenfeindlichkeit bei. Sie sollte vielleicht mal in ihrem Umfeld ihre lesbischen Freundinnen fragen ob sie das auch so cool finden würden, wär da über die weibliche Erregungsphase und vermutete Taktiken hetero sein zu wollen geschrieben / gesungen worden. Sie sollte sich schämen so plump, ekelerregend und taktlos einen Song zu beginnen und dann noch die Dreistigkeit zu besitzen, sich über "Ressentiments" zu wundern, die absolut zu Recht die entsprechenden zeilen zensieren.

    Und statt Frau Conor könnte es in D auch endlich mal schwule / lesbische Sänger/innen geben die über schwule / lesbische Liebe singen so wie Sam Smith in den USA z. B. ("Him"). Das findet nämlich kaum oder gar nicht statt, stattdessen musste z. B. Mark Medlock - schwul - Hetero-Liebesromanzen bis zum geht nicht mehr produzieren.

    So viel zum Angagement deutscher Künstler.
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#7 Ana NymAnonym
  • 05.06.2019, 12:29h
  • Wie peinlich diese Rundfunksender doch sind.

    Bei Hipp-Hopp-Texten hat man offensichtlich keine Probleme. Und nicht wenige davon sind auf deutsch - sollten also hier zu Lande für jeden Redakteur ohne Übersetzer "verständliche" Worte enthalten.

    Da wird dann immer gleich von "Künstlerischer Freiheit" gefaselt, auch bei anderen Musikrichtungen (die von der Straße kommen).

    Also wenn er an Mädchen denkt "bekommt er keinen hoch". Der Text ist nebenbei bemerkt nicht mal anstößig.
    Eine Frage, haben Männer die Entscheidung getroffen diesen Text zu verdammen?
    Ich tippe mal auf mehrheitlich Ja. Was würde uns das sagen wollen?
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#8 StretchingmasterProfil
  • 05.06.2019, 12:51hEssen / Holsterhausen
  • Ich finde es ne absolute Frechheit.

    Da dürfen Rapper hier in Deutschland von Mord und Totschlag, auch gegen LGBT+, singen (nee, singen ist das ja nicht, brüllen?) und werden dann von Gerichten sogar noch behandelt als wäre das Kunst.
    Und Sarah bringt ein Lied das niemanden beleidigt oder ähnliches, nicht zum Mord, oder zur Diskriminierung aufruft, sondern zeigen soll das Liebe das wichtigste ist, egal in welcher Konstellation. Und das wird dann zensiert? Wo bleibt da denn das Verständnis für Kunst? Wieder mal mit zweierlei Maß gemessen...

    Schönen Tag noch
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#9 zundermxeAnonym
  • 05.06.2019, 12:58h
  • Antwort auf #6 von Desiree
  • Widerlich, ekelerregend und taktlos?!

    Glaub Du (be)schreibst hier Deinen eigenen Kommentar.

    Und ehrlich gesagt will ich net verstehen warum Du und Dein Vorkommentator so ein Problem mit ein paar harmlosen Zeilen habt.
    Das ist mir einfach zu öd und zu braun.

    Küss grad nur den Boden vor Glück, dass in meinem persönlichen Umfeld selbst die verdächtigste Dumpfbacke niemals so ne verklemmte Hassrede raushauen würde.
    Manche Dinge gibt es halt nur im Internet...
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#10 PetterAnonym
#11 Haras RonnocAnonym
  • 05.06.2019, 13:46h
  • Ich habe eher so das Gefühl, das war von Connor so beabsichtigt. Seit Jahren eine Künstlerin auf absteigendem Ast, wollte sie sich ins Gespräch bringen.

    Die erste Zeile ist vulgär und niveaulos sowie beleidigend gegenüber dem vermeintlich schwulen Bekannten. Die Reaktion der Radiosender war auch vorhersehbar.

    Übrigends wird HipHop, in Form von Pornorap, von Rappern wie King Orgasmus One, Prinz Porno, Bass Sultan Hengst und wie sie alle heißen, NICHT im Radio gespielt
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#12 NikJAnonym
  • 05.06.2019, 14:04h
  • Ein klares Zeichen daß schwulsein in unserem Land eben immer noch nicht als normal empfunden wird, dumme Witze darüber gerissen werden und schwuchtel als Schimpfwort eigentlich an der Tagesordnung steht! Traurig, deshalb Hut ab vor diesem tollen Lied Frau Connor, hab sofort die cd gekauft!
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#13 TomDarkProfil
  • 05.06.2019, 14:39hHamburg
  • Ich denke, dass die Kritiken nicht wirklich etwas mit Intoleranz oder Prüderie usw. zu tun haben.

    Wenn ein Song mit "keinen hochkriegen" beginnt, dann ist das einfach niveaulos.

    Das wäre eher was für Satire. Dabei ist das Stück doch sehr melodisch und die Musik klingt ansprechend.

    Allein schon die Zeile "er hat es oft versucht und sich echt angestrengt"

    Klingt ja schon fast, als müsste die Neigung irgendwie entschuldigt werden.

    Nette Absicht, aber ich finde es inhaltlich auch ziemlich daneben.
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#14 LotiAnonym
  • 05.06.2019, 14:54h
  • Antwort auf #4 von Petter
  • Ich weiß zwar nicht wo Du wohnst, doch hier in Berlin gab es schon immer Plätze, wo Frau und Mann sich nackt zeigen können. Der Bullenwinkel im Grunewald z.B. Einer davon liegt sogar nicht weit vom Kurfürstendamm entfernt. Die FKKler haben sich nie über die Anwesenheit von Schwulen beschwert oder umgekehrt. Am Hallensee. Anders wars mit der Tuntenwiese im Tiergarten an der Siegessäule. Die mußten wir uns erst mal erstreiten. Ich war dabei als wir noch von der berittenen Polizei aufgefordert wurden uns zu bedecken. Jetzt gibt es sogar ne extra Dusche auf der Wiese;-)
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#15 KetzerEhemaliges Profil
  • 05.06.2019, 15:31h
  • ""Wir tun ja immer so, als wäre es überall, als wäre es völlig in Ordnung, und dann bringt es ein Song auf den Punkt, und dann gibt's plötzlich Ressentiments""

    Damit hat die gute Sarah Connor die nach wie vor massiv vorhandene Alltagshomophobie in unserem Land perfekt beschrieben.

    Wer mehr darüber erfahren will, liest

    www.querverlag.de/ich-hab-ja-nichts-gegen-schwule-aber/
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#16 andreAnonym
  • 05.06.2019, 16:04h
  • Sehr schöner Titel, von einer Künstlerin, die nicht zu meinen Favoriten gehört. Besser, habe Sie nie gehört. Das Video an sich gefällt mir sehr gut. Relativ wenig Aufwand und viel Aussage.
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#17 IlsebilseAnonym
  • 05.06.2019, 16:24h
  • Ich muss mich an der Stelle mal bei allen fürsorglichen Radiosendern bedanken. Denn ich habe den Song am Wochenende UNZENSIERT im Radio gehört. Mit dieser furchtbar anstößigen ersten und letzten Textzeile.
    Widerlich. Ich war richtig schockiert und entsetzt als ich da im Auto auf dem Weg zur Sexparty ins KitKat gefahren bin.
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#18 BilseIlseAnonym
#19 tchantchesProfil
  • 05.06.2019, 16:43hSonstwo
  • Antwort auf #13 von TomDark
  • "Klingt ja schon fast, als müsste die Neigung irgendwie entschuldigt werden."

    Und genau das wird in den Köpfen allzu vieler Leute hängenbleiben. Ich höre es förmlich. "Vincent kriegt kein' hoohoooch!"

    Damit ist das der Emanzipation schwuler Jugendlicher genauso zuträglich, als wenn ein Herr Hitzlsperger verkündet, der 'richtige Zeitpunkt' für das Coming Out eines Profifußballers sei dann, wenn er seine Millionen unter Dach und Fach hat und sich aus dem aktiven Sport zurückzieht.

    Scheinheilige Bande, allesamt.
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#20 Vincent_24Anonym
  • 05.06.2019, 19:35h
  • Die besagte Zeile finde ich geschmacklos und eher entwürdigend als Toleranz fördernd. Ich höre schon die Kinder in der Schule "Die Sch*** kriegt keinen hoch" rufen. Was auf diese Zeile folgt, ist übrigens auch eine Katastrophe und klischeehafter Müll: "Vincent taucht lieber ab und tanzt zu Beyoncé". Na dann ... ich headbange jetzt zu Nirvana ...
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#21 Homonklin44Profil
  • 05.06.2019, 21:36hTauroa Point
  • ich verstehe jetzt auch nicht, was an dem Satz so schlimm sein soll.Mir kommt die Verbindung von an Mädchen denken und keinen hochkriegen zwar ungewöhnlich vor, denn die Relevanz fehlt mir da. Okay, als Schwuler kapiere ich es vermutlich nicht.
    Man kann ja an Mädchen denken, ohne dass das Hochkriegen überhaupt eine Rolle spielen muss, man würde ja auch nicht extra betonen, dass man bei Tieren keinen hoch kriegt, oder beim Motorradfahren. Obwohl das da wegen dem Gedrücke in der Lederkombi fast von allein dazu kommt.

    Was Liedzeilen angeht, hat man da mit TheProdigy und "Smack my bitch up!" anscheinend deutlich weniger Probleme. Gerade eher diverse SM-Ideen, ja auch "Baby hit me one more time" und Ähnliches, sind dann jugendfrei? Hä?
    Vielleicht würden sie sogar den Song "i am fucking" ohne Weiteres bringen, obwohl weiter drin in dem Lied, I am a (the N-word). she is white! vorkommt. Und Lieder sind ja trotz des N-Worts, den ganzen Bitches und dem Fucking, screwing, cunt & Co immer noch alle nicht jugendgefährdend in diesem unseren Lande.

    Also da geht man schon arg komisch damit um, das muss man sagen. Mutet wie künstlich hochgeschlossen an.

    Thank you @Sarah, 4 this song! U did just fine! Don't let 'em tell you otherwise!
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#22 objectionAnonym
  • 05.06.2019, 23:22h
  • Antwort auf #20 von Vincent_24
  • Bin völlig deiner Meinung, so einen abgedroschen Mist aus der Mottekiste schwuler Klischees braucht kein Schwein.

    In weiterer Folge wird der Song ja auch nicht besser. Da werden gescheiterte Heterobeziehungen dem Ideal von Beziehung mit Mann, Kindern und (vermutlich) Eigenheim gegenübergestellt... Als würden Schwule ihren Wert für die Gesellschaft nur beweisen, wenn sie noch stereotyper "hetero" als die Heteros selbst sind.

    Mal ganz ehrlich, bei dem Song will ich kotzen. Selbstgefällige Allgemeinplätze ohne die geringste Anstrengung schwule Lebensrealität auch nur ansatzweise zu erfassen. Hauptsache genug Schwule halten ihr die Stange, weil sie durch ihre plumpe Formulierung etwas "Zensur" provoziert hat. Daß der Rest des Songs ein Haufen gequirlter Scheiße ist, wird doch eh sofort vergessen. Sind wir denn - frei nach Lenin - nur nützliche Idioten oder haben wir doch noch etwas Rückgrat und Selbstachtung?
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#23 MogeleiAnonym
#24 MagnetismAnonym
  • 06.06.2019, 00:23h
  • Der Song ist Mega. Da ist nichts verwerfliches zu finden.

    Und die, die hier meinen sich auszukotzen wie schlimm und eklig der Song doch ist, sind doch die ersten die ihn im Auto laufen lassen (und anscheinend den Text ja schon gut kennen).

    Leute, ich lach mich schlapp.

    Wer sonst keine Probleme hat wartet doch bitte auf
    die nächste Staffel Big Brother
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#25 LorenProfil
#26 cinnamonEhemaliges Profil
  • 06.06.2019, 06:46h
  • Hallo! Ich habe eine online-Petition gestartet mit dem Namen: >>Sarah Connor jegliche musikalische Betätigung verbieten - sofort, umfassend, dauerhaft.<< und möchte Euch alle einladen, mit zu zeichnen. Ich finde, dass das ein wichtiges Thema ist und gemeinsam können wir hier viel erreichen.
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#27 SolanaceaeAnonym
  • 06.06.2019, 06:49h
  • Antwort auf #3 von Lollipop
  • Sie kommen, dich zu holen
    Sie werden dich nicht finden
    Niemand wird dich finden, du bist bei mir!
    --------------------

    Dabei kommen Eltern auch in erklärungsnot! Bei dem Tonfall, der in dem Lied von Falco herrscht kann ich meinen Kindern nicht erzählen, dass die verstecken spielen. Ja, das Lied haben wir schon im Radio gehört, und mussten drüber sprechen.

    Oder was ist wenn im Radio von missbrauchten Kindern in der Kirche gesprochen wird? Ja, da haben meine Kinder auch schon nachgefragt, was das bedeutet ( Meine Jungs sind 7 und 9 )

    Lieber Kindesmissbrauch als Homosexualität. Lieber anderen Menschen Schaden, als sich für das Glück anderer zu Freuen. Das ist leider, was ich in unserer CIS Hetero Gesellschaft empfinde. Und das ist so Widerlich.
    Selbst meine Frau hat Verständnis für die Zensur. Und wir sind auch ein LGBT*IQA Paar.
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#28 stromboliProfil
#29 tchantchesProfil
#30 NannyAnonym
  • 06.06.2019, 18:16h
  • Ich bin auch der Meinung das es nicht gut ist im Radio zu spielen.
    Wie ich heute morgen dann meinen Kids erklären musste , was es bedeutet keinen hoch zu bekommen wenn man an Mädchen denkt...
    Und ob es bei ihnen auch so ist etc...
    Nein nicht gut
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#31 easykeyProfil
#32 TheDadProfil
  • 06.06.2019, 22:37hHannover
  • Antwort auf #6 von Desiree
  • ""Und statt Frau Conor ""..

    Für Deine Wahrnehmungslücken sind andere nicht verantwortlich..

    Was Deine Zustimmung zum Kommentar von "Gronkel" betrifft..
    Der kann sich dann gerne mal einen seiner Sätze zu Herzen nehmen, und über Dinge schreiben, von denen er etwas versteht..

    Denn ob der Song "hilfreich" für Jugendliche wäre, ist immer noch eine Frage die erst über die Identifikation der Zielgruppe dieses Songs Beantwortung findet..

    Die Zielgruppe von Sarah Connor liegt wohl eher bei den Mitt-Dreißigern als bei Jugendlichen..

    Die sitzen immer noch stundenlang vor YouTube-Videos irgendwelcher Rapper herum, lernen dabei "Deutsche Songtexte" auswendig, die sehr viele Worte verwenden, aber keine vernünftigen Aussagen enthalten, und selbst diese seltenen aussagen erfassen sie dabei in ihrer Tragweite nicht..

    Carolin Kebekus hat das schon vor Jahren mit einem kurzen Gag auf die Spitze getrieben :

    "ey, ich ficke deine mutter !
    ja, papa, ich weiß"..

    Noch besser allerdings das hier :

    www.songtexte.com/songtext/carolin-kebekus/asozial-238254a3.
    html
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#33 TheDadProfil
  • 06.06.2019, 22:43hHannover
  • Antwort auf #11 von Haras Ronnoc
  • ""Übrigends wird HipHop, in Form von Pornorap, von Rappern wie King Orgasmus One, Prinz Porno, Bass Sultan Hengst und wie sie alle heißen, NICHT im Radio gespielt""..

    Um mal im Thema zu bleiben..

    Jugendliche hören Musik über Streaming-Dienste, per Netz-Radio und über Abo's..

    Ob die beleidigenden Texte dann noch im Radio laufen ist von daher vollständig irrelevant
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#34 TheDadProfil
  • 06.06.2019, 22:50hHannover
  • Antwort auf #13 von TomDark
  • ""Wenn ein Song mit "keinen hochkriegen" beginnt, dann ist das einfach niveaulos.""..

    Stimmt..
    Wer unten bleibt entwickelt kein Niveau..

    Spaß beiseite..
    Wie weit sind Du und ich von der vorherrschenden Jugendsprache entfernt ?
    Ich z.B. höre täglich weitaus derberes als dieses altertümliche "keinen hoch kriegen"..
    Was wahrscheinlich nur der Reimform des Textes geschuldet ist, denn von
    "keine erektion bekommen",
    selbst wenn sich das irgendwie reimen würde, hört man auch keine*n andere*n Künstler*in singen..

    Um welches "Niveau" geht es hier dann also exakt ?
    Das einer "ungeschminkten Wortwahl", oder dann doch schon um das, der Idee dahinter
    "darüber spricht, schreibt, singt man nicht" ?

    Und wie sieht dann hier die Lösung aus ?

    Besser reimen, oder dann doch mal offen darüber sprechen ?
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#35 TheDadProfil
  • 06.06.2019, 22:58hHannover
  • Antwort auf #20 von Vincent_24
  • ""Die besagte Zeile finde ich geschmacklos und eher entwürdigend als Toleranz fördernd. Ich höre schon die Kinder in der Schule "Die Sch*** kriegt keinen hoch" rufen.""..

    Diesen Unfug in jedem Thread zur Thematik zu posten macht es kaum besser..

    Ich denke man kann hier von Glück reden, daß du in keiner Schule das Ohr zum zuhören hast..
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#36 TheDadProfil
  • 06.06.2019, 23:04hHannover
  • Antwort auf #27 von Solanaceae
  • ""Lieber Kindesmissbrauch als Homosexualität.""..

    "Jeanny" von Falco ist von 1985..
    Und immer noch wird Unsinn über den Inhalt kolportiert..

    ""Es folgten weitere Teile des Stückes Falcos Jeanny Part 2, Falcos Jeanny Part 3 sowie das 2009 veröffentlichte The Spirit Never Dies (Jeanny Final). Der große Skandal wurde durch die erste Version des Liedes, ausgelöst Falcos verstörende Jeanny-Lyrics brachten dem Künstler den Vorwurf ein, Vergewaltigung zu verherrlichen. Verschiedene Rundfunkstationen weigerten sich, das Lied zu spielen. Ein weiteres pikantes Detail, welches ebenfalls zu dem Boykott beigetragen haben dürfte, ist die Tatsache, dass das Lied auf einen realen Mädchenmörder anspielt. Jack Unterweger hieß der Mörder, der wegen dem Mord an einer 18-Jährigen im Gefängnis saß. Er soll das reale Vorbild von Falcos Jeanny-Lyrics gewesen sein.""..

    www.schlagerplanet.com/news/cds-dvds-charts/top-seller/falco
    s-jeanny-lyrics-und-hintergruende-zum-lied-1121.html
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#37 TheDadProfil
  • 06.06.2019, 23:07hHannover
  • Antwort auf #30 von Nanny
  • ""Ich bin auch der Meinung das es nicht gut ist im Radio zu spielen.
    Wie ich heute morgen dann meinen Kids erklären musste , was es bedeutet keinen hoch zu bekommen wenn man an Mädchen denkt...
    Und ob es bei ihnen auch so ist etc...
    Nein nicht gut""..

    Und das hat dich dann vollständig überfordert ?

    Dann hat der Song das möglichste erreicht, was er erreichen kann..

    Denn wenn Deine Kinder schon nach der Bedeutung fragen, und Du dazu keine passende Erklärung finden kannst, dann bist DU auf die Pubertät Deiner Kinder und in diesem Zusammenhang auf die Aufklärung NICHT vorbereitet !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#38 LorenProfil
  • 07.06.2019, 00:28hGreifswald
  • Antwort auf #36 von TheDad
  • Zur Kunstfreiheit gehört halt auch, aus der Perspektive von Menschen zu erzählen bzw. zu singen, die ich nicht mal mit der Kneifzange anfassen würde. Da war in den 1970ern die Aufregung auch groß, als Randy Newman (der das öfters macht und damit unangenehmen Zeitgenossen mal den Spiegel vorhält) sang "Short people got no reason to live" oder Westernhagen "Ich bin froh, dass ich kein Dicker bin". Das erzeugt bei manchen eine "künstlerische Reibung", die leider nicht immer dazu führt, dass die vorhandenen Grauen Zellen mal angestrengt werden.

    www.youtube.com/watch?v=xmh7O4nGMwE

    www.youtube.com/watch?v=I3GGZf1Zo_Q
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#39 LorenProfil
  • 07.06.2019, 01:03hGreifswald
  • Antwort auf #37 von TheDad
  • Dabei wäre die einfache Erklärung, dass er halt nicht auf Mädchen steht (und wohl auch nicht bei ihnen). Ich halte diese Textstelle auch nicht für geglückt, habe aber bei dieser Sängerin auch keine großen Erwartungen, weder was die Texte noch was die musikalische Umsetzung angeht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#40 niccinicciAnonym
  • 07.06.2019, 05:51h
  • jetzt kommen wieder die verklemmten schrankschwestern aus den eigenen reihen aus ihren verstecken, die sich bei so viel offenheit in den ersten zeilen fremdschämen müssen. es gibt sie also noch, für die schwulsein ok ist, solange es nicht auffällt. am besten versteckt ihr euch weiter, auf euch passt am besten udo jürgens lied: es lebe das laster. sinngemäss: euch vermisst niemand, schämt euch mal schön weiter!
  • Antworten » | Direktlink »
#41 TheDadProfil
  • 07.06.2019, 11:01hHannover
  • Antwort auf #39 von Loren
  • ""habe aber bei dieser Sängerin auch keine großen Erwartungen,""..

    Die Textzeile stammt dann wohl eher vom Co-Autor Peter Plate..
    Nimmt man dann die Texte von "Rosenstolz" zur Hand, die deutlich drastischer ausdrückten worum es bisweilen ging, dann ist die Textzeile tatsächlich "platt"..

    Hier geht es mMn aber um die möglichst kurz gefasste Formulierung um darzustellen worum es sich überhaupt dreht, und das setzt dann Grenzen..

    Ob "gelungen" oder nicht..
    Gehört zum "Erfolg" dann nicht auch die Möglichkeit dieser gesellschaftlichen Diskussion, die ja nicht nur hier stattfindet, und die ja offenbar auch beabsichtigt war ?
    Dann ist erreicht was zu erreichen war..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#42 TheDadProfil
#43 tchantchesProfil
  • 08.06.2019, 10:06hSonstwo
  • ...und gleich noch eine neue Version zur Entstehung des Songs, wiederum von der Dame selbst, im Interview der taz:

    "Der Song ist inspiriert von einem Freund meiner Kinder. Die Mutter hatte mir erzählt, dass ihr Sohn, nennen wir ihn Vincent, ihr gerade eröffnet hat, dass er schwul ist. Ich habe das dann am nächsten Tag meinem 15-jährigen Sohn erzählt, und der antwortete bloß: Ah, okay. Das fand ich ziemlich cool."

    Die wievielte Variante ist das jetzt? Oder, wie meine Oma sagte: "Wer lügen will, muss ein gutes Gedächtnis haben."
  • Antworten » | Direktlink »
#44 Patroklos

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